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Maschinensatz zum Zerschneiden von Rollenpapieren u. dgl. in Bögen.
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der meist mit einem Längsschneider und einem Bogenableger ausgerüstet zu werden pflegt, noch mindestens ein Rollengestell, das die Höchstzahl der jeweils gleichzeitig zu verarbeitenden Rollen aufzunehmen vermag. Ist nur ein Rollengestell vorhanden, so kann während des Einlegens neuer Rollen der Querschneider nicht arbeiten, wird also schlecht ausgenutzt. Um ihn besser ausnutzen zu können, lässt man ihn vielfach auf mehrere Rollengestelle arbeiten, indem man ihn ortsfest, dagegen die Rollengestelle quer zur Laufrichtung der zu schneidenden Bahnen verschiebbar anordnet. Das jeweils in Gebrauch zu nehmende Rollengestell wird dabei nach dem Beschicken mit den zu verarbeitenden Rollen vor den Querschneider und nach dem Aufarbeiten der Rollen wieder zur Seite geschoben.
Während der Verarbeitung der auf diesem Rollengestell befindlichen Rollen hat man genügend Zeit, um ein anderes Rollengestell mit Rollen zu beschicken, das dann nach dem Aufarbeiten der Rollen auf dem ersten Rollengestell sogleich an dessen Stelle, d. h. vor den Quersehneider geschoben werden kann.
Ein solcher Maschinensatz erfordert aber quer zur Laufrichtung der Bahnen viel Raum, wie dies die schematisch gehaltenen Fig. 1 und 2 der Zeichnung ohne weiteres erkennen lassen. In diesen bezeichnet 4 den ortsfesten Querschneider mit seinem Bogenableger und B die von rechts nach links und umgekehrt verschiebbaren Rollengestelle, von denen gemäss Fig. 1 zwei und gemäss Fig. 2 drei vorhanden sind. Ihre Breite sei b und überall gleich. Zu ihren beiden Seiten muss für das Bedienungspersonal immer ein freier Raum verbleiben, dessen Breite c sei. Infolgedessen wird die Gesamtbreite des Raumes, die bei Ver-
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So breite Räume, von denen zudem ein nicht unbeträchtlicher Teil immer frei bleibt und frei bleiben muss, werden aber nicht überall zur Verfügung stehen und verursachen auf jeden Fall erhebliche Anlagekosten.
Diese Missstände werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass man umgekehrt die Rollen-
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gestellen verschiebbar anordnet, wie dies in den Fig. 3 und 4 für zwei bzw. drei Rollengestelle wiederum schematisch dargestellt ist. Dabei ist angenommen, dass die Breite des Querschneiders A der eines jeden
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ohne weiteres zu ersehen, braucht hier der Raum, der bei Verwendung zweier bzw. dreier Rollengestelle zur Verfügung stehen muss, nur eine Gesamtbreite von 2 b + 3 c bzw. 3 b + 4 c zu haben.
Nachdem man seit einiger Zeit dazu übergegangen ist, sowohl die Aufnahmefähigkeit der Rollengestelle als auch die Durchmesser der Rollen und damit ihr Gewicht immer weiter zu steigern, ist das Gewicht eines mit vollen Rollen beschickten Rollengestelles etwa dasselbe wie das eines Querschneiders mit Längssehneider und Bogenableger, so dass die Arbeit, die das Verschieben eines Rollengestelles ver- ursacht, etwa gleich derjenigen ist, die mit dem Verschieben eines Querschneiders mit seinem Bogenableger verbunden ist. Auch der Antrieb des letzteren in seinen verschiedenen Stellungen macht keinerlei Schwierigkeiten.
Ein weiterer Vorteil der neuen Anordnung liegt darin, dass man ohne Vergrösserung der Gesamtbreite des für mindestens vier Rollengestelle erforderlichen Raumes mit diesen auch zwei oder mehr
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Querschneider zusammen arbeiten lassen kann, was eine noch weitergehende Ausnutzung der Querschneider sowie die Verwendung verschiedenartiger Quersehneider, z. B. eines Einfach-und eines Doppel-
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In allen Fällen kann man den bzw. die Querschneider auch mit einem Längsschneider ausrüsten.