DE218872C - - Google Patents

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DE218872C
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fan roller
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 218872 -' KLASSE 24/. GRUPPE
MAX BRZESINA und WALTHER & CIE A.-G. in DELLBRÜCK b. CÖLN.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur selbsttätigen Entfernung der Brennstoffrückstände bei Kettenrostfeuerungen am Feuerbrückenende unter Luftabschluß. Eine Gefächerwalze ruht am Feuer brückenende quer auf dem Rost auf. Die Endzapfen der Walze sind mit großem Spiel in Gehäusen der Feuerungswände geführt. Der Luftabschluß nach oben wird durch eine ίο an der Feuerungsrückwand angelenkte, auf der Gefächerwalze aufruhende Klappe gebildet. Durch diese Bauart sollen Betriebsstörungen durch die Rückstände und Klemmungen durch mit den Kohlen in den Feuerraum gelangende Fremdkörper (Eisenteile) vermieden werden. Gleichzeitig soll stets ein guter Luftabschluß aufrechterhalten werden.
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung in sieben Figuren erläutert.
Fig. ι stellt den Längsschnitt durch den rückwärtigen Teil des Kettenrostes mit der Vorrichtung dar.
Fig. 2 ist die Ansicht von vorn,
Fig. 3 die Bahn, welche die Endzapfen der Vorrichtung beschreiben.
Die Fig. 4 und 5 zeigen verschiedene Stellungen der Vorrichtung,
die Fig. 6 und 7 desgleichen bei Beseitigung der Schlacken.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer am Feuerbrückenende quer auf der Rostfläche liegenden Walze α aus Gußeisen oder ähnlichem geeigneten Stoff. Die Länge der Walze ist gleich der Rostbreite. Die Walze unterscheidet sich von bekannten ahnliehen Vorrichtungen hauptsächlich dadurch, daß ihr Querschnitt nicht kreis- oder kreisringförmig ist, sondern gefächerförmig aussieht. Ferner unterscheidet sie sich dadurch, daß die seitlichen Lagerungen fehlen. Die Walze ruht mit ihrem ganzen Gewicht auf der Rostfläche auf. Die Bewegung der Walze ist innerhalb gewisser, verhältnismäßig weiter Grenzen beschränkt durch im Seitenmauerwerk der Feuerungsanlage liegende Gehäuse b, in welche die Endzapfen c der Walze hineinragen. Der Luftabschluß nach oben wird gebildet durch eine Klappe d, die entweder durch das Eigengewicht oder durch besonders vorgesehene Gegengewichte auf oder gegen die Walze gedrückt wird, so daß auch bei Bewegungen der Walze die Klappe stets mit einer Kante derselben in Berührung bleibt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Durch die zwischen dem Rost und der mit einer oder zwei Kanten auf der Rostfläche aufliegenden Gefächerwalze bestehende Reibung wird die Walze mitgenommen, solange bis die seitlichen Zapfen c an die Wand des Maviergehäuses b stoßen (Fig. 3). Dadurch wird die Weiterbewegung der Walze gehemmt und durch die Weiterbewegung des Rostes infolge der Reibung eine Drehung der Walze dadurch bewirkt, daß sie aus der stabilen Gleichgewichtslage (Fig. 4) in die labile Gleichgewichtslage (Fig. 5) übergeht, wobei der Zapfen c an der Wand des Gehäuses b emporsteigt. Aus der labilen Gleichgewichtslage
stürzt bei der Weiterbewegung des Rostes clie-Walze um die Berührungskante nach vorn, so daß die nächstfolgende Kante auch mit auf den Rost gerät und die stabile Lage wieder hergestellt ist. Die Walze ruht wieder mit zwei Kanten auf, während der Zapfen c von der vorderen Stellung, die er jetzt einnimmt, bei der Weiterbewegung des Rostes wieder bis zur Gehäuse wandung mitgeht, und
ίο es erfolgt der Vorgang von neuem. Ist die Rostfläche mit Brennstoffrückständen bedeckt, so gelangen diese bei der Bewegung des Rostes auch unter das vordere Gefach der Walze (Fig. 6). Ist die Weiterbewegung derselben durch den Zapfen an der Gehäusewand gehemmt, so wird die Walze durch die Schlacken angehoben, so daß diese bei der Drehung der Walze unter sie gelangen. Das verhältnismäßig beträchtliche Gewicht der Walze zerdrückt bereits teilweise die Schlacken; die eingedrückte Kante dichtet ab. Wird die labile Gleichgewichtslage überschritten, so stürzt die angehobene Gefächerwalze mit noch größerer Wucht nach vorn und zerkleinert so selbst
größere Schlackenstücke. Auf diese Weise 25 wird immer auch bei ungleichmäßig bedeckter Rostfläche ein guter Luftabschluß gewährleistet. Die Schlackenteile fallen hinter der Walze in den Schlackenkeller hinab. Durch die taumelnde Drehbewegung der Walze korn- 30 men immer neue Wände unter der oberen Deckplatte d hervor, während die erhitzten sich unter der Platte, die an der Feuerungsrückwand angelenkt ist, immer wieder abkühlen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Entfernung der Rückstände bei Ketterirostfeuerungen, gekennzeichnet durch eine am Feuerbrückenende quer auf dem Rost ruhende Gefächerwalze (a), deren Endzapfen (c) in Gehäusen (b) der Feuerungswände mit großem Spiel geführt sind, während der Luftabschluß nach oben durch eine an der Feuerungsrückwand angelenkte; auf der Gefächerwalze liegende Klappe (d) gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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