AT112968B - Sauerstoffbleichverfahren. - Google Patents

Sauerstoffbleichverfahren.

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  Sauerstoffbleichverfahren. 



   Man hat bisher aktiven Sauerstoff zum Bleichen in der Hauptsache in Form von Wasserstoffsuperoxydlösungen verwendet. Ausnahmen machen Seifen und Öle, die mit Persulfat oder Benzoylsuperoxyd gebleicht werden. Bleichen mit Perborat oder ähnlichen Verbindungen sind praktisch Wasserstoffsuperoxydbleichen, da diese Verbindungen beim Auflösen Wasserstoffsuperoxyd abspalten. 



   Es wurde nun gefunden, dass man eine Reihe von Waren vorteilhaft mit Mischungen aus Wasserstoffsuperoxyd und Perverbindungen bleichen kann, die in Berührung mit Wasser kein Wasserstoffsuperoxyd abspalten, wie z. B.   Persulfate oder Benzoylsuperoxyd. Man hätte erwarten sollen, dass derartige   Gemische sich beim Bleichen gegenseitig zersetzen, d. i. aber nicht der Fall, vielmehr tritt eine stärkere Bleichwirkung ein, wie bei Verwendung der einzelnen Komponenten. Um die Bleichwirkung mehr oder weniger stark zu gestalten, kann man die Bleichlösungen mit indifferenten Flüssigkeiten z. B. Alkohol versetzen. Die Bleichbäder können bei Verwendung dieser Gemische je nach Bedarf alkalisch, neutral oder sauer verwendet werden.

   Wendet man Persalze in saurer Lösung an, so tritt die gleiche Bleichwirkung ein, wie beim Zusatz von Wasserstoffsuperoxyd, weil in diesem Fall mit Hilfe der freien Siure aus den Perverbindungen Wasserstoffsuperoxyd abgespalten wird, so dass also dieser Fall nur ein Spezialfall des allgemeinen Verfahrens ist. Die Bleichwirkung solcher Gemische ist so kräftig, dass sie bereits in wenigen Stunden in der Kälte schnell und wirksam bleichen. 



   Beispiel :   Gewisse Farbstoffe in den Haaren oder Federn lassen sich durch Wasserstoffsuperoxyd   nicht oder nur sehr mangelhaft bleichen. Wendet man das Wasserstoffsuperoxyd zum Zwecke einer gesteigerten Wirkung längere Zeit in stärkeren Bädern an, so wird die zu bleichende Ware angegriffen. 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sauerstoffbleichverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass man als Bleichbad Wasserstoffsuperoxyd zusammen mit Perverbindungen anwendet, die in Berührung mit Wasser selbst kein Wasserstoffsuperoxyd abspalten. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführung des Bleiehverfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man genannte Gemische mit Alkohol oder ähnlichen neutralen Flüssigkeiten versetzt. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT112968D 1926-03-29 1927-03-01 Sauerstoffbleichverfahren. AT112968B (de)

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