AT111573B - Verfahren zur Darstellung von Alkyl- und Aralkylderivaten der 1-Aryl-3,4-trimethylen-5-pyrazolone. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Alkyl- und Aralkylderivaten der 1-Aryl-3,4-trimethylen-5-pyrazolone.

Info

Publication number
AT111573B
AT111573B AT111573DA AT111573B AT 111573 B AT111573 B AT 111573B AT 111573D A AT111573D A AT 111573DA AT 111573 B AT111573 B AT 111573B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
parts
trimethylene
pyrazolones
aryl
alkyl
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Dr Mannich
Original Assignee
Carl Dr Mannich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Dr Mannich filed Critical Carl Dr Mannich
Application granted granted Critical
Publication of AT111573B publication Critical patent/AT111573B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es wurde gefunden, dass die Alkyl-und Aralkylderivate der Cyclotrimethylenarylpyrazolone eine hervorragende antipyretische und analgetisch Wirkung aufweisen. 



   Zur Gewinnung der neuen Verbindungen,   welche gut kristallisierende Körper   darstellen, werden die nach dem Verfahren des Patentes Nr. 109413 hergestellten Cyclotrimethylenarylpyrazolone in Anlehnung an die bekannte Alkylierung von Pyrazolonen (deutsche Patentschriften Nr. 26429 und Nr. 77301) mit alkylierenden Mitteln behandelt. Die   Alkyl-und Aralkylcyelotrimethylenarylpyrazolone   sind in Wasser und in Äther schwer, in Alkohol, Benzol und in Säuren meist leicht löslich. Sie sollen in der Therapie Verwendung finden. 



   Beispiel 1 : 200 Teile 1-Phenyl-3,   4-trimethylen-5-pyrazolon   werden in   560- Teilen 20%iger   
 EMI1.2 
 getrocknet, aus Toluol und hierauf aus siedendem Wasser umkristallisiert ; es bildet feine, weisse Nadeln, die in Wasser und Äther schwer, in Alkohol, Benzol und in Säuren leicht löslich sind ; F. P.   128 .   



   Beispiel 2 :   200 Teile 1-Phenyl-3, 4-trimethylen-5-pyrazolon werden in   560 Teilen   20% niger  
Kalilauge gelöst, mit 200 Teilen Äthylbromid und so viel Alkohol versetzt, dass eine homogene Lösung entsteht, und einen Tag am Rückfluss gekocht. Hierauf werden 100 Teile 10% ige Kalilauge und 500 Teile Äther zugefügt ; nach gutem   Durchschütteln wird   die   Ätherscbicht   abgetrennt, mit Wasser gewaschen, mit Entfärbungskohle behandelt und dann weitgehend eingedampft. Beim Stehen   fällt   das   1-Phenyl-2-äthyl-3,     4-trimethyIen-5-pyrazoIon   in Form schwach gelblich gefärbter Nadeln aus. die nach-dem Umkristallisieren den Schmelzpunkt   1430 zeigen.   



    B eis pi el 3 : 214 Teile l- (p-Tolyl)-3, 4-trimethylen-5-pyrazolon werden in einer Lösung von 114Teilen   Kaliumhydroxyd in 600 Teilen Wasser und 900 Teilen Alkohol aufgelöst und mit 120 Teilen Äthylbromid 8 Stunden am Rückfluss gekocht. Hierauf wird der Alkohol abdestilliert, das ausgefallene Öl in Äther aufgenommen und mit Lauge durchgeschüttelt. Die mit Kohle gereinigte Ätherlösung wird auf ein kleines Volumen eingedampft ; nach einigem Stehen, rascher nach dem Animpfen, fällt das   1- (p-Tolyl) -2-äthyl-     3.   4-trimethylen-5-pyrazolon aus. Die feinen noch schwach gelblich gefärbten Nadeln werden aus Alkohol oder aus Wasser umkristallisiert ; F. P. 1180. 



   Beispiel 4 : 279 Teile   1- (p-Bromphenyl) -3, 4-trimethylen-5-pyrazolon   werden in 796 Teilen 10% iger Kalilauge gelöst und mit 240 Teilen   a-Bromallylbromid (CH2Br-CBr   = CH2) einige Stunden gerührt. Schliesslich wird der halbfeste Niederschlag in Chloroform gelöst und durch Zugabe von Petrol- äther kristallinisch gefällt. Durch Umkristallisieren aus Äther wird das 1-(p-Bromphenyl)-2-(ss-bromally)- 3,   4-trimethylen-5-pyrazolon   in Form schwach   bräunlich   gefärbter Kristalle erhalten, die bei 1090 schmelzen. Sie sind in Wasser kaum, in Äther und Petroläther schwer, in Alkohol, Benzol und Chloroform leicht löslich. 



   Beispiel 5 : In 500 Teilen   20% niger   Kalilauge werden 200 Teile 1-Phenyl-3, 4-trimethylen-   5-pyrazolon   gelöst und mit 300 Teilen Benzylchlorid und 1500 Teilen Alkohol 12 Stunden am   Rückfluss   gekocht. Hierauf wird der Alkohol mit Wasserdampf abgetrieben und der Rückstand nach Zusatz von   50   Teilen 20% iger Kalilauge mit 1500 Teilen Äther   ausgeschüttelt.   Die Ätherlösung wird abgetrennt und daraus durch   Schütteln   mit 110 Teilen konzentrierter Salzsäure das salzsaure Salz des Benzyltrimethylenphenylpyrazolons ausgefällt. Dieses wird abgenutscht, aus Alkohol umkristallisiert und hierauf mit 100 Teilen 10% iger Natronlauge zersetzt.

   Das freie 1-Phenyl-2-benzyl-3, 4-trimethylen- 5-pyrazolon wird in Äther aufgenommen ; durch Konzentrieren erhält man gut ausgebildete, durchsichtige, trikline Kristalle vom Schmelzpunkt 1040. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Alkyl-und Aralkylderivaten der 1-Aryl-3, 4-trimethylen-5-pyrazolone, dadurch gekennzeichnet, dass 1-Aryl-3, 4-trimethylen-5-pyrazolone mit alkylierenden bzw aralkylierenden Mitteln behandelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT111573D 1925-12-31 1926-11-13 Verfahren zur Darstellung von Alkyl- und Aralkylderivaten der 1-Aryl-3,4-trimethylen-5-pyrazolone. AT111573B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE111573X 1925-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT111573B true AT111573B (de) 1928-12-10

Family

ID=5652585

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT111573D AT111573B (de) 1925-12-31 1926-11-13 Verfahren zur Darstellung von Alkyl- und Aralkylderivaten der 1-Aryl-3,4-trimethylen-5-pyrazolone.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT111573B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT111573B (de) Verfahren zur Darstellung von Alkyl- und Aralkylderivaten der 1-Aryl-3,4-trimethylen-5-pyrazolone.
DE453369C (de) Verfahren zur Darstellung von Alkyl- und Aralkylderivaten der 3,4-Cyclotrimethylen-1-aryl-5-pyrazolone
AT120852B (de) Verfahren zur Darstellung von C,C-disubstituierten Barbitursäuren.
AT147483B (de) Verfahren zur Darstellung von Verbindungen des N-Methyltetrahydronicotinsäuremethylesters.
DE481733C (de) Verfahren zur Darstellung von C, C-disubstituierten Derivaten der Barbitursaeure
AT132701B (de) Verfahren zur Erhöhung der Wasserlöslichkeit von 5-Mono- oder 3.5-Dihalogenderivaten des 2-Oxypyridins.
DE544960C (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Oxy-3-brompyridin-5-arsinsaeure
CH125132A (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-2-benzyl-3,4-cyclotrimethylen-5-pyrazolon.
AT216671B (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen verschiedener Penicilline mit Sulfonamiden
DE357752C (de) Verfahren zur Darstellung von N-Aminoacetylverbindungen der 4-Amino-1-phenyl-2íñ3-dialkyl-5-pyrazolone
DE467627C (de) Verfahren zur Darstellung von N-methansulfinsauren Salzen sekundaerer aromatisch-aliphatischer Amine
DE451730C (de) Verfahren zur Darstellung von 6-Alkoxy-8-aminochinolinen
AT93319B (de) Verfahren zur Darstellung methylschwefligsaurer Salze sekundärer, aromatisch-aliphatischer Amine.
AT20393B (de) Verfahren zur Behandlung von rohen Teer- und Mineralölen behufs Gewinnung eines geruchschwachen viskosen Öles und eines schwefelfreien leichten Öles.
AT86136B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminoacetylverbindungen der 4-Amino-1-phenyl-2.3-dialkyl-pyrazolone.
AT152300B (de) Verfahren zur Herstellung von Guajacolverbindungen.
AT151014B (de) Verfahren zur Herstellung von Phthalsäure-bis-[diäthylamid].
CH179697A (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Tropasäure-2,2-dimethyl-3-dimethylaminopropanolester.
CH199676A (de) Verfahren zur Herstellung eines substituierten Thiazolcarbonsäureamides.
CH104252A (de) Verfahren zur Darstellung von Di-carbäthoxy-di-phenolisatin.
CH94324A (de) Verfahren zur Darstellung von Diäthylaminoäthylbenzoyl-B-oxybuttersäureäthylester.
CH91107A (de) Verfahren zur Darstellung eines Dioxynaphtoylbenzoesäureesters.
CH320580A (de) Verfahren zur Herstellung anästhetisch wirkender Mittel
CH107780A (de) Verfahren zur Darstellung eines einseitig acylierten Derivates des Äthylendiamins.
CH163888A (de) Verfahren zur Darstellung eines Acylaminosulfonsäurechlorids der Benzolreihe.