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Die Erfindung betrifft einen Rost für Zimmeröfen und besteht im Wesen darin, dass der den Boden des Feuerherdes bildende, nach vorne geneigte, horizontal verschiebbare und gleichzeitig sehwingbare Rost mit seiner tiefsten Kante unmittelbar unter der unteren Kante des Feuerherdes liegt, so dass die beiden Kanten bei der Bewegung des Rostes auf die im unteren Teil des Feuerherdes befindlichen Brenn- stoffruckstände quetschend und zerkleinernd einwirken.
Die Erfindung betrifft ferner eine Bewegungsvorriehtung für den Rost, darin bestehend, dass
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des Rostes angebrachte Nasen eingreifen, wobei unterhalb der Nasen liegende Auflaufflächen des Rostes auf exzentrischen Naben der Arme aufsitzen. so dass bei der Betätigung des Hebels eine horizontale Verschiebung des Rostes und bei grösserem Ausschlag des Hebels gleichzeitig eine kippende Bewegung des Rostes um die in der Nähe des vorderen Endes des Rostes liegenden Führungszapfen des Rostrahmens erfolgt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
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besteht aus einem besonderen Stück, das zwecks Anschluss an den Flammenraum mittels Führungs- rippen 12 (Fig. 2) in Führungsnuten 14 des Feuerkastens 13 eingeschoben werden kann.
Der bewegliche Rost 19 (Fig. l) fällt von Kanal 11 gegen die gegenüberliegende Wand des Flammenraumes 10 derart ab. dass die tiefste Kante 20 des Rostes 19 unmittelbar unter der unteren Kante des Feuerherdes 1 liegt. Infolge dieser Anordnung wirken die beiden Kanten bei der Bewegung des mit seinen wagrechten Rippen 29 über Führungszapfen : 27, 28 des Rostrahmens waagrecht geführten Rostes auf die im unteren Teil des Feuerherdes befindlichen Brennstoffrüekstände quetschend und zerkleinernd ein.
Die Bewegungsvorrichtung des Rostes besteht aus Armen.'. M (Fig. 3 und 4), die auf einer, mit dem Handhebel 21 gekuppelten Welle 22 sitzen. Die Arme greifen zwischen die am rückwärtigen Ende des Rostes angebrachten Nasen 24 ein, so dass durch Schwenken des Handhebels 21 der Rost in waagrechter Richtung hin und her bewegt werden kann. Gemäss der Erfindung ist das dem Füllkanal 11 zugekehrte Ende des Rostes mit unterhalb der Nasen liegenden Auflaufflächen 25 versehen, die auf exzentrischen Naben der Arme 23 aufsitzen, so dass bei der Betätigung des Hebels eine horizontale Verschiebung des Rostes in der Pfeilrichtung 26 und bei grösserem Ausschlag des Hebels gleichzeitig eine kippende Bewegung des Rostes um die in der Nähe des vorderen Endes des Rostes liegenden Führungszapfen des rostrahmens 27 erfolgt.
Durch diese Ausführung des Rostes kann man das allmähliche Rückwärtsdrängen der Kohle und das Lockern des etwa an der Wandung des Feuerraumes haftenden Schlackenklumpens erreichen.
Beim Rückwärtsschwenken des Hebels : 21 senkt sich nämlich die Ebene des in der Richtung des Pfeiles 26 in bezug auf die durch den unteren Rand des Kanals 11 zurückgehaltene Kohlenschicht in geringerem Masse und schiebt während seines Rückganges infolge seiner schiefen Lage und auch infolge der Reibung die Kohle nach vorne. Es wird durch die Bewegung des Rostes sozusagen ein Vorwärtsschaufeln der Kohle bewirkt. In der äussersten Stellung des ausgeschwenkten Rostes, wird dieser gleich-
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zeitig um die Führungszapfen 27 geschwenkt und rüttelt hiedurch die ganze Kohlensehicht, insbesondere die vor der Mündung des Kanals 11 befindlichen Teile derselben in Querrichtung, worauf es ganz besonders ankommt.
Das allmähliche Vorwärtsschieben der Kohle wird durch ein geringes Schwenken des Hebels 21 erreicht, während das Lockern der Schlacke und gleichzeitig das Niederrütteln der am Ende des Rostes angesammelten unverbrennlichen Teile in den Aschenraum durch energisches Rückwärts-und Vorwärts-
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Teile des Feuerherdes entstehende Öffnung fallen die Schlacken und unverbrennlichen Teile der Kohle gleichzeitig in den Aschenraum. Sollten jedoch diese stecken bleiben, so wirkt die hintere Kante des Rostes mit der unteren Kante des Feuerherdes quetschend zusammen und zerkleinert und stampft die Schlacken in den Aschenraum.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rost für Zimmeröfen, dadurch gekennzeichnet, dass der den Boden des Feuerherdes bildende, nach vorne geneigte horizontal verschiebbare und gleichzeitig schwingbare Rost mit seiner tiefsten Kante (x) unmittelbar unter der unteren Kante (y) des Feuerherdes liegt, so dass die beiden Kanten bei der Bewegung des Rostes auf die im unteren Teile des Feuerherdes befindlichen Brennstoffrückstände quetschend und zerkleinernd einwirken.
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