AT130185B - Befestigung von Zylinderschlössern in Türschlössern. - Google Patents

Befestigung von Zylinderschlössern in Türschlössern.

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AT130185B
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Yale & Towne Mfg Co
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  Befestigung von Zylinderschlössern in Türschlössern. 



   Die Erfindung betrifft eine Befestigung von Zylinderschlössern in   Türschlössern,   bei der die Verankerung der beiden Zylinderschlösser im Türschloss durch lösbare Verbindung der beiden Zylinderschlösser miteinander, u. zw. vorzugsweise derart erfolgt, dass die Zylinderschlösser beim Einstecken in das Türschloss mittels einer federnden Sperrvorrichtung selbsttätig miteinander gekuppelt werden. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die beiden   Zylinderschlösser   mittels eines Zwischenstückes, z. B. mittels Zapfen, ineinandergreifen, von denen mindestens einer beim Zusammenstecken der Zylinderschlösser durch eine federnde   Sperrvorrichtung   selbsttätig verankert wird. 



   Zur Auslösung von in   Türschlössern   mittels Bajonettverschlusses befestigten Zylinderschlössern sind bereits Einrichtungen bekannt, welche das Auslösen der Zylinderschlösser nur nach Betätigung mit dem passenden Schlüssel gestatten. Zu diesem Zweck ist an dem einen der beiden Zylinderschlösser eine Randnut vorgesehen, welche nur in vorgeschlossener Stellung des Schlossriegels den Zutritt zu dem Bajonettverschluss gestattet. Die Mündung der Nut ist hiebei jedoch nach Abnahme der gegebenenfalls das   Zylinderschloss   umgebenden Rosette stets frei zugänglich.

   Gemäss vorliegender Erfindung erfolgt das Auslösen der im Türschloss verankerten Zylinderschlösser in der Weise, dass durch Betätigung des einen der beiden Zylinderschlösser mit dem passenden Schlüssel die sonst unzugängliche Mündung eines im Türschloss oder im Zylinderschloss vorgesehenen, das Auslösen der Sperrvorrichtung durch Einstecken eines Stiftes, Drahtes od. dgl. gestattenden Kanals freigelegt wird, wodurch insbesondere der Vorteil erzielt wird, dass die Mündung des zum Auslösen der   Sperrvorriehtung   dienenden Kanals auch nach Abnahme einer gegebenenfalls vorgesehenen Rosette stets verdeckt und unzugänglich bleibt, bis das Zylinderschloss mit dem passenden Schlüssel betätigt wird.

   Bei Anordnung der Sperrvorrichtung im   Zylinderschloss   ist der die Auslösung der Sperrvorrichtung durch Einstecken eines Stiftes od. dgl. gestattende Kanal erfindungsgemäss im Zylinderschloss vorgesehen und die Kanalmündung erst nach Einstecken des passenden Schlüssels und Drehung um einen gewissen Winkel, z. B. um 90 , an der Stirnseite des Zylinderschlosses zugänglich. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Fig. 1 zeigt die   beiden Zylinderschlösser   mit zum Teil im Schnitt dargestellter Sperrvorrichtung in miteinander gekuppelter 
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 Zylinderschlosses. 



   Die Verankerung der Zylinderschlösser 25 und 26 in dem nicht dargestellten Türschloss erfolgt erfindungsgemäss lediglich durch Zusammenstecken und Kupplung der   Zylinderschlösser   miteinander. 



  Zu diesem Zweck sind an dem Zylinderschloss 25 zwei Stifte 27 und 28 befestigt, von denen bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel der Stift 27 mit einer Ausnehmung 29 versehen ist, in welche beim Zusammenstecken der   Zylinderschlösser   eine in dem Zylinder 26 angeordnete unter der Einwirkung der Feder 30 stehende Sperrvorrichtung 31 selbsttätig einspringt. Die Zapfen 32 verhindern die Drehung der Schlosszylinder in dem   Türschloss.   Die   Auslösung   der Sperrvorrichtung erfolgt durch Einführen eines Nagels, Drahtes od. dgl. in einen Kanal   3. 3   und dadurch bewirktes Anheben der Sperrzunge 34 aus dem Ausschnitt 29 des Stiftes 27, worauf die Zylinderschlösser 25 und 26 voneinander trennbar sind.

   Die Mündung des Kanals 33 endet an der Stirnseite des   Zylinders : J6   und wird erst nach Einstecken des 
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   Mit dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Erfindung naturgemäss nicht erschöpft, es sind vielmehr noch mannigfache andere Ausführungen praktisch möglich, bei welchen die Befestigung von 
 EMI2.1 
 und dadurch bewirkte selbsttätige Verklammerung miteinander und die Auslösung nur nach   Betätigung   des bzw. der Zylinderschlösser mit dem passenden Schlüssel und dadurch bewirkter Freigabe der Mündung eines das Einstecken eines Stiftes od. dgl. gestattenden Kanals erfolgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Befestigung von Zylinderschlössern in   Türschlössern,   dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung der beiden Zylinderschlösser im Türschloss durch lösbare Verbindung der Zylinderschlösser mittels einer federnden Sperrvorrichtung erfolgt, welche beim Zusammenstecken der Zylinderschlösser diese selbsttätig miteinander kuppelt.

Claims (1)

  1. 2. Befestigung von Zylinderschlössern in Türschlössern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zylinderschlösser mittels eines Zwischenstückes, z. B. Zapfen, ineinandergreifen, von denen mindestens einer beim Zusammenstecken der Zylinderschlösser durch eine federnde Sperrvorrichtung selbsttätig verankert wird.
    3. Befestigung von Zylinderschlössern in Türschlössern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Auslösen der die Zylinderschlösser verankernden Sperrvorrichtung durch Betätigung der Zylinderschlösser mit dem passenden Schlüssel die gewöhnlich unzugängliche Mündung eines im Zylinderschloss oder Türschloss vorgesehenen, das Einstecken eines Stiftes, Drahtes od. dgl. gestattenden Kanals freigelegt wird.
    4. Befestigung von Zylinderschlössern in Türschlössern nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung der Sperrvorrichtung im Zylinderschloss der die Auslösung der Sperrvorrichtung gestattende Kanal im Zylinderschloss vorgesehen und die Kanalmündung erst nach Einstecken des passenden Schlüssels und Drehung um einen gewissen Winkel, z. B. um 90 , an der Stirnseite des Zylinderschlosses zugänglich ist. EMI2.2
AT130185D 1931-01-24 1931-09-08 Befestigung von Zylinderschlössern in Türschlössern. AT130185B (de)

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