AT122618B - Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen von Szenen, von denen ein Teil durch eine Bildprojektion gebildet ist. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen von Szenen, von denen ein Teil durch eine Bildprojektion gebildet ist.

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AT122618B
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AT
Austria
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scenes
image projection
background
projection
foreground
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Stephan Ing Jelinek
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Stephan Ing Jelinek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Hersteltung   kinematographischer   Aufnahmen   von Szenen, von denen ein Teil durch eine Bildprojektion gebildet ist. 
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Die Erfindung hat ein Verfahren zum Gegenstande, welches die kinematographische Aufnahme von Szenen ermöglicht, von denen ein Teil, z. B. der Hintergrund, durch ein projiziertes Bild bzw. eine durch   kinematographische   Projektion erzeugte Bildfolge gebildet ist. Auf   Theaterbühnen   sind Bildprojektionen zur Darstellung des Hintergrundes oder sonstiger Teile der Szene bereits praktisch im Gebrauch. Solche Bildprojektionen können jedoch nicht   kinematographiseh   aufgenommen werden, da 
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 wenn auch die stärksten heute als Projektionslampen in Verwendung stehenden   Beleuchtungskörper   benutzt werden. 



   Die kinematographische Aufnahme derartiger, zum Teil durch feststehende oder bewegte Bildprojektionen gebildeter Szenen gelingt jedoch auf einfache Weise durch Anwendung des Verfahrens gemäss der Erfindung, welches im Wesen darin besteht, die durch Bildprojektionen gebildeten Teile der Szene auf den   Projektionsschirm   mittels Liehtquellen zu projizieren, welche in bedeutendem Ausmasse hochaktinisches Licht entwickeln. Von besonders hoher Wirksamkeit auf die photographische Schicht des Aufnahmefilms sind bekanntermassen die dem Auge unsichtbaren ultravioletten Strahlen und bei der Durchführung des   erfindungsgemässen   Verfahrens werden daher vorzugsweise Lichtquellen verwendet, die ein stark ultravioletthaltiges Licht aussenden, wie solche Lichtquellen für gewisse Spezialzwecke bereits bekannt sind. 



   Um Szenen mit projiziertem Hintergrund od. dgl. kinematographiseh aufzunehmen, kann in der Weise vorgegangen werden, dass man das den Hintergrund od. dgl. darstellende Bild mittels einer Lichtquelle projiziert, die sehr reich an hoehaktinischen, insbesondere an ultravioletten Strahlen ist, während der Vordergrund von Lichtquellen geringerer   Aktinität beleuchtet wird.   Damit das für die Projektion verwendete ultravioletthaltige Licht die entsprechende Wirkung auf die photographische Schicht des Aufnahmefilms ausüben kann, werden die optischen Teile der Apparatur, die im Strahlengang der ultra- 
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 erster Linie wird es sich empfehlen, die optischen Teile des Projektionsapparates wie Kondensor und Objektive aus für ultraviolette Strahlen weitgehend   durchlässigem   Material herzustellen.

   Geeignete Materialien hiefür sind beispielsweise Quarz, Flussspat, Uviolglas, gewisse Kunstharze usw. Gegebenenfalls können auch die optischen Teile der Aufnahmekamera aus den genannten Materialien hergestellt sein. Für die im Projektionsapparat und in der Aufnahmekamera nötigen Objekte genügt eines der oben angeführten Materialien für sieh allein nicht, vielmehr ist es nötig, durch entsprechende Auswahl bzw. 



  Kombination der Materialien für die verschiedenen die Objektive bildenden Linsen für eine entsprechende Korrektur der Objektive zu sorgen. 



   Während bisher stets die Schwierigkeit bestand, dass der projizierte Hintergrund od. dgl. durch die Vordergrundbeleuchtung überstrahlt wurde, ist es nach dem vorliegenden Verfahren ohne weiteres möglich, den projizierten Hintergrund od. dgl. ebenso chemisch wirksam auf der photographischen Schicht zu erhalten, wie den direkt beleuchteten Vordergrund, ohne dass dabei bis an die durch andere Grunde bestimmte Höchstgrenze der Intensität der Projektionslampe gegangen werden muss. Es kommt dabei nicht darauf an, welchen   Helligkeitseindruek   von Vorder-und Hintergrund das Auge empfängt.

   Für dieses kann beispielsweise der projizierte Hintergrund gegenüber dem mit weniger aktinischen. aber hell   leuchtendem   Licht beleuchteten   VorderaTund   nur wenig hell erscheinen, während die chemische Ein- 

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Wirkung auf die photographische Schicht ebenso gross ist, wie jene des für das Auge sehr hellen Vorder- grundes. 



   Der Vordergrund kann auch mit ultravioletthaltigem Licht beleuchtet werden, doch müssen für diese Vordergrundbeleuchtung schwächere Lampen verwendet werden, als sie im Projektionsapparat zur Verwendung kommen. Die Helligkeit der Vordergrundbeleuchtung kann in diesem Falle so weit herabgesetzt sein, dass das Auge den Vordergrund verhältnismässig dunkel sieht. 



   Der projizierte Hintergrund kann während der   kinematographischen   Aufnahme veränderlich sein, d. h. es kann für die Projektion des Hintergrundes statt eines einzelnen Diapositives auch ein ab- laufender Filmstreifen verwendet werden. Der   Projektionsapparat'ist   in diesem Falle   ähnlich   einem kine-   matographisehen   Vorführungsapparat ausgebildet, wobei die optische Einrichtung und der zu projizierende
Film aus Materialien hergestellt sind, die für ultraviolette Strahlen   durchlässig   sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur   kinematographischen   Aufnahme von Szenen, von denen ein Teil durch eine Bild- projektion gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Bildprojektionen gebildeten Teile der
Szene auf den Projektionsschirm mittels Liehtquellen projiziert werden, welche reich an   hoe1Jak-tinischen,     einschliesslich   der ultravioletten Strahlen sind.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Hinter- grund od. dgl. darstellende stehende oder kinematographisehe Bild mittels einer Lichtquelle projiziert wird, die reich an hoehaktinisehen Strahlen ist, während der Vordergrund von Lichtquellen geringerer Aktinität beleuchtet wird.
    3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung des Vordergrundes und die Projektion des den Hintergrund od. dgl. darstellenden stehenden oder kinematographischen Bildes mittels Lichtquellen erfolgt, die reich an hoehaktinisehen Strahlen sind, wobei -jedoch die den Vordergrund beleuchtenden Lichtquellen verhältnismässig geringe Stärke besitzen.
AT122618D 1929-01-08 1929-01-08 Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen von Szenen, von denen ein Teil durch eine Bildprojektion gebildet ist. AT122618B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759410C (de) * 1940-02-20 1954-07-05 Tobis Tonbild Syndikat A G Verbessertes Aufnahmeverfahren

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