AT109258B - Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zur Herstellung desselben.

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AT109258B
AT109258B AT109258DA AT109258B AT 109258 B AT109258 B AT 109258B AT 109258D A AT109258D A AT 109258DA AT 109258 B AT109258 B AT 109258B
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Lajos Dorogi Dr
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zur Herstellung desselben. 
 EMI1.1 
 die durch eine die Gestalt des aufgeblasenen Hohlkörpers bestimmende, von der geraden Linie abweichend verlaufende,   vorzüglich   krummlinige Naht miteinander vereinigt sind. Auf diese Weise wird die Natur- treue der erzeugten Gestalten wesentlich erhöht. 



  Die Fig. 1-3 zeigen drei. Ausführungsbeispiele vou bisher bekannten Hohlkörpern im Schaubild, geschnitten. 



   Die einfachsten dieser   Hohlkörper   (Fig.   l) wurden aus zwei Blättern 7   und 2 erzeugt, die an ihren
Rändern durch die Naht 5 miteinander vereinigt sind. Ein derartiger Hohlkörper kann in sehr einfacher 
 EMI1.2 
 übereinanderlegt und mittels eines verschweissenden Schnittes 7 ausstanzt, dessen den Umrissen des auszustanzenden Stokes entsprechende Schneidewülste 8 zweckmässig stumpf sind. Die beim Stanzen abfallenden.   Auss ? nteile   der Blätter 1 und 2 sind   durch gebrochene   Linien angedeutet.

   Die mit vollen 
 EMI1.3 
 Stellen ihrer Oberfläche dem Hohlraum   zugekehrte Krümmungshalbmesser aufweisen, sondern auch   solche, deren Krümmungshalbmesser an einzelnen Stellen der   Oberfläche   nach aussen gekehrt sind, so dass Formen mit aus der Hauptmasse nach verschiedensten Richtungen herausragenden Fortsätzen, z. B. Menschen- oder Tiergestalten mit abstehenden Gliedern, erhalten werden können. Fig. 3 veranschau- 
 EMI1.4 
 an ihrer Aussenseite aus den   Seitenstücken   1, 2 und an ihrer Innenseite aus dem Einsatzstück 3 ausgeschnitten sind.   Die Rückgratlinie   wird durch die   Vereinigungsnaht 5   der   Seitenstücke   1 und 2 gebildet. An einzelnen Stellen, wo die Ausgestaltung von   Einbuchtungen   erforderlich ist, z.

   B. zwischen den 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

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 EMI2.1 
 körpers in verschiedener Weise geltend macht. Bei der in Fig. 3 dargestellten Tiergestalt wirkt es z. B.   äusserst   störend, dass die Beine und Ohren übermässig auseinandergepreizt sind. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass die im flach zusammengefalteten Zustand des Hohlkörpers zwischen den   äussersten   Blättern liegenden Teile aus zwei besonderen Blättern bestehen, die durch eine die Gestalt des aufgeblasenen Hohlkörpers bestimmende, von der geraden Linie   abweichend,'z.   B. gemäss einer   gebrochenen Linie, verlaufende, vorzuglieh krummlinige   Naht miteinander vereinigt sind. 



   Ein der Fig. 3 entsprechender Querschnitt eines der in dieser Abbildung dargestellten Tiergestalt   ähnlichen, aber gemäss   der Erfindung ausgestalteten Hohlkörpers ist in Fig. 5 dargestellt, während Fig. 6 einen Querschnitt zeigt, dessen rechte Hälfte gemäss der strichpunktierten Schnittlinie der Fig. 3   verläuft.   



   Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, ist das Einsatzstück. 3 aus zwei Teilen 3a und 3b zusammengesetzt, die durch eine krummlinige Naht 5 c miteinander vereinigt sind, während die Ränder des doppellappigen EinsatzstÜckes durch die Nähte 5a bzw. 5b mit den beiden Seitenteilen 1 und 2 in der gleichen Weise verbunden sind, wie das einteilige, gefaltete   Einsatzstück 5   der Fig. 2 oder 3. Auch statt des andern gefalteten   Einsatzstückes   4 der Fig. 3 sind gemäss der Erfindung, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, zwei Teile   4a   und 4b eingefügt, die durch die krummlinige Naht 5e miteinander verbunden sind.

   Sonst ist aber auch dieses zweiteilige   Einsatzstück   genau so wie das einteilige, gefaltete   Einsatzstück 1   der Fig. 2 
 EMI2.2 
   satzstücke   aus zwei besonderen, durch eine Naht miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt sind, wird es   ebenermöglicht,   die die beiden Lappen der Einsatzstück miteinander verbindenden Nähte 5 c beliebig zu krümmen, abweichend von der Faltkante 11 (Fig. 2 oder 3), die im schlaffen Zustand des Hohlkörpers selbstverständlich nur geradlinig sein kann und infolgedessen im aufgeblasenen Zustand des Hohlkörpers eine Verzerrung der angestrebten Form verursacht.

   Ein weiterer Vorteil des zweiteiligen   Einsatzstüekes   mit krummliniger Verbindungsnaht 5c besteht darin, dass, während die einteiligen, gefalteten Einsatzstücke sich nur auf verhältnismässig   kurze und annähernd   geradlinige Strecken der Umrisslinie des Hohlkörpers erstrecken können, das zweiteilige   Einsatzstück   infolge seiner krummlinigen Verbindungsnaht auf beliebig grosse Teile der Umrisslinie ausgedehnt werden kann. 



   Die Herstellung eines derartigen Hohlkörpers mit aus der Hauptmasse desselben herausragenden Gliedmassen kann in der an der Hand der Fig. 7-11 dargestellten Weise sehr einfach erfolgen. Diese Abbildungen zeigen z. B. die Herstellung einer Elefantengestalt in zwei Arbeitsgängen. 



   Es werden zunächst auf der Grundplatte 6 die zur Bildung des Einsatzstückes dienenden beiden   Gummiblätter-     ? a   und 3b übereinandergelegt und mittels einer dem   Bauchlängsprofil   des Elefanten entsprechend geformten   verschweissenden   Stanze längs der gebrochenen Linie 5c durchgeschnitten.

   Die zwischen der Linie 5 c und den mit dünnen Linien gezeichneten Rändern der   Gummiblätter 3a   und 3 b eingeschlossenen Teile bilden Abfälle, während die mit starken Linien gezeichneten Teile der Blätter 3 a und   3b,   welche durch die Schweissstanze längs der gekrümmten Linie 5 c miteinander vereinigt worden sind, das zur weiteren Verarbeitung dienende, in Fig. 8 veranschaulichte doppellappige   Einsatzstück     3a,   3b bilden. 



   Nunmehr wird ein Gummiblatt 1 auf die Grundplatte 6 gebreitet, auf dieses Blatt das in Fig. 8 dargestellte zweilappige Einsatzstück 3a, 3b aufgelegt (Fig. 9), nachdem ein   dünnes,   mit dem   Gummi   nicht verklebendes Blatt, z. B. ein Papierblatt, zwischen die beiden Lappen 3a, 3b des   Einsatzstückes   eingeschoben worden ist und schliesslich das Ganze mit dem Gummiblatt 2 bedeckt.   Fig. -10   zeigt die übereinandergelagerten Schichten im Querschnitt, wobei 12 das eingelegte Papierblatt bedeutet. Fig. 11 zeigt die aufeinandergelegten Blätter im Schaubild.

   Die punktierte   Linie 5 c deutet   die   Vereinigungsnaht   des dopppllappigen Einsatzteiles 3a, 3b an und die strichpunktierte Linie 5 die Seitenansichtumrissinie des Elefanten, längs welcher die aufeinandergeschichteten Blätter mittels einer Schweissstanze ausgeschnitten werden sollen. Bei diesem Ausschnitte bildet alles, was ausserhalb des strichpunktierten Umrisses liegt, Abfall.

   Längs des stärker gezeichneten Teiles der strichpunktierten Umrisslinie werden die beiden Blätter 1 und 2 unmittelbar miteinander   verschweisst   unter Bildung der Naht 5 (Fig. 5), während längs der schwächer gezeichneten Teile der   strichpunktierten Umrisslinie   das untere Blatt 1 mit dem unteren Lappen   3a des Einsatzstückes und   das obere Blatt 2 mit dem oberen Lappen 3b des   Einsatzstückes unter   Bildung der Nähte 5a bzw. 5b (Fig. 5) verbunden wird. Das Papierblatt, welches das   Zusammenschweissen   der beiden Lappen 3a und 3b zu verhindern hatte, wird nunmehr entfernt. 



  Hiemit ist die Tiergestalt fertiggestellt und der Hohlkörper wird in irgendeiner geeigneten Weise vulkanisiert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Aufblasbarer Gummihohlkörper, der aus an ihren Rändern derart miteinander vereinigten EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 schneiden und sämtliche Blätter in parallelen Ebenen übereinandergelegt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die im flach zusammengefalteten Zustand des Hohlkörpers zwischen den äussersten Blättern liegenden Teile des Hohlkörpers aus zwei Blättern bestehen, die durch eine die Gestalt des aufgeblasenen Hohlkörpers bestimmende, von der geraden Linie abweichend verlaufende, vorzüglich krummlinige Naht miteinander vereinigt sind.
    2. Verfahren zur Herstellung eines Gummihohlkörpers nach Anspruch 1 aus Blättern, die aus einer nicht vulkanisierten, klebrigen Gummimasse bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst zwei Gummiblätter mittels einer verschweissenden Stanze längs der Naht, die im fertigen Hohlkörper zwischen den äussersten Blättern liegen soll, ausgestanzt und gleichzeitig miteinander verschweisst werden, worauf das hiedurch erhaltene doppellappige Einsatzstück zwischen zwei weitere Gummiblätter gelegt wird und unter Verhütung des Zusammenklebens der beiden Lappen des Einsatzstückes die Gummiblätter mittels einer zweiten,
    der äusseren Umrisslinie des schlaffen Hohlkörpers entsprechenden Schweisstanze ausgeschnitten werden. EMI3.2
AT109258D 1924-09-11 1925-04-04 Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zur Herstellung desselben. AT109258B (de)

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