AT111253B - Diffusionsbatterie. - Google Patents

Diffusionsbatterie.

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AT111253B
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battery
diffuser
leaching liquid
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diffusion
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Alois Rak
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Alois Rak
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Diffusionsbatterie. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine aus abwechselnd hintereinandergereihten Diffuseuren und   Pressschnecke   bestehende Batterie zur ununterbrochenen Diffusion für die Zuckerfabrikation u. dgl., bei welcher die von den Schnitzeln befreite Auslaugeflüssigkeit aus dem unteren Teil der einzelnen Diffuseure in den oberen Teil des   nächstfolgenden   Diffuseurs überführt wird, so dass in allen Diffusionsräumen, im Einklange mit der während der Arbeit eintretenden Gewichtsänderung, der Saft von oben nach unten strömt, die Schnitzel dagegen von unten nach oben steigen. 



   Eine Ausführungsform einer Batterie nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 schematisch im   Längsschnitte   dargestellt : Fig. 2 und 3 stellen eine bauliche Einzelheit dar. Die Batterie besteht im wesentlichen aus mehreren Diffuseuren D, L, R und aus mehreren Schneckenpressen F, N, T, die abwechselnd oben und unten miteinander durch die Übersteiger E, H, M, P,   S   verbunden sind. Dem ersten Diffuseur D ist ein   Zuführungsgefäss A vorgeschaltet, welches   mit diesem einerseits mittels eines Verbindungsstutzens B für die Schnitzel, anderseits mittels eines Saftrohres 13-12 verbunden ist, in welchem ein Ventil v vorgesehen ist.

   Das obere Ende jedes Diffuseurs ist mit dem unteren Teil der nächstfolgenden Schneckenpresse durch ein Rohr 11-10, 7-6, 3-2 und ferner das obere Ende jeder Schneckenpresse mit dem unteren Ende des nächstfolgenden Diffuseurs gleichfalls durch ein Rohr 9-8,   54   verbunden. 



   In diese Rohrleitung sind an geeigneten Stellen   Saftvorwärmer   k eingeschaltet. In den Diffuseuren sind in bekannter Weise drehbare Wellen g mit Armen h und in den unteren Übersteigern gleichfalls bekannte, aus je einer drehbaren, auf der Welle a aufgekeilten Schaufel c und aus einer um den Zapfen f hin und her schwingenden, durch die Schaufel c bewegten Schaufel e bestehende Vorrichtungen angeordnet. 



  Alle Gefässe der Batterie sind mit Sieben t zwecks Trennens der Schnitzel von der Auslaugeflüssigkeit ausgerüstet. 



   Die Schnitzel fallen von oben in das Gefäss A, werden durch die bei 13 ununterbrochen eindringenden und bei 14 abfliessenden Auslaugeflüssigkeit, die auf der Höhe a-b gehalten wird, fortgeführt, und werden durch die Vorrichtung c-e in den verhältnismässig engen Verbindungsstutzen B gedrängt, derart, dass sie dicht zusammengepresst von der Auslaugeflüssigkeit befreit in der Gestalt eines Pfropfens, der gleichzeitig einen dichten Verschluss zwischen   A   und D bildet, in den ersten Diffuseur D gelangen, in welchem sie durch die Arme   ? t   nach oben getrieben und dabei durch die bei 11 ständig eindringenden und bei 12 abziehenden, daher von oben nach unten strömenden Auslaugeflüssigkeit ausgelaugt werden. 



  An das obere Ende des Diffuseurs D gelangt, dringen die Schnitzel unter der Wirkung der Vorrichtung   c-e   dicht zusammengepresst durch den Stutzen E in die Schneckenpresse F, wo sie im Gleichstrom mit der bei 9 eindringenden und bei 10 abfliessenden Auslaugeflüssigkeit nach unten befördert werden, bis sie im Zwischenraume G zusammengepresst durch die Vorrichtung   c-e   wieder durch den Verbindungsstutzen H in den nächstfolgenden Diffuseur L geschoben werden, wonach sich der beschriebene Vorgang wiederholt. Die Schnitzel durchlaufen daher nacheinander die Räume A, B, C, D, E, F, G, H, K, L, M, N, 0, P, Q, R, S, T, U, wo sie ausgelaugt die Batterie verlassen. 



   Die Grösse der Ausfallöffnung des Raumes U kann mittels eines Gestänges nach Bedarf eingestellt werden, wodurch der Widerstand, welchen die Schnitzel besonders in den Verbindungsstutzen zu überwinden haben, und daher auch die Dichtheit des Verschlusses, der durch die dort entstehenden Schnitzel- 

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 pfropfen gebildet wird, geregelt werden kann. Die Auslaugeflüssigkeit durchströmt die Batterie in der Richtung von 1 nach 14, wobei sie sich in den Schneckenpressen im Gleichstrom, in den Diffuseuren dagegen im Gegenstrom in bezug auf die Schnitzel bewegt. Der Abzug der Auslaugeflüssigkeit wird durch das Ventil v geregelt.

   Die Auslaugeflüssigkeit verlässt alle Räume der Batterie, sowohl die Diffuseure als auch die Schneckenpresse, getrennt von den Schnitzeln, durch eine besondere Rohrleitung, und da- 
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 richtung der Schnitzel und der Auslaugeflüssigkeit in allen Diffuseuren D, L, R im Einklange mit der während der Arbeit eintretenden   Gewichtsänderung   stehen. Die während der Diffusion leichter werdenden Schnitzel bewegen sich nach oben, der schwerer werdende Saft strömt daher nach unten. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Aus abwechselnd hintereinandergereihten Diffuseuren und   Pressschnecke   bestehende Batterie zur ununterbrochenen Diffusion, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Schnitzeln befreite Auslaugeflüssigkeit aus dem unteren Teil der einzelnen Diffuseure in den oberen des nächstfolgenden Diffuseurs überführt wird, so dass in allen Diffusionsräumen der Saft von oben nach unten strömt, die Schnitzel dagegen von unten nach oben steigen.

Claims (1)

  1. 2. Batterie nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Diffuseur ein Zuführungsgefäss (A) vorgeschaltet ist, welches mit der Batterie einerseits mittels eines Verbindungsstutzens für die Schnitzel, anderseits mittels einer Saftrohrleitung verbunden ist, wobei die Schnitzel befreit von der Auslaugeflüssigkeit in den ersten Diffuseur gelangen.
AT111253D 1926-06-19 1927-05-06 Diffusionsbatterie. AT111253B (de)

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CS111253X 1926-06-19

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