AT110097B - Schaltungsanordnung zum Modulieren der von einer thermionischen Vorrichtung erzeugten Schwingungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Modulieren der von einer thermionischen Vorrichtung erzeugten Schwingungen.

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AT110097B
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Inventor
Johannes Jaques Numans
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Philips Nv
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  Schaltungsanordnung zum Modulieren der von einer thermionischen Vorrichtung erzeugten Schwingungen. 
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Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Modulieren der von einer thermionischen Vorrichtung erzeugten oder verstärkten Schwingungen, wie z. B. zum periodischen Unterbrechen oder Ändern dieser Schwingungen mittels eines   Signalschlüssels,   oder zum akustischen Modulieren dieser Schwingungen mit Hilfe eines Mikrophons oder einer ähnlichen Vorrichtung. 



   Die Erfindung hat eine Sehaltungsanordnung zum Zweck, bei der es möglich wird, den modulierenden Teil, sogar bei Sendern grosser Leistungen, bei denen somit naturgemäss mit hohen Spannungen und   verhältnismässig   kräftigen Strömen gearbeitet wird, stets unter nur niedrigen Spannungen stehen zu lassen, so dass Berührung unter allen Umständen ungefährlich ist, und ausserdem das Auftreten von kräftigen Funken zu verhindern, so dass mit grösserer Geschwindigkeit getastet werden kann. 



   Dieser Zweck wird erfindungsgemäss durch eine derartige Einrichtung der Schaltungsanordnung 
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 die mit einem Ohmschen Widerstand in Reihe geschaltet ist, der einen Teil des Gitterkreises einer zweiten Hilfsdreielektrodenröhre bildet, welche wieder einen Teil der Gitterableitung der erstgenannten thermionischen Vorrichtung bildet. 
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   In der Zeichnung, die bloss ein Ausführungsbeispiel des Wesens der Erfindung darstellt, ist 0 eine Dreielektrodenröhre, die zum Erzeugen der gewünschten Schwingungen, oder zum Verstärken der von einer vorhergehenden Dreielektrodenröhre erzeugten Schwingungen dient und in einer für diesen Zweck bekannten Weise geschaltet ist. Von dieser bekannten Schaltungsanordnung ist nur der Gitterkondensator C dargestellt. 



   Die Gitterableitung besteht aus einer Selbstinduktionsspule L, die mit einem Ohmschen Widerstand W in Reihe geschaltet ist und dieses Ganze ist wieder mit einer Dreielektrodenröhre T   H   in Reihe geschaltet.   Ausserdem   ist in die Schaltungsanordnung ein Strommesser   A   eingefügt, um die Grösse der
Gitterströme des Oszillators 0 in jedem Augenblick kontrollieren zu können. 



   Im Gitterkreis der Hilfsdreielektrodenröhre   T H   liegt eine Vorspannungsbatterie   V B   sowie ein Ohmscher Widerstand R, der regulierbar ist. Die Abmessungen sind derart gewählt, dass der innere Widerstand der Röhre   T H   unter dem Einfluss der negativen Vorspannung ihres Gitters infolge der Spannung der Batterie V B eben genügt, um Gitterströme der gewünschten Grösse in dem Oszillator 0 fliessen zu lassen. Wird durch irgendeine Ursache die negative Vorspannung des Gitters der Röhre   TH   grösser, so nimmt der innere Widerstand dieser Röhre zu und nehmen die Gitterströme in 0 ab.

   Letzteres wird nun mit Hilfe einer ersten Hilfsdreielektrodenröhre EH bewirkt, die in Reihe mit einer Spannungsquelle S und mit dem Widerstand   R   sowie mit der Entladungsbahn Kathode-Anode der zweiten   Hilfs-   
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 stromquelle, aber sie kann auch mit   Rücksicht   auf die gleichrichtenden Eigenschaften der Röhren EH und T H durch eine Wechselstrom quelle z. B. durch einen Transformator ersetzt werden. 



   Die Frequenz dieser Wechselstrom quelle soll man in diesem Fall zweckmässig im über der Hörbarkeitsgrenze liegenden Bereiche wählen. Im   Gitterkreis   der Röhre   B     E liegt   eine Batterie B, deren negativer Pol mit dem Gitter und deren positiver Pol mit dem Modulator M (im dargestellten Beispiel einen Signal- 

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   Ist der Schlüssel   niedergedrückt,   so hat das Gitter der Röhre EH ein negatives Potential, das der Spannung der Batterie B gleich ist, und diese Spannung ist so gewählt, dass der innere Widerstand der Röhre EH dabei praktisch unendlich gross wird. Die Stromquelle S kann folglich keinen Strom liefern. 



   Lässt man hingegen den Schlüssel los, so fliesst die Ladung des Gitters der Röhre   EH fiber den   
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 Spannungsabfall auf, was zur Folge hat, dass das Potential des Gitters der Röhre T   H   stärker negativ wird, was für die Gitterströme in 0 die oben schon angegebene Folge hat. Drückt man den Schlüssel M wieder nieder, so wird das Gitter der Röhre EH wieder negativ und der Strom der Spannungsquelle S hört zu fliessen auf, so dass auch das Potential des Gitters der Röhre T H wieder seinen normalen Wert erhält. 



   Es ist klar, dass die Schaltungsanordnung sich auch für Telephonie eignet, wozu man bloss den Schlüssel M durch ein Mikrophon geeigneter Grösse zu ersetzen hat. 



   Die Schaltungsanordnung bietet den Vorteil, dass es sich beim Modulator M nur um sehr geringe Spannungen und   Unterbrechungsströme   handelt. Der Arbeitskontakt dieses Schlüssels kann sogar ohne Nachteil an Erde verlegt werden. Das Schliessen und Unterbrechen erfolgt ohne nennenswerte Trägheit, so dass die Vorrichtung auch in dieser Hinsicht Vorteile bietet den bekannten Unterbrechungrelais gegenüber, deren Kontakte mit Rücksicht auf die hohen Spannungen so weit voneinander entfernt sein müssen, dass nur langsam getastet werden   kann.   



   Die E. M. K. der Spannungsquelle S soll ziemlich hoch sein (z. B. von der Grössenordnung von einigen Tausenden Volts), da das mittlere Gitterpotential der Röhre 0 in den Pausen zwischen den Signalperioden dadurch bestimmt wird, und da es erwünscht ist, dieses Potential stark negativ zu halten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zum Modulieren der von einer thermionischen Vorrichtung erzeugten oder verstärkten Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass der modulierende Teil (z. B. ein Signalschlüssel oder Mikrophon} den inneren Widerstand einer ersten Hilfsdreielektrodenröhre beeinflusst, die in Reihe mit einem Ohmschen Widerstand geschaltet ist, der einen Teil des Gitterkreises einer zweiten 
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 Vorrichtung bildet.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gitter und der Kathode der ersten Hilfsdreielektrodenröhre in Reihe mit dem modulierenden Teil eine Spannungquelle geschaltet ist.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gitter und der Kathode der ersten Hilfsdreielektrodenröhre überdies ein Ableitungswiderstand geschaltet ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Anodenkreis der ersten Hilfsdreielektrodenröhre eine Spannungsquelle, ein Ohmscher Widerstand, der einen Teil des Gitterkreises der zweiten Hilfsdreielektrodenröhre bildet, und die Entladungsbahn Kathode-Anode dieser zweiten Hilfsröhre in Reihe geschaltet sind, 5, Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle im Anodenkreis der ersten Hilfsdreielektrodenröhre Wechselspannung liefert, zweckmässig mit einer über die Hörbarkeitsgrenze liegenden Frequenz.
    6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gitter der zweiten Hilfsdreielektrodenröhre eine negative Vorspannung gegeben wird.
    7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gitterableitung des Oszillators in Reihe mit der zweiten Hilfsdreielektrodenröhre eine Selbstinduktion und ein Ohmscher Widerstand liegen.
AT110097D 1926-05-22 1927-04-25 Schaltungsanordnung zum Modulieren der von einer thermionischen Vorrichtung erzeugten Schwingungen. AT110097B (de)

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