DE558323C - Mehrgliedriger Bettmatratzenrost - Google Patents

Mehrgliedriger Bettmatratzenrost

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DE558323C
DE558323C DEP62022D DEP0062022D DE558323C DE 558323 C DE558323 C DE 558323C DE P62022 D DEP62022 D DE P62022D DE P0062022 D DEP0062022 D DE P0062022D DE 558323 C DE558323 C DE 558323C
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bed
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bed mattress
grate bars
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/06Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases

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  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen mehrgliedrigen Bettmatratzenrost, bei dessen Bauart für die Rückenlage die hintere und für die Seitenlage die seitliche Umrißlinie des menschliehen Körpers besondere Beachtung gefunden hat. Keine der bisherigen Bauarten nimmt auf die geschwungene Umrißlinie Rücksicht in der Weise, daß die Unterstützungsfläche sich, federnd dieser Umrißlinie
<o anpassen könnte. Unter der Einwirkung des Gesamtgewichtes erzeugt vielmehr der Körper nur die bekannte Mulde. Will man beispielsweise in der Rückenlage die Brust durchdrücken und dabei das Kreuz heben,
«5 so bleibt letzteres ununterstützt. Die Folge davon ist, daß die Brust in der Rückenlage einsinkt und das tiefstmögliche Atmen nicht zustande kommt. Besonders deutlich zeigt sich das auch in der Seitenlage. Die stark vor-
»o stehende Achsel läßt die Nachbarteile, also insbesondere die darunterliegende Lende, stark zurücktreten, die dadurch ohne eigentliche Stütze ist. Weitere Nachteile der bisherigen Bettmatratzen sind darin zu erblik-
»5 ken, daß· der ganze Körper, insbesondere unter der Einwirkung des mehr oder weniger steilerf·Keilkissens, nach dem Fußende rutscht und daß die Kniegelenke nicht entspannt sind. . Um diese Übelstände zu beseitigen, wird erfindungsgemäß ein von den üblichen Polsterauflagen zu bedeckender Bettmatratzenrost in Vorschlag gebracht, dessen Eigenart darin liegt, daß ein als Mittelteil dienender Stabrost als einarmiger, an seinem dem Kopfende des Bettes zugekehrten freien Ende federnd unterstützter Schwinghebelrahmen ausgebildet ist, an den sich einerseits ein Rumpfstützteil mit einzelnen unabhängig voneinander federnden Roststäben nebst einigen , der Unterstützung des Kopfes dienenden ungefederten Roststäben anschließt und anderseits ein ortsunveränderlich im. Bettralimen liegender, als Unterschenkel- und Fußstützteil dienender Stabrost mit ungefederten Roststäben angegliedert ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Vertiefung oberhalb des Gesäßes, welches selbst auf das freie Ende des Schwinghebelrahmens zu liegen kommt, von einzelnen und unabhängig voneinander federnden Roststäben des Rumpfstützteiles ausgefüllt ist, so daß dadurch die Brust gelioben und in dieser gehobenen Lage tiefstes Einatmen ermöglicht wird. Der Rumpf stützteil ist ähnlich wie der Kopfteil der bekannten Matratzen zwecks Hoch- und Tiefstellens verschwenkbar. Mit zunehmender Steigung wird naturgemäß das freie Ende des Schwinghebelrahmens mehr belastet. Dadurch nimmt die Steigung des Schwinghebelrahmens nach seiner Drehungsachse hin zu; so daß selbst bei sehr hochgestelltem Rumpfstützteil ein Abrutschen des Körpers nach dem Fußende hin ausgeschlossen ist. Erfindungsgemäß wird der Mittelteil so eingelagert, daß schon im unbelasteten Zustande eine kleine Steigung nach der Drehachse vorhanden ist. Auf diese Weise erhalten nämlich die Kniegelenke die ihnen zu völliger Entspannung unerläß-
liehe, wohltuende untere Abstützung. Bei Seitenlage tritt nicht mehr der Zustand wie 'bisher ein, daß die Achsel die benachbarten Körperteile, nämlich den Kopf einerseits und die Lende anderseits, in eine erhöhte Lage bringt, wobei, wie schon oben erwähnt, die Lende ohne besondere Stützung bleibt, sondern die Achsel wandert gewissermaßen in den Matratzenrost hinein und drückt auf diese
ίο Weise nicht mehr wie bisher den Brustkorb stark zusammen.
Ein eigentümliches Merkmal der beschriebenen Bettmatratzenkonstruktion wird noch darin erblickt, daß man mit einigen wenigen Federn auskommt und daß die Federn mühelos durch Auswechselung dem Körpergewicht des Ruhenden angepaßt werden können. Zudem sind Rumpfstützteil und Mittelteil aufklappbar. Außerdem ist aber auch der Unterschenkelund. Fußstützteil herausnehmbar oder aufklappbar, woraus sich ergibt, daß nicht nur eine gründliche Reinigung sehr bequem durchgeführt werden kann, sondern daß nach Herausnahme des Unterschenkel- und Fußstützteiles die Liegestatt zum Sitzen herrichtbar ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt die
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den Bettmatratzenrost,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie a-b in Pfeilrichtung gesehen und
Fig. 4 eine Einzelheit.
Der Bettmatratzenrost könnte zwar als Ganzes in einen Bettrahmen eingesetzt wer-•den, bei dem dargestellten Beispiel sind indessen die ihn bildenden drei Teile unmittelbar an den Wangen h angebaut. Die drei Matratzenglieder sind ein Mittelteil q, ein Unterschenkel- und Fußstützteil r und ein Rumpfstützteilß. Der Mittelteil^ ist als einarmiger Schwinghebelrahmen ausgebildet, der um die Achse 2 schwingen kann. Er besitzt schon im unbelasteten Zustande eine kleine vom Kopfende des Bettes nach dem Fußende verlaufende Steigung. Die einzelnen Roststäbe s sind fest in die Seitenteile eingelagert, so daß der Mittelteil^ an sich starr ist. Das freie Ende des Mittelteiles, auf welches das Gesäß zu- liegen kommt, ist indessen abgefedert, und zwar lediglich durch zwei Federn g, die auswechselbar auf je einem bei k! im Mittelteil befestigten Bolzen k angeordnet sind. Das untere Bolzenende durchgreift eine Öffnung in der Leiste x.
Der Rumpfstützteil η weist bei dem dargestellten Beispiel fünf Leistens1 auf, die in den an den Seitenwangen A befestigten Leisten t durch gleichartige Federbolzen, wie beim Mittelteil beschrieben, geführt sind. Während aber beim Mittelteil alle Roststäbe s durch ein und dieselben Federn beeinflußt wurden, sind die Roststäbe s1 des Rumpfstützteiles unabhängig voneinander abgefedert. In den Rumpfstützteil sind auch, indessen ohne Federung, einige Roststäbe s2 zur Unterstützung des Kopfes eingelagert und durch Leistend gehalten.
Der Unterschenkel- und Fußstützteil/· bildet ähnlich wie der Mittelteil einen an sich starren Rahmen, bei dem aber im Gegensatz zum Mittelteil auf jede Federung verzichtet werden kann. Seine Roststäbe sind mit s3 be- 7S zeichnet. Die punktierten Linien zeigen, wie durch Aufklappen die Reinigung leicht durchgeführt werden kann. Der Unterschenkel- und Fußstützteil r ruht auf seitlichen Leisten v1 und kann herausgenommen werden. Auf diese Weise kann das die Matratze enthaltende Bett zum Sitzen hergerichtet werden.
Da nur wenige Federn benötigt werden, ergibt sich eine entsprechende Verbilligung. Die Federbolzen k können aus Holz gedreht werden. Unter den kegeligen Kopfteil a können die schwalbenschwanzartig ausgesparten Roststäbe s1 untergeschoben werden. Die Roststäbe ruhen, indem sie vom Kopfteil a go des Bolzens gehalten werden, auf einem Bundö. Die Abdrehung c muß stärker sein als der Innendurchmesser der Feder k, damit die Feder £ vom Teile mitgenommen wird. An den Teile schließt sich der noch schwächere Teilßf. Bei Benutzung der Liegestatt vergrößert sich die Neigung des Mittelteiles q. Die Kniegelenke und Unterschenkel erhalten eine vollständige Entspannung. Das hohle Kreuz wird ebenso wie der ganze Rumpf in χ Anpassung an den geschwungenen Umriß der Rückenlinie allenthalben unterstützt und die Brust dadurch hochgehalten. Wird der Rumpf stützteil η höher gestellt, so wächst die Belastung des Mittelteiles. Seine Steigung nimmt selbsttätig zu, und ein Abrutschen des Körpers nach dem Fußende bleibt wirksam verhindert.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCllli: Ho
    i. Mehrgliedriger Bettmatratzenrost, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Mittelteil (q) dienender Stabrost als einarmiger, an seinem dem Kopfende des Bettes zügekehrten freien Ende federnd unterstützter Schwinghebelrahmen ausgebildet ist, an den sich einerseits ein als Rumpfstützteil (n) dienender Rostteil mit einzelnen, unabhängig voneinander federnden Roststäben (s1) nebst einigen der Unterstützung des Kopfes dienenden, ungefederten Rost-
    Stäben (s2) anschließt und anderseits ein ortsunveränderlich im Bettrahmen liegender, als Unterschenkel- und Fußstützteil' (r) dienender Stabrost mit ungefederten Roststäben (j3) angegliedert ist.
  2. 2. Bettmatratzenrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (q) nach 'dem Fußende hin leicht ansteigend eingelagert ist.
  3. 3. Bettmatratzenrost nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe des Rumpfstützteiles (n) lediglich durch unter ihren Enden angeordnete Schraubenfedern, der Mittelteil nur durch zwei Federn am freien Schwingende dieses Teiles abgefedert ist, wobei die Federn des Rumpfstütztciles und des Mittelteiles auswechselbar auf in Führungen gleitenden Bolzen sitzen, um sie dem Körpergewicht anpassen und den Druck auf die einzelnen Körperteile nach Bedarf einstellen zu können.
  4. 4. Bettmatratzenrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpfstützteil (n) mit Kopfstütze und ebenso der Mittelteil (q) hochklappbar und der Unterschenkel- und Fußstützteü hochklappbar oder herausnehmbar ist, um den Matratzenrost leicht reinigen und zum Sitzen benutzen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    oKnnrCKT in der reiciouki ckerei
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Cited By (6)

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