AT110288B - Fliehkraftkugelmühle. - Google Patents

Fliehkraftkugelmühle.

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    Fliehkraftkugelmiihle.   



   Bei den bekannten Fliehkraftkugelmühlen mit Austragvorrichtung werden die Kugeln entlang eines Mahlringes mit Hilfe von Treiborganen bewegt, welche an Armen eines angetriebenen Joches sitzen, welch letzteres an andern Armen auch besondere pflugscharartige Anhebevorriehtungen trägt, welche das Gut vom Mahlring ablösen und anheben. 



   Statt nun sowohl zum Vortrieb der Kugeln, als auch zum Tragen der Anhebevorrichtungen getrennte Organe zu benutzen, werden erfindungsgemäss die Kugelvortriebsorgane derart ausgestattet, dass sie nebst der den Vortrieb der Kugel bewirkenden Fläche selbst eine Einrichtung zum Anheben des Gutes aus der Mahlbahn hinter der zugehörigen Kugel und zu seiner Ablagerung vor die nächste Kugel besitzen, welche Einrichtung im Wesen aus pflugartig wirkenden schrägen Flächen besteht. Dadurch, dass jedes Kugeltreiborgan gleichzeitig auch die pflugscharartige Anhebevorrichtung enthält und nachfolgend daher mit Pflugtreiber bezeichnet werden sollen, kann die Zahl der Kugeln einer Mühle bestimmter Grösse gegenüber den bekannten   Ausführungen   auf das Doppelte erhöht und damit auch die Leistungsfähigkeit der Mühle entsprechend vergrössert werden. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in einem lotrechten Schnitt veranschaulicht ; Fig. 2 ist ein Aufriss des Joches im vergrösserten Massstabe und Fig. 3 eine Draufsicht, bei welcher eine Anzahl von Pflugtreibern weggelassen ist. Fig. 4 ist eine Draufsicht, Fig. 5 ein Seitenaufriss und Fig. 6 eine Vorderansicht des Pflugtreibers im vergrösserten Massstabe. 



  Fig. 7 ist eine Einzelheit in der Ausbildung eines Pflugtreibers, bei unmittelbarer Anordnung desselben auf horizontalem   Jocharm.   



   Die Mühle gemäss Fig. 1, deren allgemeine Bauart und Wirkungsweise im Wesen bekannt ist, enthält ein unterteiltes Aussengehäuse, in welches durch die Fordereinrichtung 9 das zu pulverisierende Gut eingeführt wird. Durch die Mühle ragt eine geeignet gelagerte vertikale Welle 10, die ein Joch 11 trägt und welche von einer beliebigen Kraftwelle aus, etwa vermittels der Riemenscheibe   12,   angetrieben wird. Ungefähr in der Mitte der Mühle ist ein   Mahlring 13,   dessen Träger 14 auf der Welle 10 sitzt. 



   Das Joch 11 besteht aus einer zentralen Nabe 15 mit radialen Armen 16, die an ihren äusseren Enden durch einen Ring 17 verbunden sind. Von diesem Ring 17 springen Arme 18 nach abwärts in die Mahlzone vor. Bei der dargestellten Ausführung sind vier in der Mahlbahn laufende Kugeln 19 und dementsprechend vier nach abwärts ragende Arme 18 vorgesehen, an deren unteren Enden die Pflugtreiber 20 angeordnet sind. Jeder Pflugtreiber besteht aus einer zentralen   Nabe M,   die etwas über die obere Fläche 22 vorragt und deren Kanten bei   2. 3 abgeschrägt   sind, so dass das der Mühle zugeführte Gut von der oberen Fläche in die Mahlzone abgleiten kann.

   Jede Nabe hat eine quadratische Ausnehmung 24, in welche ein quadratischer Schaft am unteren Ende jedes Armes 18 eintritt ; der Körper 
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 desselben erstreckt sich nach vorne zu eine Vorragung 26, die an ihrer Vorderseite leicht gewölbt ist, um sich der Kugel anzupassen. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, liegt die untere Seite 27 dieser Vorragung oder   Verlängerung   26 etwas oberhalb der Mahlbahnfläche. Quer über die untere Fläche des Körpers des Pflugtreibers liegt eine Rippe oder Schiene   28,   die sich bei 29 nach innen biegt und dort mit einer seitlichen Rippe. 30 zusammentrifft, die sieh nach   rückwärts   zu an der Aussenseite des Pflugtreibers 

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