AT110103B - Schablonisiertes Durchschreibepapier. - Google Patents
Schablonisiertes Durchschreibepapier.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Vorliegend beschriebene Erfindung soll den Zweck haben, die in letzter Zeit häufig in Verwendung gekommenen sogenannten karbonisierten Drucksorten zu ersetzen. Diese sogenannten karbonisierten Drucksorten stellen einseitig bedruckte Drucksorten und Papiere dar, deren Rückseite an bestimmten Stellen, welche mit der bedruckten Vorderseite gemäss verschiedener Linien oder Felder korrespondieren, mit einer farbabgebenden Farbschicht bedruckt sind, ähnlich wie die Farbschichten. welche bei dem allseits bekannten Durchschreibepapier verwendet werden. Diese karbonisierten Drucksorten haben hauptsächlich den Zweck, dass man auf eine darunter liegende Unterlage aus Papier Durchschriften an nur ganz EMI1.2 man bei dem normalen Verfahren durch Zwischenlegen von Durchschreibepapieren nicht vermeiden konnte, dass der ganze Text durchgeschrieben wird. Genau beschrieben wird dieser Fortschritt z. B. in dem österreichischen Patent Nr. 48413. Diese Art Durchschreibepapiere, bei welcher die Farbstoff abgebende Schichte durch ein einfaches Druckverfahren auf die Rückseite von Drucksorten aufgetragen wird, haben nun zunächst den grossen wirtschaftlichen Nachteil, dass dieses Blatt nur ein einziges Mal zum Durchschreiben verwendet werden kann und die kopierenden Fähigkeiten der Farbschicht demnach wirt- EMI1.3 Durchschreibepapieren, die so lange in Verwendung stehen können, als Farbstoffschichte vorhanden ist. Neben diesem schweren wirtschaftlichen Nachteile (karbonisierte Drucksorten sind wesentlich teurer als gewöhnliche Drucksorten) bestehen noch einige andere Nachteile, die durch die Herstellungstechnik bedingt sind. Die im einfachen Druckverfahren aufgetragenen Farbstoffe erreichen niemals die Qualität von Farbstoffen, die in dem sogenannten Streichverfahren, z. B. bei der Herstellung von Kohlepapier. verwendet werden. Die bisher in den Handel gekommenen karbonisierten Drucksorten, wie sie ungefähr in dem österreichischen Patent Nr. 48413 beschrieben sind, haben diese Behauptung stets bewiesen ; die so hergestellten Farbschichten waren entweder so weich, dass sie sowohl bei der Manupulation die Hände als auch die unter der Drucksorte liegenden Papierbogen, auf welche durchgeschrieben wurde, beschmutzen, oder aber, sie waren hart genug, um nicht zu schmutzen, ergaben aber dann nicht hinreichend intensive Kopien. Es war daher notwendig, eine Verbesserung zu schaffen, und da es nicht nur EMI1.4 Verbesserung des Farbstoffes oder des Systems des Farbstoffauftrages gedacht werden, sondern musste im Interesse einer grösseren Wirtschaftlichkeit das System der karbonisierten Drueksorten überhaupt verlassen werden. Da aber trotzdem ein Bedarf bestand, Durchschriften so herstellen zu können, dass nur bestimmte Teile des Textes durchgeschrieben werden, wurde ein Durchschreibepapier hergestellt, das im nachstehenden beschrieben wird : Das schablonisierte Durchschreibepapier, wie es genannt sein soll, besteht aus einem besonders dauerhaft hergestellten Durchschreibepapier (nach dem bekannten System der Karbon-und Indigopapiere im sogenannten Streichverfahren hergestellt), das auf seiner farbabgebenden Schichtseite z. B. mit einer trocknenden Lackschicht teilweise bedeckt ist, dermassen, dass gewisse Felder ausgespart bleiben, d. h. von der Lackschichte nicht bedeckt sind. Legt man nun ein so behandeltes Durchschreibepapier unter die Drucksorte, mittels welcher man nur einen Teil des Textes durchzuschreiben wiinscht, und hat man von vornherein bei der angegebenen Behandlung des Durchschreibepapieres berei1s RÜcksicht auf die Drucksorte bzw. auf jene bestimmten Stellen der Druoksorte genommen, von welcher eine Textdurch- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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