AT126474B - Vorrichtung zur Regelung von Betriebsgrößen. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung von Betriebsgrößen.

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AT126474B
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Manfred Dr Ing Schleicher
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Siemens Ag
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  Vorrichtung zur Regelung von Betriebsgrössen. 



   Es ist bekannt, Betriebsgrössen in der Weise zu regeln, dass in Abhängigkeit von dem augenblicklichen Wert der Betriebsgrösse ein bewegliches Glied angetrieben wird, das im folgenden als Zwischenglied bezeichnet ist, und dass die Regelbewegung vom Unterschiede der Geschwindigkeit des Zwischengliedes und eines zweiten beweglichen Gliedes, Vergleichsglied genannt, abgeleitet wird. 



   Gemäss der Erfindung wird das Zwischenglied durch eine Folge von Impulsen, deren Häufigkeit von dem augenblicklichen Wert der Betriebsgrösse beeinflusst wird. schrittweise angetrieben. Die Impulse können irgendwelcher Art sein, z. B. elektrischer oder mechanischer Art. Sie ergeben den Vorteil, dass auch grössere Entfernungen oder fremde Einflüsse auf die Leitungen die Sicherheit der Regelung nicht beeinträchtigen können ; denn da jeder Impuls einen Bewegungsschritt veranlasst, kommt es nur auf die Zahl der Impulse an, nicht aber auf ihre Intensität. Während die Intensität übertragener Energien leicht Änderungen unterliegt, wird die Häufigkeit von Impulsen im wesentlichen immer unverändert bleiben. 



   Fig. 1 zeigt als Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung, die sich zur Durchführung des 
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   Wechselstromleitung   25 konstant gehalten werden, und zwar durch Verstellung des Ventiles 2 (Fig.   2)   für die Antriebsmaschine eines die Leitung speisenden   Stromerzeugers.   Die Verstellung dieses Dampfventiles beim Steigen oder Fallen der konstant zu haltenden Leistung in der Leitung 25 ist die Aufgabe, die mit den Mitteln gemäss der Erfindung zu lösen ist. Der Wattstundenzähler 26 läuft mit einer der Energie in Leitung 25 entsprechenden Geschwindigkeit und treibt einen Kommutator 27 an, der in die Leitung 28 abwechselnd positive und negative Stromstösse aus der Stromquelle 29 sendet.

   Diese Stromstösse erregen zwei Spulen 9 und 30, die mit gekreuzten Achsen angeordnet sind und in deren Felde ein Z-Anker 31 drehbar angeordnet ist, wie dies vom Antriebsmechanismus der Nebenuhren her bekannt ist. Bei jedem Stromstoss macht der Z-Anker eine viertel Umdrehung, und zwar immer in derselben Drehrichtung. Er treibt über die Schnecke 3, 2 und das Schneckenrad 33 das Zwischenglied 34 an. 



  Das Zwischenglied besteht aus einem Arm, dessen Ende. wie Fig. 2 in seitlicher Ansicht zeigt, gegabelt ist und mit zwei Kontaktschrauben 35 und 36 ausgerüstet ist. Diese sind mit dem positiven und negativen Pol der Stromquelle 29 verbunden. Zwischen den Kontaktschrauben 35 und 36 liegt ein Kontakt 37, der ebenfalls an einem umlaufenden Arm 38 befestigt ist. Dieser ist als Vergleichsglied bezeichnet und wird bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ebenfalls von einem Z-Anker 39 über die Schnecke 40 und das Schneckenrad 41 angetrieben. 



  Der   Z-Anker   39 macht seine schrittweisen Umdrehungen im Felde der kreuzweise gelagerten Spulen 42 und 43. Da die Energie in der   Leitung, 95 auf   einen konstanten Wert geregelt werden soll. muss auch das Vergleichsglied 38 eine konstante Geschwindigkeit besitzen, der 

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   Z-Anker   39 muss also   durch Stromstösse konstanter Häufigkeit bewegt werden.   Zu diesem Zweck wird von der Stromquelle 29 die Scheibe eines   Gleichstromzählers   44 angetrieben, und zwar über einen Regelwiderstand 45 ; die Erregerwicklung ist mit 46 bezeichnet. Die Wirbelstrombremse 47 ist nicht, wie gewöhnlich, ein permanenter Magnet, sondern ein Elektromagnet, dessen Erregung von der Spannung der Stromquelle 29 abhängig ist.

   Bei sinkender Spannung der Stromquelle wird also das Bremsmoment schwächer, die Zählerscheibe nimmt höhere Geschwindigkeit an. Dadurch wird der Geschwindigkeitsabfall ausgeglichen, der durch Nachlassen der Spannung am Anker entstehen würde. Innerhalb gewisser Grenzen ist es jedenfalls auf diese Weise möglich, die konstante Geschwindigkeit der Zählerscheibe 44 auch bei nicht ganz konstanter Antriebsspannung aufrecht zu erhalten. 



   Durch die beiden   Z-Anker   31 und 39 werden das Zwischenglied 34 und das Vergleichsglied 38 schrittweise angetrieben. Der Spielraum des Kontaktes 37 zwischen den Kontaktschrauben 35 und 36 kann durch deren Verdrehung eingestellt werden, um die Empfindlichkeit der Regelung zu beeinflussen. Der Spielraum muss auf alle Fälle genügend gross sein. um nicht schon dadurch einen Kontaktschluss herbeizuführen, dass die Schritte der Z-Anker nicht gleichzeitig erfolgen. Solange die durch diese Schritte erzielten mittleren Geschwindigkeiten des Zwischengliedes 34 und des Vergleichsgliedes 38 dieselben bleiben, soll kein Kontaktschluss eintreten.

   Erst wenn die Energie in 25 beispielsweise zu gross wird, erfolgen die Schritte des Z-Ankers 31 zu häufig, die mittlere Geschwindigkeit des Zwischengliedes 34 wächst, so dass sein Kontakt 35 den Kontakt 37 des Vergleichsgliedes 38 einholt. Dadurch erhält der Motor 15 (Fig. 2) Strom und treibt über die Schnecke 16 das Schneckenrad 17 an. Dieses ist mit einem Anschlagstift 18 versehen, der bei jedem Umlauf das Schaltrad 19 um einen Zahn weiter schiebt. Ein mit diesem gekuppeltes Ritzel greift in   d. as Zahnsegment 20 ein)   durch das das Ventil 2 weiter geschlossen wird. Ist umgekehrt die Energie in 25 zu gering, so wird der Kontakt 36 des Zwischengliedes vom Kontakt 37 des Vergleichsgliedes eingeholt, der Motor 25 erhält Strom umgekehrter Richtung und verstellt das Dampfventil 2 im Sinne grösserer Öffnung. 



  Um die Wechselstromenergie in der Leitung 25 auf verschiedene Werte einstellen'zu können, wird die mittlere Geschwindigkeit des Vergleichsgliedes 38 einstellbar gemacht. Zu diesem Zweck ist der Regelwiderstand 45 vorgesehen, der die konstante Geschwindigkeit der Zählerscheibe 44 einzustellen gestattet. 



   Fig. 4 zeigt eine Ausführung des Zwischengliedes, die in vielen Fällen eine noch bessere   Regelung gewährleistet. Hiernach   besteht das Zwischenglied aus sechs federnden Kontaktträgern, von denen die Kontaktträger 61.   62,   63 an einer Nabe 60 befestigt sind, während die drei Kontaktträger 64, 65, 66 auf einer dahinterliegenden Nabe, die in der Abbildung nicht zu sehen ist, sitzen. Die beiden Naben lassen sich gegenseitig verdrehen, damit der Spielraum für den Kontakt 37 des Vergleichsgliedes 38 eingestellt werden kann. Im Betriebe sind dann aber die beiden Naben mit ihren federnden Kontaktträgern fest miteinander verbunden. 



  Hat das Vergleichsglied das Zwischenglied eingeholt, so berührt es zunächst den Kontakt des Kontaktträgers 63. Der Stromkreis der Stromquelle 29 wird zwar geschlossen, es liegen aber noch die Widerstände 67 und 68 darin. Der Regelmotor 15 läuft daher nur langsam. Wenn die dadurch erzielte Verstellung des Dampfventiles 2 nicht ausreicht und die Geschwindigkeit des Vergleichsgliedes   38   immer noch überwiegt, wird der federnde   Kontaktträger 63   so weit durchgebogen, dass er mit seinem Kontakt auch den Kontakt des Kontaktträgers 62 berührt. 



  Dadurch wird der Widerstand 67 kurzgeschlossen und der Motor läuft schneller. Wenn dies immer noch nicht ausreicht, wird auch der Widerstand 68 infolge der Durchbiegung des Kontaktträgers 62 kurzgeschlossen, so dass die Geschwindigkeit des Motors 15 noch weiter erhöht wird. Natürlich kann auch das Zwischenglied starr ausgebildet werden und das Vergleichsglied federnd ; auch beide Glieder können mit federnden Kontakten ausgerüstet sein. 



   Den bekannten Regeleinrichtungen gegenüber, bei denen die Leistung oder die sonstige zu regelnde Grösse durch ein Fallbügelgerät gemessen wird und der Fallbügel den Zeiger absatzweise zu Kontaktschlüssen veranlasst, hat die Erfindung den Vorteil, dass der gesamte Verlauf der wechselnden Leistung auf die Regelung von Einfluss ist. Bei der bekannten Anordnung dagegen werden Leistungsänderungen, die zufällig nur in der Zwischenzeit zwischen zwei Fall-   bügelbewegungen   aufgetreten sind, bei der Regelung überhaupt nicht berücksichtigt. Ausserdem gestattet die Erfindung den Bau einer sehr wohlfeilen Einrichtung, da fast alle Teile bereits seit langer Zeit Gegenstand der Massenfabrikation sind, vor allem die Zähler, die Umschalter und die   Z-Anker   als Antriebswerke für Nebenuhren.

   Ein anderer konstruktiver Vorteil besteht darin, dass zwischen den Kontaktstücken 35, 36 und 37 stets ein guter Kontakt mit Sicherheit erzielt werden kann. Denn die Zwischenräume zwischen den Kontakten ändern sich nicht kontinuierlich, sondern absatzweise und zwar jedesmal um eine Entfernung, die einem Schritt der   Z-Anker   entspricht. Die Kontakte können leicht gegenseitig so eingestellt werden, dass entweder überhaupt kein Kontakt entsteht, oder bei einem weiteren vollen Schritt eines Z-Ankers 

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 ein sicherer Kontakt. Durch die vorgesehenen Schneckenradülbersetzungen werden auch genügend grosse   Kontaktkräfte   entwickelt. 



   Wenn die   Messstelle,   in welcher der   Zähler,   26 aufgestellt ist. und die Regeleinrichtung in grösserer Entfernung voneinander liegen, so kann es   unbequem   sein, dass vom Kommutator des Zählers 3 Leitungen zu den Antriebsvorrichtungen   führen. Das lässt sich, wie   in Fig. 3 gezeigt ist, vermeiden. Der Zähler 26 nach Fig. 3 treibt einen Unterbrecher an, welcher periodisch den Stromkreis des Relais 53 und der Batterie 52 2 unterbricht. Das Relais 53 steuert den Kontakt   M,   der über eine beliebig lange Leitung 55 den Stromkreis der Stromquelle 56 schliesst und öffnet. Dadurch wird ein   Empfangsrelais   57 gesteuert. dessen Anker 58 die 
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  Die weiteren Teile der Regelanordnung können ebenso, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, ausgeführt werden. 



   Die Erfindung   ermöglicht   es auch, in einfachster Weise Betriebsgrössen auf variablen Wert einzustellen und insbesondere von irgendwelchen für die Regelung   massgebenden Grössen   abhängig zu machen. Dabei kann das Vergleichsglied fortlaufend oder schrittweise bewegt werden. Man kann beispielsweise mit Hilfe des Schaltrades 19. Fig. 2.   ein Lufteinlassventi] ver-   stellen, das die Verbrennungsluft in irgendeinen Verbrennungsraum eintreten lässt, z. B. in den Explosionsraum einer Gasmaschine oder in den   Feuerraum eines Dampfkessels. Mann   kann in diesem Falle die Luftzufuhr in Abhängig-keit von dem zugeführten Brennstoff verändern. Anstelle des Zählers 26 tritt dann ein Luftmengenmesser.

   Die Geschwindigkeit des Vergleichsgliches 38 wird von der Menge des zug-führten Brennstoffes abhängig gemacht. Zu diesem Zweck kann man das Vergleichsglied entweder von derjeuigen Vorrichtung aus antreiben, die den Brennstoff zuführt. zum Beispiel von dem Wanderrost des Dampfkessels oder man kann den Zähler 44. 



  Fig. 1. durch einen   Geschwindigkeitsmesser   für das zuströmende   brennbare Gas ersetzen.   



   Wenn es sich um die Regelung der Frequenz eines   Wechselstromes handelt, so kann   man das   Vergleichsglied 38. Fig. l,   anstatt durch ein Z-Ankersystem durch ein Uhrweck antreiben, dessen Geschwindigkeit durch ein je nach der   einzuregelnden Frequenz genau   abge- 
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 das Zwischenglied 38 übertragen wird. 



   Auch   der cos tp eines Wechselstromes   lässt sich   mit Hilfe der Einrichtung gemäss der   Erfindung in   einfache"Weise   regeln. Da der Zähler 26, Fig. 1, sich entsprechend E. J. cos.   f   bewegt, entspricht auch die Geschwindigkeit des Zwischengliedes 34 dieser Grösse.

   Wenn nun das Vergleichsglied 38 mit einer Geschwindigkeit   entsprechend dem   Produkt aus Spannung und Stromstärke angetrieben wird. so bleiben die beiden Grössen obne Einfluss auf die Regelung, da sie die beiden unlaufenden Glieder gleichmässig beeinfinssen, Der   gewünschte   konstante Leistungsfaktor   cos # wird durch Bernessung der mechanischen Ubersetzungsglieder oder durch   
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 gleichsgliedes 38 ein Zähler. der nur vom Produkt aus Spannung   und   Stromstärke abhängig ist, nicht ohne weiteres zur   Verfügung   steht, kann man auch einen Zähler für E. J. sin   l'ver-   wenden und den konstanten Wert sin    < p durch richtige Wahl   der elektrischen Verhältnisse oder mechanischen Ubersetzungen herausbringen.

   In diesem Falle muss also für die Wahl der   Übersetzungen sowohl der sin p wie der cos # berücksichtigt werden, was rechnerisch auf dasselbe hinauskommt, wie eine Bemessung der Übersetzungen gemäss einer Tangentenfunktion.   



   Um ein Überregeln zu vermeiden, kann man sich der auch bei andern Regelungsarten bekannten Vorsichtsmassregeln bedienen, z. B. kann man den Regelstrom nach einiger Zeit durch ein wärmeernpfindliches Glied unterbrechen. Ein   Überregein kann man auch dadurch   vermeiden. dass man bei jeder Regelbewegung gleichzeitig die Geschwindigkeit eines der beiden Glieder des Zwischengliedes oder Vergleiehsgliedes vorübergehend so   verändert,   dass die die Regelbewegung auslösende gegenseitige Lage der beiden Glieder wieder   rückgängig   gemacht wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt. Als Beispiel ist eine Einrichtung gewählt, durch welche die Frequenz einer Wecliselstromleitung 125 auf einer bestimmten Höhe gehalten werden soll. und zwar durch Verstellung des Ventils 12 (Fig. 6) für die Antriebsmaschine eines zusätzlichen   Stromerzeugers.   Ein Synchronmotor 171 läuft mit einer der Frequenz in Leitung 125 entsprechenden Geschwindigkeit und treibt einen Kommu-   tator 127 an,   der in die Leitung 128 abwechselnd positive und negative Stromstösse aus der Stromquelle 129 sendet. Diese Stromstösse erregen zwei Spulen 109 und 130. die mit gekreuzten Achsen angeordnet sind, und in deren Felde ein Z-Anker 131 drehbar angeordnet ist, der über die   Schnecke 132 und   das Schneckenrad 133 das Zwischenglied 134 antreibt.

   Dieses besteht aus   einem gegabelten Arm (Fig. 6),   der mit zwei Kontaktschrauben 135 und 136 ausgerüstet ist. Diese sind mit dem positiven bzw. negativen Pol der Stromquelle 129 ver- 
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 Arm 138 des Vergleichsgliedes befestigt ist, das von einem Z-Anker 139 über die Schnecke 140 und das Schneckenrad 141   angetrieben wird (Fig. 5).   Dieser   Z-Anker   macht seine schrittweisen Umdrehungen im Felde der kreuzweise gelagerten Spulen 142 und 143 unter dem   Einfluss   der Stromstösse eines Gleichstromzählers   144.   der von der Stromquelle 129 über einen   Regelwiderstand 145 angetriebf : n   wird ; die Erregerwicklung des Zählers ist mit   146,   die Wirbelstrombremse mit 147 bezeichnet.

   Der Regelwiderstand 145 ist sowohl von Hand durch einen Kontakthebel 177 einstellbar als auch von einem gesteuerten Kontakthebel 178. 



   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die gleiche, wie die jener nach Fig. 1. Wenn die Frequenz in 125 beispielsweise zu gross wird, holt der Kontakt 135 des Zwischengliedes. 134 den Kontakt 137 des Vergleichs gliedes 138 ein. Dadurch erhält ein Motor 115   (Fig.   6) Strom und treibt über die   Schnecke 116 das Schneckenrad 117   mit (lem Anschlagstift 118 das Schaltrad 119 mit seinen Schaltarmen   181,   und ein mit ihm gekuppeltes Ritzel das Zahnsegment 120 an, durch welches das Ventil 12 weiter geschlossen wird. In der Bahn der Schaltarme 181 des Schaltrades 119 liegt aber ausserdem der Anschlagstift 179 des zweiarmigen Hebels   178,   der auf dem Regelwiderstand 145 (Fig. 5) gleitet.

   Durch die Bewegung des Kontaktarmes 178, die durch das Schaltrad 119 hervorgerufen wird, wird der Regelwiderstand 145 verringert, die Geschwindigkeit des Zählers 144 also vergrössert. Infolgedessen werden vorübergehend die Schritte des   Z-Ankers   139 beschleunigt, und damit wächst die mittlere Geschwindigkeit des Vergleichsgliedes 138, so dass der Kontakt zwischen beiden Gliedern wieder aufgehoben wird. Der Kontaktarm 178 wird, nachdem das Schaltrad 119 seinen Schritt beendet hat, von den Federn 180 wieder in seine Mittellage gezogen, so dass der Zähler 144 und damit auch das Vergleichsglied 138 ihre normalen Geschwindigkeiten wieder annehmen. 



   Ist umgekehrt die Frequenz in 125 zu gering, so wird der Kontakt des Zwischengliedes vom Kontakt 137 des Vergleichsgliedes eingeholt, der Motor 115 erhält Strom in umgekehrter Richtung und verstellt das Dampfventil 12 im Sinne grösserer Öffnung. Auch der Kontaktarm 178 wird dabei vorübergehend verstellt, diesmal aber nach der andern Seite, so dass die Geschwindigkeit des Zählers 144 und des Vergleichsgliedes 138 vorübergehend verringert wird, um dadurch den Kontakt   136   und 137 wieder   aufzuheben.   



   Oft ist die Empfindlichkeit der Regelung verschieden, je nachdem, ob das Regelorgan - im beschriebenen Beispiel also das Dampfventil   12 - nahe   seiner Schlussstellung oder nahe seiner Stellung grösster Öffnung ist. Um aber schnell und doch sicher regeln zu   können.   ist es   zweckmässig,   dass jeder Regelschritt denselben Einfluss hat,   gleichgültig,   ob die Maschine in der Nähe des Leerlaufes oder in der Nähe der Vollast arbeitet. Das lässt sich auch erreichen. wenn man die Grösse der Regelschritte abhängig macht von der Stellung des Regelorganes. 



  In Fig. 6 sind zu diesem Zweck die Schaltarme 181 des Schaltrades 119 mit verschiedenem Abstande angeordnet. Wo ihr Abstand gross ist, ist jeder Regelschritt entsprechend   länger,   wo der Abstand klein ist, entsprechend kürzer. 



   Die Regelanordnung gemäss der Erfindung lässt sich vorteilhaft anwenden, wenn es sich darum handelt, die Belastung auf mehrere Energieerzeuger zu verteilen. 



   Zu diesem Zwecke kann man Einzelgrössen, deren jede die Leistung eines Energieerzeugers eindeutig beeinflusst, von einem gemeinsamen Regelglied   beeinflussen,   das den Istwert der gesamten abgegebenen Leistung mit dem Sollwert vergleicht. 



   Diese Art der Regelung kann für eine beliebige Zahl parallel arbeitender Energieerzeuger angewendet werden. Sie lässt sich besonders vorteilhaft in der Form durchführen, wenn als Einzelgrössen Geschwindigkeiten verwendet werden. Dabei wird nämlich der Energieerzeuger gesteuert von dem Unterschied der für ihn   massgeblichen   Einzelgeschmindigkeit und einer von seiner jeweiligen Leistung abhängigen zweiten Geschwindigkeit. Der Geschwindigkeitsunterschied lässt sich leicht zeitlich integrieren, so dass schon die geringsten   Abweichungen Regelvorgänge   auslösen. Die Regelung ist also sehr empfindlich. Ausserdem hat die Verwendung von Geschwindigkeiten als Einzelgrössen noch den Vorteil, dass sich Geschwindigkeiten in sehr bequemer Weise, z. B. mit Hilfe von Stromimpulsen, fernübertragen lassen.

   Dadurch ist es möglich. auch beliebig weit auseinander stehende Energieerzeuger mit einer gewünschten Lastverteilung parallel arbeiten zu lassen. 



   Handelt es sich um mehrere nahe beieinander stehende Energieerzeuger, dann kann man u. U. das Regelglied und Glieder, von denen die Einzelgrössen erzeugt bzw. dargestellt werden, mechanisch miteinander kuppeln. 



   Eine den heutigen   Bedürfnissen   der Energieverteilung besonders entgegenkommende An- 
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 leistung seitens einer Energiequelle an wenigstens zum Teil von einer andern Energiequelle belieferte Verbraucher, wobei von den die   Übergabeleistung liefernden Energieerzeugem   unter 

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   Umständen auch noch   eine schwankende   Grundbelastung aufgebracht werden muss.   In diesem Falle braucht man nämlich nur das Regelglied durch die Übergabeleistung zu beeinflussen. 



   In der Fig. 7 ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Regelung auf konstante Übergabeleistung mit Hilfe der Regelanordnung gemäss der Erfindung dargestellt. Mit   A   ist die Zentrale eines Netzes bezeichnet. dem von einem zweiten Netz mit den Zentralen B und C über eine Verbindungsleitung L eine einstellbare   Übergabeleistung   zugeführt werden soll. 91 ist ein umlaufender   Zähler.   auf dessen Achse ein Kollektor 92 befestigt ist. Die einander gegenüberliegenden Segmente dieses Kollektors sind   über Schleifringe und   Bürsten an je einen Pol einer Stromquelle 93 angeschlossen. 94 ist eine auf dem Kollektor schleifende Bürste. 



  95 und 96 sind die Fernleitungen, welche von der Übergabestelle L, z. B. zu der Zentrale B führen mögen, die die Deckung der Spitzenlast ihres Netzes zu   übernehmen     hat, während   die Zentrale C eine   konstante Grundbelastung deckt.   97 und 98 sind Wicklung und   Z-Anker   eines normalen   Nebenuhrantriebes.   99 ist ein Schneckentrieb. der die Bewegung des   Z-Ankers   98 auf eine Welle 910 überträgt. Ein an der Welle 910 befestigter Arm 911 trägt einen Doppel- 
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 das Schneckenrad 920 eines Schneckentriebes befestigt, dessen Schnecke über einen zweiten Schneckentrieb 921 von einem Motor 922 aus angetrieben wird. 923 ist der Anker eines polarisierten Relais, dessen Wicklung mit 924 bezeichnet ist.

   Der Anker trägt an seinem frei beweglichen Ende einen Doppelkontakt   925. dem   zwei feste Kontakte 926 und 927 gegen- überstehen. 928 ist eine Batterie und 929 ein Motor, der eine Spindel 930 betätigt. 931 ist eine mit Hilfe der Spindel 930   längsverschiebliche   Wandermutter, an der eine   Kontakthürsle 93. 8   befestigt ist. 933 ist ein Widerstand. der mit Hilfe der Kontaktbrücke 932   3 mehr oder weniger   kurz geschlossen werden kann. E. F und G sind drei   parallel arbeitende Stromerzeuger, deren   Sammelschienen mit 934 und 935 bezeichnet sind. 936   e.     936 t ; 936, q   sind Leistungszähler. auf deren   Ankerachse   Kollektoren   937e, 937f und 937g befestigt   sind.

   Diese Kollektoren sind ebenso ausgebildet wie der Kollektor 92. Über zwei Schleifbürsten und Schleifringe fliesst ihnen der Strom einer Batterie 938 zu. 939e, 939f, 939g sind Schleifbürsten, von denen bei dem Umlauf der Kollektoren Stromimpulse wechselnder Richtung abgenommen und den Wicklungen 940e, 940f, 940g zugeführt werden. Diese Wicklungen 940 mit den zugehörigen Z-Ankern 941e, 941f, 941g sind wiederum Antriebe nach Art von Nebenuhrwerken. Die Z-Anker betätigen über Schneckentriebe 942e, 942f, 942g Wellen   943 e, 943 f, 943 ! J,   die in Aufbau und Wirkungsweise der Welle 910 derselben Abbildung entsprechen. 944e, 944f, 944g sind drei Wellen. die der Welle 914 derselben Abbildung entsprechen.

   Sie werden   über je zwei Sclneckentriebe   von Motoren 945   e.     945 t : 945 ! J angetrieben.   Der Ge- 
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 Wellen 910 und 914 dargestellten Mitteln, (1. h. also mit Hilfe an den Wellen befestigter Kontakte und eines polarisierten Relais zur Steuerung dreier Regelantriebsmotoren 946e, 946f,   946 g benutzt.   von denen je einer die Leistung eines der   Stromerzeugel'E.   F oder G beeinflusst. Die Anker der drei Antriebsmotoren 945   e.     945 {. 945 g liegen   unmittelbar an der Batterie   9, 28,   während die Felder in Reihe unter Vorsehaltung des Regelwiderstandes 933 an die Batteriespannung gelegt sind. Ausserdem ist zu jedem Feld ein regelbarer Parallel-   widerstand 947e, 947f, 947g vorgeschen.   



   Die oben beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt :
Von der an der Übergabestelle   7v   dem Netz   A zufliessenden Leistung wird ùer Leistungs-   zähler 91 in Bewegung gehalten, so dass von dem   Kollektor 9. 2 Stromimpulse mit einer dem   Istwert der Ubergabeleistung entsprechenden Hänfigkeit in die Fernleitungen 95 und 96 gesandt werden. Durch diese Stromimpulse wird auf der   Zentrale ss durch das Nebenuhrwerk   97,98 über den Schneckentrieb 99 die Welle 910 gedreht. und zwar mit einer Geschwindigkeit, die dem Istwert der   Übergabeleistung   entspricht. Der Motor 922 treibt andererseits über die   Schneckentripbe 921   und 920 die Welle 914 mit einer Geschwindigkeit, welche dem Sollwert der   hei L abzugebenden   Leistung entspricht.

   Solange Istwert und Sollwert gleich gross sind. drehen sich die beiden Arme 911 und 915 mit gleicher Geschwindigkeit, so dass eine   Berührung   zwischen den Steuerkontakten 912 und 916 oder 917 nicht zustande kommen kann. 



  Ändert sich jedoch der an der   Übergabestelle   L   gemessene   Istwert, dann verändert sich dementsprechend die Geschwindigkeit des Kollektors 2 und damit die Häufigkeit der von ihm in die Fernleitung gesandten Stromstösse. Die Welle 910 läuft also langsamer oder schneller als die Welle 914, so dass einer der Kontakte 916 oder 917 mit dem Doppelkontakt 912 in 
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 über die Wicklung 924 des polarisierten Relais, den Schleifring   913,   die   Kontakte 912 und 916,   den Schleifring 918 zum Minuspol der Batterie 928.

   Dadurch wird der Anker 923 des polarisierten Relais nach rechts gelegt, so dass die Kontakte 925 und 927 miteinander in Berührung kommen. Über diese Kontakte ist der Anker des Motors 929 zwischen die Mitte der Batterie und den Pluspol der Batterie geschaltet. Der Motor 929 verstellt jetzt mit Hilfe der Spindel   930   die   Brücke   932 und verändert dadurch den Widerstand desjenigen Stromkreises, in dem die Felder der Motoren 945 e,   945 f,   945 g liegen. Entsprechend der Änderung des Widerstandes 933 ändert sich die Drehgeschwindigkeit der Motoren   945 e, 945 f, 945 g. Dadurch   wird ein   Geschwindigkeitsuntersehied zwischen   allen Wellen 943 und 944 erzeugt, von dem 
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 geleitet wird.

   Diese Motoren verstellen sinngemäss die Geschwindigkeitsregler der drei Strom- erzeuger   jF, ( ?.   Die Verstellung der Geschwindigkeitsregler hat eine entsprechende   Änderung   der Leistungsabgabe der einzelnen Maschinen zur Folge und die Veränderung dieser Leitungs- abgabe wirkt sich über die Leistungsmesser   936,   die Kollektoren 937. die Antriebe 940. 941 auf die Wellen 943 aus, und zwar so lange, bis die Wellen 943 wieder mit derselben Ge- schwindigkeit umlaufen. wie die Wellen 944. Die Leistungsabgabe der einzelnen Maschinen wird also so lange erhöht bzw. erniedrigt, bis an der   Übergabestelle wieder die gewünschte  
Leistung gemessen wird.

   Dann trennen sich die Kontakte 912 und 916 wioeder, und dadurch wird die ganze Regelanordnung stillgesetzt bis zum nächsten   Kontaktschluss zwischen dem  
Kontakt 912 und einem der beiden Kontakte 916 und 917. 



   Die Berührung der Kontakte 912 und 917 hat zur Folge, dass das polarisierte Relais in entgegengesetzter Richtung vom Strom   durchflossen   wird, dass sich infolgedessen der
Anker 923 mit seinem Kontakt   925   gegen den linksliegenden Kontakt   926 anlegt.   so dass der
Motor 929 in entgegengesetzter Richtung läuft. Der Widerstand 933 wird also im entgegen- gesetzten Sinne wie vorhin beschrieben,   beeinflusst,   so dass auch die Drehgeschwindigkeit der   : Motoren 945 e,   945 f,   945 g   sich entgegengesetzt ändert. Die   Regelaniriebe.     946 e, 946 f, 946 g   der drei Maschinen werden also ebenfalls im entgegengesetzten Sinne beeinflusst. 



   Die einstellbaren   Widerstände     947 e. 947 f: 947 < /haben   den Zweck, die gewünschte
Lastverteilung zwischen den einzelnen Maschinen bequem einstellen zu können. Diese Wider- stände   ermöglichen nämlich, (las   Verhältnis der Umlaufgeschwindigkeiten der drei Antriebs- motoren 945 e, 945 f, 945 g innerhalb gewisser Grenzen zu verändern. 



   Stellen die zu regelnden Maschinen E, F. G nicht in derselben Zentrale, sondern sind z. B. auf drei verschiedene Zentralen verteilt, dann ändert sich dadurch die im   Ausführungs-   beispiel dargestellte Anlage nur insofern, als an Stelle der einen Batterie 938 bei jedem Strom- erzeuger eine besondere Batterie aufgestellt ist. Dabei kann die beschriebene Regeleinrichtung an einer beliebigen Stelle untergebracht sein. An derselben Stelle kann auch eine einzige
Batterie 938 aufgestellt werden. wenn man eine Vermehrung der zu den einzelnen Strom- erzeugern führenden Leitungen mit in Kauf nimmt. 



   Mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes ist es schliesslich möglich, die bisher übliche Methode des Zusammenarbeitens mehrerer Netze wesentlich zu verbessern. Bisher konnte man nämlich zwei Netze nur an einem   Punkte koppeln,   so dass bei einer Störung der Verbindungsleitung beide Netze völlig voneinander getrennt wurden. Dadurch wurden meist sehr schwere Betriebs- störungen hervorgerufen, weil das die Grundlast deckende Netz dem Einfluss der   Steuerfrequenz   des die Spitzenlast aufbringenden Netzes entzogen war.

   Dieser Nachteil der bisher üblichen
Netzkopplung lässt sich mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes dadurch vermeiden, dass an mehreren Stellen Verbindungsleitungen zwischen den Netzen vorgesehen werden, an jeder   Verbindungsleitung ein Messwerk   für die Übergabeleistung angeordnet ist und Mittel vorgesehen sind, um die einzelnen Messwerte zu addieren. In der Zeichnung sind zwei Ausführungs- beispiele dargestellt, aus denen vor allem besondere Mittel zur Addition der einzelnen Mess- werte zu ersehen sind. 



   In den Fig. 8 und 9 sind mit 950 und 951 Leitungsteile, z. B. zweier Ringnetze be- zeichnet. 952, 953 und 954 sind drei Verbindungsleitungen zwischen diesen beiden Netzen. 



    'die zweckmässig   möglichst weit entfernt voneinander angeordnet werden. Die drei Übergabe- stellen sind   mit A) Bund   C bezeichnet. Die durch die Verbindungsleitungen fliessende Über- gabeleistung wird von Wattmetern 955 gemessen. 



   In dem in der Fig. 8 dargestellten   Ausführungsbeispiel   sind die Anker dieser Wattmeter gekoppelt mit Kollektoren 956. Durch die Bürsten 957 sind die Kollektorsegmente über einen
Schleifring mit dem Pluspol einer Batterie   t) (s verbunden.   Die   Bürsten   960. die auf dem
Kollektor aufliegen, stehen über die Magnetwicklungen der Relais 959 mit dem Minuspol der
Batterie 958 in Verbindung. Es sei angenommen, dass sich die Batterie 958 sowie die drei
Relais 959, sowie die von diesen Relais betätigten Kontakte und drei gleich grosse   Konden-     satoren 962 in der Station T ? bennden.   die ungefähr in der Mitte zwischen den Stationen A 

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 EMI7.1 
 stehen mit zwei Fernleitungen 95 und 96 in Verbindung.

   Diese Fernleitungen 95 und 96 entsprechen den mit den   gleichen Bezugsziffern versehenen Fernleitungen der Fig.   7. 



   Die Anordnung arbeitet wie   folgt.   :
Von dem Netz 951 soll an das Netz 950 eine bestimmte Übergabeleistug abgegeben werden. Diese   Übergabeleistung kann   sich beliebig verteilen auf die drei Übergabestellen A, B und C. An jeder dieser drei   Übergabestellen   wird der Zähler 955 mit einer der Übergabeleistung entsprechenden Geschwindigkeit umlaufen. Mit einer dieser Umlaufsgeschwindigkeit entsprechenden   Häufigkeit   werden die beiden Bürsten   95/und 960 durch den Kollektor   kurz geschlossen. Dadurch wird von der auf der Station B befindlichen Batterie 958 ein Strom über das zu dem   betreffenden   Kollektor 956 gehörige Relais 959 gesandt.

   Infolgedessen zieht das betreffende Relais 959 seinen Anker an und legt dabei die an dem Anker befestigten beiden Kontakte um. Dadurch wird der Kondensator 961 in umgekehrter Richtung in einen Kreis geschaltet. der aus der Batterie 958 dem Gleichstromzähler 962 und dem Kondensator 961 besteht. Infolgedessen wird der Kondensator umgekehrt aufgeladen und dieser Ladestrom fliesst 
 EMI7.2 
 fällt der Anker des Relais ab und schaltet dadurch den Kondensator   961   wiederum in umgekehrter Richtung an den Batteriekreis, so dass der Zähler 962 9 seinen zweiten Stromkreis erhält. Dieser Vorgang wiederholt sich mit einer Häufigkeit, welche durch die   Umdrehungs-   geschwindigkeit des Kollektors 956 gegeben ist.

   Die Batterie   958   und der Gleichstromzähler 962 sind allen drei Kondensatorkreisen gemeinsam, so dass sämtliche Umladestösse der drei   Konden-   satoren 961 über den   Gleichstromzähler   962 fliessen. Die Drehgeschwindigkeit des Gleichstromzählers 962 entspricht also der Häufigkeit aller von den drei Kollektoren 956 in die Relais 959 gesandten Stromstösse. Demnach ist die Drehgeschwindigkeit des   Gleichstromzählers   ein Mass für die Summe der   Übergabeleistungen   in den Stationen A, B und C. Von dem Gleichstromzähler 962 wird ein Kollektor 963 angetrieben, der in seiner Wirkungsweise dem Kollektor 92 der Fig. 7 entspricht.

   Durch den Kollektor 963 werden in die Fernleitungen 95 und 96 seiner Drehgeschwindigkeit   entsprechend Stromstosse geschickt.   Von diesen Fernleitungen aus wird 
 EMI7.3 
 gemäss Fig. 7. 



   In der Fig. 9 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, u. zw. wird hier in der   Übergabestelle J. von   dem Zähler 955 ein Kollektor 966 angetrieben, der über zwei Fernleitungen den Stromkreis einer auf der Station B stehenden Batterie 967   vorübergehend   schliesst. 



  In diesem Stromkreis liegt ein Relais 968. von dem das Feld eines Nebenuhrtriebes 969 bei Anzug und Abfall umgekehrt erregt wird. Der   Z-Anker   treibt das eine Seitenrad 971 eines   Planetentriehes   an, dessen anderes Seitenrad   97,     2 mit dem Anker,   955 des zur Station B 
 EMI7.4 
 geöffnet und geschlossen wird. Die Batterie 976 befindet sich auf der Station C. In ihrem iiber den Kollektor 975 geführten Stromkreis liegt ein Relais 977. von dessen Anker das Feld 978 eines Nebenuhrtriebes periodisch in umgekehrtem Sinn an die beiden Hälften der Batterie 976 geschaltet wird. Der Z-Anker 979 des   Nebenuhrtriebes   treibt das Seitenrad 980 
 EMI7.5 
 gehörenden Wattmeters in Drehung versetzt wird.

   Das frei drehbare Planetenrad   98. 2 betätigt   einen Kollektor 983, der einen über die fernleitungen 95 und 96 führenden Stromkreis periodisch unterbricht. 



   Die Wirkungsweise dieser Anordnung ergibt sich aus folgender Überlegung :
Es sei angenommen, dass die drei Wattmeter 955 die gleiche   Arbeitscharaklerislik   haben. dass ferner die Polzahl des Feldes 969 des   Nebenuhrtriebes so gewählt ist,   dass der   Z-Anker   970 ebenso schnell rotiert wie der steuernde Kollektor 966 und dass schliesslich der   Nebenuhrtrieh 976   ebenso wie der Nebenhrtrieb 969 ausgebildet ist. Unter diesen Umständen wird die Drehung des Wattmeterankers   955   der Station A auf den Z-Anker 970 so übertragen, dass dieser mit derselben Geschwindigkeit wie der Anker des   Wattmeters umläuft.   Bei stillstehendem Seiten-   rad 97. 2 würde   er also dem Planetenrad 973 die halbe Drehgeschwindigkeit erteilen.

   Der von dem Planetenrad 973 angetriebene Kollektor 975 hat aber die doppelte Lamellenzahl wie der Kollektor 966, infolgedessen läuft der von dem Kollektor 975 gesteuerte Z-Anker 979 mit der 
 EMI7.6 
 wie der Anker   955   des Wattmeters auf der Station A um. Wenn nun auch der   W attrneter-   anker   955   der Station C stillsteht. wird das Planetenrad 982 und damit der Kollektor 983 mit   der   halben Geschwindigkeit des   Z-Ankers     979.     d.   h.   also auch mit der halben Geschwindigkeit   

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 des Wattmeterankers 955 der   Station J angetrieben.

   Da   der Kollektor 983 die doppelte Segmelltzahl hat wie der Kollektor 966, werden, solange nur   das Wattmeter 955 angetrieben   wird. in die Fernleitungen 95 und 96 ebenso viel Stromstösse geschickt als von dem Wattmeter 955 mit Hilfe des Kollektors 966 erzeugt werden. Das Planetengetriebe 971,   9'72,   973 dient dann dazu, die Geschwindigkeit des Wattmeters 955 auf der Station B zu addieren zu der Geschwindigkeit des Wattmeters 955 auf Station   J.   und zu der Summe dieser beiden   Geschwindigkeiten wird schliesslich   durch das Planetengetriebe   981,     982, 983   die Geschwindigkeit des Wattmeters 955 auf der Station C hinzugefügt.

   Die von dem Kollektor 983 auf die Fernleitungen 95 und 96 gesandte Anzahl von Stromstössen entspricht also der Summe der Stromstösse, welche von den Wattmetern 955 der drei Stationen A, B und C ausgesandt würden, wenn jedes dieser Wattmeter einen   Kollektor 966 betätigte. An   die Fernleitungen 95 und 96 
 EMI8.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Vorrichtung zur   Regelung von Betriebsgrössen, bei der   ein Zwischenglied in Abhängigkeit von dem augenblicklichen Wert der Betriebsgrösse angetrieben wird, und die Regelbewegung vom Unterschiede der Geschwindigkeit des Zwischengliedes und eines   Vergleichsgjiedes   abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied   (34)   durch eine Folge von Impulsen schrittweise angetrieben wird, die von einem Messgerät für die zu regelnde Grösse geliefert werden und deren Häufigkeit von dem augenblicklichen Wert der Betriebsgrösse abhängt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen Zähler (3. der die zu regelnde Grösse misst und elektrische Stromstösse steuert, deren jeder einen das Zwischenglied (34) antreibenden Anker in Bewegung setzt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Vergleichsglied (38) durch Stromstösse von konstanter Häufigkeit schrittweise weiterbewegt wird. EMI8.2 weise zu bewegenden Glieder (34 bzw. 38) je ein Z-Anker (31, 39) dient, der durch zwei im Winkel zueinander angeordnete, durch Stromstösse wechselnder Richtungen erregte Spulen (29, 30, 42, 43) schrittweise weitergedreht wird. (Fig. 1).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein von gleichgerichteten Stromstössen gesteuertes Empfangsrelais (57), dessen Anker (58) bei Erregung des Relais einen EMI8.3 Spulen (29, 30) eines Schrittschaltwerkes sendet (Fig. 3).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der das Vergleichsglied (38) antreibenden Stromstössen ein von einer Zählerscheibe (44) angetriebener Kollektor dient.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit der Zählerscheibe (44) willkürlich veränderbar ist, um die Häufigkeit der Schritte des Vergleichsgliedes (38) einstellen zu können.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählerscheibe (44) durch ein spannungsabhängiges Feld (47) gebremst wird, um den Einfluss der Spannung auf die Geschwindigkeit der Scheibe innerhalb beliebiger Grenzen aufzuheben.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des Vergleichsgliedes von irgend welchen für die Regelung massgebenden Grössen abhängig ist, wobei das Vergleichsglied fortlaufend oder schrittweise bewegt werden kann.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, zur Regelung der Luftzufuhr zu dem Verbrennungraum einer Gasmaschine, eines Dampfkessel od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des Vergleichsgliedes von der Menge des zugeführten Brennstoffes abhängig ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Regelung der Frequenz eines Wechselstromes, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstösse zur Steuerung des Zwischengliedes (134) durch einen von einem Synchronmotor (171) angetriebenen Kollektor (127) erzeugt werden, der von dem zu regelnden Wechselstrom angetrieben wird (Fig. 5).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die schrittweise Bewegung des Vergleichsgliedes durch ein nach der einzuregelnden Frequenz abgestimmtes Pendel bestimmt wird.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 9 zur Regelung des Leistungsfaktors, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied und das Vergleichsglied durch einen Leistungszähler und einen Blind- leistungszähler angetrieben werden und bei der Bemessung der Zählerumlaufzahlen oder der mechanischen Übersetzungen die Tangentenfunktion des konstanten einzuregelnden Phasen- verschiebungswinkels berücksichtigt ist.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied und das Vergleichsglied durch umlaufende Arme (34 bzw. 38) gebildet werden, deren einer (88) <Desc/Clms Page number 9> einen Kontakt (37) trägt, welcher zwischen verstellbaren Kontakten (35, 36) des anderen Gliedes (34) liegt. EMI9.1 Hegelbewegung die Geschwindigkeit eines der beiden Glieder (134, 138) vorübergehend so verändert wird. dass die die Regelbewegung auslösende gegenseitige Lage der beiden Glieder \vieder aufgehoben wird.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelwiderstand (145) eines Zählermotors (144). der zum Antrieb des Vergleichsgliedes (138) dient. während der EMI9.2 EMI9.3
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