AT110519B - Liegemöbel mit geteilter Liegefläche. - Google Patents

Liegemöbel mit geteilter Liegefläche.

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AT110519B
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AT
Austria
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head piece
pawls
divided
wedge cushion
furniture
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Inventor
Heinrich Julius Mueller
Original Assignee
Heinrich Julius Mueller
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Liegemobel   mit geteilter Liegefläche. 
 EMI1.1 
 liegende usw. sehr ins Gewicht fällt. 



   Dieser Vorteil ist bei   Liegemöbeln,   bei denen sieh im Augenblick des Aufrichtens des Kopfstückes der Sitzteil im gleichen Verhältnis senkt, nicht vorhanden, weil das Wasser im Kissen nach der Gesässrichtung abfliessen würde und so eine Wasserunterlage für den Unterkörper ausgeschlossen ist. 



   Der erwähnte Vorteil wird nun gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass an dem um in seine Seitenteile eingreifende Zapfen drehbaren und durch die   Sperrzahnsegmente   feststellbaren Kopfstück 
 EMI1.2 
 feststellbarer Teil beiderseitig angelenkt ist und dass diese Sperrklinken im eingerückten Zustand zugleich Kopfstück und Keilkissenunterteil miteinander kuppeln, derart, dass der Keilkissenunterteil wahlweise von Hand erstens für sich allein, zweitens von der Ausgangsstellung aus gekuppelt zusammen mit dem Kopfstück und drittens anfänglich von Hand für sich allein und hierauf noch um wenige Zähne zusammen mit dem Kopfstück eingestellt werden kann, wobei bei der ersten und letzten Art der Einstellung die Verwendung eines Wasserkissens möglich ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in Fig.   1--3   in Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in drei verschiedenen Stellungen desselben. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten. 



   Bei der dargestellten Ausführungsform des Liegemöbels ist auf jedem Seitenteil J des Rahmens 
 EMI1.3 
 in seine Seitenteile eingreifen, drehbare, auf zwei kurze   Seitenschienen   verkürzte KopfstÜck 4 mit dem durch die Klinke 6 sperrbaren Sperrzahnsegment   5   drehbar gelagert. Jeder Seitenteil des Kopfstückes 4 trägt einen Drehzapfen 16, um welche ein von Hand einstellbarer, als Keilkissenunterteil dienender,   bngelformiger   Teil 17 drehbar ist.. Jeder Seitenteil des   Keilkissenunterteiles 17 besitzt   am unteren Ende einen Stift 18, welche Stiften durch Anschlag an den Lagerböcken 2 die Aufrichtung des Teiles 17 begrenzen. 



  An jedem Seitenteil des Keilkissenunterteiles 17 ist ein Sperrzahnsegment 19 (Fig. 4 und 5) mit zum Drehzapfen 16 konzentrischer Verzahnung befestigt. In jede dieser Verzahnung greift eine Sperrklinke 20, welche auf einer in abwärts gerichteten Armen   21   der Seitenteile des   Kopfstückes     4   gelagerten Welle 22 festsitzt. Eine nicht gezeichnete Feder ist bestrebt, die Klinken 20 in die Sperrsegmente 19 einzurücken, während jede Klinke 20 durch Druck auf einen an ihr angebrachten Handgriff 2. 3 aus ihrem   Sperrsegmente   ausgerückt werden kann. Es ist ersichtlich, dass die Sperrklinken 20 im   eingerückten   Zustand nicht nur den   Keilkissenul1trrteil17   in seiner von Hand eingestellten Lage sichern, sondern ihn auch mit dem Kopfstück 4 kuppeln.

   An jedem Arm 21 ist ein Stift 24 befestigt, über welchen bei ganz gesenktem Kopfstück   4   eine Sperrklinke 25 zu greifen vermag, um das KopfstÜck 4, den mit ihm durch die Lenker 11 verbundenen Sitzteil 12 und den mit letzterem verbundenen   Fussteil-M   in der horizontalen Lage zu sichern. Die beiden Sperrklinken 25 sind durch eine Welle 26 miteinander verbunden. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung des Liegemöbels befinden sich Kopfstück   X,   Sitzteil12 und   Fussteil14   in der horizontalen Stellung und sind nicht nur durch die mechanisch durch den Hebel 9   betätigbaren   Sperrklinken 6, sondern auch durch die Klinken 25 in dieser Stellung gesperrt, so dass ungewollte, dem Patienten schädliche Einstellungen ausgeschlossen sind. Der Keilkissenunterteil 17 ist von Hand in die höchste Stellung geklappt und wird in dieser durch die Sperrklinken 20 gesperrt. 

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 In dieser horizontalen Stellung von Kopfstück   4,   Sitzteil 12 und   Fussteil 14   ist die Verwendung eines Wasserldssens möglich. 



   In Fig. 2 ist der   Keilkissenunterteil J ? y   in bezug auf das Kopfstück 4 nicht aus seiner Ausgangsstellung bewegt worden. Beide Teile 4 und 17 sind durch die Sperrklinken 20 miteinander gekuppelt. Das Kopfstück 4 samt dem Teil 17 ist bei ausgerückten Klinken 6 durch die auf dem Liegemöbel liegende Person in die Höchstlage geschwenkt worden, wodurch der Sitzteil12 gesenkt wurde. Hierauf wurden die Klinken 6 eingerückt. In dieser Stellung der Teile ist die Verwendung eines Wasserkissens nicht möglich, weil das Wasser nach der Gesässgegend abfliessen würde. Die Klinken 25 sind ausgerÜckt. 



   In Fig. 3 ist der   Keilkissenunterteil. ! ?   von Hand um einige wenige Zähne aufgeklappt und durch die Klinken   20   wieder gesperrt worden. Sodann ist das Kopfstück 4 zusammen mit dem Teil 17 durch die auf dem   Liegemöbel liegende   Person um einige wenige Zähne der Segmente 5 angehoben und dann durch die Klinken 6 gesperrt worden. Die Klinken 25 sind   ausgerückt.   In dieser Stellung der Teile ist der Sitzteil12 nur leicht geneigt und die Verwendung   eines Wasserkissens möglich.   



   Die zu den beschriebenen Einstellbarkeiten beim Ausführungsbeispiel femer hinzukommende Verstellbarkeit des   Fussteiles   14 vermehrt die Einstellungsmöglichkeiten des Liegemöbels derart, dass dadurch der Patient in jede beliebige, dem menschliehen Körper angepasste, bequeme   Bücken-und     Sitzlage gebracht werden   kann. 



    PATENT-ANSPRÜCHE NT-ANSPRÜCIWI"  
1. Liegemöbel mit geteilter   Liegefläche,   dadurch gekennzeichnet, dass an dem um in seine Seitenteile eingreifende Zapfen drehbaren und durch Sperrzahnsegmente feststellbaren Kopfstück ein einstellbarer, als Keilkissenunterteil dienender, durch Sperrsegmente und Sperrklinken ein-und feststellbarer Teil beiderseitig angelenkt ist und dass diese Sperrklinken im eingerückten Zustand zugleich   Kopfstück   und Keilkissenunterteil miteinander kuppeln, derart, dass der Keilkissenteil wahlweise von Hand erstens für sich allein, zweitens von der Ausgangsstellung aus gekuppelt zusammen mit dem Kopfstück und drittens anfänglich um wenige Zähne für sich allein und hierauf noch um wenige Zähne zusammen mit dem Kopfstück eingestellt werden kann,

   wobei bei der ersten und letzten Art der Einstellung die Verwendung eines   Wasserlissens möglich   ist.

Claims (1)

  1. 2. Liegemöbel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Kopfstückes samt Keilkissenunterteil.
    3. Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück zwei Seitenschienen aufweist, die kürzer sind als das Keilkissenmterteil.
    4. Liegemöbel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel, um das Kopfstück unabhängig von der Sperrung durch seine an ihm angebrachten Sperrsegmente in seiner Horizontallage u zsperren.
AT110519D 1927-09-09 1927-09-09 Liegemöbel mit geteilter Liegefläche. AT110519B (de)

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