AT108515B - Kopierrasterverfahren und Vorrichtung dazu. - Google Patents
Kopierrasterverfahren und Vorrichtung dazu.Info
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Description
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Kopierrasterverfahren uld Vorrichtullg dazu.
Die bisherigen Kopierrasterverfahren haben den Nachteil, dass die Kopierzeitell trotz intensiver Lichtquelle ziemlich lang sind, da das Licht auch die dichtesten Stellen des Negatives mit genügender Kraft durehdringen muss, um eine entsprechende Punktbildung auf der lichtempfindlichen Platte zu erzeugen. Dies bedingt nicht allein einen erheblichen Zeit-und Stromverlust, sondern es bewirkt auch, dass während der langen Kopierzeit die mehr transparenten Stellen des Negatives überkopieren, wodurch die Wiedergabe der Tonabstufungen und Zeichnung beeinträchtigt wird. Die Negative für dieses Verfahren müssen daher im allgemeinen weicher gehalten werden, als es für eine korrekte Reproduktion wünschenswert erscheint.
Ausserdem ist es nicht möglich, Kopierrasterarbeitell in grossen Formaten herzustellen, da diese einen bedeutenden Abstand der Lichtquelle bedingen, bei welchem ein Durchkopieren der gedeckten Stellen des Negativs in der erforderlichen Stärke überhaupt nicht mehr möglich ist.
Um den geschilderten Übelständen vorzubeugen, wird gemäss der vorliegenden Erfindung ein Vor-oder Naehkopieren des Rasters allein ohne Negativ angewandt, während die Hauptbelichtung unter dem Negativ in üblicher Weise stattfindet. Man erhält also die Punktbildung in den Lichtern durch das Vorkopieren in ganz kurzer Zeit und hat die Hauptkopierung einzig und allein nach der Wiedergabe der im Negativ enthaltenen Tonabstufungen und der Zeichnung zu bemessen. Wenn bisher für ChromatKolloidschiehten ein mässig gedecktes Negativ bei einem bestimmten Abstand der Lichtquelle beispiels-
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bei dem neuen Verfahren ein Vorkopieren des Rasters je nach dem Abstand und der Stärke der gewünschten Punktbildung von etwa 72 bis 2 Minuten und eine Hauptbelichtung von 10 bis 12 Minuten.
Die so erzielte Punktbildung zeichnet sich durch besondere Schärfe aus. Ferner erlaubt das Verfahren, je nach dem Verhältnis von Vor-und Hauptbeliehtung, von demselben Negativ Kopien ganz verschiedenen Charakters herzustellen, was besonders für farbige Reproduktiollelr von Bedeutung ist. Auch gelingt es nunmehr, Kopien von stark gedeckten Negativen zu erzielen, was bisher überhaupt ausgeschlossen war. Ausserdem ermöglicht das neue Verfahren Kopierrasterarbeiten in viel grösseren Formaten herzustellen, da man den Abstand der Lichtquelle erheblich vergrössern kann, ohne die Kopierzeit über die bisherige Dauer mit entsprechenden Nachteilen zu verlängern.
Die Ausübung des Verfahrens verlangt eine Kopiervorrichtung, welche bewirkt, dass die Rasterpunkte der Vorbeliehtung genau mit denjenigen der Hauptbelichtung zusanlmenfallen. Zu diesem Zweck muss der Raster bzw. der mit ihm verbundene Rahmen eine Einrichtung erhalten, welche die genaue Übereinstimmung der beiden Rasterlagen gewährleistet. Das wird am einfachsten dadurch erreicht, dass der Rasterrahmen drehbar in zweckmässig nachstellbaren Stahlspitzen gelagert wird. Um die volle
Genauigkeit bei dem Kopieren des Rasters in beiden Stufen herbeizuführen, wird bei dem Vorkopieren noch eine Glasscheibe von der Dicke der Negativglasplatte eingeschoben, um dieselben Lichtbeugungskoeffizienten unterhalb des Rasters zu haben.
Beim Kopieren von sehr dünnen Negativfilms kann das Zwischenlegen einer entsprechenden Platte oder Folie entbehrt werden, während es bei stärkeren Film- negativen empfehlenswert ist.
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den Zweck, den Stein bzw. die Druckplatte immer genau auf gleiche Höhe zu bringen, und die Nivellierschrauben H ermöglichen eine genaue Parallelstellung der Druckplatte zu der unteren Rasterebene.
Eine Schutzscheibe I bewahrt den Raster vor herabfallenden Aschen- oder Kohlentei1chen.
Der Arbeitsvorgang ist folgender : Man bringt die lichtempfindliche Platte auf das Triebwerk G, legt eine Spiegelglasplatte auf von gleicher Stärke wie das zu kopierende Negativ, nivelliert genau und bewegt das Triebwerk nach oben, bis die Oberfläche der Spiegelglasfcheibe mit der Ebene des nunmehr heruntergeklappten Rasters übereinstimmt. Das Gegengewicht wird ausgelöst, und, nachdem die Vor- belichtung erfolgt ist, wird der Rasterrahmen aufwärts bewegt, die Spiegelglasseheibe durch das Negativ ersetzt, der Raster wieder aufgelegt, das Gegengewicht ausgelöst und die Hauptbelichtung vorgenommen.
Die Reihenfolge der beiden Belichtungen kann auch umgekehrtwerden. Verwendet man in der beschriebenen Konstruktion an Stelle des Rasters eine einfache Spiegelg'lasseheibe, so kann die Vorrichtung für alle Kopierzwecke vorteilhafte Anwendung finden.
Das Verfahren dient vorzugsweise für die Zwecke der Photolithographie, doch kann es auch für Klischeezwecke angewandt werden. Dabei kommt u. a. die Anfertigung aktueller Zeitungsklischees in Frage, indem die betreffende Aussenaufnahme direkt auf die Druckplatte kopiert wird. was früher
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verfahren unverwendbar sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kopierrasterverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach der entsprechend verkürzten Hauptbelichtung der Raster allein ohne Negativ kopiert wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Rasterkopieren eine Scheibe von der Stärke des Negatives zwischen Raster und Stein gelegt wird.3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raster in so genauen Führungen beweglich ist, dass die beiden Rasterlagen sich optisch genau decken.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Raster tragende Rahmen in Spitzen drehbar gelagert ist. EMI2.3 zum Gewiehtsalsgleich von Raster und Rahmen ein Gegengewicht und eine Auslösevorrichtung für dasselbe bei Erreichung der Arbeitslage angebracht ist. EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
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| DE108515X | 1926-03-22 |
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| AT108515D AT108515B (de) | 1926-03-22 | 1926-11-08 | Kopierrasterverfahren und Vorrichtung dazu. |
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- 1926-11-08 AT AT108515D patent/AT108515B/de active
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