AT112593B - Kartothek. - Google Patents

Kartothek.

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AT112593B
AT112593B AT112593DA AT112593B AT 112593 B AT112593 B AT 112593B AT 112593D A AT112593D A AT 112593DA AT 112593 B AT112593 B AT 112593B
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AT
Austria
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cards
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raised
lifting rail
card file
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Application number
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English (en)
Inventor
Max Bohatsch
Josef Ketele
Original Assignee
Max Bohatsch
Josef Ketele
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kartothek. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist eine Kartothek, bei welcher die einzelnen Karten am unteren Rand gleich grosse Fortsätze in verschiedenen Entfernungen besitzen, die mit einer seitlich verschiebbaren Hubsehiene und mit einer die Karten in der angehobenen Stellung erfassenden Haltevorrichtung sowie mit einer die nicht angehobenen Karten in die wirkungslose Zone verschiebenden Sehiebevorrichtung zusammenarbeiten, so dass durch wiederholtes Betätigen dieser drei Vorrichtungen eine beliebige Gruppe von Karten ausgewählt werden kann. 



   Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1-15 die angehobenen Karten in den einzelnen Stellungen in   Zu- ! ammenwirkung   mit diesen drei Vorrichtungen. 



   Die einzelnen Kartothekkarten (Fig. 1) sind am unteren Rande mit gleich grossen, im Wesen um die eigene Breite voneinander abstehenden Fortsätzen versehen, die zwei gleiche Gruppen bilden, deren jede die Hälfte des unteren Randes einnimmt, so zwar, dass eine zweiarmige Hubschiene s, die seitlich verschiebbar ist und sieh unterhalb der Karten befindet, mit ihren beiden Armen, deren Entfernung die Hälfte der Kartenlänge beträgt, gleichzeitig an einem bestimmten Paar dieser Fortsätze angreifen kann und dadurch die betreffenden Karten ohne Kippen senkrecht anhebt. 



   Zum Festhalten der angehobenen Karten ist eine seitlich gegen die Karten verschiebbare Haltevorrichtung w vorgesehen, auch sind sämtliche Karten an dieser Stelle mit einem Ausschnitt versehen, der das ungehinderte Eingreifen der Haltevorriehtung   ermöglicht.   



   Um die nicht angehobenen Karten seitlich um die Breite eines Zwischenraumes verschieben zu 
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 als zweite Auflage für die   angehobenen   Karten dient. Die nicht angehobenen Karten ruhen auf zwei   Auflagleisten a,/)   (Fig. 1). Jede Karte ist mit einer bestimmten Anzahl von Fortsätzen versehen, deren Entfernung voneinander die Breite der Fortsätze oder ein Vielfaches dieser Breite beträgt.   Hiedureh   ist jede mit einer von der andern Karte verschiedenen Kombination von Fortsätzen bzw. Zwischenräumen versehen. 



   Die Aussortierung einer bestimmten Gruppe aus der Gesamtheit der so ausgestalteten Karten erfolgt nun auf folgende Weise : Die Hubschiene s wird durch seitliches Verschieben unterhalb eines Paares von der gewünschten Gruppe zugehörigen Fortsätzen gebracht (Fig. 2) und angehoben (Fig. 3). 



  Es werden daher alle jene Karten aufsteigen, die an dieser Stelle Fortsätze   tragen, ganz unbekümmert,   welcher Gruppe sie angehören ; aber es werden bestimmt alle Karten der gewünschten Gruppe enthalten 
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 die angehobenen Karten in ihrer Lage fixiert, so dass die   Hubschiene.   wieder gesenkt (Fig. 5) und unterhalb des nächsten Paares von Fortsätzen, die zu dieser bestimmten Kombination gehören, gebracht und neuerlich gehoben werden kann (Fig.   6).   Es werden aus den bereits gehobenen Karten alle jene Karten um ein gewisses   Mass hervortreten,   die auch dieser weiteren Bedingung entsprechen und auch an dieser Stelle Fortsätze tragen. Nebst andern Karten werden bestimmt alle der gewünschten Gruppe ange-   türigen   Karten vertreten sein.

   Durch Zuriickstellung der seitlichen   Verschiebevorrichtung r und   der   Haltevorrichtung M)   werden die bei der zweiten Hebung nicht erfassten Karten freigegeben und fallen 

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 Fortsätzen gebracht   und wieder angehoben werden kann.'Dieser   Vorgang, von Fig. 5 beginnend, wird so oft wiederholt, als die ins Auge gefasste Kombination Paare von Fortsätzen besitzt. Dadurch werden alle andern Karten ausgeschieden, und es bleiben nur die der gewünschten Gruppe angehörige Karten in der angehobenen Stellung. 
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   Fig. 11-14 zeigen die Ausbildung der Erfindung als Hängekartothek, wobei auch die seitliche Verschiebevorrichtung   l'mit   den   beiden Auilagleisten   a und b (Fig. 1) vereinigt wurde. Die einzelnen Kartothekkarten ruhen in diesem Falle mit seitlich   angebrachten Fortsätzen 1n, 1nl (Fig. 11)   auf winkelförmigen Leisten, die wieder senkrecht zu den Kartothekkarten liegen und die an ihren Enden, also vorne und hinten, durch zwei in der Zeichnung nicht ersichtlich gemachten Querverbindungen zu einem Rahmen r,   r1   vereinigt sind.

   Diesem   Rahmen r, r1   kommt die Aufgabe zu : 1. als Auflage für alle nicht angehobenen Karten zu dienen, 2. nach erfolgter erster Hebung die auf ihm verbliebenen Karten seitlich zu verschieben, 3. nach erfolgter Verschiebung gemeinsam mit der Haltevorrichtung ? die angehobenen Karten in dieser Stellung festzuhalten, indem die Haltevorrichtung   w   die eine und die Winkelleiste r des Rahmens, die der Haltevorrichtung gegenüberliegt, die zweite Auflage für die angehobenen Karten bilden (Fig. 12), 4. nach jeder weiteren Hebung (Fig. 13) und darauffolgenden Rückstellung der Haltevorrichtung und des Rahmens sozusagen als Auffangschale für die bei dieser Hebung ausgeschiedenen und somit herunterfallenden Karten zu dienen. 



   Die Wirkungsweise ist in diesem speziellen Fall folgende : Die Hubschiene s wird durch seitliches Verschieben unterhalb des   erstenPaares einerbestimmten Kombination vonFortsätzen,   die dix gewünschte Gruppe von Karten kennzeichnet, gebracht und angehoben (Fig.   11) ; durch Betätigung   der Haltevorrichtung w und seitliches Verschieben des Rahmens r, rl werden einerseits die angehobenenKarten festgehalten, anderseits die Fortsätze der nicht angehobenen Karten in die   Zwischenräume   gerÜckt und so von jeder weiteren Hebung ausgeschlossen (Fig. 12). Durch Senken und seitliches Verschieben wird die Hubschiene s nunmehr unterhalb des nächsten Paares der bestimmten Kombination von Fortsätzen, die die gewünschte Gruppe von Karten kennzeichnet, gebracht und angehoben.

   Dadurch werden alle jene Karten, die an dieser Stelle Fortsätze tragen, also der gewünschten Gruppe angehören, um ein bestimmtes Mass weiter herausgehoben (Fig. 13). Durch   Rückstellung   der Haltevorrichtung w und des
Rahmens r, rl werden die bei dieser Hebung nicht erfassten Karten freigegeben und fallen auf den nunmehr genau unterhalb dieser Karten sich befindlichen Rahmen hinunter, während die bei dieser Hebung erfassten Karten durch die Hubschiene s in der angehobenen Stellung so lange gehalten werden   (Fig.     14),   bis durch Betätigung der Haltevorrichtung w und seitliches Verschieben des   Rahmens 1', rlund   darauffolgendes Senken der Hubschiene s derselbe Zustand wie in Fig.

   12 hergestellt ist, nur mit dem Unterschied, dass die bei dieser Hebung ausgeschiedenen Karten sich nicht mehr in der angehobenen Stellung befinden, sondern zu den ausgeschiedenen Karten in die wirkungslose Zone gebracht wurden. Dieser Vorgang des weiteren Aussortierens (Fig. 12-14) kann nun so oft fortgesetzt werden, als die betreffende Kombination, die die gewünschte Gruppe von Karten kennzeichnet, Paare von Fortsätzen besitzt. 



   Von besonderer Wichtigkeit ist es, dass die Hubsehiene so ausgebildet ist, dass sie die   Rückstellung   und seitliche Verschiebung des Rahmens mitmachen kann, da sie von den neben denselben sieh befindlichen Fortsätzen der bereits ausgeschiedenen Karten mitgenommen wird. Dieselbe seitliche Bewegung führen auch die von der Hubschiene erfassten und angehobenen Karten aus. Um ein sicheres Mitnehmen dieser Karten zu gewährleisten, können die Arme der   Hubschienen   nach oben zu Schneiden ausgebildet werden, während sämtliche Fortsätze in der Mitte ihrer unteren Kante mit einer entsprechenden Kerbung versehen werden, in welche die Schneide des Hubschienenarmes eingreift   (Fig.-15).   



   Erscheint es aus   praktischen Gründen zweckmässig,   die Teilung der Kartothek nicht bloss nach
Gruppen vorzunehmen, sondern auch eine Unterteilung nach Untergruppen zu schaffen und reicht die Anzahl der verfügbaren Fortsätze dazu aus, um jede Gruppe und jede   Untergruppe   durch einen bestimmten Fortsatz zu kennzeichnen, so kann in diesem Falle das Kombinieren von zwei oder mehreren Fortsätzen entfallen, und es kann die zweite Hebung dazu verwendet werden, um aus einer bereits angehobenen   bestimmten Gruppe eine bestimmte Untergruppe wahlweise hervorzuheben. Die Hubsehiene wird dann so ausgebildet, dass sie um die halbe und die ganze Fortsatzhöhe gehoben und gesenkt werden kann.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kartothek, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Karten, die am unteren Rande mit gleich grossen, um die eigene Breite oder um ein Vielfaches der eigenen Breite voneinander abstehenden Fortsätzen versehen sind, mit einer seitlich verschiebbaren Hubschiene (s), mit einer die Karten in der angehobenen Stellung erfassenden Haltevorrichtung (u und mit einer die nicht angehobenen Karten in die wirkungslose Zone verschiebenden Sehiebevorrichtung (r) zusammenarbeiten, so dass durch abwechselndes, wiederholtes Betätigen dieser drei Vorrichtungen eine beliebige Gruppe von Karten, die sämtlich die gewünschte Kombination von Fortsätzen besitzen, ausgewählt werden kann.
    2. Kartothek nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze am unteren Rande jeder Karte in zwei gleichen Gruppen vorgesehen sind, so zwar, dass jede die Hälfte des unteren Randes einnimmt, und dass die Hubschiene zwei Arme besitzt, die um die Hälfte der Kartenlänge voneinander abstehen, zum Zwecke, ein senkrechtes Anheben der Karten ohne Kippen zu ermöglichen.
    3. Kartothek nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Verschiebevorriehtung (r) und die Auflagleisten (a und b) der Karten durch Querverbindungen zu einem seitlich verschiebbaren Rahmen vereinigt sind, auf welchem die einzelnen Kartothekblätter mittels seitlich angebrachter Fortsätze hängen, und dass die Hubsehiene (8) in der angehobenen Stellung die seitliche Bewegung dieses Rahmens mitmachen kann.
    4. Steh- oder Hängekartothek nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubsehiene (s) um die halbe und die ganze Fortsatzhöhe gehoben werden kann, zum Zwecke, eine ver- einfachte Handhabung zu erzielen, wenn aus der zuerst angehobenen Grupp bloss die erste Untergruppe ausgewählt werden soll. EMI3.1
AT112593D 1928-03-07 1928-03-07 Kartothek. AT112593B (de)

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