AT35861B - Kontinuierlich arbeitender Diffusionsapparat. - Google Patents

Kontinuierlich arbeitender Diffusionsapparat.

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AT35861B
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diffusion
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trough
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Ernst Zoehls
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Ernst Zoehls
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  Kontinuierlich arbeitender Diffusionsapparat. 



   (regenstand der Erfindung ist ein   DiSusionsapparat, welcher   unter Beibehaltung des gebräuchlichen Auslauge- und Diffusionsverfahren einen kontinuierlichen Betrieb gestattet. 



  In der Zeichnung ist der Ernndungsgegeustand in einer beispielsweisen   Ausführllngsform   dargestellt und zeigt Fig. 1 ein   Element der Diffusionsbatterie im   Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach   A-B   der Fig.   I,   während Fig. 3 schematisch eine   Diffusionsbatterie   veranschaulicht. 



   Der dargestellte Diffusionsapparat besteht aus einem Ring a, der mit durchbrochenen Schaufeln b ausgestattet ist, welche den Ring in radiale, nach aussen und innen offene Zellen teilen. Der Ring wird von einer Welle f durch Friktionsrollen e, Zahnräder oder dgl. in der Pfeilrichtung angetrieben und von Führungsrollen c, d geführt. Der untere Teil des Ringes taucht in einen Trog   9,   welcher den Ring eng   umschliesst   und an jener Seite, an welcher sich der Ring in dem Trog bewegt, mit einem Fülltrichter h versehen ist. An einer Seite des Troges befindet sich der Safteintritt i, auf der anderen der    Saftaustritt. 1.   



   Die Einrichtung wirkt in folgender Weise : 
 EMI1.1 
 stimmt   Material wird von den Schaufeln b erfasst und durch den Trog g bewegt, welcher im entgegengesetzten Sinne vom Rohsaft   durchflossen   wird. Schliesslich werden die ausgelaugten Schnitzel aus dem Saft gehoben,   um   infolge der zunehmenden Schrägstellung der Schaufeln   il   längs diesen nach innen abzugleiten und auf eine Fördervorrichtung   1, zu   fallen, die mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Pressvorrichtung versehen sein kann.   Der während der Förderung   bezw. beim Pressen abfliessende Saft sammelt sich im Behälter l und fliesst durch das Rohr m in den Trog q zurück.

   Die Fördervorrichtung k führt das Material dem Fülltrichter des nächsten Diffusionsapparates zu,   in,   welchem sich der gleiche Vorgang wiederholt. 



   Fig. 3 zeigt   schematisch   eine Diffusionsbatterie gemäss vorliegender Erfindung. Bei   11   wird das zur Auslaugung und   Diffusion bestimmte Material   in den Apparat   J'eingeführt   und in der oben   beschriebenen Weise durch   den Trog geführt,   um   vermittels   der Förder-   vorrichtung in den Apparat 2 zu gelangen u. s. w. Das auszulaugende Material beschreibt dabei den durch die strichlierte Linie angedeutetem Weg und tritt bei o aus dem letzten, mit 6'bezeichneten Apparat ans. Der Saft   nimmt   den umgekehrten, durch die strichpunktierte Linie angedeuteten Weg und tritt bei p in das letzte Element der Batterie ein, die er beim ersten Element, bei q   verlässt.   



   Das Auspressen des   Materiales     während   des Transportes von einem Element ins andere ist nicht unbedingt notwendig, hat aber den Vorteil, dass eine bessere Auslaugung erzielt wird. 



   Bei der   Zuckerfabrikation besteht   das zur Auslaugung und Diffusion bestimmte Material aus Hübenschnitzeln, während als Diffusionsflüssigkeit heisses Wasser eingeführt wird. Um dieses während des ganzen Arbeitsvorganges heiss zu erhalten, wird den Trögen und den zwischen denselben   benndlichen     Fbersteigrohren Dampf zugeführt.   Sollen die austretenden ausgelaugten   Schnitzel ka) t sein.   so   braucht nur dem   letzten Element kaltes Wasser zugeführt zu werden, welches dann in der Batterie nach und nach erwärmt wird. 



   Um die   Leistungsfähigkeit der Hattorie zu   erhöhen, können geschlossene Diffusionsapparate zur Anwendung kommen, die unter Druck arbeiten. In diesem Falle sind beim Ein-und Austritt der Schnitzel besondere Dichtungsvorrichtungen erforderlich. 



     Gegenüber   den bekannten Diffusionsbatterien weist der Erfindungsgegenstand die Vorteile auf,   dass   die Arbeitsweise eine vollkommen selbsttätige ist und dass auch der Saftabzug selbsttätig vor sich geht und zwar mit einstellbarer Dichte. Hiedurch wird eine 
 EMI1.2 
 gegenstand den Vorteil eines bedeutend geringeren    Kraftverbrauches   auf. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Diffusionsapparat. gekennzeichnet durch einen mit durchbrochenen Schaufeln aus- EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT35861D 1907-03-04 1907-03-04 Kontinuierlich arbeitender Diffusionsapparat. AT35861B (de)

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