AT96682B - Verfahren zur Hervorbringung künstlicher Maserung. - Google Patents

Verfahren zur Hervorbringung künstlicher Maserung.

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  Verfahren zur   Hervorbnngung   künstlicher Maserung. 



   Um eine künstliche Holzmaserung auf Holz oder irgendeinem diesem in bezug auf die   Saugfähig-   keit gleichen Stoffe hervorzubringen, wird zunächst ein Bild der betreffenden Maserung auf photographischem Wege hergestellt. Dieses Bild ist aber z. B. auf Holz wegen der Aufsaugungsfähigkeit desselben   (Lösehpapierwirkung) nicht übertragbar,   d. h. es entsteht beim Übertragen ein verschwommener, undeutlicher Abklatsch der Struktur. 



   Um diesen Übelstand zu beseitigen, wird der Erfindung gemäss nach der   photographischenAufnuhme     des Maserungsbildes   ein anderes Bild (Klischee) z. B. auf Holz ausgestochen und hiebei die   maserung-   struktur so vergröbert, d. h. die Bildpunkte werden in solche Entfernung voneinander gerückt, dass bei der Rückübertragung die ursprüngliche Bildwirkung durch Verfliessen bzw. Aneinanderrücken der Bildpunkte in sauberer Ausführung wieder entsteht. 



   Von dem so erhaltenen Holzklischee wird ein Galvano, d. h. ein Abdruck auf galvanischem Wege hergestellt und mit diesem Galvano entweder direkt gedruckt oder es werden mit ihm Drucke auf einem Material, etwa Papier, hergestellt, das es ermöglicht, die Druckfarbe selbst auf Holz od. dgl. ohne Anwen- 
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Von diesem Papier wird das Maserungsbild direkt auf das zu bemasernde Material, in der Regel auf Holz, übertragen, wodurch ein reines, getreue Bild der Maserung entsteht.

   Dieses günstige Resultat wird zufolge des oben erwähnten Auseinanderrückens der Bildpunkte beim   Ausstechen   des Hilfsbildes 
 EMI1.2 
 wendeten Fladerungs- oder Maserungspapier, das normale Abziehbilder liefert, folgende Vorteile :
Die von dem   Maserungspapier gebildeten   Abziehbilder bilden eine ganze, ununterbrochene Schicht auf dem Holz, bedecken also auch jene Holzteile, die nicht gemasert sind und normal sichtbar sein sollen. Hiedurch wird der natürliche Eindruck gestört oder er geht teilweise verloren. Auch springt diese Schicht leicht ab oder löst sich los, während bei   blosser Übertragung   der Druckfarbe alle dazwischenliegenden Holzstellen frei bleiben, daher ihr natürliches Aussehen behalten, da sie von keiner Schicht überzogen sind.

   Aber auch die   Maserungsstellen   bewahren das Oberflächenaussehen des Holzes, da sie weder vollständig mit Farbe, noch gar mit einer Fremdschichte überzogen sind. Hiedurch wird auch eine vorangehende oder nachträgliche Beizung des Holzes ermöglicht, was bei   Verwendung von Maseruupapier.   das die ganze Holzoberfläche bedeckt, ausgeschlossen ist. 



   Die Druckfarbe wird der Holzart und der Veränderung des Klischees angepasst. So wird beispielsweise bei   Mahagonimaserung   rötlich getönte Druckfarbe, bei einer Maserung nach dunkel gebeiztem Ahorn braun getönte Druckfarbe normaler Beschaffenheit benutzt. Das Klischee wird entsprechend der Beschaffenheit bzw. Aufsaugefähigkeit des Holzes gewählt, wobei die Druckfarbe dementsprechend, z. B. mit gewöhnlichem Firnis, verdünnt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Hervorbringung künstlicher Maserung, dadurch gekennzeichnet, dass nach der photographischen Aufnahme des   Maserungsbildes   ein anderes Bild (Klischee) z. B. auf Holz ausgestoehen und hiebei   die Maserungsstruktur so   vergrössert wird, d. h. die Bildpunkte in solche Entfernung voneinander gerückt werden, dass bei der Rückübertragung die   ursprüngliche     Bildwirkung durch Verfliessen   bzw.   Aneinanderrücken   der Bildpunkte in sauberer   Ausführung   wieder entsteht. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von dem mit dem Abdruck des ver- EMI1.3 in bekannter Weise hergestellt, sodann mit diesem Galvano entweder in bekannter Weise direkt gedruckt oder das Maserungsbild mit Hilfe einer Farbträgerschieht unmittelbar auf das Holz od. dgl. übertragen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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