AT110435B - Maschine zum Schneiden von Furnierbändern. - Google Patents
Maschine zum Schneiden von Furnierbändern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Maschine zum Schneiden von Furnierbälldern. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> gezogen. Sie steht an ihrem unteren Ende in gelenkiger Verbindung mit dem zweiarmigen Hebel 21, der so gestaltet ist, dass er eine Klemmplatte 22 zum Festhalten des Furnierbandes während des Schnittes herabdrücken kann. Zur Rückführung des Hebels 18 und des anschliessenden Gestänges in die Ruhelage dient ein Hebel 23, der beim Niedergehen des Messers 3 von einem am Messer 3 festen Arm 24 mittels eines Schlitzes 24'in die in Fig. 5 dargestellte Lage gebracht wird. Dabei nimmt der Hebel 23 den Hebel 18 mit, so dass der Riegelbolzen 17 wieder unter den Hebel 18 greifen kann. Wie Fig. 2 erkennen lässt, ist in der Maschine noch eine weitere Steuerstange 25 gelagert (vgl. hiezu die Fig. 3 und 4). Diese dient zur Steuerung des Messergetriebes. Das Messergetriebe ist in den Fig. 8-10 dargestellt. Das Messer 3 wird an einer Winkeleisenschiene 27 geführt. Es wird durch Rollen 28 etwas über seiner Schneide an die Schiene 27 angedrückt und durch die Rollenhalter 28'und die Schlitze 3' geführt. Federn 29 suchen das Messer dauernd nach oben zu drücken. Zu beiden Seiten des Messers sind auf der Welle 15 Nockenscheiben 30 angebracht, die einen radial aufgebauten Nocken 31 und einen axial aufgebauten Nocken 32 besitzen. Gegen die Nocken können sich Rollen 33 auf Achsen 34 legen, die durch Federn 35 nach auswärts gedrückt werden. Hinter auf den Achsen 34 feste Scheiben 50,50'greifen Bolzen 36 (Fig. 10), die unter dem Druck von Federn 37 stehen. Ein Hebel 38 dient zum Herausziehen der Bolzen 36. Der Hebel 38 dient zum Steuern des Messerantriebes mit der Hand. Die maschinelle Steuerung des Messerantriebes erfolgt durch die Stange 25. Zum Antrieb der Stange 25 dient wiederum die Schwingwelle 9 sowie ein zweiter auf ihr fester Arm 39, der gegen einen als Mitnehmer dienenden Stellring 40 der Stange 25 schlägt. Am linken Ende ist die Stange 25 durch einen Bolzen 43 und ein Langloch 42 mit einem Winkelhebel 41 gekuppelt. Das andere Ende des Winkelhebels 41 ist gegabelt. Die Gabel 44 umgreift einen Zapfen 45 an einem zweiarmigen Hebel 46. Dieser drückt auf einen federbelasteten Bolzen 47 in einem Steuerarm 48, der mit dem Steuerhebel 38 fest verbunden ist. Neben dem Bolzen 47 liegt eine auf der ständig umlaufenden Welle 15 sitzende Nockenscheibe 49. Sobald der Hebel 46 den Bolzen 47 in den Bereich der Nockenscheibe 49 bringt, vollführt der Hebel 38 dieselbe Schwingung, wie wenn er mit der Hand verstellt würde, zieht also den Bolzen 36 zurück, wodurch der Me3serantrieb wirksam wird. Mit Hilfe der Stellringe 12 und 40 kann man demnach das Festklemmen des Furnierbandes und das Abschneiden gleichzeitig herbeiführen. Eine Regelung der abzuschneidenden Länge ist einmal dadurch möglich, dass man die Stellringe etwas versetzt, dann dadurch, dass man die einzelnen Rollenträger 14 verschiebbar macht und sie gleichzeitig so einrichtet, - dass der Arm 8 samt der Schwingwelle 9 und den andern von. ihm getragenen Teilen an jedem der Rollenträger 14 angebracht werden kann. Das zeitweilige Festklemmen des Furnierbandes ist unschädlich, da es nur eine ganz kurze Zeit dauert und das Furnierband nachgiebig ist. Auch ist der Druck der Rollen 4 auf das Furnierband so abgestimmt, dass die Rollen 5 während des Festklemmens des Furnierbandes gleiten, ohne das Band zu verletzen oder zu zerreissen. Die Umfangsgeschwindigkeit der angetriebenen Rollen 2,5 ist etwas gröss3r als die Schnittgeschwindigkeit der Furnierschälmaschine. Hiedurch wird das Furnierband straffgehalten und vermieden, dass etwa ein Stauchen des Bandes während des Vorschubes eintritt. Beim Festhalten des Bandes schleifen die Rollen 2,5 auf dem Band. Da die Klinke 7 am Hebel 6 nach einer Seite frei ausschwingen kann, so kann unter der Wirkung einer nicht gezeichneten Feder der als Steueranschlag dienende Hebel 6, nachdem er von dem Furnierband geschwenkt worden ist, in die Ruhelage zurückschnellen, sobald das abgeschnittene Furnierstück aus der Maschine herausgegangen ist. Da. mit dieser Rückgang des Hebels möglich ist, wird das abgeschnittene Stück des Furnierbandes durch die Rollen 4,5 aus der Maschine schneller herausgetrieben, als das Furnierband mit Hilfe der. Rollen 1, 2 in die Maschine eintritt. Es entsteht also jedesmal eine Lücke, die dem Hebel 6 das Zurückschwingen gestattet. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Stösst das zwischen den Rollen 1, 2 eingeführte Furnierband unmittelbar hinter einem Rollenpaar 4, 5 auf den Hebel 6, so schwingt dieser aus. Dabei legt sich die Klinke 7 auf den Mitnehmer 10 und dreht mit seiner Hilfe die Welle 9. Beim Schwenken der Welle 9 nehmen die Arme 11 und 39 die Stangen 13 und 25 mit. Dabei zieht die Stange 13 den Sperrstift 17 unter dem Hebel 18 weg, so dass der Hebel 21 den Klemmhebel 22 niederdrückt. Gleichzeitig löst die Stange 25, indem sie den Bolzen 47 in die Bahn der dauernd umlaufenden Nockenscheibe 49 schiebt, das Messer aus, so dass also Festklemmen und Schneiden zu gleicher Zeit erfolgen. Stösst am Ende des Schnittes das obere Ende des Schlitzes 24'im Arm 24 auf den Hebel 23, so wird das Gestänge des Hebels 21 ! zurückbewegt, so dass der Klemmhebel 22 das Furnierband freigibt. Dieses läuft sofort weiter, wenn das Messer im Hochgang aus der Schnittfuge herausgetreten ist. Die Rollen 1, 2 können das Band wieder straff anziehen, da sie schneller laufen, als die Schälmaschine arbeitet. Erscheint ein Ast oder eine schlechte Stelle, so braucht der Arbeiter nur auf den Hebel 38 zu drücken, worauf sofort ein Schnitt erfolgt. Er kann bei der hohen Geschwindigkeit der Maschine schlechte Stellen genau ausschneiden, ohne dass Material verschwendet wird. Der Messerantrieb arbeitet folgendermassen : Die Nockenscheiben 30 laufen dauernd um. Sobald die Bolzen 36 zurückgezogen werden, schnellen die Rollen 33 nach aussen vor und kommen in den Bereieh der Nocken 31. Diese drücken mittels der Rollen 33 das Messer hinunter, während die Federn 29 es sofort <Desc/Clms Page number 3> wieder anheben, sobald die Rollen 33 die Noeken 31 verlassen haben. Dann treffen die Rollen 33 auf die Nocken 32, und diese schieben die Rollen 33 nach innen zurück. Sobald die Rollen 33 ihre Innenlage erreicht haben, schnappen die Bolzen 36 ein und halten jetzt die Rollen 33 bis zur neuen Auslösung fest. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Schneiden von Furnierbändern mit selbsttätiger Auslösung des Messergetriebes EMI3.1
Claims (1)
- betätigten Schwingwelle (9) durch Mitnehmer (39, 40) eine Stange (25) verschoben wird, die einen Bolzen (47) in die Bjhn einer umlaufenden Noekenscheibe (49) bringt, wodurch ein Steuenu'm verschwenkt und der Schnitt des Messers (3) herbeigeführt wird.3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einrichtung (25, 47, 49 48) zur selbsttätigen Auslösung des Messergetriebes ein Handhebel (38) zugeordnet ist, der in jedem Augenblick ein Schneiden durch Handauslösung des Messergetriebes gestattet.4. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheiben (30) zum Bewegen des Messers aussr den das Messer abwärts drückenden radialen Nocken (31) axmle Nocken (32) besitzen, die nach erfolgtem Schnitt die Rollen (33) des Messers, an denen die radialen Nocken (31) angreifen, aus dem Bereich der radialen Nocken heraus seitwärts in die Ruhelage schieben.5. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (33) in der Ruhelage durch Bolzen (36) festgehalten werden, die unter Federdruck (37) stehen und durch den Steuerarm (48) gemäss Anspruch 2 oder den Handhebel (38) gremäss Anspruch 3 auslösbar sind.6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der von den Anschlägen EMI3.2 aus durch ein Gestänge (23, 24) während des Schnittes veranlasst wird.7. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (6) wahlweise mit den einzelnen für sich versehiebbaren Trägern (14) der Förderrollen (4, 5) vereinigt werden können, um verschieden lange Teile vom Furnierband abschneiden zu können. EMI3.3 zuführenden Vorschubrollen (1, 2) schneller umlaufen, als die Furnierschälmaschine arbeitet, und dass der Druck dieser Rollen auf das Furnierband so geregelt ist, dass die angetriebene Rolle (2) während des Festhaltens des Furnierbandes durch die Klemmvorrichtung (22) auf dem Furnierband schleifen kann.9. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter dem Messer (3) liegenden Förderrollenplare (4, 5) schneller laufen als die das Furnierband dem Messer zuführenden Rollen (1, 2), und dass der Druck der Rollen der Rollenpaare (4, 5) auf das Furnierband so geregelt ist, dass die angetriebenen Rollen (5) während des Festhaltens des Furnierbandes durch die Klemmvorrichtung (22) auf dem Furnierb nd schleifen können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110435X | 1925-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT110435B true AT110435B (de) | 1928-08-25 |
Family
ID=29276281
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT110435D AT110435B (de) | 1925-04-06 | 1926-03-22 | Maschine zum Schneiden von Furnierbändern. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT110435B (de) |
-
1926
- 1926-03-22 AT AT110435D patent/AT110435B/de active
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