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Wasserstandsanzeiger.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung der im Stammpatent Nr. 109.463 beschriebenen Erfindung, durch die eine Anordnung geschützt wird, bei der das Wasserstandsglas auf dem Wasserstandskörper mittels eines dieselben mit seinen parallelen Wänden eng umschliessenden Rahmens festgehalten wird, der eine abnehmbare Wand aufweist, in die zentrale Druckschrauben auf den eigentlichen Wasserstandskörper drücken. Der Rahmen weist hiebei Fassungsflanschen auf, die die Schauöffnung umgeben und die das Glas an den Wasserstandskörper sowie an die zwischen beiden eingelegte Dichtung zufolge des durch die zentralen Druckschrauben hervorgerufenen Anpressdruckes gewährleisten.
Die vorliegende, eine weitere Ausgestaltung der beschriebenen Anordnung bildende Erfindung bezweckt eine Anordnung zu schaffen, bei welcher das Auswechseln des Wasserstandsglases auf einfachere Weise vorgenommen werden kann, und besteht darin, dass der das Glas haltende Teil des Rahmens selbst die bewegliche, aus dem Rahmen entfernbare Wand bildet. Gemäss der Erfindung wird somit der den Wasserstandskörper umschliessende Rahmen mit einer abnehmbaren Vorderwand versehen, welche das Wasserstandsglas rahmenartig einschliesst und gegen das vordere Ende des eigentlichen Wasserstandkörpers presst. Das Glas kann hiebei gegebenenfalls mittels einer festen oder plastischen Dichtung oder eines Kittes in die zur Aufnahme des Glases dienende Ausnehmung des Rahmens eingesetzt werden.
Die Befestigung der auswechselbaren Vorderwand an dem Rahmen kann mittels derselben Befestigungsvorrichtungen, wie sie bei dem Wasserstandsanzeiger des Stammpatentes in Anwendung gelangen, erfolgen, also mittels ineinandergreifenden Nuten und Fortsätzen in Schwalbenschwanzform die in der Längsrichtung verlaufen und durch Ausschnitte von solcher Länge unterbrochen sind, dass die Vorderwand mit ihren Fortsätzen durch diese eintreten kann und ein Aufbringen oder Abnehmen der Vorderwand bereits nach einer Längsverschiebung derselben um die Länge des einzelnen Fortsatzes in der Querrichtung erfolgen kann. Die Befestigung der Vorderwand kann jedoch auch mittels Quernuten ebenfalls von Schwalbenschwanzform erfolgen.
Das Auswechseln des Glases erfordert demnach nicht, dass der ganze Rahmen tatsächlich abgenommen werden muss, es genügt vielmehr die blosse Entfernung der Vorderwand. Ein weiterer Vorteil in der Verwendung eines solchen Rahmens mit in der Vorderwand desselben eingebettetem Glas besteht darin, dass die Rahmen gemeinsam mit dem Glas aus der Fabrik bezogen werden können, wo die Abdichtung des Glases bedeutend vollkommener durchgeführt werden kann, als es am Standort des Kessels möglich ist. Es brauchen daher bloss Rahmen mit eingebettetem Glas in Vorrat gehalten und das zerbrochene Glas mit dem Rahmenteil kann zwecks Erneuerung des Glases zurückgeschickt werden, wodurch sich die Auswechslung sehr einfach und mühelos gestaltet.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 vergleichsweise den Querschnitt durch eine Ausführungsform des Wasserstandsanzeigers gemäss dem Stammpatent. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Wasserstandsanzeiger gemäss der Erfindung, Fig. 3 zeigt die Ansicht und Fig. 4 einen Querschnitt der Vorderwand des Rahmens des Wasserstandsanzeigers.
In Fig. 2 bezeichnet a den eigentlichen, etwa trapezförmigen Wasserstandskörper, der in seinem vorderen Ende eine offene Rinne oder Höhlung besitzt. Die Innenflächen der Seitenwände f des Rahmens
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die Rückwand des Körpers a stützen. Um eine zentrische Lagerung des Rahmens auf dem Wasserstandskörper zu gewährleisten, ist der Rahmen mit parallelen Leisten q ausgestattet, welche an den parallelen Flächen l'des Körpers a anliegen. Der Rahmen ist vorne durch eine abnehmbare Vorderwand h ab-
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ist, die in einer Flucht liegen und in ebenfalls schwalbenschwanzförmige Nuten g in den Seitenwänden des Rahmens eingreifen.
Das Reflexionswasserstandsglas c, welches durch den Rahmen an den Wasserstandskörper a angepresst wird, ist in eine entsprechende Ausnehmung der Vorderwand h, z. B. mittels einer plastischen Dichtung oder Kittes d eingesetzt, wobei das Glas auf einer weichen Unterlage zu beiden Seiten der Schauöffnung der Vorderwand aufliegt. Das rückwärtige, gegenüber demWasserstandskörper a liegende Ende der Vorderwand ist etwas abgesetzt, um teilweise in eine entsprechende Ausnehmung der Vorderseite des Körpers a eintreten zu können. Eine zwischen diesen beiden Flächen eingesetzte Dichtungsplatte b gewährleistet eine vollständige Dichtheit zwischen der Vorderwand und dem Körper (I.
Um das Abnehmen der Vorderwand in einer wesentlich horizontalen Richtung durchführen zu können. sind die Fortsätze i der Vorderwand ebenso wie die Nuten g des Rahmens regelmässig durch Ausschnitte von der Länge der Fortsätze unterbrochen. Bei aufgesetzter Vorderwand greifen sämtliche Fortsätze der Vorderwand in die entsprechenden Nuten ein, während bei einer Verschiebung der Vorderwand um die Länge eines Fortsatzes, die Fortsätze in die Ausschnitte der Nuten eintreten und sodann die Vorderwand horizontal abgenommen werden kann.
Die vorstehend beschriebene Anordnung besitzt den Vorteil, dass zwecks Auswechslung des Wasserstandsglases bloss derjenige Teil des Rahmens abgenommen zu werden braucht, welcher das Glas unmittelbar festhält, also nur die Vorderwand, die nach Lüften der Druckschrauben 'bloss um ein der Länge eines seiner Fortsätze entsprechendes Stuck in der Längsrichtung verschoben zu werden braucht, um sodann in der Querrichtung abgenommen werden zu können, während der die Druckschrauben tragende Rahmen auf dem Wasserstandsanzeiger belassen werden kann. Ein weiterer Vorteil einer solchen Ausbildung des Rahmens liegt darin, dass ein Rahmenteil gemeinsam mit dem Glas als Ersatzteil in Vorbereitung gehalten und mit wenigen Handgriffen aufgebracht werden kann.
Der mit dem auszuwechselnden Glas abgenommene Rahmenteil kann hingegen in die Fabrik geschickt werden. wo der Rahmen mit einem neuen Glas versehen wird.
Wie ersichtlich, bildet die auswechselbare Vorderwand einen starren Teil, der keiner schrägen Kraft unterworfen werden kann, so dass bei dieser Konstruktion die Notwendigkeit der Verwendung eines Rahmens mit parallelen Seitenwänden fortfällt. In weiterer Hinsicht ist es hiedurch möglich,
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