DE733249C - Elektrolytzaehler - Google Patents

Elektrolytzaehler

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DE733249C
DE733249C DEJ56104D DEJ0056104D DE733249C DE 733249 C DE733249 C DE 733249C DE J56104 D DEJ56104 D DE J56104D DE J0056104 D DEJ0056104 D DE J0056104D DE 733249 C DE733249 C DE 733249C
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DE
Germany
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test
meter
resistance
test terminals
cell
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Expired
Application number
DEJ56104D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Deus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schott AG
Original Assignee
Jenaer Glaswerk Schott and Gen
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R22/00Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters
    • G01R22/02Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters by electrolytic methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Elektrolytzähler Die Erfindung bezweckt eine solche An-Ordnung der Prüfklemmen der eiektrolyttschen Elektrizitätszähler, die eine einfache Nachprüfung derselben am Xrenvendungsort gestattet. Bisher waren die elektrolytischen Zähler im allgemeinen mit Prüfklemmen ausgestattet, die je mit einem Pol der,elektrolytischein Zelle verbunden waren, wobei im allgemeinen zwischen der einen Prüfklemme und der Zelle ein temperaturunempfindlicher Vorwiderstand angeordnet war. Bei dieser Einrichtung konnte z. B. der elektrische Widerstand des Zelienkreises gemessen werden, welche Messung jedoch für eine Nachprüfung des Zählers am Verwendungsorht nicht ausreichend ist.
  • Beim Zähler nach der Erfindung macht man ebenfalls von der Anordnung, bei der ein Punkt des unmittelbar vor die elektrolytische Zelle geschalteten Widerstandes äus tempern turunempfindlichem Stoff mit einer Prüfklemme in Verbindung steht, -Gebrauch und schließt erfindungsgemäß die zweite Prüfklemme des Zählers an einen anderen Punkt dieses Vorwiderstandes an. Dann kann man, ohne eine Änderung am Zähler selbst vornehmen zu müssen, eine genaue Nachprüfung desselben durch Messen der Spannung zwischen den beiden Prüfklemmen bei bestimmten Stromstärken im Verblraucherkreis vornehmen, was sich leicht am Verwendungsort selbst ausführen läßt.
  • Die Spannungsmessung kann z. B. mit Hilfe eines Millivoltmessers erfolgen, wobei man aus bekannten - meßtechnischen - Gründen zweckmäßig ein solches wählt, dessen Widerstand groß im Verhältnis zu dem zwischen den beiden Prüfklemmen liegenden Widerstand ist. Um die üblichen Meßgeräte benutzen zu können, ist es daher vorteilhaft, den Widerstandswert zwischen den beiden Prüfklemmen nicht hoch zu wählen. Liegt ein verhältnismäßig hochohmiger temperatuntnabhängiger Widerstand vor der Zelle, so wird man nur einen kleinen Teilbetrag dieses Widerstandes zwischen die beiden Prüfklemmen legen. Ist dagegen der Vorwiderstand selbst bereits niedrig, so kann man sein beiden Enden unmittelbar mit den Prüfklemmen verbinden. Die prozentuale Abweichung des bei einer gewissen Stromstärke im Verbrauchsstromkreis gemessenen Spannungswertes von demjenigen Wert, den diese Spannung; bei der betreffenden Stromstärke aufweisen. sollte, ergibt den Fehler der Zählerablesung in Prozenten. Bei Wahl geeigneter Verhältnisse zwischen dem an den Prüfklemmen liegenden Widerstand und dem Spannungsgerät läßt sich gemäß der Erfindung auch auf einfache Weise der im Zellenkreis fließende Strom bestimmen.
  • Den Strom im Zellenkreis zum Zwecke der Nachprüfung elektrolytischer Zähler zu messen, ist bereits bekannt. Jedoch hat man bei dem bekannten Vorschlag zwei Prüfklemmen in einer Zuleitung zum Zellengehäuse vorgesehen, zwischen die während des Betriebes des Zählers ein kleiner zusätzlicher Widerstand eingeschaltet ist, der bei der Nachprüfung entfernt und durch einen Strommesser von demselben Widerstand ersetzt wird. Diese Art der Prüfung ist jedoch nicht nur umständlicher als die der Erfindung entsprechende, sondern sie hat auch den Nachteil, daß durch das Auswechseln der einzelnen Teile gegeneinander die Widerstandsverhältnisse im Zellenkreis eine Änderung erleiden können.
  • In der Zeichnung ist in Abb. I ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, während Abb 2 eine Abänderung des Beispiels zeigt.
  • III Abb. I ist mit a die Grundplatte des Zählers bezeichnet, auf -der eine elektrolytische Zelle sowie zwei Anschiußklemmen c und d, zwischen denen ein Nebemriderstand e liegt, drei Prüfklemmen f, g und h und zwei Vorwiderständei und j angeordnet sind. Von den Vonviderständen besteht der mit i bezeichnete Widerstand aus Konstanten, also aus einem temperaturunempfindlichen Stoff, und der mit j bezeichnete aus Nickel. Der letztere ist temperaturempfindlich. Das eine Ende des Widerstandes 1 ist mit der Prüfklemme f und das andere mit der Prüfklemme g verbunden.
  • Zur Vornahme einer Nachprüfung wird, etwa mit Hilfe eines Spannungsmessers k, die Spannung zwischen den Prüfklemmen f und g, also an den Enden des Vorwiderstandesi, gemessen, während die Stromstärke im Belastungsstromkreis etwa mit Hilfe eines Regulierwiderstandes 1 und eines Strommessers m eingestellt wird.
  • Bei der Abänderung nach Abb. 2 der Zeichnung liegt nur ein Teilbetragi1 des Vonsiderstandes 1 zwischen den Prüfklemmenf und g.
  • .

Claims (1)

  1. I)A I I N l^ANSPRUCEì: Elektrolytzähler mit einem unmittell>ar vor der elektrolytischen Zelle fest angeordneten, aus temperaturunempfindlichem Stoff bestehenden Vorwiderstand, an den eine Prüfklemme angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Prüfklemme des Zählers an einen anderen Punkt dieses Vorwiderstandes angeschlossen ist.
DEJ56104D 1936-10-09 1936-10-09 Elektrolytzaehler Expired DE733249C (de)

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DEJ56104D DE733249C (de) 1936-10-09 1936-10-09 Elektrolytzaehler

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