AT109394B - Schwefelsäure-Kontaktanlage. - Google Patents

Schwefelsäure-Kontaktanlage.

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    Schwefelsäure-Eontaktanlage.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Schwefelsäure-Kontaktablage,   bei der die Röstgase elektrisch gereinigt werden. 



   Die Erfindung besteht darin, die Röstgase nach oder bei ihrer elektrischen Reinigung derart. zu trocknen, dass sie dem Kontaktapparat zugeführt werden können. Bisher geschah dies durch Trockentürme, die mit ihren Nebenanlagen umfangreiche Bauten darstellen. Nach der Erfindung wird die Trocknung der Gase auf elektrischem Wege vorgenommen. Zu diesem Zweck wird von einer elektrischen Niederschlagsanlage ausgegangen, wie sie z. B. zur Abscheidung von Selen oder Arsen aus den vorher   entstaubten   Röstgasen bekannt ist und dieser elektrischen Niederschlagsanlage   SO-Gas   zugeführt mit der Wirkung, dass das   SOs gierig die   vorhandenen restlichen Wasser- oder Säurenebel aufnimmt und H2SO4-Nebel bildet, die in dem elektrischen Feld restlos niedergeschlagen werden, während das Gas trocken in den Kontaktapparat weiterzieht.

   Man erspart bei dieser Betriebsweise die vorerwähnten Trockner. 



   Gewöhnlich ist die elektrische Anlage zur Abscheidung von Arsen oder Selen in mehrere Abteilungen unterteilt. Vorteilhaft wird man das   SOs   der letzten Abteilung zuführen. da in dieser erfahrungsgemäss nur noch wenig Arsen oder Selen anfällt und die   H. SO-Ab-   scheidung unerwünschte Verschlammung nicht herbeiführen kann. 



   Die Zeichnung veranschaulicht im Schema, wie die Erfindung ausgeführt sein kann. 



   Das im Röstofen 1 entstandene Röstgas wird in bekannter Weise in der elektrischen   Niederschlagskarnmer 2 entstaubt, bei 8   mit Schwefelsäure oder Wasser berieselt und gekühlt und in den elektrischen Abscheidern 4 und   5   von Arsen und Selen befreit. Das reine Rostgas gelangt dann über ein Gebläse in den Kontaktofen 6. Hinter dem Kontaktofen   6   zweigt eine Leitung 13 ab, die einen Teil der gebildeten SOg-Gase aus 6 der elektrischen Abscheidekammer 5 zuführt und dadurch die oben erwähnte Trocknung des Gases vor seinem Eintritt in den Kontaktofen 6 bewirkt. 



   Die Hauptmenge des im Kontaktofen erzeugten Gases gelangt in eine auf diesen folgende Apparatur, welcher der Gewinnung gangbarer Handelsware, wie Oleum bzw. Schwefelsäure aus den gebildeten   SOs-Gasen   dient. Diese Apparatur kann verschiedentlich ausgestaltet sein und ist eine beispielsweise Ausführungsform bei 7,8 und. 9 schematisch angedeutet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schwefelsäure-Kontaktanlage mit elektrischer Röstgasreinigung, dadurch   gekennzeichnet.   dass SOg in das elektrische Feld der Niederschlagsvorrichtung, die die Röstgase nach ihrer Entstaubung elektrisch von Arsen oder Selen befreit, geleitet und als   HSO-Nebel   niedergeschlagen wird, derart, dass das Röstgas ohne Zuhilfenahme besonderer Trocknungsanlagen dem Kontaktapparat trocken zugeführt werden kann. 

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Claims (1)

  1. 2. Schwefelsäure-Kontaktanlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitung von SOg in die im Wege des Gases letzte Abteilung der elektrischen Niederschlagsvorrichtung erfolgt. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT109394D 1926-07-10 1927-01-14 Schwefelsäure-Kontaktanlage. AT109394B (de)

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