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Andrehvorrichtang für Kraftmaschine.
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ohne mit Bezug auf die Schraubenwelle 13 drehbar zu sein. Die Verschiebung der Teile 13, 14, mit Bezug aufeinander ist eine geringe. Für gewöhnlich wird der Kupplungsteil J4 mit Bezug auf die Schrauben- welle 13 nach aussen hin durch die Feder 22 gedrängt, die sich einerseits gegen die Scheibe abstützt und anderseits auf dem Boden einer Bohrung in der Welle 13 ruht. Die Längsverschiebung des aus den
Teilen 13 und 14 bestehenden Antriebsgliedes erfolgt von Hand aus unter Vermittlung des Stiftes 23, der durch die Mitte des Antriebsgliedes 13, 14 hindurchgeht und der auch die Hauptwelle 24 des Vor- geleges durchsetzt.
Am herausragenden Ende hat dieser Stift 23 den Handgriff 25, der im vorliegenden
Fall in der Nähe des Gehäuses für die Handantriebsvorrichtung angeordnet ist.
Das Vorgelege befindet sich im Gehäuse 1 und dieses Gehäuse wird auf der einen Seite durch den
Deckel la, abgeschlossen. Ein Hauptzahnrad 29 mit Innenverzahnung liegt in dem Gehäuse fest und in Eingriff mit dieser Verzahnung befindet sich ein Satz von Umlaufrädem 31. Diese Umlaufräder liegen zwischen zwei Platten 32 und 33, die durch gegeneinander gerichtete Vorsprünge 34 in richtigem Ab- stande gehalten werden und durch Schrauben 35 fest miteinander verbunden sind. Die Innenplatte 33 steht nach Fig. 1 in Antriebsverbindung mit der äusseren Hülse 4, u. zw. durch Rippen, Vorsprünge und Nuten.
In der Nabe der Platte 33 sind diametral entgegengesetzt gerichtete Axialnuten zur Auf- nahme der Stifte 38 vorhanden, die in die Hauptwelle 24 eindringen, so dass die Platte 33 und die Haupt- welle 24 miteinander verbunden sind, jedoch leicht zusammengestellt oder auseinandergenommen werden können.
Die Umlaufräder 31 stehen in Eingriff mit einem Mittelzahnrad 39, dessen Nabe 40 mit einem grösseren Zahnrad 41 einheitlich ausgebildet ist, das sich auf der Hauptwelle 24 frei drehen kann. Das
Zahnrad 41 kämmt mit einem Ritzel 43 an der Nabe 44 eines Kegelrades 45, das auf einer Vorgelege- welle 46 frei drehbar ist.
Das rechte Ende der Hauptwelle 24 ruht in dem Kugellager 48 des Deckels la und an dem aus dem Lager herausragenden Ende ist fest ein Kegelzahnrad 49 angebracht. Dieses Kegelrad bildet einen
Teil des Handantriebes, es ragt in ein Gehäuse 50 hinein, das auf passende Weise am Deckel la befestigt ist. In ihm befindet sich die Handandrehwelle 52, an deren Stift 53 eine Handkurbel angebracht werden kann. Die Welle 52 ist in dem Gehäuse 50 in Kugellager 54 gelagert und hat zur Sicherung gegen Längs- verschiebung die Mutter 55. Am inneren Ende trägt die Welle das Kegelritzel 57 in Eingriff mit dem
Kegelritzel 49 auf der Hauptwelle 24.
Der Trägheitsantrieb besteht aus einem Schwungrad und dessen Verbindung mit dem Kegel- rad 45 einerseits und mit dem hier als elektrischen Motor gezeigten Kraftantrieb anderseits. An das
Gehäuse 1 ist ein anderes Gehäuse 58 angeschraubt, Wie bei 59 gezeigt. Das Schwungrad besteht aus dem schweren Kranz 60, der Radscheibe 61 und der Nabe 62. Die Nabe steht durch Feder und Nut in
Antriebsverbindung mit der lotrechten Welle 63, die in den Lagern 64 unterstützt ist und in ein Ritzel 63a ausläuft, das mit dem Kegelzahnrad 45 kämmt. Eine Mutter 65 legt sich gegen das Ende der Nabe 62, um die Verschiebung der letzteren zu verhindern.
Die Nabe 61 bildet nach Fig. 3 und 4 einen Teil einer Freilaufkupplung. Zu diesem Zweck wird die Nabe von einem gehärteten Stahlring 66 umschlossen, der darauf festgepresst ist. Der andere dreh- bare Teil dieser Kupplung ist der Flansch 67 einer glockenförmigen Hülse 68, deren Hals auf beliebige
Weise in fester Verbindung mit der Ankerwelle 69 des Motors 70 (Fig. 2) steht und durch die Mutter 71 gegen Verschiebung in Längsrichtung gesichert ist. Eine verjüngte Verlängerung der Ankerwelle er- streckt sich bis über diese Glockenhülse hinaus und dringt in einen Sockel am Ende der Welle 63 ein, wo diese Ankerwelle gelagert ist. Die Verbindung zwischen den beiden Kupplungsringen 66,67 erfolgt hier durch Reibungsrollen 73 in Aussparungen des Ringes 67.
Alle diese Rollen können von zwei Ring- scheiben 73a (Fig. 5 und 6) getragen werden, die durch Abstandsbolzen parallel zueinander gehalten werden. Dadurch wird die Entfernung des äusseren Kupplungsringes 67 erleichtert, ohne dass die Rollen 73 aus ihren Haltern heraustreten.
Die Verbindung des elektrischen Motors 70 mit dem Gehäuse 58 wird durch das Gestell 74 erreicht, das auf dem Gehäuse durch einen oder mehrere leichter lösliche Klemmen 75 gesichert und anderseits durch die Dübel 75a richtig zentriert wird. Bei Lösung dieser Klemmen kann also der ganze Motor abgenommen werden und gleichzeitig wird dann auch der äussere Kupplungsring 67 mit entfernt. Aus
Fig. 3 und 4 ist ersichtlich, dass diese Kupplungsart wohl ein Drehmoment vom Motor nach der Welle 63 übermittelt, in der entgegengesetzten Richtung jedoch unwirksam bleibt ; bei Handantrieb wird also der Motor nicht mitgedreht.
Statt der Befestigung des Motors mit seinem Gestell auf dem Gehäuse 58 kann nun eine Dynamo- maschine angebracht werden. Nach Fig. l ist der Feldkörper einer Maschine bei 76 angedeutet und der Rahmen dieser Maschine hat einen Flansch 77, der ebenso ausgebildet ist wie der Flansch 74 des Motors, um durch dieselben Klemmen und ähnliche Dübelstifte 75a in Stellung gesichert zu werden.
Die Ankerwelle 18 dieser Maschine hat eine verjüngte Verlängerung wie die Motorwelle, um ebenfalls
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an der Welle 63 ein Lager zu finden. Auch an das untere Ende dieser Welle 78 setzt sich eine glockeförmige Hülse 79 fest an und diese Hülse läuft in einen verstärkten Ringflansch 80 aus, der im wesentlichen ähnlich der in Fig. 4 gezeigten Kupplungsvorrichtung für den Motor ausgebildet ist, jedoch mit Aussparungen versehen ist, die sich nach der entgegengesetzten Seite hin vertiefen, so dass also in diesem Fall ein Drehmoment nur von dem Vorgelege auf die Dynamomaschine hin ausgeübt wird und nicht in der umgekehrten Richtung. Wenn also der Handantrieb benutzt wird, so wird durch ihn, nach Aufsetzen der Dynamomaschine, die letztere mitgedreht.
Auch hier ist, nach Abnahme der Klemmen 75, der Stromerzeuger leicht abnehmbar und gleich-
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das andere Kupplungsglied verbleiben jedoch in ihrer Stellung.
In Fig. 1 ist in Verbindung mit dem Stromerzeuger ein Spannungsmesser 81 dargestellt, um den die Handkurbel drehenden Mann von der im Stromerzeuger hervorgerufenen Spannung zu unterrichten.
Im tatsächlichen Gebrauch der Vorrichtung wurde eine Spannung von 200 Volt ohne Schwierigkeit konstant aufrechterhalten.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende : Angenommen, der Motor 70 ist in Arbeitsstellung und dient zum Antrieb der Andrehvorriehtung. Bei Einschaltung des Motors wird die Welle 63 rasch gedreht, unter Vermittlung der Kupplung 66,67, die ein Drehmoment nur vom Motor auf die Welle 6. 3 und nicht in der entgegengesetzten Richtung übertragen kann. Die Schwungmasse wird dadurch ebenfalls rasch in Drehung versetzt und bei tatsächlich benützten Andrehvorrichtungen dieser Art ist die erzielte Drehzahl 15. 000 bis 20. 000 Umdrehungen in der Minute. Der Strom kann nun vom Motor abgeschaltet werden und der Stift 2. 3 wird von Hand nach einwärts, d. h. nach links in Fig. l gestossen.
Dadurch wird die Schraubenwelle 13 und die Kupplungsscheibe 14 längsweise verschoben und in Eingriff mit den Gegenklauen M gebracht, so dass die Welle 16 angedreht wird. Während dieser Bewegung wird nämlich das Vorgelege durch die in der Schwungmasse aufgespeicherte Energie gedreht und die Drehung wird anhalten, so lange die Energie im Schwungrad dazu ausreicht, oder aber bis die Kraftmaschine von selbst läuft. Daraufhin wird die Kupplung 14, J von Hand ausgerückt.
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Das Stromschema nach Fig. 7 zeigt die Anordnung der Teile bei Benutzung des Motors. Der Motor M liegt in Reihe mit dem Schalter S und Batterie B, die an dem einen Ende geerdet ist. Zur Ladung der Batterie ist in dieser Abbildung der Stromerzeuger G gezeigt. Es kann dies der in bekannter Weise bei solchen Fahrzeugen angeordnete Stromerzeuger sein ; wenn jedoch eine geladene Batterie mitgenommen wird, so ist die Einschaltung dieses Stromerzeugers nicht notwendig.
Fig. 8 zeigt die Anordnung zur Aussendung der Radiosignale. Die Antenne ist bei A angedeutet und enthält die eine Wieklung eines Transformators I, 0, dessen andere Wicklung in Reihe mit dem Kondensator C liegt. Parallel zu diesem Kondensator ist der Stromerzeuger R, G gelegt, und die Funkenstrecke befindet sich in dem einen Zweig der Leitung, die von dem Kondensator zur Umwandlerspule führt.
Es ist wohl zu verstehen, dass statt der Funkentelegraphiesignale auch andere Signale, bei entsprechender Wahl der Schaltung, durch einen Stromerzeuger nach der vorliegenden Erfindung aus gesendet werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Andrehvorrichtung für Kraftmaschine, in welcher wahlweise Motor oder Handantrieb als Kraftquelle für die Andrehvorriehtung benutzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Andrehmotor so mit dem Vorgelege verbunden ist, dass er ohne weiteres vom Vorgelege abziehbar und durch einen Stromerzeuger (76) ersetzt werden kann, um den Handantrieb der Andrehvorrichtung als Kraftquelle für den Stromerzeuger zu benutzen.