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Liegemobel mit geteilter Liegefläche.
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liegende usw. sehr ins Gewicht fällt.
Dieser Vorteil ist bei Liegemöbeln, bei denen sieh im Augenblick des Aufrichtens des Kopfstückes der Sitzteil im gleichen Verhältnis senkt, nicht vorhanden, weil das Wasser im Kissen nach der Gesässrichtung abfliessen würde und so eine Wasserunterlage für den Unterkörper ausgeschlossen ist.
Der erwähnte Vorteil wird nun gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass an dem um in seine Seitenteile eingreifende Zapfen drehbaren und durch die Sperrzahnsegmente feststellbaren Kopfstück
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feststellbarer Teil beiderseitig angelenkt ist und dass diese Sperrklinken im eingerückten Zustand zugleich Kopfstück und Keilkissenunterteil miteinander kuppeln, derart, dass der Keilkissenunterteil wahlweise von Hand erstens für sich allein, zweitens von der Ausgangsstellung aus gekuppelt zusammen mit dem Kopfstück und drittens anfänglich von Hand für sich allein und hierauf noch um wenige Zähne zusammen mit dem Kopfstück eingestellt werden kann, wobei bei der ersten und letzten Art der Einstellung die Verwendung eines Wasserkissens möglich ist.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1--3 in Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in drei verschiedenen Stellungen desselben. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
Bei der dargestellten Ausführungsform des Liegemöbels ist auf jedem Seitenteil J des Rahmens
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in seine Seitenteile eingreifen, drehbare, auf zwei kurze Seitenschienen verkürzte KopfstÜck 4 mit dem durch die Klinke 6 sperrbaren Sperrzahnsegment 5 drehbar gelagert. Jeder Seitenteil des Kopfstückes 4 trägt einen Drehzapfen 16, um welche ein von Hand einstellbarer, als Keilkissenunterteil dienender, bngelformiger Teil 17 drehbar ist.. Jeder Seitenteil des Keilkissenunterteiles 17 besitzt am unteren Ende einen Stift 18, welche Stiften durch Anschlag an den Lagerböcken 2 die Aufrichtung des Teiles 17 begrenzen.
An jedem Seitenteil des Keilkissenunterteiles 17 ist ein Sperrzahnsegment 19 (Fig. 4 und 5) mit zum Drehzapfen 16 konzentrischer Verzahnung befestigt. In jede dieser Verzahnung greift eine Sperrklinke 20, welche auf einer in abwärts gerichteten Armen 21 der Seitenteile des Kopfstückes 4 gelagerten Welle 22 festsitzt. Eine nicht gezeichnete Feder ist bestrebt, die Klinken 20 in die Sperrsegmente 19 einzurücken, während jede Klinke 20 durch Druck auf einen an ihr angebrachten Handgriff 2. 3 aus ihrem Sperrsegmente ausgerückt werden kann. Es ist ersichtlich, dass die Sperrklinken 20 im eingerückten Zustand nicht nur den Keilkissenul1trrteil17 in seiner von Hand eingestellten Lage sichern, sondern ihn auch mit dem Kopfstück 4 kuppeln.
An jedem Arm 21 ist ein Stift 24 befestigt, über welchen bei ganz gesenktem Kopfstück 4 eine Sperrklinke 25 zu greifen vermag, um das KopfstÜck 4, den mit ihm durch die Lenker 11 verbundenen Sitzteil 12 und den mit letzterem verbundenen Fussteil-M in der horizontalen Lage zu sichern. Die beiden Sperrklinken 25 sind durch eine Welle 26 miteinander verbunden.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung des Liegemöbels befinden sich Kopfstück X, Sitzteil12 und Fussteil14 in der horizontalen Stellung und sind nicht nur durch die mechanisch durch den Hebel 9 betätigbaren Sperrklinken 6, sondern auch durch die Klinken 25 in dieser Stellung gesperrt, so dass ungewollte, dem Patienten schädliche Einstellungen ausgeschlossen sind. Der Keilkissenunterteil 17 ist von Hand in die höchste Stellung geklappt und wird in dieser durch die Sperrklinken 20 gesperrt.
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In dieser horizontalen Stellung von Kopfstück 4, Sitzteil 12 und Fussteil 14 ist die Verwendung eines Wasserldssens möglich.
In Fig. 2 ist der Keilkissenunterteil J ? y in bezug auf das Kopfstück 4 nicht aus seiner Ausgangsstellung bewegt worden. Beide Teile 4 und 17 sind durch die Sperrklinken 20 miteinander gekuppelt. Das Kopfstück 4 samt dem Teil 17 ist bei ausgerückten Klinken 6 durch die auf dem Liegemöbel liegende Person in die Höchstlage geschwenkt worden, wodurch der Sitzteil12 gesenkt wurde. Hierauf wurden die Klinken 6 eingerückt. In dieser Stellung der Teile ist die Verwendung eines Wasserkissens nicht möglich, weil das Wasser nach der Gesässgegend abfliessen würde. Die Klinken 25 sind ausgerÜckt.
In Fig. 3 ist der Keilkissenunterteil. ! ? von Hand um einige wenige Zähne aufgeklappt und durch die Klinken 20 wieder gesperrt worden. Sodann ist das Kopfstück 4 zusammen mit dem Teil 17 durch die auf dem Liegemöbel liegende Person um einige wenige Zähne der Segmente 5 angehoben und dann durch die Klinken 6 gesperrt worden. Die Klinken 25 sind ausgerückt. In dieser Stellung der Teile ist der Sitzteil12 nur leicht geneigt und die Verwendung eines Wasserkissens möglich.
Die zu den beschriebenen Einstellbarkeiten beim Ausführungsbeispiel femer hinzukommende Verstellbarkeit des Fussteiles 14 vermehrt die Einstellungsmöglichkeiten des Liegemöbels derart, dass dadurch der Patient in jede beliebige, dem menschliehen Körper angepasste, bequeme Bücken-und Sitzlage gebracht werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE NT-ANSPRÜCIWI"
1. Liegemöbel mit geteilter Liegefläche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem um in seine Seitenteile eingreifende Zapfen drehbaren und durch Sperrzahnsegmente feststellbaren Kopfstück ein einstellbarer, als Keilkissenunterteil dienender, durch Sperrsegmente und Sperrklinken ein-und feststellbarer Teil beiderseitig angelenkt ist und dass diese Sperrklinken im eingerückten Zustand zugleich Kopfstück und Keilkissenunterteil miteinander kuppeln, derart, dass der Keilkissenteil wahlweise von Hand erstens für sich allein, zweitens von der Ausgangsstellung aus gekuppelt zusammen mit dem Kopfstück und drittens anfänglich um wenige Zähne für sich allein und hierauf noch um wenige Zähne zusammen mit dem Kopfstück eingestellt werden kann,
wobei bei der ersten und letzten Art der Einstellung die Verwendung eines Wasserlissens möglich ist.