DE394748C - Rost fuer Dauerbrandoefen - Google Patents

Rost fuer Dauerbrandoefen

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Bekanntlich muß bei Dauerbrandöfen und ähnlichen öfen vor dem Anheizen zuerst der Zündbrennstoff (Holz, Holzspäne o. dgl.) auf den Rost gelegt werden, ehe der Ofen mit dem Heizbrennstoff beschickt werden kann. Dieses Verfahren hat die Nachteile,, daß einerseits das Anheizen nur langsam vor sich gehen kann, indem der Brennstoff nur allmählich nachgefüllt werden darf, um ein Ersticken der ίο Flammen zu verhindern, während anderseits bei Erlöschen des Zündbrennstoffes der ganze Füllraum der Feuerungsanlage wieder entleert und dann wieder neu beschickt werden muß.
Bekannt sind Hilfsroste, die zur Aufnahme von Zündbrennstoff dienen und unter dem Hauptrost angebracht werden. Diese Rostart hat jedoch den Nachteil, daß sich der Hilfsrost durch herabfallende Asche und Schlacken leicht verstopfen kann und der Luftzutritt zum Feuerraum dadurch verhindert wird.
Diese Nachteile beim Anheizen von Feuerungsanlagen werden durch die Erfindung bebeseitigt. Sie betrifft einen über einem verschiebbaren Flachrost gegen die Feuertür aufwärts geneigten Schrägrost und einen darunterliegenden Schüttelrost, die gemeinsam mit der Feuertür einen Raum zur Aufnahme von Zündbrennstoff bilden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Zündrostes dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch einen Dauerbrandofen und i
Abb. 2 einen Schnitt nach c-d der Abb. 1. In Achsrichtung vom Füllschacht α ist oberhalb der Vorderkante von dem nach vorn verschiebbaren Rost b der Zündrost c schräg zur Feuertür geneigt, an seinem unteren Ende drehbar gelagert und wird durch Anschläge oder eine sonstige Feststellvorrichtung d in seiner Schräglage gehalten. Der Rost b bewegt sich beim Vorziehen über den runden Schüttelrost e und unter dem Zündrost c hinweg, wobei letzterer die auf dem Rost b lagernden Brennstoff rückstände nach unten in den Aschenfall f abstreift.
Die Wirkungsweise des Zündrostes c ist folgende : Nachdem der Zündrost c in die gezeichnete Schräglage gebracht und durch den Halter gesichert worden ist, wird der Füllschacht a mit Brennstoff (Koks, Kohle) durch die Fülltür g beschickt. Hierauf wird der Zündbrennstoff auf den Rundrost e gelegt und zur Entzündung gebracht, so daß die Flammen des Zündbrennstoffes durch den Zündrost c schlagen und den Brennstoff zur Entzündung bringen. Hierbei ist für geeignete Luftzufuhr Sorge zu tragen. Die sich während der Heizdauer ablagernden Brennstoffrückstände werden in Zeitabständen je nach Bedarf durch Vorziehen des Rostes b vom Zündrost c in den Aschenfall f abgestreift.
Bei vollständiger Entleerung und Reinigung der Feuerungsanlage wird der Zündrost c durch die Verriegelung d entsichert und nach unten auf den Rundrost e umgelegt, so daß der Feuerraum von unten zugänglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-A NSPRU ch:
    Rost für Dauerbrandöfen mit einem unter einen geneigten Rostteil verschiebbaren Flachrost, dadurch gekennzeichnet, daß der gegen die Feuertür aufwärts geneigte, an seinem untern Ende drehbar gelagerte Rostteil (c) mit der Feuertür einen durch einen Schüttelrost (e) unten abgeschlossenen Raum zur Aufnahme von Zündbrennstoff bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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