AT111141B - Anzeige-, Schalt-, Regulier- bzw. Registriervorrichtung. - Google Patents

Anzeige-, Schalt-, Regulier- bzw. Registriervorrichtung.

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AT111141B
AT111141B AT111141DA AT111141B AT 111141 B AT111141 B AT 111141B AT 111141D A AT111141D A AT 111141DA AT 111141 B AT111141 B AT 111141B
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Leonhard Kehl
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Leonhard Kehl
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Description


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  Anzeige-, Schalt-, Regulier- bzw. Registriervorrichtung. 



   Die   bekannten   selbsttätigen, direkt wirkenden elektrischen Spannungsregler arbeiten mit kleinen und kleinsten Verstellkräften und können durch jedes kleine Hindernis in ihrer   Tätigkeit   gestört werden, auch stellen die meisten elektrischen Regler nicht im ganzen Regelbereich den vollen Spannungsvollwert her, sondern bedingen Abweichungen bis zu mehreren Prozenten. 



   Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist frei von diesen Nachteilen und kann mit beliebig grossen Verstellkräften durch Wahl entsprechender Dimensionen bei gleicher Empfindlichkeit und Einstellung auf den vollen Spannungsvollwert ausgeführt werden. 



   Die Erfindung besteht darin, dass der Unterschied der Umlaufgeschwindigkeiten des aus zwei ohne Fremdlast oder wechselnder Nutzlast und nur in Abhängigkeit von der zugeführten Spannung laufenden Elektromotoren bestehenden   Elementenpaares,   bei dem die beiden Hälften verschiedene oder für   manche     Fälle gleiche Drehzahlcharakteristik   aufweisen, zur angeführten Tätigkeit verwendet wird und die Übertragung der Drehzahlunterschiede auf die Vorrichtungen so erfolgt, dass die   umlaufenden   Teile in ihrem freien Lauf möglichst wenig oder gar nicht gehindert werden. 
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 schiedene Vorrichtungen gemäss der Erfindung als Beispiele schematisch dargestellt. 



   Wird z. B. das Elementpaar aus zwei Elektromotoren mit gleicher magnetischer-und Belastungscharakteristik gebildet, dann sind deren Drehzahlen in bezug zueinander bei allen aufgedrückten Spannungen gleich, bei nicht übereinstimmender Charakteristik verschieden. Werden die Drehzahlen der   Maschinen   beispielsweise mit einer Charakteristik wie in Fig. 1 am Schnittpunkt s als Ausgangs- 
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 zur andern langsamer und bei erhöhter Spannung schneller. Dabei können die Bewicklungen   so gewählt   werden, dass beide Maschinen an dem Schnittpunkt   s absolut gleiche Drehz@hlen   haben, wodurch die Unterschiede aus den Umlauf zahlen bei abweichenden Spannungen leichter zur   Betätigung   von Vorrichtungen herangezogen werden können. 



   In Fig. 4 ist A1 und A2 je ein Elektromotor mit einer Drehzahleharakteristik, etwa nach Fig. 1. 
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 die auf einer gemeinsamen oder getrennten, aber elektrisch verbundenen Kontaktbahn schleifen. Sämtliche Kontaktelemente sind in der bekannten Weise mit einem im   Kreis geschlossenen Widerstand)'   verbunden. Beiden Motoren wird Strom zugeführt, unter dessen Einfluss sie eine   bestimmte   Drehzahl annehmen, wobei die   Bewicklungsverhältnisse   oder die   Umlaufübersetzung der laufenden Wellen     so gewählt   werden, dass bei einer gegebenen Spannung die   Bürstenpaare     bu-bu   und B1-B2 gleiche   Umhufz3. hlen   haben.

   Bei jeder davon abweichenden Spannung erfolgt ein   Vorl@ufen   des einen und ein 
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 laufen des Ankers A2 gegenüber A1 verhindert. Ist die Stellung der Bürsten   um   180 Winkelgrade als zweite durch Anschlag begrenzte Endstellung verdreht, stehen sich also die Bürsten b1-B2 und b2-B1 gegenüber, dann ist der volle Widerstand   vorgesel18ltet.   

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   Diese Einrichtung ist auch mit   Elementplaren beliebig   anderer Charakteristik als nach Fig. l   anwendbar,   so beispielsweise mit einer nach Fig. 2, bei welcher ein Element eine gerade Charakteristik aufweist. Auch kann ausser der baulichen Anordnung nach Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 5 getroffen werden, bei der die   Elementpaare   über ein Differentialgetriebe gekuppelt werden und die Bewegung des Planetenrades D, wie dies an sich bereits bekannt ist, zur Änderung von Widerständen verwendet wird. 
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 verwendbar. Nach Fig. 4 wird in dem Stromkreis an Stelle der Erregerwicklung M einer Dynamomaschine ein Voltmeter eingeschaltet und darauf die Widerstandsvorschaltung oder Abschaltung abgelesen.

   Je nach dem Zweck, dem diese Einrichtung dienen soll, wird die Bezeichnung oder Einteilung der   Instrumentskvb,   getroffen. Für Zwecke, bei denen die fortschreitende Grösse oder   prozentuelle  
Ungleichheit gemessen oder angezeigt werden soll, werden beide Elemente mittels einer Feder elastisch gekuppelt, welche die Elemente in ihre Anfangslage zurückzuführen sucht, wobei verschieden grosse
Ungleichheiten einer verschieden   starken Federspjnnung entsprechen.   



   Nach Fig. 5 erfolgt das Anzeigen von Unterschieden durch geänderte Stellungen des Planetenrades D oder auf elektrischem Wege durch von D betätigte   Widerstände.   Auch in diesem Falle kann, je nach Bedarf zur Anpassung an den beabsichtigten Zweck, das Planetenrad mittels einer Feder in seine Anfangslage   zurückgeführt werden.   



   Für Registrierzwecke entspricht die gleiche Anordnung wie für die Anzeigeeinrichtung, es wird das anzeigende Instrument durch ein Registrierinstrument ersetzt, mit einer dem jeweiligen Zweck entsprechenden Skala. Auch kann in der Anordnung nach Fig. 5 ein Registrierstift mit dem Planetenrad gekuppelt werden, der die Bewegung aufzeichnet. Zum Registrieren mittels Zählwerkes können bei den Anordnungen nach Fig. 4 und 5 elektrische Ampere-oder Wattstundenzähler in den Stromkreis eingeschaltet werden, während bei mechanischer Betätigung eines Zählwerkes die Welle   deszplaneteii-   rades D in Fig. 5 mit dem Zählwerk gekuppelt wird. Wird das Elementpaar oder eines der Elemente mit dem   Verbrauchsstrom compoundiert,   dann ergibt die Anordnung einen elektrischen Energiever-   brauchszähler.   



   Ausser der Regulier-, Anzeige- und Registriertätigkeit kann die Einrichtung nach Fig. 6 und 7 als kontaktgebendes Organ (Kontaktrelais) verwendet werden, mit dem Vorzug, dass die   Kontaktgebnng   oder Unterbrechung oder nach Bedarf plus und minus Kontaktgebung mit einer bisher nicht erreichten
Genauigkeit erfolgt, und für den Kontaktdruck nach Wahl durch geeignete Dimensionierung beliebig   gross :   Kräfte zur Verfügung stehen. Die   Kontaktgebung   mit rotierenden Kontaktorganen nach Fig. ss hat den Vorzug der ausgiebigen Kühlung und   Funkenlöschung.   



   Bei Verwendung von Elektromotoren als Elementpaare mit einer   Drehzahleharakteristik   nach Fig. 3 behalten beide Elemente ihre Drehzahlen bei jeder   Spannung   bei. Wird diese Einrichtung zur Regelung der Spannung verwendet, dann wird ein Element oder es werden beide Elemente, dann aber im entgegengesetzten Sinne, von einem separaten Relais nach Fig. 8 und 9 durch Verändern des Motorerregerstromes gesteuert. Nach Erreichen der   Normalspannung   und Aufhebung der Relaiskontaktgebung laufen beide Elemente mit gleicher Drehzahl weiter und verharren dadurch auf der eingestellten Widerstandvorschaltung so hnge, bis eine   neuerliche Kontaktgebung   am Relais eintritt. Diese Art Regulierung ist sowohl nach Fig. 4 mit umlaufenden Bürsten, als auch nach Fig. 5 mit.

   Anwendung eines Differentialgetriebes ausführbar. Für Zwecke, zu denen die Einrichtung nicht auf Spannung oder auf Drehzahlen ansprechen soll, sondern auf Gas-,   Flüssigkeits- oder mechanischen Druck   sowie auf Temperaturen, kommen als Elementpaare ebenfalls Elektromotoren in Anwendung, bei welchen an einem   oder an beidenMotoren,   im letzterenFalle im entgegengesetzten Sinne, die Bürsten durch den zu messenden Druck verschoben und dadurch auf mechanischem Wege ein Umlaufunterschied geschaffen wird. Auch durch axiale Verschiebung eines oder beider Anker aus dem Magnetfeld nach Fig. 10 durch ein Druckoder Zugorgan können   Umlll1Íunterschiede   erzielt werden.

   In Fällen, bei denen Druck oder Zug zur Einwirkung verwendet wird, jedoch grössere Wege vermieden werden müssen, wird an einem oder an beiden Elementen eine Bremsscheibe auf die Ankerwelle aufgesetzt, auf die das Druckorgan geschwindigkeitsverzögernd und umlaufdifferierend einwirkt. 



   Ausser zur Spannungsregulierung kann die Einrichtung nach Fig. 5,6 und 9 auch zum Regulieren des Durchflusses von Gasen oder Flüssigkeiten verwendet werden, wobei die Welle des Planetenrades D (Fig. 5 und 9) einen Schieber oder ein Ventil betätigt, während nach Fig. 6 und 7 diese Betätigung durch Konta tgebung über Elektromagnete oder Elektromotoren erfolgen kann. 



   Soll ausser der Anzeige-, Registrier- und Reguliertätigkeit gleichzeitig eine Kontaktgebung bei einer bestimmten elektrischen   Spnnungsnohe   oder mechanischen   Druekgrösse   verbunden sein, dann wird durch die axiale Verschiebung des Ankers die   Kontaktgebung   hergestellt. Da die Grösse der axialen Verschiebung stets die Resultierende aus der magnetischen Zugkraft, dem mechanischen Zug oder Druck und der diesen entgegenwirkenden Feder oder Gewichtszug ist, kann für eine beliebige Spannungs- oder Druckhöhe die verlangte Kontaktgebung unter anderem auch durch Veränderung dieses Gegendruckes   erzielt werden.

   Mit dieser Einrichtung können unabhängig von der Stellung der Regulierorgane bei Erreichung einer bestimmten Spannungshöhe durch den Kontakt, entweder direkt oder über ein Hilf' < rel ! is   

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 beliebige Einrichtungen ausgelöst oder abgestellt werden. 



     PATENT-AN SPR ÜCHE   : 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. Bremswirkung, durch Schwächen oder Verstärken des Magnetfeldes oder durch axiale Verschiebung der rotierenden Anker aus dem Magnetfeld an einer der beiden Maschinen hervorgerufen oder verstärkt werden. EMI3.3 der Drehzihlunterschiede auf die zu betätigenden Apparate durch elektrische Widerstandsänderung über die mit den Ankern oder damit angetriebenen Maschinenteilen gleich oder verschieden umlaufenden Bürsten (b1, b2 bzw. B1 B2) erfolgt, die auf einer an Widerstände angeschlossenen, gemeinsamen oder getrennten, aber elektrisch verbundenen Kontaktbahn (r) schleifen (Fig. 4 und 8).
    5. Vorrichtung nach den Ansplüchen l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anker (A1, EMI3.4
    8. Vorrichtung nsch den Ansprüchen l, 2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig von der sonstigen Apprattätigkeit eine Kontaktgebung für beliebige Zwecke, direkt oder unter Vermittlung von Relais durch axiale Verschiebung eines oder beider Anker bei Eintritt einer bestimmten Sp@nnungshöhe, Zug- oder Druckgrösse erfolgt (Fig. 10).
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die beiden Maschinenelemente verbindende Getriebedifferential Klappen, Ventile oder Schieber für Flüssigkeiten oder Gase betätigt.
AT111141D 1926-03-06 1926-03-06 Anzeige-, Schalt-, Regulier- bzw. Registriervorrichtung. AT111141B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032373B (de) * 1955-04-01 1958-06-19 Phil Nat Viegfried Fahrentholz Anordnung zur Stabilisierung der Frequenz eines Wechselstromgenerators

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032373B (de) * 1955-04-01 1958-06-19 Phil Nat Viegfried Fahrentholz Anordnung zur Stabilisierung der Frequenz eines Wechselstromgenerators

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