AT110515B - Durchsteckschloß. - Google Patents

Durchsteckschloß.

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AT110515B
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Austria
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lock
bolt
cylinder
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rotated
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Inventor
Ignatz Ing Gonyk
Original Assignee
Ignatz Ing Gonyk
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Description


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    Durcllsteckschloss.   



   Die Erfindung betrifft ein   Durchsteckschloss   mit zwei rohrförmig ineinanderzusteckenden Teilen, deren Sicherung durch ein Schnappschloss bewirkt wird, und besteht darin, dass in einem dieser Teile ein Querbolzen befestigt ist und von Schliessteilen umfasst wird, die im andern Schlossteil angeordnet, zangenartig ausgebildet sind, durch Federwirkung geschlossen gehalten werden und von einem Ansatz eines mittels Schlüssels drehbaren   Sehlosszylinders   geöffnet werden können, um den Querbolzen freizugeben. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Verschlusses in Fig. 1 in Ansicht dargestellt. Die Fig. 2 und 3 zeigen eine andere Ausführungsform in zwei aufeinander senkrechten Längsmittelschnitten, Fig. 4 das Schliess tuck und Fig. 5 das   Spsrrstück   in der Draufsicht, während die Fig. 6 und 7 Schnitte nach der Linie A-B in Fig. 3 von unten bzw. von oben gesehen und Fig. 8 eine Einzelheit veranschaulichen.

   Der Verschluss besitzt ein rohrförmiges   Schliessstüek   1 von einer Länge, die den Ab- 
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 einer zylindrischen Verstärkung 2 mit abgerundeter Aussenkante versehen, in der sich beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 am Boden eine Feder 3 und eine Pufferplatte 4 befinden, die beim Beispiel nach Fig. 1 im rohrförmigen   Schliesstück   selbst angeordnet sind ; dieses ist überdies mit einem als Schliesse dienenden Querbolzen 5 versehen, der senkrecht zur Längsachse des   Schliessstückes   in dessen Wandungen befestigt ist. Der zweite Teil des Verschlusses, das   Spsrrstück   6, ist rohrförmig und gleichfalls mit einer Endverstärkung 7 versehen, ähnlich wie die Verstärkung 2 geformt und als Gehäuse für ein Schloss ausgestaltet ist.

   Dieses Schloss ist vorteilhaft ein   Zylinderschloss,   bei dem ein Zylinder 8 erst dann gedreht werden kann, wenn die Stiftzuhaltungen 9 mittels eines Stechschlüssels 10 in eine bestimmte Lage gebracht sind. Der Zylinder 8 ist mit einem radialen Ansatz 11 versehen, der beim Drehen des Schlüssels10 zwei an der Schlossdeckplatte 12 mittels Schrauben 13 und 14 angelenkte Winkelhebel 15 und 16 zum Zusammendrücken der mittels einer Schraubenfeder 17 auseinandergespreizten hinteren Enden 18 von Fallen betätigt ;

   diese Fallen sind winkelhebelartig ausgebildet, mit je einem Auge 20 um einen im Schliessteil 6 senkrecht zu dessen   Längsachse   befestigten Bolzen 21 drehbar und an der Innenseite ihrer Vorderenden 19 mit je einer halbzylindrischen Ausnehmung 22 versehen, deren   Grosses   je dem halben
Querschnitt des Querbolzens 5 entspricht (Fig. 8). Vor dieser Ausnehmung sind die Enden 19 der Fallen an ihrer ineinander zugekehrten Seite mit einer gekrümmten Abschrägung, die nach vorn und aussen gerichtet ist, versehen. Im Ruhezustand, in welchem unter der Wirkung der Feder 17 die hinteren Fallenenden 18 auseinandergespreizt werden, stehen diese Enden mit Absetzungen 23 mit Innenvorsprüngen 24 des   Schliessteiles   6 in Eingriff.

   Die rohrförmige   Wandung des Sperrstückes   6 ist mit Ausschnitten 25 für die Fallen und mit Ausschnitten 26 für den Querbolzen 5 versehen. Die beiden Winkelhebel 15 und 16 sind mittels eines Lenkers 27 (Fig. 7) miteinander verbunden, so dass bei Verdrehung des Winkelhebels 16 unter der unmittelbaren Wirkung des Ansatzes   11   gleichzeitig der Winkelhebel 15 mittels des Lenkers 27 in entgegengesetztem Sinne verschwenkt wird und die bezülichen Arme beider Winkelhebel auf die an ihnen durch die Wirkung der Feder 17   angedrückten   hinteren Fallenenden 18 drücken, so dass sich diese einander nähern und dementsprechend die vorderen Fallenenden 19 auseinandergespreizt werden. 



   Zum Gebrauch   wird das Sperrstüek   6 in das   Schliessstück   1 eingeschoben, wobei die Enden 18 der Fallen mit Schrägflächen ihrer Absetzungen 23 auf korrespondierende Schrägflächen der Innen- 

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 vorsprünge   24   des   Schlie#teiles   6 auflaufen, hiedurch einander genähert werden, während die Enden 19 der Fallen hiebei etwas voneinander entfernt, beim Auftreffen ihrer   Abschrägungen   auf den Querbolzen   5   gänzlich auseinandergespreizt werden und beim weiteren Einschieben des Sperrstückes mit ihren Aus- 
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 möglich, mittels dessen der Zylinder 8 und mit diesem der Ansatz 11 zum Freigeben des Querbolzens 5 durch die vorderen Fallenenden 19 gedreht werden kann.

   Die Pufferplatte   4   samt ihrer Feder 3, die beim vollständigen Einführen des   Spsrrstückes   gespannt wird, dienen dazu, beim Herausziehen des Sperrstückes 6 aus dem   Schliess3tück mitzuwirken,   indem sich hiebei die Feder 3 entspannt und auf das Vorderende des   Spsrrstüekes   drückt. Das verwendete Zylinderschloss ist in bekannter   Weise so einge-   richtet, dass der Schlüssel. 10 nur bei unbetätigtem Schloss abgezogen werden kann. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Durchsteckschloss mit zwei rohrförmig   ineinanderzusteckenden   Teilen, deren Sicherung durch ein Schnappschloss bewirkt wird, gekennzeichnet durch einen in einem dieser Teile befestigten Querbolzen (5), der von im anderen Schlossteile angeordneten, zangenartig ausgebildeten, durch Feder-   wirkung geschlossen gehaltenen Schlie#teilen (18, 19)   umfasst wird, die von einem Ansatz (11) eines mittels Schlüssels drehbaren Sehlosszylinders zur Freigabe des Querbolzens geöffnet werden können.

Claims (1)

  1. 2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Winkelhebel mit je einem Auge (20) um einen Bolzen (21) drehbaren Schliessteile (18, 19) in geschlossenem Zustande gleichzeitig mit Absetzungen (23) ihrer Hinterenden (18) in Innenvorsprünge (24) des zweiten Schlo#teiles eingreifen.
    3. Schloss-nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (11) des Schlosszylinders (8) bei dessen Drehung zwei an der Deckplatte (12) angelenkte Winkelhebel (15 und 16) zum Zusammendrücken der auseinandergespreizten Hinterenden (18) der Schliessteile (18, 19) betätigt, so dass deren Vorderenden (19) den Querbolzen (5) freigeben.
    4. Schloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Schenkel eines Winkelhebels (15 bzw. 16) mit dem gegenüberliegenden des anderen mittels eines Lenkers (27) verbunden ist, so dass die auf einen der Hebel ausgeübte Wirkung des gedrehten Zylinderansatzes (11) auch auf den zweiten Winkelhebel zum Auslösen beider Fallen übertragen wird.
AT110515D 1927-07-30 1927-07-30 Durchsteckschloß. AT110515B (de)

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AT110515B true AT110515B (de) 1928-09-10

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