AT110100B - Verfahren zur Herstellung von Schuhsteifkappen und Werkzeug hiezu. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhsteifkappen und Werkzeug hiezu.

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AT110100B
AT110100B AT110100DA AT110100B AT 110100 B AT110100 B AT 110100B AT 110100D A AT110100D A AT 110100DA AT 110100 B AT110100 B AT 110100B
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cap
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Andreas Pittroff
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Andreas Pittroff
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  Verfahren zur Herstellung von Schuhsteifkappen und Werkzeug hiezu. 



   Sehuhsteifkappen werden aus Leder, Pappe, Filz oder aus gesteiften, d. h. mit Klebstoff versehenen oder getränkten G3webelagen hergestellt, wobei die   Steifk1ppen   in der Mitte stärker und nach aussen verlaufend schwächer sind. Werden die   Steifkappen   aus einem oder aus einem   gleichmässig   starken 
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 verwendet, u. zw. Lagen verschiedener Grösse, indem die grösste   Ltge   die eigentliche Form der Kappe darstellt und die andern Kappenteile nach Bedarf kleiner sind, um die   Schuhsteifk : 1 ppan   in der Mitte zu verstärken. Die Verarbeitung dieser aus mehreren   Gswebelagen   bestehenden Kappen ist sehr umständlich und zeitraubend ; hiezu gibt es zwei verschiedene Verarbeitungsarten.

   Nach der einen Verarbeitungsart werden die einzelnen Gawebelagen zusammengeklebt, gepresst und geformt. Die so ein Ganzes bildende Schuhsteifkappe muss, ehe sie in den Schuh eingelegt werden kann, erst auf eine umständliche Art erweicht und nochmals mit Klebstoff bestrichen werden. Nach der zweiten Verarbeitungsart werden die einzelnen 
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 verschiedenen Gawebelagen aufeinander gelegt. Diese Verarbeitungsweise   ha. t jedoch grosss Nachteile,   indem sie viel Zeit erfordert, und es ist fast wegen Verschiebung der mehreren Lagen (drei oder vier) gegeneinander unmöglich, die Lagen in den Schuh so genau einzulegen, dass eine gleichmässige Steifkappe erzielt wird. 



   Ein weiterer Übelstand ist noch, dass bei dem Einlegen der einzelnen Ligen in den Schuh, besonders bei den Hintersteifkappen, ein fortwährendes Beschmutzen der Finger durch den Klebstoff und hiedurch auch ein Verschmutzen des Futters und Oberleders herbeigeführt wird. 



   Nach der vorliegenden Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch behoben, dass die für eine Schuhsteifkappe erforderlichen mehreren gesteiften, d. h.   mit Klebstoff versehenen undgetränkten Gswebc-,   
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 zusammengeheftet oder miteinander verbunden werden (z. B. durch Klebstoff), u. zw. so, dass die verschiedenen Gewebelagen die Lige gegeneinander beibehalten, jedoch beim Eintauchen der Steifkappe in eine Flüssigkeit der letzteren die Möglichkeit geben, in alle   Gwebelagen gleichmässig   einzudringen und dieselben zu erweichen. Die so aufgeweichten, zusammengehefteten Gawebelagen werden, ohne 
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 geklebt, ohne dass eine Verschiebung der einzelnen   Gywebelagen   gegeneinander möglich ist. 



   Es wird noch der weitere Vorteil erzielt, u. zw. gegenüber dem an erster Stelle beschriebenen Verfahren, bei welchem die einzelnen Gewebelage vorher miteinander verklebt und nach Erweichen nochmals mit Klebstoff versehen werden, nämlich dass die so   zus1mmengehefteten   und aufgeweichten Schuhsteifkappenteile nicht nochmals mit Klebstoff versehen werden müssen, somit nicht nur das Verfahren vereinfacht, sondern auch an dem verhältnismässig teueren Klebstoff gespart wird. 



   Der Vorteil der vorliegenden Erfindung soll noch durch folgendes Beispiel erläutert werden :
Wird eine aus vier   Gwebelagen   bestehende Kappe mch dem bekannten Verfahren hergestellt und in den Schuh eingelegt, so müssen die vier Gewebelagen viermal eingetaucht und viermal in den Schuh eingelegt werden, wobei bei der Herstellung z. B. einer Hintersteifkappe jede Gewebelage noch beim Einlegen in den Schuh nach dem Fersenteil des Schuhes gebogen werden muss. Nach dem vor- 

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   liegenden   neuen Verfahren werden die-vier Gewebelagen vorher miteinander derart   zusammengeheftet.   dass sie ein Ganzes bilden, und das Erweichen der gesteiften Gewebelagen wird durch eine einmalige
Tränkung vorgenommen. 



   Auf der Zeichnung, Fig. 1, ist eine aus vier Teilen bestehende Schuhsteifkappe dargestellt. Die
Schuhsteifkappe besteht aus einer oberen und unteren Gewebelage a, b und den beiden dazwischenliegenden, gestrichelt angegebenen Gewebelagen e,   d.   Diese Gewebelagen sind durch Nähte e miteinander verbunden, so dass die einzelnen Gewebelagen die gegenseitige Lage beibehalten, jedoch beim Eintauchen in eine Flüssigkeit der letzteren. Gelegenheit gegeben wird, die einzelnen Gewebelagen gleichmässig zu durchtränken. 



   Als Flüssigkeit für das Eintauchen und Erweichen der gesteiften Gewebelagen wird eine stark ätherische   Flüssigkeit   verwendet, welche eine unangenehme Einwirkung auf die Finger des die Schuhsteifkappen Bearbeitenden hat. Um eine Verschmutzung der Finger und eine Verschmutzung des Futters sowie Oberleders zu vermeiden, wird zum Eintauchen und Einlegen der Steifkappe in den Schuh ein besonderes Werkzeug verwendet. 



   In der Zeichnung ist ein derartiges Werkzeug in einer beispielsweisen Ausführungsform   veranschau-   licht, u. zw. in Fig. 2 in einer Seitenansicht und in Fig. 3 in einer Vorderansicht. 
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 dass das vordere Ende m dieses Druckhebels gegen den Halter t sich anlegt. 



   Wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in den   Halter i die Schuhsteilkappe n   eingelegt, so wird sie durch den   Druckhebel 7c   in den   Halter t hineingepresst   und in die gebogene Fersenform übergeführt. Die Schuhsteifkappe kann vermittels dieses Werkzeuges, ohne dass'der Arbeitende die Schuhsteifkappe mit den Fingern anfassen muss, in die Flüssigkeit eingetaucht und in den Schuh eingelegt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Schuhsteifkappen aus mehreren Lagen von Leder, Pappe, Filz oder gesteiften, d. h. mit Klebstoff versehenen oder getränkten Gewebelagen, dadurch gekennzeichnet, dass die für eine Sehuhsteifkappe erforderlichen mehreren gesteiften, d. h. mit Klebstoff   ve-sehener   und getränkten Gewebe-, Filz-od. dgl. Lagen vor dem Einlegen in den Schuh aufeinandergelegt und an einer oder mehreren Stellen zusammengeheftet oder miteinander derart verbunden werden, dass beim Ein- 
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Claims (1)

  1. Halter (f) und ein unter Federdruck stehender Druckhebel (k) derart angeordnet sind, dass durch das vordere Ende des Hebels die in den Halter (i) eingelegte Schuhsteifkappe festgehalten und in die gebogene Fersenform übergeführt wird und so in die Flüssigkeit eingetaucht und in den Schuh eingelegt werden kann. EMI2.3
AT110100D 1926-10-25 1927-06-18 Verfahren zur Herstellung von Schuhsteifkappen und Werkzeug hiezu. AT110100B (de)

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