AT113518B - Anordnung zur Herstellung einer Selbstanschlußverbindung zwischen dem Teilnehmer eines Selbstanschlußamtes und dem Teilnehmer eines Hochfrequenz-Telephoniesystems. - Google Patents
Anordnung zur Herstellung einer Selbstanschlußverbindung zwischen dem Teilnehmer eines Selbstanschlußamtes und dem Teilnehmer eines Hochfrequenz-Telephoniesystems.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Anordnung zur Herstellung einer Selbstanschlussverbindung zwischen dem Teilnehmer eines Selbstanschlussamtes und dem Teilnehmer eines Hochfrequenz-Telephoniesystems. EMI1.1 stets fortschreitend den allgemeinen Gesichtspunkt der vollständigen Anpassung an gewöhnliche Fern- sprechsysteme. Ein Entwicklungsziel würde also die Möglichkeit des Anschlusses von HF-Geräten an EMI1.2 der Gegenstand vorliegender Erfindung. Im Sinne der Anmeldung wird zwischen dem Selbstanschlussamt und der Hochspannungsleitung EMI1.3 angeschlossenen Teilnehmer angeschaltet. Die Geräte lassen sich daher von vornherein so bauen, dass eine Impnlsübersetzung von HF-Impulsen auf Gleichstromimpulse oder umgekehrt über die Sprechadern möglich wird. In Fig. 1 ist der Hauptanspruch näher erläutert. 1 und 2 sind an ein Hoehspannungssystem angekoppelte HF-Geräte mit ihren Sprechstellen 4 und 5. Soll zwischen den Teilnehmern 4 und 5 und einem beliebigen Teilnehmer 7 eines Selbstansehlussamtes eine Ruf- und Sprechmöglichkeit geschaffen EMI1.4 zwischen die Hochspannungsleitung 8 und dem Automaten 6 geschaltet. Nach dem Anspruch 2 ist, wie Fig. 2 zeigt, an die Sprechadern 11/12 des Hoehfrequenzübertragergerätes 9 ein Relais 10 angeschaltet. Die Sprechadern 11/12 sind zum Selbstanschlussamt 13 als Teil- EMI1.5 eine bestimmte Nummer und kann dadurch die Sprechadern 11/12 erreichen. sie durch Ablaufenlassen seiner Nummernscheibe impulsmässig beeinflussen, mithin das Relais 10 impulsmässig steuern. Dieses EMI1.6 diesen. Die auf diese Weise entstehenden HF-Impulse werden in bekannter Weise von den Gegenstationen aufgenommen und in Gleichstromimpulse für den dortigen Wähler umgewandelt. Bei derjenigen Station, deren Ziffer gewählt ist, wird das Rufzeichen betätigt. Es besteht mithin eine Rufmöglichkeit in Richtung Selbstanschlussteilnehmer-Hochfrequenzgegenteilnehmer. Der Anspruch 3, der in Fig. 3 dargestellt ist, bezieht sich auf die umgekehrte Rufrichtung Hochfrequenzteilnehmer-Selbstanschlussteilnehmer. An die Sprechadern 18/19 des HF- Übertragergerätes 17 sind Kontakte 21, die in ihrer Anordnung eine Nummernscheibe nachahmen, angeschaltet. Die Sprechadern 18/19 sind über Durehschaltkontakte 22 als normale Teilnehmerleitungen des Selbstanschlussamtes 23 zu diesem hingefuhrt. Durch die Wahl des HF-Teilnehmers wird der Wähler des HF-Übertragergerätes 17 beispielsweise auf dessen Rufnummer eingestellt, wodurch die Durchschaltung der Kontakte 22 bewirkt und eine Gleichstrombrücke über eine Spreehdrossel 20 zwischen den Teilnehmerleitungen 18/19 hergestellt in der gleichen Weise, als ob an diesen Teilnehmerleitungen ein normaler EMI1.7 Durch eine weitere Wahl des Hochfrequenzteilnehmers wird der im Zuge von 19 liegende Impulskontakt 21 impulsmässig gesteuert und unterbricht die Gleichstrombriicke der zum Selbstanschlussamt durchgeschalteten Teilnehmerleitung. Diese In puke übertragen sich in bekannter Weise auf das Selbst- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- Fig. 4 und 5 zeigen Ausführungsbeispiele des Anspruches 4. Zweck ist die Ermöglichung der Impulsübertragung in beiden Richtungen. Die Schaltung des Zweiges 1 entspricht dem Anspruch 2, die Schaltung des Zweiges 2 der des Anspruches 3. Die beiden Zweige sind über Blockkondensatoren sprachmässig verbunden und impulsmässig voneinander verriegelt. Der rufende Selbstanschlussteilnehmer 43 wählt über die Teilnehmerleitung 41/42 in das Selbstanschlussamt 40 hinein, gelangt auf die abgehenden Leitungen 28/29 und überträgt bei erneuter Wahl seine Impulse auf das den Sender des HF-Gerätes 27 impulsmässig tastende Relais 39.Bei umgekehrter Rufrichtung werden nach Steuerung des HF-Gerätes 27 auf die eigene Rufnummer die Durchschaltkontakte 37/38 betätigt und stellen dadurch eine Gleichstromverbindung über die Sprechdrossel 36 zwischen zwei normalen Teilnehmerleitungen des Selbstanschlussamtes 40 her. Bei erneuter Wahl des Hochfrequenzteilnehmers wird der im Zuge der Leitung liegende Kontakt 34 impulsmässig gesteuert und damit die Gleichstrombrücke zwischen den Teilnehmerleitungen 33 und 32 impulsmässig unterbrochen. Durch Wahl der entsprechenden Ziffern kann man den Teilnehmer 43 in bekannter Weise erreichen. Die vorstehend beschriebene Anordnung findet EMI2.2 Betriebsspannung des Selbstanschlussamtes 40 abweicht.Ein Ausführungsbeispiel nach Anspruch 4, in dem nur zwei Adern zwischen dem Übertragergerät 44 und dem Selbstansch1ussamt 53 notwendig werden, ist in Fig. 5 dargestellt. Der Selbstanschlussteilnehmer 56 wählt über seine Teilnehmerleitung 54/55 in das Selbstansch1ussamt 53 hinein und gelangt auf die Teilnehmerleitungen 45/46, an die über Ruhekontakte 47/48 das Relais 49/50 angeschaltet ist. Dieses EMI2.3 HF-Gegenteilnehmer. Bei Ruf in umgekehrter Richtung werden, nachdem der Wähler des HF-Gerätes 44 auf seine eigene Rufnummer gesteuert ist, die Durchschaltkontakte 47/48 umgelegt und stellen dadurch eine Gleichstrombrücke zwischen den Teilnehmerleitungen 45/46 über die Sprachdrossel 51 her.In bekannter Weise wird die Gleichstrombrücke durch den im Zuge der Leitung 46 liegenden Kontakt ? impulsmässig, gesteuert durch den HF-Teilnehmer, unterbrochen. Die Impulse gelangen über die Teilnehmerleitungen 45/46 in das Selbstanschlussamt 53. Durch Wahl der entsprechenden Ziffern kann der Teilnehmer $6 vom HF-Teilnehmer erreicht werden.PATENT-ANSPRÜCHE ; 1. Anordnung zur Herstellung einer Selbstanschlussverbindung zwischen dem Teilnehmer eines Selbs1ansch1ussamtes und dem Teilnehmer eines Hochfrequenztelephoniesystems, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hochfrequenztelephoniegerät mit Nummernwahlausrüstung als Telephonie- und Impulsüberträger zwischen Selbstanschlussamt und Hochfrequenzübertragungsmedium (Raum oder Leitung) verwendet wird.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprechadern der Hochfrequenztelephoniegeräte von vornherein mit zur Inbetriebsetzung dienenden Relais in Verbindung stehen, so dass bei Anschaltung der Spreehadern, anstatt an einem Nummernscheibenfernsprechapparat, an die Teilnehmerleitungen des Selbstanschlussamtes jene Relais vom Selbstanschlussamt kommende Impulse aufnehmen und weitergeben können. EMI2.4 telephoniegerätes von vornherein mit vom HF-Gegengteiinehmer steuerbaren Relaiskontakten, durch die die Schaltung eines normalen Nummernscheiben-Fernsprechapparates bezüglich der Nummernseheibenimpulsabgabe nachgeahmt wird, in Verbindung stehen,so dass bei Anschaltung der Kontakte an die Teilnehmerleitungen des SA-Amtes eine Impulsgabe, gesteuert durch den rufenden Gegenteilnehmer in das Amt hinein und damit eine Nummernwahl eines SA-Teilnehmers und ein Gespräch auf diesen Leitungen erfolgen kann.4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung der Sprechadern nach 2 und nach 3 miteinander kombiniert werden, wodurch ein Impulsruf in beiden Richtungen ermöglicht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE113518X | 1926-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT113518B true AT113518B (de) | 1929-06-10 |
Family
ID=5653400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT113518D AT113518B (de) | 1926-11-08 | 1927-10-21 | Anordnung zur Herstellung einer Selbstanschlußverbindung zwischen dem Teilnehmer eines Selbstanschlußamtes und dem Teilnehmer eines Hochfrequenz-Telephoniesystems. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT113518B (de) |
-
1927
- 1927-10-21 AT AT113518D patent/AT113518B/de active
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