AT110664B - Verfahren zur Herstellung im Licht veränderlicher Drucke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung im Licht veränderlicher Drucke.

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  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung im Licht veränderlicher Drucke. 



   Bisher werden in allen graphischen Druckverfahren nur Drucke hergestellt, bei denen sich das Druckbild nachträglich nicht oder nur unwesentlich verändert. Die Erfindung betrifft ein Druckverfahren und besteht im wesentlichen darin, dass statt einer der üblichen Druckfarben chemische Verbindungen verwendet werden, welche in positiver oder in negativer Hinsicht lichtempfindlich sind. Gemäss der Erfindung kann man Drucke herstellen, die zur Gänze oder in Teilen vorerst für das Auge unsichtbar bleiben, durch spätere Lichteinwirkung nach bestimmter Zeit sichtbar werden. Auch können   anfänglich   sichtbare Drucke hergestellt werden, bei denen das Druckbild oder Teile desselben durch geeignete Einflüsse nach bestimmter Zeit ganz oder für das unbewaffnete menschliche Auge fast ganz unsichtbar werden.

   Die erwähnten Anwendungsmöglichkeiten können auch kombiniert werden. 



   Für den erstangeführten Fall wird z. B. eine lichtempfindliche Emulsion auf folgende Art her- 
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 destilliertem Wasser. Diese beiden Lösungen werden gemengt und längere Zeit gut geschüttelt. Diesem
Gemenge wird dann eine Lösung aus 45 g Silbernitrat mit 110   cm.   destiliertem Wasser beigesetzt. Zwecks besserer Verbindung mit der Druckunterlage können der   Chlorammoniumlösung   einige Tropfen Alkohol beigemengt werden. Durch geeignete Abänderung in den Mengenverhältnissen bzw. durch Besetzung von bekannten Entwicklung-, Fixierung-und Tonungspräparaten kann sowohl die Farbe, als auch die zu benötigende Belichtungszeit variiert werden. Mit dem so gewonnenen Präparat kann nach geeigneten kleinen Änderungen an der Druckmaschine wie mit den gewöhnlichen Drueldarben gearbeitet werden. 



  Diese   Änderungen   bestehen darin, dass man entsprechend der dünneren Konsistenz dieses Präparates gegenüber der   gewöhnlichen   Druckfarben anstatt der gebräuchlichen Farbwalzen Walzen, die mit Filz oder ähnlichen saugenden Stoffen überzogen sind, verwendet. Wird nun mit diesem   Präparat gedruckt,   so zeigt sich auf der Druckfläche vorderhand keinerlei Bild. Dasselbe wird erst sichtbar nach längerer Einwirkung von Licht, wobei die notwendige Belichtungszeit, wie oben angegeben, verschieden abgestuft werden kann. 



   Im zweiten Falle erweisen sich die in negativer Hinsicht lichtempfindlichen Verbindungen, z. B. 



    Jodstärkeverbindungen u. dgl.   als   zweckmässig,   die ebenfalls durch geeignete Bindemittel gebrauchsfähig gemacht werden. Es werden z. B.   10'5   Teile feinste   Kartoffelstärke   mit 1 Teil   feinpulverisirrtrs   Jod gemischt, fein gesiebt und mit 4 Teilen Wasser und 1 Teil Weingeist angefeuchtet. Das Gemenge bleibt einige Zeit stehen und wird dann getrocknet. Gelöst wird die Jodstärke nach gelindem Erhitzen im Wasser. Eventuell kann eine konzentrierte Lösung gemacht werden, welche mit Weingeist gefällt wird. Das Fällungsprodukt wird getrocknet um nachher wieder im Wasser gelöst zu werden, wodurch eine klare Lösung zustandekommt.

   Das Verfahren hiezu bildet gewissermassen die Umkehrung des Erstangeführten, indem der Druck zuerst voll sichtbar ist, dagegen unter Lichteinwirkung nach und nach verschwindet. 



  Um vorerst unsichtbare Drucke vollkommen undeutlich zu machen, können dünne Schichten von Firnis od. dgl. aufgetragen werden, die die spätere Lichteinwirkung nicht hindern. Das Verfahren gemäss der 
 EMI1.2 
 
1. Verfahren zur Herstellung im Licht veränderlicher Drucke, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer mit einem Bindemittel versetzten lichtempfindlichen Verbindung (z. B. Chlorsilber, Silbernitrat, Jodstärkeverbindungen u.   dgl.) mit   Hilfe der üblichen graphischen Druckverfahren auf eine geeignete Unterlage aufgedruckt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Druckverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe mit einem der üblichen Drucke vereinigt wird.
    3. Druckverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für Drucke mit einem Bindemittel versetzte lichtempfindliche Verbindungen, z. B. Silbernitrat, Chlorsilber u. dgl., verwendet werden, die durch Einwirkung des Lichtes zum Vorschein kommen.
    4. Druckverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für Drucke mit einem Bindemittel versetzte, in negativer Hinsicht lichtempfindliche Verbindungen, z. B. Jodstärkeverbindungen, verwendet werden, die im Licht nach einiger Zeit verblassen.
    5. Druckverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur vollständigen Unkenntlichmachung ursprünglich unsichtbaren Druckes auf diese Drucke feine Schichten von Firnis od. dgl. EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT110664D 1927-01-19 1927-01-19 Verfahren zur Herstellung im Licht veränderlicher Drucke. AT110664B (de)

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