AT113179B - Versilbertes Eßbesteck und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Versilbertes Eßbesteck und Verfahren zu seiner Herstellung.

Info

Publication number
AT113179B
AT113179B AT113179DA AT113179B AT 113179 B AT113179 B AT 113179B AT 113179D A AT113179D A AT 113179DA AT 113179 B AT113179 B AT 113179B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
silver
cutlery
reinforcement
plated
plate
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bremer Silberwarenfabrik Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bremer Silberwarenfabrik Ag filed Critical Bremer Silberwarenfabrik Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT113179B publication Critical patent/AT113179B/de

Links

Landscapes

  • Table Equipment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Versilbertes   Essbesteck   und Verfahren zu seiner Herstellung. 



   Versilberte Essbestecke (Löffel, Gabel und Messer) mit an den Aufliegestellen und anderen leicht der Abnutzung ausgesetzten Stellen angebrachten silbernen   Verstärkunsgplättehen,   die verhüten sollen, dass der aus Silber bestehende Überzug schnell verschleiss und hienach das Grundmetall sichtbar ist, sind bekannt. Bei diesen ist entweder das   Plättchen   aufgeschweisst, was den Nachteil hat, dass das Plättehen auf der   Grundfläche   einen Buckel bildet und einer teueren Nacharbeit bedarf, oder es ist in eine eingepresste Vertiefung ein Silberblock eingeschmolzen, was wegen des beim Silberschmelzen entstehenden Abbrandes einen Überschuss des Silbers und dadurch eine erhebliche Nacharbeit zum Ausgleichen des entstehenden Buckels erfordert. 



   Durch die Erfindung wird das Anbringen von Verstärkungsauflagen auf den Besteckteile begünstig. Es soll insbesondere erreicht werden, dass zur Ersparung von Silber möglichst dünne Auflagen entstehen. Man muss dabei berücksichtigen, dass die gewöhnliche galvanisierte Silberauflage ungefähr 5/100 Millimeter dick ist und dass bekanntermassen die stärksten galvanischen Verstärkungen das Dreibis Vierfache der normalen Auflage betragen, also etwa   10/", Millimeter dick   sind. Wenn also insbesondere zur schnelleren Herstellung der Bestecke eine solche Auflage durch ein so dünnes   Plättchen   bewirkt wird, so ist jeder möglichen Abnutzung der bestecke, besonders an den Aufliegestellen, während einer grossen Reihe von Jahren vorgebeugt. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass Vertärkungsplättchen verwendet werden, die aber nicht   aufgeschweisst,   sondern in Vertiefungen oder Abflachungen der Besteckteile genau passend eingelegt und darin verlötet werden. Weitere Erfindungen bestehen in der besonderen Ausbildung der Verstärkungs- 
 EMI1.1 
 liegens der Vertärkungsplättchen mit den   Besteckfläehen.   



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht. 



   In Fig. 1 sind g die Verstärkungen, die aus einem   Silberplättchen   bestehen. Diese sind dort, wo 
 EMI1.2 
 eingelegt und mit dem Löffel verlötet. Da die   Silberplättchen   g eine kompakte Masse darstellen, dagegen die Versilberung des Löffels nur ein lückenhaftes Gefüge bildet, sind die Verstärkungen g haltbarer als die Versilberung und ein Sichtbarwerden des Grundmetalls des Löffels ist auch bei längerem Gebrauche ausgeschlossen. 



   Wie es bei dem   Löffel der   Fall ist, werden in gleicher Weise bei Gabeln und Messern die Verstärkungen da angebracht, wo diese Teile aufliegen, oder der schnelleren Abnutzung ausgesetzt sind. 



   Nach der Erfindung werden die Verstärkungsauflagen so angebracht, dass sie unmittelbar, ohne erheblicher Nacharbeitung zu bedürfen, mit der Fläche e des Besteckteiles bündig liegen. Zu diesem Zwecke wird der Löffel an derjenigen Stelle (Fig.   3),   wo er die Verstärkung erhalten soll, mit einer Abflaehung f versehen, die der Dicke und etwaigen Grösse des aufzulegenden Verstärkungsplättchens g 
 EMI1.3 
 werden dann mit dem Besteckteil verlötet. Der ganze Besteekteil wird später einer Galvanisierung unterzogen. Es ist zweckmässig, die Verstärkungsplättehen an den Kanten konisch zulaufen zu lassen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführung sind die Verstärkungsplättchen g, welche auf den Abflachungen f des Besteckteiles aufgelegt sind, mit Zapfen   g2   versehen, die in entsprechende Vertiefungen des Besteckteiles einfassen. Die in Vertiefungen fassenden Zapfen können aber auch bei in Vertiefungen liegenden Verstärkungsplättchen angewandt werden. 



   Um ein möglichst günstiges Bündigliegen der Kanten der aufgelegten Verstärkungsplättchen mit den   Besteckteilflächen   zu erhalten, kann der Löffel mit einer eingepressten Rille k versehen sein (Fig. 6 und 7), in die die Kanten g1 des aufgelegten dünnen Verstärkungsplättchens eingreifen. Dadurch wird das 
 EMI2.1 
 geschaffen, der die Bildung von Buckeln, Rissen oder Rillen besonders dann wirksam verhütet, wenn ein möglichst günstiges Glätten des Verstärkungsplättehens an der Übergangsstelle bewirkt wird. In der Mitte des   Plättchens   ist von der Fläche des Besteckteiles kein Material abgenommen worden. 



   Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführung fasst das aufgelötete   Plättchen   mit seinen Kanten in 
 EMI2.2 
 Rille nach dem Einlegen des Plättchens fest an das   Plättchen   angepresst werden. Auch könnte ein Befestigen der   Plättchen   nur durch Pressung bewirkt werden. 



   An Stelle der in der Zeichnung dargestellten kreisförmigen Rillen können auch gerade Rillen vorgesehen sein, in die entsprechende Rippen des Verstärkungsplättchens einfassen. Die Rillen und Rippen können beliebigen, auch   schwalbenschwanzförmigen   Querschnitt besitzen. 



   An Stelle der Vertiefungen können auch die Besteckteile an den zu verstärkenden Stellen mit Löchern m versehen sein, in die   Metall- oder Feinsilberplättchen   eingepresst und eingelötet werden. Diese   Plättehen     können   dabei teilweise aus Metall, beispielsweise Neusilber, und aus Edelmetall (Silber) bestehen. Die Löcher können dabei an ihren Kanten, wie Fig. 4 zeigt, schräg zulaufend ausgestanzt werden, so dass sich die eingelegten   Plättchen   fest in den Öffnungen halten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von versilberten Essbestecken mit an den Aufliegestellen in einer Vertiefung angeordneten Verstärkungsauflagen, dadurch gekennzeichnet, dass Verstärkungsplättchen in Vertiefungen genau passend eingelegt und verlötet werden. 



   2. Nach dem Verfahren des Anspruches 1 hergestelltes versilbertes Essbesteck, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsplättchen mittels Zapfen in besondere Löcher der Besteekteile einfassen und so gegen seitliche Verschiebung gesichert sind. 



   3. Nach dem Verfahren des Anspruches 1 hergestelltes versilbertes Essbesteck, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgebrachte Verstärkungsauflage, beispielsweise die   Verstärkungsplättchen,   mit ihren Kanten in Rillen des Besteckteles fassen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 4. Nach dem Verfahren des Anspruches 1 hergestelltes versilbertes Essbesteck, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsplättehen nur mit ihren Kanten in nach der Mitte des Plättchens zu allmählich an Tiefe abnehmende Vertiefungen einfassen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT113179D 1925-09-08 1926-02-12 Versilbertes Eßbesteck und Verfahren zu seiner Herstellung. AT113179B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE113179X 1925-09-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT113179B true AT113179B (de) 1929-05-10

Family

ID=29276444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT113179D AT113179B (de) 1925-09-08 1926-02-12 Versilbertes Eßbesteck und Verfahren zu seiner Herstellung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT113179B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60101987T2 (de) Kochgefäss aus Edelstahl mit einem kapsularen Boden, der durch magnetische Induktion heizbar ist
DE1427760A1 (de) Kreissaege mit Aussenrandverstaerkung und geraeuschdaempfenden Einrichtungen
DE2354746A1 (de) Metallisches halbfertigerzeugnis mit bunter und/oder gemusterter oberflaeche, insbesondere zur herstellung von schmuckgegenstaenden
DE1478101A1 (de) Ein Paar Skier
DE2058468A1 (de) Trennschleifsaegeblatt
AT113179B (de) Versilbertes Eßbesteck und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE2460167A1 (de) Spaltsieb mit auswechselbaren siebstaeben
DE899481C (de) Bohrerschneide fuer den Bergbau
DE632268C (de) Verfahren zum Vereinigen von Sitzringen mit ihren Tragkoerpern
DE545543C (de) Verfahren zur Verstaerkung des Edelmetallueberzuges von Metallgegenstaenden, insbesondere Besteckteilen
DE456618C (de) Herstellung von versilberten Essbestecken
DE631301C (de) Abziehpraegefolie
DE461162C (de) Rohrbrunnenfilter, bestehend aus kegeligen, mit Abstandhaltern ineinandergestellten Ringen, deren oberer in eine Schneide auslaufender Rand einem auf der inneren Mantelflaeche des darueberliegenden Rings befindlichen Wulst unter Bildung eines ringfoermigen Schlitzes gegenuebersteht
DE428575C (de) Schneckenmesser fuer Strangpressen
CH550897A (de) Stahlschuerfleiste.
AT128783B (de) Verfahren zur Verstärkung des Edelmetallüberzuges von Metallgegenständen, insbesondere Besteckteilen an ihren hauptsächlich der Abnutzung ausgesetzten Stellen.
CH118924A (de) Verfahren zur Herstellung von versilberten Essbestecken.
DE567125C (de) An einem Traeger befestigtes, aus Kohle bestehendes elektrisches Kontaktstueck
DE2110424A1 (de) Schmuckstueckanordnung
AT96855B (de) Schlittschuh.
DE2031614A1 (de)
DE8612330U1 (de) Schleißresistenter Noppenbolzen
DE183730C (de)
DE947326C (de) Metallstift fuer das Bolzenschweissen mit Flussmittel
DE818331C (de) Reibungsbelag fuer den mehrteiligen eisernen Grubenausbau