AT112463B - Verfahren und Einrichtung zur Bildfernübertragung. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Bildfernübertragung.

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AT112463B
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Rudolf Schildenfeld
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Rudolf Schildenfeld
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und   Einrichtung     zur Bildfernibertragtmg.   



   Die bisherige Entwicklung der Methoden zur Bildfernübertragung hat gezeigt, dass   jene Geschwin-   digkeit der   Übertragung, welche zur Ermöglichung   des Fernsehens, also zur fortlaufenden Übertragung von Bewegungsphasen im Sinne der Kinematographie notwendig ist, nur dann erzielt werden kann,   wenn die veränderlichen, durch ausserordentlich schnelles Abtasten   des Bildes (z. B. des Mattscheibenbildes einer Kamera) erhaltenen, sehr schwachen Ströme genügend verstärkt werden. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung, welche es ermöglichen, den vorerwähnten
Forderungen gerecht zu werden. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die in üblicher Weise 
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 elektrischen Impulse, durch Lichtrelais od. dgl. in Pulsation n von Strahlen umgesetzt werden, die ihrerseits eine oder mehrere   feststehende liehtelektrisehe Zellen derart beeinflussen,   dass dieselben die ursprünglichen elektrischen Impulse   verstärkt weitergeben.   
 EMI1.2 
 dass die die Bildstrahlen auf nehmend an Liehtrelais geschaltete liehtelektrisehe Zelle selbst zum Empfang der von dem   Lichtrelais   gesteuerten   Liehtstrahlen   eingerichtet ist. Diese Einrichtung sowie diejenige zum raschen Abtasten bzw.

   Zerlegen des Bildes ist in der beiliegenden schematischen Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. 
 EMI1.3 
 Zwecke des Fernsehens, Fig. 2 eine   Ausführungsform   des   Bildzerlegungsgerätes.   



   Der von der abgetasteten Mattscheibe der Aufnahmekamera kommende Lichstrahl 1 wechselnder Helligkeit fällt auf die lichtelektrische Zelle 2, deren Stromimpulse über eine Verstärkerröhre 3 auf ein Lichtrelais, im vorliegenden Falle auf die Schleife 4 eines Oszillographen geleitet werden. Der zwischen den Polen 5, 6 desselben angeordnete Spiegel 7 wirft den von einer Lichtquelle S ausgehenden, durch eine Zylinderlinse gebildeten Lichstreifen über eine keilförmigen Spalt 9 auf die lichtelektrische Zelle 2 zurück, die hiezu ein entsprechendes Fenster aufweisen muss. Der nach dem bekannten Vorgang infolge der Ablenkung des Spiegels und   der Wirkung   des keilförmigen Schlitzes entsprechend den Stromimpulsen   gesteuerte Lichtstrahl erhöht   somit die Leistung der lichtelektrischen Zelle entsprechend seiner Lichtstärke auf ein Vielfaches.

   Die elektrischen Impulse werden über die Antenne 10 abgegeben. Das Verfahren könnte gewissermassen als Rückkopplung der Liehtwirkung bezeichnet werden. 



   Anstatt den Lichtstrahl auf die Zelle 2   zurückwirken   zu lassen, kann derselbe auch auf eine Zelle 11 gerichtet werden. Zwecks wirksamerer Verstärkung können mehrere Liehtrelais und lichtempfindliche Zellen verwendet und letztere zusammengeschaltet werden, wobei auch von Verstärkerröhren in geeigneter Weise Gebrauch gemacht werden kann. Hiedurch kann eine praktisch unbegrenzte Verstärkung erzielt werden. Die Einrichtung kann natürlich sowohl beim Sender, als auch beim   Empfänger Anwendung   finden. 



   Abgesehen von der durch das   neue Verfahren erreichbaren Verstärkung der   von dem   lichtschwaehen   Mattscheibenbild   herrührenden   Bildströme kann, wo nötig, auch eine Verschärfung der Kontraste der Bildelemente erzielt werden, indem der keilförmige Schlitz verstellbar eingerichtet wird, um die schrägen   Begrenzungsfläehen steiler einstellen zu können.   Damit können z. B. bei bedecktem Himmel hergestellte   Mattscheibenbilder   kontrastreich wiedergegeben werden. Die Vorteile der Neuerung dürften sich auch besonders bei der Verwendung ultravioletter Lichtstrahlen (Quarzlampe) geltend machen.

   NEben ihrere 

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 Bedeutung für die Bildtelegraphie bzw. das Fernsehen bleibt der Erfindung ein weites   Anwendungsgebiet   in der Verstärkertechnik überhaupt, was keiner besonderen   Ausführungen   bedarf. 
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 bekannten   Verstärkerröhren   dürften sich insbesondere bei dessen Anwendung im   Sprechrundfunk   die durch die zahlreichen Schaltungen bedingten störenden Nebengeräusche stark herabdrüeken lassen. 



   Bei dem   Bildzerlegungsgerät   nach Fig. 2 wird das auf der Mattscheibe. 12 bzw. einem Diapositiv, Film oder einer undurchsichtigen Unterlage befindliche Bild durch eine Schlitzblende 13 primär zerlegt. Das Licht der Bildstreifen fällt auf einen festen Spiegel   14,   vor dem eine Trommel 15 auf parallel zum Bildstreifen stehender Achse rotiert. Die Trommel besitzt zahlreiche zur Trommelachse parallele Schlitze 16. Ein über den Spiegel wandernder Schlitz zerlegt den Bildstreifen sekundär in einzelne Bild- 
 EMI2.2 
 fallen. Durch Wahl einer entsprechenden Optik bzw. angemessene Entfernung der Mattseheibe von der Trommel 15 kann deren Durchmesser bei gegebener Drehzahl so weit verringert werden, dass die Einrichtung   handlich   bleibt.

   Ausserdem kann der Abstand der Schlitze entsprechend dieser Entfernung 
 EMI2.3 
 der Trommel von der Mattscheibe ein z. B. mit 3 mm bemessener Mindestabstand der Trommelschlitze leicht gewahrt werden kann. An Stelle der Verwendung eines besonderen festen   Spiegels kann   die Aussenseite der sehlitzlosen Trommel durchaus spiegelnd ausgebildet und mit einem undurchsichtigen Belag versehen sein, der nur an den den früheren Schlitzen entsprechenden Stellen, z. B. durch Ritzen entfernt ist.   Unter Umständen   kann die Wirkung der Trommel auch durch eine Scheibe erzielt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Bildfernübertragung, dadurch gekennzeichnet, dass die in üblicher Weise durch Beeinflussung einer lichtelektrischen Zelle mittels eines das Bild abtastenden Lichtstrahles erhaltenen elektrischen Impulses durch   Lichtrelais     od. dgl.   in Pulsationen von Strahlen umgesetzt werden, die ihrerseits eine oder mehrere feststehende lichtelektrische Zellen derart beeinflussen, dass dieselben die ursprünglichen elektrischen Impulse verstärkt weitergeben.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Bildstrahlen aufnehmende, an Lichtrelais geschaltete lichtelektrische Zelle selbst zum Empfang der von den Lichtrelais gesteuerten Lichtstrahlen eingerichtet ist.
    3. Bildzerlegungsgerät für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem die bei der primären Zerlegung zustande kommenden Bildstreifen aufnehmenden Spiegel eine Trommel mit quer zu den Bildstreifen verlaufenden Schlitzen angeordnet ist, durch welche die von den einzelnen Bildelementen des Streifens ausgesandten Lichtstrahlen nacheinander auf eine leichttlektrische Zelle geworfen werden.
    4. Bildzerlegungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzlose Trommel aussen durchaus spiegelnd ausgebildet und mit einem undurchsichtigen Belag versehen ist, der nur an den den Schlitzen entsprechenden Stellen entfernt ist.
AT112463D 1926-08-10 1926-08-10 Verfahren und Einrichtung zur Bildfernübertragung. AT112463B (de)

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