AT11278B - Schloß für Postsäcke u. dgl. - Google Patents

Schloß für Postsäcke u. dgl.

Info

Publication number
AT11278B
AT11278B AT11278DA AT11278B AT 11278 B AT11278 B AT 11278B AT 11278D A AT11278D A AT 11278DA AT 11278 B AT11278 B AT 11278B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lock
cover
slide
bracket
pin
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Stefan Pasztor
Eduard Kartner
S J Arnheim Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stefan Pasztor, Eduard Kartner, S J Arnheim Fa filed Critical Stefan Pasztor
Application granted granted Critical
Publication of AT11278B publication Critical patent/AT11278B/de

Links

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   11278. 
 EMI1.1 
 UND FiRMA S. J. ARNHEIM IN BERLIN UND BUDAPEST. 



   Schloss für Postsäcke u. dgl. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schloss, welches zum sicheren Verschliessen von Postsäcken u. dgl. dient und durch seine zweckmässige Einrichtung bei grosser Sicherheit ein sehr rasches Arbeiten ermöglicht. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Schlosses dargestellt, wobei Fig. 1 die untere Ansicht des Schlosses zeigt mit verschlossenem Deckel ; Fig. 2 dasselbe mit   geöffnetem   Deckel ; Fig. 3 dasselbe nach Entfernen des Deckels und der ersten Deckplatte ; Fig. 4 dasselbe nach Entfernen der zweiten Deckplatte, wobei die innere Schlosskonstruktion ersichtlich ist ; Fig. 5 zeigt die Seitenansicht des Schlosses ; Fig. 6 ist ein teilweiser Schnitt nach der   Linie 4-. ss in   Fig. 3,   währond   Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3 veranschaulicht. 



   Am Schlossgehäuse 1 ist der Stift 2 befestigt, auf welchem die am Rande des Postsackes befindlichen Ringe in bekannter Weise aufgesteckt werden. Zum Abschliessen dieser   Ringe dient   ein starrer   Bügel   3, welcher in der Mitte eine zur Aufnahme des Stiftendes geeignete Bohrung 4 besitzt. Die beiden Enden des Bügels 3 werden behufs Verschliessen des Schlosses in entsprechende cylindriscbe   Hülsen   5 des Schlosses gesteckt und durch Riegel 7, welche in Bohrungen 6'der Bügelenden einschnappen, gesichert. Die zum Sichern des Bügels 3 dienenden Riegel 7 sind an je einem Schieber 8 angeordnet (Fig. 4), welche einerseits in   cylindrischen   Fortsetzungen 9 der   Hülsen.   5, andererseits durch Zapfen 10 in Bohrungen von Lappen 11 geführt sind.

   Die beiden Schieber 8 sind miteinander durch einen um den fixen Zapfen 12 drehbaren Hebel 13 verbunden, so dass die Schieber 8 sich immer in entgegengesetzter Richtung bewegen. Einer der Schieber 8 wird durch den Schlüssel des Schlosses bewegt, zu welchem Zwecke derselbe mit den bekannten   Zuhaltungsplatten 14   und Stift   15 versehen ist-, 16 veranschaulicht   den Schlüsselzapfen. Die Schieber 8 werden durch Federn 17 stets in der   Schliessrichtung     gedrückt.   In den Cylindern 9 sind kleine 
 EMI1.2 
 



   Der oben beschriebene   Schlossmechanismus   ist durch eine Deckplatte 20 (Fig. 3) abgeschlossen. In einer Ausnehmung   21   dieser Deckplatte ist ein Schieber   22 geführt,   welcher mit einer   Durchbrechung, 33 für   den Haken 24 des Deckels 25 versehen ist. 



  Oberhalb der Deckplatte 20 ist eine Deckplatte 26 angeordnet (Fig. 2) ; beide Deckplatten 20 und 26 sind durch Schrauben 27, welche in Muttern 28 (Fig. 4) eingreifen, befestigt. An der Deckplatte 26 ist der Deckel 2. 5 gelenkig befestigt, so dass dieser auf die   Deckplatte 26 geklappt (Fig. l)   oder aufgestellt werden kann (Fig. 2). Der Deckel   25   ist mit dem Schliesshaken 24 versehen, welcher beim Zuklappen des Deckels durch die Durchbrechung 29 der Deckplatte 26 durch die Durchbrechung 23 des Schiebers 22 und durch die Durchbrechung 30 der Deckplatte 20 in das Schlossinnere eindrängt und hierbei die Flachfeder   81     zurückdrückt   (siehe auch Fig. 7).

   Der Deckel 25 ist mit dem Ausschnitt 37, zum Einführen des Schlüssels und mit zwei Zapfen 32, zum Festhalten des bekannten Papierverschlusses 33 für das Schlüsselloch,. versehen. Die Zapfen 32 dringen in'Löcher 34 der Deckplatte 26 ein. 



   Die Handhabung und Arbeitsweise des Schlosses ist folgende : Der Schlüssel ist aus dem Schloss entfernt und der Bügel 3 ist abgenommen. Vor dem Gebrauch wird das Schloss 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Weise auf den Stift 2 gesteckt und durch. Aufstecken des Bügels 3 geschlossen. Diese Arbeit ist wegen des starren, aus einem ungegliederten Stück bestehenden Bügels sehr rasch ausführbar, was die Arbeit in   Postämtern   bedeutend erleichtert. Bei herausgezogenem Bügel (Fig. 6 rechts) ist das Gleitstück 18 durch Feder 19 hochgehoben und verhindert das frühzeitige Einschnappen des Riegels   7 ; der eingeschobene Bügel verdrängt   das Gleitstück und sobald die Bohrungen 6 des Bügels mit den Riegeln 7 in eine Linie gelangen, 
 EMI2.2 
 fixiert ist.

   Das Schliessen geschieht also ohne Schlüssel, bloss durch Einschieben des Bügels. 



   Der Stift 15 des einen Schiebers 8 (Fig. 4) reicht durch eine längliche Durchbrechung   35   der   Deckplatte 20 (Fig.   3) bis in den Schieber   22,   welcher zu diesem Zwecke mit einer Durchbrechung 36 versehen ist, so dass der Stift 15 bei seiner Bewegung den Schieber 22 mitnimmt ; in Fig. 3 ist das Schloss und somit auch der Schieber 22 im ge- öffneten Zustande dargestellt. Bei dem vorher beschriebenen Einschnappen der Riegel 7 in die Löcher 6 des Bügels 3 wird der Schieber 22 durch den Stift 15 gleichfalls mitgenommen, wodurch der Haken 24 des Deckels 25 ganz geschlossen wird (Fig. 7). Das Schloss ist nun vollkommen geschlossen und kann nur mit einem, den Zuhaltungen 14 entsprechenden Schlüssel geöffnet werden. 



   Bei Öffnen des Schlosses durch den Schlüssel wird der Schieber 8 samt Stift 15 (Fig. 4) nach rechts verschoben, wobei durch   Hebel 18   der andere Schieber 8 gleichzeitig nach links geht. Hiedurch werden die Riegel 7 aus den Löchern 6 des Bügels herausgezogen, so dass die Federn 19 die Gleitstücke 18 und mit diesen den Bügel 3 hinaus- drücken. Gleichzeitig wird durch den Stift 15 der Schieber 22 (Fig. 3) so weit nach rechts gezogen, dass dieser den Haken 24 des Deckels 25 freigibt und die Feder 31 den Haken samt   Deckel hinausdrücken   kann. Es wird also bei Öffnen des Schlosses sowohl der Bügel 3, 
 EMI2.3 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.

   Schloss für Postsäcke u. dgl. mit einem am   Schlossgehäuse befindlichen   Stift, ge- kennzeichnet durch zwei miteinander durch Hebel verbundene, mit je einem in eine Aus- nehmung   (6)   der Enden des abnehmbaren   Bügels (3)   eingreifenden Riegel (7) versehene
Schieber (8), von welchen der eine unter Vermittelung von Zuhaltungen durch den   Schlüssel     betätigt   wird.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des in Anspruch 1 gekennzeichneten Schlosses, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Schieber angeordneter Stift (15) in eine Ausnehmung des zum Fixieren des Deckelhakens (24) dienenden Schiebers (22) eingreift, so dass bei Schliessen und Öffnen des Schlosses mit dem Bügel gleichzeitig auch der Deckel geschlossen und ) geöffnet wird.
AT11278D 1901-11-27 1901-11-27 Schloß für Postsäcke u. dgl. AT11278B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT11278T 1901-11-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT11278B true AT11278B (de) 1903-03-26

Family

ID=3507168

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT11278D AT11278B (de) 1901-11-27 1901-11-27 Schloß für Postsäcke u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT11278B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1918969A1 (de) Schloss in Gemischtbauweise
DE400803C (de) Vorhaengeschloss
DE2554051C3 (de) Alarmvorrichtung als Diebstahlsicherung für Waren
AT11278B (de) Schloß für Postsäcke u. dgl.
DE866471C (de) Schlosssicherung
DE333931C (de) Von aussen mittels Schluessels und von innen durch Hand zu oeffnendes Sicherheitskettenschloss
AT92884B (de) Sicherungsgehäuse für Hängeschlösser.
DE393521C (de) Sicherheitsschloss
DE355974C (de) Sicherungsgehaeuse fuer Haengeschloesser
DE353471C (de) Vorhaengeschloss
DE372877C (de) Selbstschliessendes Schloss
DE190991C (de)
DE433316C (de) Bramahschloss
DE488677C (de) Staffelkartei bzw. -blattei in Buchform o. dgl., bei welcher der Ruecken aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Haelften besteht, die durch eine Schliessvorrichtung sowohl in der geschlossenen als auch in der halbgeoeffneten Lage verriegelt werden koennen
DE629912C (de) Kofferverschluss
DE925336C (de) Aufsteckschloss
DE454401C (de) Sicherheitsschloss mit laengsbeweglichem Verschlussmittel und geteilten Stiftzuhaltungen
DE59756C (de) Tresorschlofs
DE438902C (de) Buegelloses Schloss
DE180273C (de)
DE370206C (de) Baskuelriegelschloss
DE358754C (de) Schloss mit einem durch eine von der Aussenseite her verschiebbare Sperre ausloesbaren Schliesskloben
DE217291C (de)
DE413423C (de) Zylindrisches Schloss
DE2659186A1 (de) Kombinations-schloss fuer taschen, koffer u.dgl.