DE590975C - Gummiabsatz - Google Patents

Gummiabsatz

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DE590975C
DE590975C DEV29227D DEV0029227D DE590975C DE 590975 C DE590975 C DE 590975C DE V29227 D DEV29227 D DE V29227D DE V0029227 D DEV0029227 D DE V0029227D DE 590975 C DE590975 C DE 590975C
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DEV29227D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/02Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by the material
    • A43B21/06Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by the material rubber

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Gummiabsatz Die Erfindung betrifft einen Gummiabsatz mit auf der Rückseite angeordneten rinnenförmigen Randaussparungen und oberhalb dieser liegenden Nagelstellen. Bei den bekannten .Gummiabsätzen dieser Art ist die Randaussparung im Verhältnis zur Gesamtbreite des Absatzes so breit ausgeführt, daß sie fast 9/1o der gesamten Absatzoberfläche ausmacht bzw. nur einen mittleren schmalen Stützkern stehenläßt. Dabei wird der Absatz so fest aufgenagelt, daß er auf der ganzen Breite und um die Tiefe der Aussparung durchgedrückt wird, wobei die Aussparung vollständig verschwindet, d. h. flach auf den Lederabsatz. zu liegen kommt, und jede Federung des Absatzes aufgehoben wird. Um bei dieser starken Eindrückung des Absatzes keine konkave Durchbiegung der Lauffläche entstehen zu lassen, muß letztere entsprechend der Aussparung auf der anderen Seite ausgewölbt werden, um beim Aufnageln einen Materialausgleich herbeizuführen, wobei aber das Material eine starke Verzerrung erleidet und alsbald ermüdet, was ein Nachlassen des festen Sitzes des Absatzes und dessen vorzeitige Zerstörung zur Folge haben kann.
  • Gegenüber diesen bekannten Gummiabsätzen unterscheidet sich der Absatz gemäß der Erfindung dadurch, daß die Breite seiner Randaussparung nicht mehr als 1/4 der Absatzbreite beträgt und daß er durch die oberhalb der Aussparung liegenden Nagelstellen nur so weit festgenagelt wird, daß im Gebiet der Randaussparung zwischen Gummi- und Lederabsatz noch ein Hohlraum bleibt, wodurch eine die Absatzkante fest gegen den Lederabsatz drückende federnde Spannung entsteht; gleichzeitig aber auch im gesamten Absatzrand eine gewisse Federwirkung beibehalten wird, so daß bei- einer Ermüdung des Materials immer noch ein Andrücken der Absatzkante erfolgt. .Durch die Federung des Absatzrandes wird also auch für die Dauer eine allseitig feste Auflage der Absatzkante gewährleistet und zudem einelastischerer Gang und eine größere Schonung des in der Hauptsache dem Verschleiß unterworfenen Absatzrandes herbeigeführt. Ein weiterer Vorteil des neuen Gummiabsatzes besteht darin, daß eine besondere Ausgestaltung der Absatzlauffläche zur Erzielung des Materialausgleichs beim Aufnageln des Absatzes infolge der nur geringen Durchdrückmöglichkeit %des neuen Absatzes innerhalb seiner schmalen Randaussparung nicht mehr als bei den bekannten Gummiabsätzen mit verhältnismäßig breiter Randaussparung erforderlich ist. Auf der Zeichnung ist in Abb. i ein Ausführungsbeispiel des neuen Gummiabsatzes in Rückenansicht und in Abb. z im Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. i dargestellt. -Abb.3 zeigt eine weitere Ausführungsform in Rückenansicht und Abb. q. im Querschnitt nach der Linie B-B der Abb. 3.
  • Abb. 5 veranschaulicht ein drittes Ausführungsbeispiel in Rückenansicht und Abb. 6 im Querschnitt nach, der Linie C-C der Abb. 5.
  • Abb. 7 zeigt ein letztes Ausführungsbeispiel in Rückenansicht und Abb. 8 im Querschnitt nach der Linie D-D der Abb. 7.
  • Abb. 9 zeigt den am Lederabsatz angenagelten Gummiabsatz im Querschnitt.
  • Der Gummiabsatz ist auf der Rückseite mit einer rinnenförmigen Randaussparung a versehen, oberhalb welcher die Nagellöcher e angeordnet sind und die zweckmäßig ohne Unterbrechung rings um den Absatz verläuft, aber auch beliebig unterbrochen oder, wie in Abb. i strichpunktiert eingezeichnet ist, nur im Absatzbogen vorgesehen sein kann. Der Absatz wird dadurch beiderseits der Nagelstellen abgestützt, und zwar liegt er außerhalb derselben mit seiner Kante b und innerhalb derselben mit seinem mittleren leeren Teil c auf dem Lederabsatz g (Abb.9) auf.
  • Die Randaussparung a ist so schmal ausgefyhrt, daß ihre Breite nicht mehr als i/4 der Absatzbreite beträgt, wodurch die innere und äußere Auflagestelle des Absatzes so nahe zusammenrücken, daß sich der Absatz beim Aufnageln nur noch in geringem Maße zwischen den Auflagestellen, d. h. innerhalb der Randaussparung durchdrücken kann, was aber genügt, um die Absatzkante b allseitig fest gegen ihre Unterlage zu pressen. Wie Abb.9 veranschaulicht, wird der Absatz nur so weit festgenagelt, daß im Gebiete der Randaussparung zwischen Gummiabsatz und Lederabsatz g noch ein Hohlraum bleibt, wodurch im gesamten Absatzrand eine gewisse Federwirkung beibehalten wird.
  • Zweckmäßig gibt man der Randaussparung den aus den Abb. q. und 6 ersichtlichen Rinnenquerschnitt mit steil abfallender Innenkante, wodurch beim Aufnageln des Absatzes die Randaussparung nicht bis zum flachen Aufliegen auf den Lederabsatz gebracht werden kann. Auf diese Weise ist auch bei einem zu festen Annageln des Absatzes immer noch die Beibehaltung eines Hohlraumes zwischen Gummi- und Lederabsatz im Gebiete der Randaussparung gewährleistet.
  • Um das Gewicht des Absatzes zu verringern, kann der mit der Auflagekante b in gleicher Höhe liegende Mittelteil c des Absatzes in an sich bekannter Weise mit einer oder mehreren beliebig geformten Aussparungend versehen (Abb. 3, q., 7 und 8) bzw. in einzelne Stützwülste f (Abb. 5 und 6) aufgeteilt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gummiabsatz mit auf der Rückseite angeordneter rinnenförmiger Randaussparung und oberhalb dieser liegender Nagelstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Randaussparung (a) nicht mehr als i/4 der Absatzbreite beträgt und der Gummiabsatz durch die oberhalb der Aussparung liegenden Nagelstellen (.r) nur so weit festgenagelt wird, daß im Gebiete der Randaussparung zwischen Lederabsatz noch -ein Hohlraum bleibt. z. Gummiabsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenrand der Randaussparung (a) steil abfällt. 3. Gummiabsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Auflagekante (b) in gleicher Höhe liegende Mittelteil (c) des Absatzes mit einer oder mehreren beliebig geformten Aussparungen (d) versehen bzw. in einzelne Stützwülste (f) aufgeteilt ist.
DEV29227D 1933-02-24 1933-02-24 Gummiabsatz Expired DE590975C (de)

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