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Widerstandsmesser.
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besteht darin, ein unmittelbar ablesbares Ohmmeter zu schaffen, welches genaue Ablesungen ergibt trotz der Anwendung einer gewöhnlichen Batterie als elektrischer Stromquelle. Ein weiterer Zweck besteht darin, ein Instrument zu schaffen, welches solche Ausschläge gibt, dass man sie bequem an einer gewöhnlichen Skala für ein beträchtliches zu messendes Widerstandsgebiet ablesen kann.
Das Ohmmeter gemäss der Erfindung ist in schematischer Form in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. i ist eine Übersichtsfigur, welche die Merkmale und S. romverbindungen des Instrumentes zeigt. Fig. 2 ist ein Schaubild der bei dem Instrument benutzten beweglichen Spule.
Die Spule 10, die nur durch Spiralfedern S, S', S"in der Ruhelage gehalten wild, ist im Felde eines permanenten Magneten 11 angeordnet. Dieser permanente Magnet kann mit gekrümmten Polstücken 12 ausgerüstet sein, welche mit einem zylindrischen stationären Kern 13 im Innern der beweglichen Spule 10 zusammenwilken. Die Spule 10 ist an die mit der Batterie 16 verbundenen Leitungsanschlüsse 16a, 16b angelegt und besitzt zwei einander entgegenwirkende Zweige 14 und 15. An den Punkten 17 und 18 wird der zu messende Widerstand eingeschaltet. Die Stromkreise können durch die Spiralfedern S, S', S' geschlossen werden.
Die Widerstände und Amperewindungen jedes Zweiges sind so gewählt, dass die Wirkungen beider Zweige sich gegenseitig aufheben, wenn ein Kurzschluss zwischen den Punkten 17, 18 hergestellt wird. Um eine solche Ausgleichung zu erzielen, können Hilfswiderstände R"und R'in Reihe mit den in Betracht kommenden Stromzweigen geschaltet werden. Unter diesen Umständen verbleibt die Spule in ihrer durch die auf sie einwirkenden Federn bestimmten Ruhelage.
Durch die Einschaltung des zu messenden Widerstandes zwischen den Punkten 17 und 18 wird der magnetische Kraftausgleich der beiden Zweige der bey gleichen Spule 10 aufgehoben, so dass jetzt eine magnetische Kraft wirksam wird, welche die Spule 10 verstellt, die eine
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Widerstandes.
Es ist ersichtlich, dass bei einem solchen Instrument ein Widerstand von Null Ohm oder ein Kurzschluss zwischen den Zuleitungen ein magnetisches Drehmoment im beweglichen System nicht erzeugt, so dass jede Sd1wankung in de : elektromotorischen Kraft der Batterie die Ablesung des Instrumentes nicht beeinflusst. Dies entspricht dem wichtigen praktischen Erfordernis, dass bei Null-Ablesungen oder bei Ablesungen von niedrigen
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herbeiführen soll, als bei der Ablesung von grösseren Widerständen. Sobald der Batterieschalter 22 geöffnet wird, schwingt der Zeiger in se. ne freie Federnullstellung auf der Skala. Der Zeiger stosst gegen keinen Anschlag und überdies kann man erkennen, ob das bewegliche System in Ordnung ist. indem man feststellt, ob der Zeiger in die Nullstellung gelangt.
Durch entsprechende Bemessung der beiden Zweige der beweglichen Spule kann
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Der oben erwähnte Umstand, dass der Benutzer einen Prüfstein für die richtige Einstellung des Instrumentes bei der Nullablesung besitzt, wird ergänzt durch den weiteren Umstand, dass auch ein Prüfstein für das Instrument an seiner oberen Messrenze vorgesehen ist, d. h. für die höchsten zu messenden Widerstände. Der Prüfstein für de obere Grenze besteht in einem bekannten Widerstand R3, welcher einen Teil des Instrumentes bildet und
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bestimmt ist, den zu messenden Widerstand aufzunehmen. Wenn dieser Prüfwidei stand in den Stromkreis eingeschaltet ist, dann bewegt sich der Zeiger bib zu einem bestimmten Teilstrich, z. B. bis zur Endmarke der Skala.
Ist dies nicht der Fall, dann besitzt die Batterie nicht die erforderliche Spannung. Die Schwankungen in der EMK der Batterie können durch einen magnetischen Nebenschluss 20 kompensiert sein. Dieser besteht aus einem weichen Eisenanker 20, der zwischen den Schenkeln des permanenten Magneten J7 durch eine Schraube 21 eingestellt werden kann.
Dieser Anker soll für gewöhnlich eine Mittellage einnehmen, so dass eine Batteriespannung, welche ein wenig zu niedrig oder zu hoch ist, durch Verstellung des Ankers korrigiert werden kann.
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dass wenn ein Widerstand gleich Null oder ein Kurzschluss zwischen den StromzuIeitungen17, 18 hergestellt ist und die an die Zuleitungen 16a und 16b angelegte Batterie durch Niederdrücken des Schalters. 22 geschlossen ist, dann keinerlei Bewegung des Zeigers eintritt, :'0 dass auf die allereinfachste Weise ersichtlich wird, dass der Widerstand gleich Null ist. Ausserdem kontrastiert der stillstehende Zeiger mit der heftigen Zeigerbewegung, wie sie bei vorbekannten Instrumenten eintreten würde.
Die Spule 10 kann auch so eingestellt werden, dass ihre freie Ruhestellung einem anderen Skalenwert entspricht, beispielsweise der Ablesung von 50 oder 100 Ohm in einem Instrument, welches in einem Messbereich von o bis 100 Ohm messen soll.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Widerstandsmesser, gekennzeichnet durch eine in dem Feld eines permanenten Magneten (11) angeordnete Spule (10) mit zwei parallelen Stromzweigen (14, 15) solchen Widerstandes und solcher Windungszahl, dass sich seine Wirkungen aufheben, wenn der Strom kurz geschlossen wird, während bei Einschaltung eines unbekannten Widerstandes in einen (15) der Zweige auf die Spule ein Drehmoment ausgeübt wird, welches durch eine entgegenwirkende elastische Kraft im Gleichgewicht gehalten wird.