DE694366C - nstrumenten nach einem Kompensationsverfahren - Google Patents
nstrumenten nach einem KompensationsverfahrenInfo
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- DE694366C DE694366C DE1929A0057302 DEA0057302D DE694366C DE 694366 C DE694366 C DE 694366C DE 1929A0057302 DE1929A0057302 DE 1929A0057302 DE A0057302 D DEA0057302 D DE A0057302D DE 694366 C DE694366 C DE 694366C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D5/00—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
- G01D5/12—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
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Description
- Einrichtung zur Fernanzeige der Stellung von Meßiristrumenten nach einem Kompensationsverfahren Für die Fernübertragung der Zeigerstellung von Meßinstrumeinten werden Verfahren verwendet, bei denen der Meß@ustrumentenzeiger mit einem Doppelkontakt so zusammenarbeitet, daß bei Berührung der einen oder anderen Seite :ein Servomotor in Betrieb gesetzt wird, der den Schleifkontakt eines Widerstandes bewegt, so daß deinerseits der Fernübertragungs!#trom gesteuert, anderseits der Doppelkontakt so verschoben wird, daß der Servomotor wieder stillgesetzt wird.
- Die bei Einrichtungen dieser Art verwendeten Servomotoren bringen gewisse Nachteile mit sich, sie bedürfen einer ständigein überwachung wegen .der ,notwandigen Scluivierung und wegen der Abnutzung von Bürsten und Kollektor.
- Ferner ist bereits eine Einrichtung zur elektrischen Fernanzeige -vorn Bewegungen vorgeschlagen, bei der leime Brückensch;altgng verwendet wird und der durch die Bewegung des auf einem Brückenzweig gleitenden Gebers entstehende Ausgleichsstrom in der Diagonale der Brücke-,die Spule eines direktionskraftlosen Meßgeräts,durchfließt, das lun-" mittelbar einen ,auf dem anderem Brückenzweig gleitenden Kontakt steuert. Dieser Kontakt wird so gesteuert; daß das Brückengleichgewicht wiederhergestellt wird.
- Die Erfindung dagegen betrifft ei;ne Einrichtung zur Fernanzeige der Stellung von Meßgeräten nach einem _ Kompiousationsverfahrien der erstgenaninten Art, bei dem durch den Meßzeiger Kontakte betätigt werden, die mit Hilfe eines Kompiensationsgeräts durch dir gleichzeitig Idas Kompiensationsinstrument einstellenden Fern.nießstrom unachgestellt werden.. Erfindungsgemäß erfolgt bei einer derartigen Einrichtung die Verstellglig der zur Einregelung der Überträgungsgröße (Strom, Spannung, Frequenz) dienenden Widerstände mit Hilfe von direktionskraftlosen Drehspulinstrumenten mit einer oder zwei Spulen.
- Ein Ausführungsbeispiel, bei ,dem ein Drehspulinstrument zur Einstellung des Fernmeßstrom;es 'verwendet wird, gibt Abb. i.
- An Apparaten sind vorhanden: das Meßinstrument i mit Zeiger z und Skala, das auch einen Kontaktarm 3 trägt, ein Drehspuliinstrument, das eine Drehspule q., den permanenten Magneten 5 und die Spiralfeder 6 besitzt und auf der Achse .den Doppelkontakt 7 trägt, das ran Stelle des Siervom.otors getretene Drehspulinstrument mit Drehspule 8 im permanenten Magneten 9; dieses System ist direl-,tionskraftlos. Ferner ist noch der Widerstand io mit Schleifkontakt ii und das am Ende der Fernleitung 12 liegende Empfangsinstrum:ent 13 vorhanden.
- Die Anordnung ;arbeitet in folgender Weise: i Im Normalfall, d. h. wenn der Zeiger z des Instrumentes i auf einem beliebigen Punkt der Skala feststeht, befindet- sich der Kontaktarm 3 in der Mitte zwischen den beiden Kontakten 7, so daß .das Drehspulsystem 8, 9 nicht erregt ist. Der vom Schleifkontakt i i abgegriffene Teil des Widerstandes to ist so groß, daß das Drehspulinstrumnent q., 5; 6 ge- rade so weit ausschlägt, däß kein Kontakt zwischen 3 und 7 zustande kommt. Die hierzu nötige Stromstärke in der Drehspule q, wird durch die Fernleitung 12 über das am Ableseort liegende Empfangsinstrumeint 13 geleitet;, an dessen Ausschlag infolgedessen die Stellung des Zeigers 2 des Meßortes abgelesen werden kann.
- Wenn die Stellung des Zeigers 2 sich ä;ndert, wird der Stromkreis des als Motor dienenden Drehspulinstrumientes 8, 9 durch Kontakt zwischen 3 und der einen Seite von 7 geschlossen und dadurch der Schleifkontakt i r vom Drehspulsystem :so verstellt, daß der Strom in der Drehspule q. sich ändert, und zwar in dem Sinne, daß der Kontakt zwischen 3 und wie.deraufgehoben wird. Es tritt also dann der oben beschriebeine Ruhezustand wieder ein.
- Ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Drehspulinstrument mit zwei Drehspulen :nach Art eines Kreuzspulinstrumenbes verwendet wird, ist in Abb. 2 dargestellt.
- Die Schaltung ist der von Abb. i sehr ähnlich und unterscheidet sich nur dadurch, daß jeder Seite des Doppelkontaktes 15 eine besondere Spule =des Kreuzspulsystems 16 zugeordnet ist. Es wird also je nachdem, welche Seite des Doppelkontaktes 15 geschlossen ist, die eine oder die andere Spule des Kreuzspulinstrumenbes 13 erregt: Das Kreuzspulinstrum:ent 13, 16 hat wie das Drehspulinstrument 8; 9 der Abb. i keine mechanische Richtkraft. Da ein Kreuzspulsystem seine Ausschlagsrichtung umkehrt, je nachdem welche Spule erregt wird, also sich ebenso verhält. wie ein Drehspulinstrument bei Wechsel der Stromrichtung in der Drehspule, kann es in der angegebenen Schaltung ohne weiteres Verwendung finden.
- Bei diesen Ausführungsbeispielen ist die Stärke des Stromes ein Maß für die fernzumeldende Meßgröße, und als Empfangsinstrument dienen deshalb Strommesser: Selbstverständlich kann die Einrichtung auch so getroffen werden, daß die fextnübertragene Spannung ein Maß für die 1VIeßgr,öße gibt; das Empfangsinstrument und das den Doppelkontakt tragende Drehspulinstrument sind dann als Spannungsmesser zu bauen. Ebenso kann die Frequenz zur Fernübertragung benutzt werden; wenn man einen mit Doppelkontakt ausgerüsteten Zeigerfrequenzm.esser und am Empfangsort einest Frequenzmesser beliebiger Art verwendet.
- Ferner wird der Erfindungsgegenstand nicht dadurch berührt, daß man als Magnete für die Kreuz- und Drehspulsysteme, die den Schleifkontakt betätigen, statt piermaneinter Magnete .etwa Elektromagnete verwendet. Mit Rücksicht auf möglichst hohe mechanische Belastbarkeit dieser Systeme bei einem mäßigen Eigenverbrauch ist dies sogar geboten, um so mehr als der Magnetisierungsstrom für die Elektromagnete ;nicht sorgfältig konstant gehalten zu werden braucht.
- Bei Anordnung mach Abb. i und 2 ist noch eine Beeinflussung der Einstellzeiten not-Wendig. Die Gründe hierfür seien an Abb. z erläutert.
- Angenommen, der Zeiger 1 ¢ ruhe auf einem bestimmten Skalenpunkt und ändere seine Stellung; dann könnte :es bei dem plötzlichen Arbeiten des Kreuzsp'ulsystems vorkommen, däß lder Schleifkontakt 17 so weit verschoben wird, daß das Drehspulinstrument 18 den Kontakt unterbricht und gleich darauf den die entgegengesetzte Wirkung auslösenden Kontakt schließt, vielleicht sogar den Zeiger des Geberinstrumentes ein Stück mitführt: Dadurch wird nun zwar die Stellung des Schleifkontaktes 17 wieder nach rückwärts, also im richtigen Sinne verschoben; aber der Strom in der Fernleitung und damit der Zeiger des Empfangsinstrumentes i 9 zeigen eine Spitze an; die in der 'fernzum.eldenden Meßgröße ;nicht vorhanden war, sondern nur meiner fehlerhaften Abstimmung der Glieder der Sendeapparatur begründet liegt. Diese Fehler können ausgeglichen werden, wenn Trägheitsmoment und Reibung (Dämpfung) der einzelnen Glieder entsprechend bemessen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernanzeige der Stellung von Meßgeräten ;nach einem Kompensationsverfahren, bei dem durch den Meßzeiger Kontakte betätigt werden., die mit Hilfe eines Kompensationsgerätes durch die das Kompensationsinstrument einstellende Übertragungsgröße nachgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung .der zur Einregelung der Übertragungsgröße dienenden Widerstände mit Hilfe von direktionskraftlosen Drehspulinstrurnenten mit einer oder zwei Spulen -erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1929A0057302 DE694366C (de) | 1929-03-29 | 1929-03-29 | nstrumenten nach einem Kompensationsverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1929A0057302 DE694366C (de) | 1929-03-29 | 1929-03-29 | nstrumenten nach einem Kompensationsverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE694366C true DE694366C (de) | 1940-07-31 |
Family
ID=6941015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1929A0057302 Expired DE694366C (de) | 1929-03-29 | 1929-03-29 | nstrumenten nach einem Kompensationsverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE694366C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139919B (de) * | 1956-04-19 | 1962-11-22 | Robertshaw Fulton Controls Co | Schaltungsanordnung zum Umformen einer verhaeltnismaessig kleinen Messgleich-spannung in einen zur UEbertragung geeigneten, verhaeltnismaessig starken, proportionalen Messgleichstrom |
-
1929
- 1929-03-29 DE DE1929A0057302 patent/DE694366C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139919B (de) * | 1956-04-19 | 1962-11-22 | Robertshaw Fulton Controls Co | Schaltungsanordnung zum Umformen einer verhaeltnismaessig kleinen Messgleich-spannung in einen zur UEbertragung geeigneten, verhaeltnismaessig starken, proportionalen Messgleichstrom |
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