AT152244B - Wechselstromkompensations- oder Brückenschaltung. - Google Patents

Wechselstromkompensations- oder Brückenschaltung.

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AT152244B
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Wilhelm Geyger
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Siemens Ag
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Description


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    Wechselstromkompensations- oder Briickensehaltung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf   Weehselstromkompensations- oder BrÜekensehaltunpn, ins-   besondere auf solche, die zum Messen komplexer   Wechselstromgrossen   dienen. Bei diesen Schaltungen sind zwei Abgleichrichtungen (entsprechend der reellen und   imaginären   Komponente) vorhanden, denen auch zwei diesen Richtungen zugeordnete Abgleiehmittel entsprechen. Diese   Abgleiehmittel   wurden bisher stets von Hand eingestellt. Diese Art der Messung ist aber verhältnismässig   umständlich,   
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 bedarf.

   Infolgedessen hat sich die Anwendung der Schaltungen bisher im wesentlichen auf Laboratorien   beschränkt,   insbesondere da bei den bisher für komplexe   Kompensationsschaltungen   verwendeten Elementen die selbsttätig arbeitende Schaltung sehr umständlich und empfindlich hätte gestaltet werden müssen. 



   Man hat vorgeschlagen, diese Schaltungen in der Handhabung zu vereinfachen und für betriebsmässige Messungen brauchbar zu machen durch derartige Bemessung der einzelnen Brückenelemente, dass man im Nullzweig der Brücke ein unmittelbar anzeigendes   Ausschlagmessgerät   anwenden kann. 



  Gegen diese Methode wird der Einwand erhoben, dass sie den wesentlichen Vorteil der   BrÜckenschaltung,   nämlich den vollständigen Abgleieh, aufgebe. Darin braucht ein Nachteil noch nicht gesehen zu werden. 



  Zweifellos muss aber bei der zuletzt erläuterten Methode ein verhältnismässig empfindliches Ausschlagmessgerät in der Messdiagonale angeordnet sein, so dass man ein solches Gerät im Betriebe immer noch mit besonderer Vorsieht behandeln muss. Abgesehen davon kann mit Hilfe der   Ausschlagmethode   unmittelbar auch nur ein einziger Wert gemessen werden. Sollen daneben auch noch andere Werte bestimmt werden, so bedarf es wieder   besonderer Massnahmen,   die an die Bedienung für ein Betriebsmessgerät   unerwünschte   Anforderungen stellen. 



   Ein von anderer Seite vorgeschlagenes Verfahren zur Schaffung eines komplexen Wechselstromkompensators mit direktem Zeigerausschlag besteht in der Verwendung von zwei Induktiondynamometern, deren Drehspuleinstellung so erfolgt, dass die zu messende Wechselspannung kompensiert wird. Dieses Verfahren ist aber nur in besonderen Fällen anwendbar und kann z. B. bei den   üblichen   Messungen in Verbindung mit üblichen   Kompensations- oder Brückenschaltungen,   bei denen die Ab-   gleiehmittel   aus stetig regelbaren   Widerständen,   Kapazitäten oder   Induktivitäten   bestehen, nicht benutzt werden. Gerade in diesem Zusammenhang aber ist heute die Verwendung eines komplexen Kompensators besonders erwünscht. 



   Aufgabe der Erfindung war es, die obengenannten   Wechselstrommesssehaltungen   mit Hilfe einfacher und betriebssicherer Elemente so auszugestalten, dass sie zu zuverlässigen und robusten   Betriebsmessanordnungen werden,   insbesondere einen sich selbsttätig abgleichenden Kompensator zu schaffen, der ohne weiteres auch von nicht geschultem Personal. z. B. in der Werkstatt, benutzt werden kann. 



   Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, dass als   Nullinstrument   ein gleichzeitig als Umkehrmotor wirkendes wattmetrisches Messgerät benutzt wird, das unter   Vorsehaltung   eines Verstärkers mit dem Nullzweig der Brücke verbunden ist. Mit Hilfe eines solchen Gerätes kann die Schaltung selbsttätig abgeglichen werden. so dass der idealen Forderung nach vollkommenem Abgleich der Brücke Genüge geleistet wird. ohne dass es dazu einer Mithilfe der menschlichen Hand bedarf. 



  Infolge der Verwendung eines   Verstärkers,   der an sich, wie sich aus der Radiopraxis ergeben hat, ein 

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 robustes Betriebselement bildet, kann ein robustes wattmetrisches Messgerät Anwendung finden, so dass auf   empfindliche Messinstrumente   überhaupt verzichtet werden kann. Der abzulesende oder aufzuzeichnende Wert schliesslich wird wiedergegeben durch die Stellung desjenigen Organes, vorzugsweise eines Gleitkontaktes, das zum   Abgleieh   der Brücke dient. Dieses Organ kann wahlweise einen auf einer Skala spielenden Zeiger oder auch einen Schreibstift tragen. 



   Von besonderer Bedeutung für die praktische   Durchführung   der Erfindung ist, dass geeignete wattmetrische Messgeräte nicht erst geschaffen zu werden brauchen, sondern als wattmetrische Zähler in bewährten Konstruktionen zu billigen Preisen zur Verfügung stehen. Besonders zweckmässig ist 
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 man die Einstellzeit entsprechend bemisst. Weiterhin haben sie den Vorteil, dass das Drehmoment bei Annäherung an den   Nullwert   ständig abnimmt, so dass Pendelungen auch bei kurzen Einstellzeiten noch leicht vermieden werden können.   Schliesslich   kann man in besonderen Fällen die ohnedies vorhandene   Dämpfung   noch zum Unterdrücken von Pendelungen benutzen. 



   Handelt es sich um einen komplexen Wechselstromkompensator, so wird den beiden Abgleiehrichtungen, die der rellen und imaginären Komponente entsprechen, je ein fremderregtes gleichzeitig als phasenabhängiger Nullindikator und Umkehrmotor wirkendes Induktionszählermesswerk zugeordnet, das zur Beeinflussung der als Abgleichmittel verwendeten stetig regelbaren Widerstände, Kapazitäten oder   Induktivitäten   dient.

   Da bei konvergenzgerechter Phaseneinstellung der die beiden   Richtvektoren   darstellenden Erregerfelder der Induktionszählermesswerke ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der   Drehrichtung   des Ankers und der zum konvergenten   Abgleieh   notwendigen   Abgleichrichtung   vorhanden ist, so erfolgt die Beeinflussung der Abgleichmittel stets im Sinne der angestrebten Kompensationseinstellung. Die Zähler können somit in fester Schaltung mit der Kompensationsanordnung verbunden sein, so dass Schaltkontakte vollständig entbehrlich werden. 



   Zwecks Erzielung einer ausreichend hohen   Messempfindlichkeit   werden die beiden Zählermesswerke über einen   zweckmässig   gemeinsamen Röhrenverstärker mit dem Nullzweig der Kompensationsoder Brückenschaltung verbunden. Die von dem Zähleranker gesteuerten Glieder der Abgleichmittel, z. B. Schleifkontakte, sind mit den Zeigern von Anzeigeinstrumenten oder mit SChreibvorrichtungen von Tintenschreibern mechanisch gekuppelt, so dass eine fortlaufende Anzeige oder Aufzeichnung der   Messwerte ermöglicht   ist. 



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. 



  Dabei ist Fig. 1 ein Schaltschema eines selbsttätigen komplexen Kompensators zum Messen der beiden Komponenten, einer beliebigen Wechselspannung und Fig. 2 das zugehörige Vektordiagramm. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen in zwei   Ausführungsbeispielen   die Anwendung der Erfindung zur Bestimmung des Verlustwinkels und der Kapazität von Kondensatoren od. dgl. 



   In Fig. 1 ist mit M das Messobjekt bezeichnet. Ux ist die zu bestimmende Messspannung. Ph ist ein Phasenschieber. R1   und R2   sind zwei   Sehleifdrahtwiderstände,   Al und   J   die Anker zweier Zähler.   8'1   und S'2 sind die Spannungswieklungen und   8"1   und   8"2   sind die Stromwicklungen der Zähler. Mit V ist ein Verstärker mit der Eingangsspannung U bezeichnet, R und Rc sind feste Ohmsche Widerstände. C ist eine Kapazität. T ist ein Transformator und Kl und   jE's   sind Kontaktarme, die 
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 den Wechselspannung   Ux   dienen zwei auf den   Schleifdrähten   R1 bzw. R2 abgegriffene um 90  gegeneinander phasenverschobene Vergleiehsspannungen UNI und   UN.

   Da jssi   an den induktions-und kapazitätsfreien Ohmschen Widerstand R angeschlossen und R2 mit einem Vorwiderstand   Re   nebst Parallelkondensator C in den Sekundärkreis der Induktivität T1 eingefügt ist, haben die in Ri und R2 fliessenden   Ströme,   die mit JR1 und JR2 bezeichnet werden sollen, eine Phasenverschiebung von 90  
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 hintereinander geschaltet und über den wechselstromgespeisten Röhrenverstärker V mit dem zweckmässig geerdeten Kompensationskreis verbunden sind, so dass sie von einem der Eingangsspannung U des Verstärkers V proportionalen Ausgangsstrom durchflossen werden. 



   In der Fig. 2 ist zum besseren Verständnis das Vektordiagramm der im Nullzweig wirksamen Kompensationsspannungen und der in den beiden Zählermesswerken auftretenden Triebflüsse   ('1,     #"1, #'2 und #"2   dargestellt, wobei die Flüsse zu denjenigen Kreisen gehören, die von den mit dem gleichen Index versehenen Wicklungen   S   umgeben sind. Wenn die Messanordnung noch nicht abge-   glichen   ist, liegt am Verstärker V die   Eingangsspannung U,   die durch die geometrische Differenz der 
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 Hieraus folgt, dass   Di   der reellen Komponente U1 und D2 der imaginären Komponente U3 in bezug auf Grösse und Richtung entspricht.

   Die Drehrichtungen der beiden Ankerscheiben A1, A2 werden 
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 jeweiligen Abweichung vom   Kompensationszustand,   proportional. Je näher   jKi     bzw. K, an   die Kompensationseinstellung herankommt, desto langsamer läuft   ii   bzw.   A2, ein Überschwingen   oder ein Pendeln der mit K1 und K2 gekuppelten Anzeige- oder Schreibvorrichtungen ist daher ausgeschlossen.   Die Anordnung kann so bemessen werden. dass die Einstellzeit dieser Vorrichtungen nur etwa 2 see   beträgt. 



   Der Erfindungsgegenstand kann überall dort verwendet werden, wo eine Kompensation komplexer   Wechselstromgrössen   zweckmässig angewendet wird. So kann man z. B. den Kompensator in   Brüekenschaltungen   verwenden, indem man, statt die Brücke abzugleichen, die an der Messdiagonale der Brücke liegende Spannung bzw. den über die Messdiagonale fliessenden Ausgleichstrom kompensiert. 



  Die Anordnung gemäss der Erfindung kann z. B. zum Messen des Wirk-und Blindwiderstandes von Spulenanordnungen od. dgl. verwendet werden. Von besonderer Bedeutung ist aber die Anwendung für die Prüfung von kondensatorartigen   Messobjekten   zur vollautomatischen Aufzeichnung der Kapazität und des Verlustfaktors von Kondensatoren, Kabeln,   Hochspannungsgeräten   u. dgl. durch schreibende Messgeräte mit Tintenschrift und grosser Einstellgeschwindigkeit. 



   In den Fig. 3 und 4 sind zwei Ausführungsbeispiele dieser Art schematisch dargestellt. In beiden Figuren ist mit TA ein Hochspannungstransformator bezeichnet, der die Speisespannung Uh für die Brücke liefert. Zur Einstellung einer gewünschten Brückenspeisespannung kann ein zwischen das Netz und den Transformator geschalteter Regeltransformator benutzt werden. Es kann aber auch der Transformator Th als Regeltransformator ausgebildet sein. Cx ist die zu messende Kapazität 
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 sind Schleifdrähte, auf denen Gleitkontakte   jK'i   und   Ks   verstellbar angeordnet sind. Die Drähte D1 und D2 sind kreisförmig gestaltet, so dass die Kontakte K'1 und K'2 durch eine Drehbewegung verstellt werden können.

   Die Drehbewegung wird auf sie übertragen mit Hilfe von schematisch dargestellten Sehneckenantrieben von zwei Wechselstrominduktionszählern Mi und   M2.   Die Wicklungen der Span-   nungseisen   beider Zähler sind über einen Phasenschieber Ph'an das Netz angeschlossen. Dabei ist die Verbindung der Wicklungen mit dem Phasenschieber so gewählt, dass die Spannungen beider   Wiek-   lungen um 900 gegeneinander in der Phase verschoben sind. Mit V' ist ein Verstärker bezeichnet. In den Ausgangskreis des Verstärkers sind in Reihe die beiden Stromwicklungen der Zähler   MI und M2   geschaltet. 



   Neben den oben angegebenen Teilen enthält die Anordnung gemäss Fig. 4 noch einen Spannungswandler Tn, der in bekannter Weise ermöglicht, den einen Teil der   Brückenschaltung   mit niederer Spannung Un zu betreiben, so dass eine billige Normalkapazität und niedrige Ohmsche Widerstände verwendet werden können. 



   Die Wirkungsweise beider Schaltungen ergibt sieh aus folgender Überlegung :
Die Kondensatoren Cx,Cn und die Ohmsehen Widerstände   R3   einerseits und R4, R5 anderseits, bilden die bekannte Kondensatormessbrücke. Der veränderliche Ohmsche Widerstand   Dus liegt   in Reihe mit der Normalkapazität   Cm.   Seine Grösse bildet demnach bei abgeglichener Brücke ein Mass für den Verlustwinkel des zu prüfenden ondensators Cx unter der Voraussetzung, dass der Normalkondensator Cn 

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 verlustfrei ist.

   Der veränderliche Widerstand   Di   liegt parallel zu dem   BrÜekenwiderstand R4'Er   kann demnach zum Abgleichen der Brücke bei der Kapazitätsmessung benutzt werden, so dass seine Grösse ein Mass für die Abweichung des Kapazitätswertes des zu prüfenden Kondensators von dem Wert der Normalkapazität bildet. Der Widerstand Rider in Reihe mit dem veränderlichen Widerstand Da gezeichnet ist, hat lediglich den Zweck, die Empfindlichkeit der Anzeige zu erhöhen, wenn nämlich die Abweichungen der Kapazitätswerte von einem vorgeschriebenen Normalwert sieh innerhalb sehr enger Grenzen halten und mit grosser Genauigkeit festgestellt werden sollen.

   Durch Einstellung des   Phasenschiebers   Ph'kann erreicht werden, dass der Zähler Mi auf die Blindkomponente des in der Messdiagonale fliessenden Ausgleichstromes, der Zähler   M2   dagegen auf die Wirkkomponente des   Ausgleichstromes   anspricht. Die richtige Einstellung ist in einfacher Weise daran zu erkennen, dass bei abgeglichener Brücke und richtiger Stellung des Phasenschiebers der Zähler Mi nicht ansprechen darf bei einer Änderung des Widerstandes   D2   und dass umgekehrt der Zähler M2 nicht ansprechen darf bei einer Änderung des Widerstandes   Di.   



   Auf Grund der obenstehenden Überlegungen dürfte ohne weiteres klar sein, dass man den Weg des Kontaktes   X'i   auf dem Widerstandsdraht   Di   nach Werten von A C, d. h. nach Abweichungen der zu messenden Kapazität von der Normalkapazität und den Weg des Kontaktes      auf dem Wider- 
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 entweder eine Ableseskala vorgesehen sein oder man kann die Bewegung des Kontaktes unmittelbar auf einen Schreibstift übertragen und so von der Beobachtung des das Gerät bedienenden Personals unabhängig werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Wechselstromkompensations- oder Brückenschaltung, dadurch gekennzeichnet,   dass ein gleichzeitig als Nullinstrument und Umkehrmotor wirkendes   wattmetrisehes   Messgerät unter Vorsehaltung eines Verstärkers mit dem   Nullzweig   der Schaltung verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als wattmetrisches Messgerät ein zählerartiges Messwerk, zweckmässig ein Induktionszähler, vorgesehen ist.
    3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Organ des watt- metrischen Messgerätes mit dem oder den beweglichen Teilen einer zum Herbeiführen des Kompensationszustandes dienenden Anordnung unmittelbar oder über Zwischengetriebe mechanisch so gekuppelt ist, dass die Schaltung selbsttätig kompensiert wird.
    4. Komplexer Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Abgleiehrichtungen der reellen und imaginären Komponente entsprechend je ein fremderregtes gleichzeitig als phasenabhängiger Nullindikator und als Umkehrmotor wirkendes Induktionszählermesswerk zugeordnet ist, das zur Beeinflussung der als Abgleichmittel verwendeten stetig regelbaren Elemente, wie z. B. Widerstände, Kapazitäten oder Induktivitäten im Sinne der erstrebten Kompensation dient.
    5. Kompensator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrische Differenz der Messspannung und der Vergleichsspannung auf den Eingangskreis eines Röhrenverstärkers zur Einwirkung gebracht wird, aus dessen Ausgangskreis die Stromwicklungen der beiden Zählermesswerke gespeist werden.
    6. Kompensator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungswicklungen der Zählermesswerke über einen Phasenschieber mit um 900 gegeneinander verschobenen Spannungen gespeist werden.
    7. Anordnung zum Messen des Verlustwinkels von Kondensatoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das wattmetrisehe Messgerät die wirksame Länge eines in Reihe mit der Normalkapazität geschalteten Schleifdrahtes verändert wird, dessen jeweiliger Widerstand ein Mass EMI4.2
    8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der Grösse einer Kapazität, z. B. derjenigen, deren tg 0 gemessen werden soll, einer der beiden Ohmschen Zweige der Brücke in seiner Grösse veränderbar ist.
    9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des die Grösse der zu prüfenden Kapazität anzeigenden Ohmsehen Brückenzweiges ein zweites wattmetrisches Mess- gerät dient, dessen bewegliches Organ mechanisch mit dem zur Einstellung des Brückenzweiges dienenden beweglichen Teil so gekuppelt ist, dass ein selbsttätiger Abgleich erfolgt.
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