AT109251B - Färbeapparat. - Google Patents

Färbeapparat.

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AT109251B
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Austria
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liquor
container
bell
dyeing apparatus
stump
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Inventor
Viktor Boehm
Original Assignee
Viktor Boehm
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Färbeapparat. 



    Die bekannten Färbeapparate für Hutstumpen mit perforierten Formen zum Aufspannen'der Stumpen haben den Übelstand, dass ihre Bedienung und Wartung mit Schwierigkeiten verbunden ist.   



  Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, dass der zum Aufspannen der Stumpen dienende Konus den Boden einer abhebbaren   Behälterglocke   bildet, durch welchen    die'indie'BeMIter-   glocke eingeführte Flotte abfliesst, so dass durch Abheben der Behälterglocke der Konus freigelegt wird und leicht zugänglich ist. 
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 von an der Tasse gelagerten Gelenkschrauben 6 hergestellt, die in Schlitze der Glocke'eingreifen, so'dassdie Verbindung zwischen Glocke und Tasse leicht gelöst werden kann. Die Glocke 2 ist   mittels Lappen   
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 solche   Grösse,   dass sie mit dem grössten und höchsten der in Betracht   kommenden K6nusi8Mnen 1 zu-   sammengebaut werden kann. 



   Der Flottenablauf 5 mündet in einen besonderen tiefer stehenden Flottenbottich   S (Fig. 3), in   welchem die Flotte im freien Gefälle abfliesst und an welchem eine Zirkulationspumpe 9 mit ihrer Saugleitung angeschlossen ist. Die Zirkulationspumpe drückt die Flotte durch den   Flotteneinlauf   4 in die Glocke 2, wobei bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung der Flotteneintritt in tangentieller Richtung in die Glocke 2 erfolgt, so dass die Flotte unter Drehung in der Richtung von unten nach oben aufsteigen kann und durch die Stumpen a hindurch zum Auslauf 5 gelangen kann. Die Farbflotte ist dadurch einem ständigen Kreislauf durch die unter den Druck der Flotte gesetzten Glocke 2 und dem drucklosen Flottenbottich 8 unterworfen.

   Durch die Hervorrufung des Kreislaufes über einen   drneldoseB     Flottenbehì1lter   ist es ermöglicht, die Flotte im Flottenbehälter drucklos mit direkten Dampf oder indirekt zu erwärmen und dadurch die Gefahr einer Überhitzung der Farbflotte zu vermeiden. 



   An der höchsten Stelle der Glocke 2 ist eine   Entlüftungsöffnung   10 vorgesehen, durch welche die Luft entweichen kann. Ein an diese Entlüftungsöffnung angeschlossenes Röhrchen 11 führt die durch diese Öffnung austretende Flotte in den Flottenbehälter 8   zurück.   

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    Hier erfolgt also der Kreislauf der flotte unter Hervorrufung einer swangläufigen Führung der Flotte durch den Apparat in Schraubenlinien bzw. Spiralen derart, dass die Flotte auf den längst möglichen Weg'den Apparat passieren muss. 



  Zweckmässig ist es eine Mehrzahl solcher in Fig. 1 gezeigten Apparate zu einem einzigen Apparat zu vereinigen wie in Fig. 3 schematisch veranschaulicht ist. In diesem Falle ist das Druekrohr der Pumpe an einem Verteiler 12 angeschlossen, an welchen die Glocken 2 der einzelnen Apparate angeschlossen sind.   
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 beispielsweise nur ein einziger Einzelapparat in Betrieb gesetzt werden soll. Es ist sogar das Arbeiten bei einem so niedrigen Stande der Flotte im Flottenbehälter ermöglicht, bei welchem die Saugleitung der Pumpe gerade noch saugen kann. Dadurch ist es auch ermöglicht, geringe Flottenmengen anzusetzen, falls nur eine geringe Zahl von Stumpen der Färbung unterworfen werden sollen. Auch kann infolge des gemeinsamen drucklosen Flottenbottichs die Flotte   drueklos,   z.

   B. mit direktem Dampf oder indirekt erwärmt und dabei Überhitzungen der Flotte vermieden werden. 



   Ein solcher aus mehreren Aufspannkonussen   zusammengesetzter   Färbeapparat gemäss der Er-   findung unterscheidet sieh   von   bekannten Mehrkonusapparaten dadurch,   dass jeder Konus mit einer eigenen abhebbaren Glocke versehen ist und   sämtliche   Glocken unter   Vermittlung   eines den Flotteneinlauf enthaltenden Verteilers verbunden sind. 



   Der zum Aufspannen der   Hutstumpen   dienende Konus 1 ist im Bereiche des Randteiles der Stumpen schütterer gelocht bzw. perforiert als der   Kappenteil. Wie   in Fig. 2 in einer   Aufwicklung des Konus   
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 mäss   ! gere Färbungen dadurch ermöglicht,   dass ein   stärkeres   Anfärben des Stumpenrandes als der Stumpen- spitze vermieden ist. 



   Die Wirkung kann noch dadurch begünstigt werden, dass die Löcher verschiedene   Grösse   erhalten,   'u. zw. zweckmässig   am Rande kleiner gemacht werden als an der Spitze. 



   Um die Forderung von ungenutzt aus dem Apparat austretender Flotte noch weiter zu verringern und eine Lockerung   der übereinander gestülpten Stumpen zu   verhindern, ist gemäss der Erfindung von einem aus einem Ring bestehenden   Rahmen J5 aus   der Flotte widerstehendem Material z. B. Phosphor- bronze Gebrauch gemacht, der   über die Stumpen   gespannt wird und mittels   Zugstangen-M   od. dgl. nieder-   zugehalten   wird. Diese   Stangen 14   sind im Färbebehälter gelenkig befestigt, zweckmässig mittels eines   lösbaren Gelenkes, z.

   B.   einer Hacken- und Ösenverbindung 15 eingehängt und in verschiedenen Höhen- 
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Augen 17 ausgestattete Ring mittels einen durch die Löcher und   Augen geführten   Bolzen od. dgl. ver- riegelbar ist, wobei durch die Gelenkigkeit der Stangen die Herstellung der Verbindung mit dem Ring erleichtert ist. 



   Der Ring kann daher ein festes Zusammenpressen der Hutstumpen bewirken, wobei er durch die 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Färbeapparat   mit perforierter, mit der Spitze nach oben stehender Form zum Aufspannen der   Hutstlill1pen,   dadurch gekennzeichnet, dass diese Form den Boden einer abhebbaren Glocke bildet, 'innerhalb welcher die Stumpen auf den Boden aufgespannt werden, der durch Abheben der Glocke für das Aufspannen und Abnehmen der   Sttill1 pen freigelegt   werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Färbeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus drei Teilen besteht, u. zw. einer den Flotteneintritt und Flottenaustritt enthaltenden mit welcher einerseits die den Boden bildende, zum Aufspannen der Stumpen dienende Form und anderseits die Behälterglocke verbunden ) ist, zum Zwecke, die Form für sich auswechseln zu können. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Färbeapparat nach Anspruch 1 mit mehreren zum Aufspannen der Hutstumpen dienenden Formen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Form mit einer eigenen Behälterglocke versehen ist und sämtliche Behältergloeken an einem gemeinsamen Verteiler, über welchen die Flotte in die einzelnen Behälterglocken verteilt wird, zweckmässig abnehmbar oder ausschaltbar angeschlossen sind.
    4. Färbeapparat mit perforierter mit der Spitze nach oben stehender Form zum Aufspannen der Hutstumpen, dadurchgekennzeichnet, dass die Saugleitung der die Flotte in die Behälterglocke fördernden Pumpe mit einem drucklosen Flottenbehälter verbunden ist, in welchem die Flotte durch den Boden der Behälterglocke ständig abfliesst.
    5. Färbeapparat mit perforierter, mit der Spitze nach oben stehender Form zum Aufspannen EMI3.1
    7. Färbeapparat nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher auf Parallelkreisen liegen, deren Abstand voneinander von der Spitze gegen den Rand zu grösser wird.
    8. Färbeapparat mit perforierter, mit der Spitze nach oben stehender Form zum Aufspannen der Hutstumpen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hutstumpen mittels eines Ringes, der in verschiedenen Höhenlagen feststellbar ist, aneinander und an die Aufspannform angepresst werden.
    9. Färbeapparat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellung des Ringes mittels Zugstangen erfolgt, die in Abständen mit Verbindungsstellen für den Ring versehen sind.
AT109251D 1926-05-07 1926-05-07 Färbeapparat. AT109251B (de)

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