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Verankerung der Titrstöcke von Blechkarosserien.
Die Erfindung betrifft die Verankerung der aus Flacheisen, zweckmässig aus dem Mantelblech gebildeten Türstöcke von Blechkarosserien, die auf einem im Grundriss U-förmigen Bodengerippe aufgebaut sind, dessen Längsträger als hohle Kastenträger mit zweckmässig L-förmigem Querschnitt ausgebildet sind.
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an die Innenflächen der Längsträger.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt im Längsschnitt (von innen) und Fig. 2 im Grundriss das U-förmige Bodengerippe. Fig. 3 und 4 sind Schnitte der Bodengerippeschenkel gemäss 111-111 bzw. IV-IV der Fig. 1. Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch den Kastenschenkel und den Mantel. Fig. 6 ist ein wagrechter Schnitt des Mantels über einer Türöffnung. Fig. 7-9 zeigen schaubildlich eine Art des Einsetzens der Ankerplatten in die Längs- träger. Fig. 10 und 11 zeigen schaubildlich das Ausbiegen eines Türstoekes und einer Türschwelle aus dem Mantelblech, während Fig. 12 das Zusammenstellen der in Fig. 9 und 11 dargestellten Teile zeigt.
Das Bodengerippe besteht aus einem sich ununterbrochen der Mantelunterkante entlang erstreckenden Kastenträger 1, 2, 1 von U-förmigem Grundriss, dessen Längsträger 1 L-förmigen Querschnitt auf- weisen (Fig. 3,4) und mittels angeschweisster Querträger 3 verbunden sind.
Der zumeist aus 1 mm Blech zugeschnittene Karosseriemantel 2C (Fig. 5) schneidet mit der Unter- kante 13 der Träger 1 und 2 ab. Der obere Randstreifen 22 des Mantels ist in an und für sich bekannter
Weise nach innen gebogen und um einen Versteifungsdraht 23 gebörtelt.
Während bei den bisherigen Karosserien die Türstöcke den schwächsten Punkt des Oberbaues darstellen, ermöglicht die Erfindung eine derart vollkommene Verankerung der Türstöcke, dass diese beliebig gerichteten Beanspruchungen gewachsen sind. Dies wird erfindungsgemäss mittels in den Ebenen der Türstöeke in den Hohlraum der Längsträger 1 greifende Türstockankerplatten erzielt. Beim darge- stellten Ausführungsbeispiel dient als Ankerplatte ein L-förmig zugeschnittenes Blech 41 (Fig. 8).
Zum
Einsetzen der Ankerplatte wird der Längsträger 1 (Fig. 7) in der Ebene des Türstockes zwischen den Trägerkanten 14, 15, 12 so weit durchgeschnitten, dass die Anker platte 41 in den Schlitz 48 eingeschoben werden kann (Fig. 9), wobei sie von den den Trägerkanten 73 und 12 entsprechenden, das Einschieben erleichternden Abrundungen 47 und 46 abgesehen, den ganzen Trägerquerschnitt ausfüllt, und mit ihrem oberen Ende 49 aus dem Schlitz hervorragt ; hierauf werden die Schlitzränder mit der Ankerplatte ver- schweisst ; es ist zweckmässig, die Ankerplatte auch au den in Fig. 8 mit x bezeichneten Stellen mit dem
Längsträger durch Punktschweissung zu vereinigen.
Es ist jedoch nicht unbedingt notwendig, dass die
Ankerplatte den ganzen Querschnitt ausfüllt ; wesentlich ist es nur, dass die Schlitzkanten mit der Anker- platte verschweisst sind. Zur Bildung des Türstoekes wird der dem Türausschnitt benachbarte, mit eingebörtelten Versteifungsdrühten 23 verschene Rand 42 des Blechmantels (Fig. 6 und 10) in die Ebene des Türstockes einwärts gebogen (Fig. 11) und die obere Kante 43 mit der Kante 26 des wagrechten
Mantelrandes, die untere Kante 44 mit der oberen Kante 45 des Ankers 41 verschweisst (Fig. 12). Der die Türschwelle bildende Abschnitt des Längsträger's 7 wird durch einen entsprechenden, nach innen gebogenen Randstreifen 50 des Mantels abgedeckt.
Statt dieser Ausführungsform könnte man eine Ankerplatte einbauen, deren oberer Teil 49 (Fig. 9) bis zum oberen Mantelrand 26 (Fig. 11) reicht. wobei der Mantelrand 42 die Ankerplatte überlappen
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oder fortbleiben kann. Anderseits kann man auch unter Fortfall der Sehwellendecke ass den Türstock
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legten senkrechten Schlitz seitwärts in den Längsträger eingeschoben wird.
Durch die beschriebene Verankerung der Türstöcke in dem auch seitlichen Veiwindungen gegenüber völlig starren Längsträger 1 bis zur Kante 14 wird eine bisher unerreichte Festigkeit derselben erzielt.