AT108311B - Parallelschieber. - Google Patents

Parallelschieber.

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AT108311B
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Friedmann Alex Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Parallelschieber.   



    Es sind bereits Parallelschieber, d. h. Schieber mit parallelen Absperrplatten für Heiss-und Hochdruckdampf bzw. zum Abschlammen der Kessel vorgeschlagen worden, bei denen zwei Schieberplatten in entgegengesetzter Richtung gegen die gegenüberliegenden Dichtungsflächen durch geeignete Spreizmittel gedrückt werden. 



  Als Spreizmittel wurden in manchen Fällen auch bereits Kugeln vorgeschlagen, die zwischen die Schieberplatten eingelegt werden. Diese Konstruktionen haben jedoch sämtlich den Nachteil, dass sie ein gleichmässiges Andrücken der Schieberplatten nicht gewährleisten und dadurch den gegenüber gewöhnlichen Schiebern durch die Spreizmittel zu erzielenden Erfolg einer Abdichtung unter erheblichem Druck nicht zu erzielen gestatten. 



  Die Ursache für diese Mängel liegt darin, dass sowohl die Art der Betätigung der Spreizmittel als auch die Art der Anpressung der Platten an die Dichtungsringe das freie und gleichmässige Anpressen der Platten zu behindern pflegt. Die Spreizmittel können nur zur Wirkung gelangen, wenn sich bei der Betätigung die Spreizmittel entsprechend abstützen. Erfolgt diese Abstüzung an den Platten selbst, so wird dadurch eine Unsymmetrie der Betätigung geschaffen, da die sich abstützenden Teile der Platten zufolge der Reibung auf der Stützfläche eine einseitige Behinderung der Spreizwirkung ausüben, während andere freie Teile der Schieberplatte dieser Hemmung nicht unterliegen.

   Ein gleichmässiges Andrücken der Schieberplatten ist dadurch ausgeschlossen und die Abdichtung ist nicht nur mangelhaft, sondern meist wesentlich schlechter als die Abdichtung bei Parallelschiebern ohne Spreizvorrichtung. Die Spreizvorrichtung bedeutet daher nur eine Verschlechterung der normalen Schieberkonstruktion. Wird anderseits die Spreizbewegung durch eine Mehrzahl von Kugeln auf die Schieberplatte übertragen, so erfolgt ebenfalls vermöge der Reibung zwischen den Kugeln und der Bildung von Drucksäulen keine gleichmässige Verteilung des Spreizdruckes, wodurch eine exzentrische Andrückung der Schieberplatten entsteht. Diese Verhältnisse bleiben bestehen, wenn auch die Zahl der Kugeln verhältnismässig klein und die Anordnung eine vollkommen symmetrische ist.

   Denn die unvermeidlichen Ausführungsungenauigkeiten führen auch unter diesen Umständen zu einer Unsymmetrie des Andruckes, da es sich hier ja nicht um sorgtältig bearbeitete Teile mit genau gleichen Verhältnissen handelt. In jedem Fall wird die Stellung der Schieber platte und ihr Andruck zwangsweise durch die Kugeln oder sonstigen Spreizmittel bestimmt, die auf sie drücken, und die Dichtung ist daher völlig von der Genauigkeit der Ausführung abhängig. 



  Die vorliegende Erfindung sucht den erwähnten Ubelständen dadurch abzuhelfen, dass sie eine völlig freie Einstellbarkeit der Schieberplatten vorsieht, so dass weder ein Schiefstellen der Platten noch ein exzentrisches Andrücken derselben möglich ist, ohne dass irgendwelche Anforderungen an die Ausführungsgenauigkeit gestellt werden. Als Mittel hiezu dienen zwei Kugeln, die in der Plattenmitte sitzen und durch zwei zur Schieberplattenachse symmetrisch angeordnete Keile, Stifte, mit Kugelflächen oder auch Kugeln auseinandergearückt werden. wobei der obere Keil (Stift, mit Kugelflächen. Kugel) die vertikale Spindelkraft fortleitet, während der untere Teil (Stift, mit Kugelfläehen, Kugel) sich unmittelbar oder vermittels eines besonderen Anschlagbolzen auf das Gehäuse stützt.

   An Stelle der eingesetzten Kugeln können auch die Schieberplatten selbst mit kugeligen Ansätzen in der Mitte versehen sein. Die Drehbarkeit und freie Einstellbarkeit der Schieberplatten bleibt dabei wie bei den eingesetzten Kugeln gewahrt. Eine solche Anordnung vereinigt die Vorteile der beiden bekannten Bauarten, ohne jedoeh ihre Nachteile aufzuweisen.   

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 EMI2.1 
 gang freigegeben oder abgeschlossen. Beim Schliessen stützt sich der Stift 8 auf den Boden des Schiebergehäuses und drückt hiebei mittels der Spreizkugeln 9 und 10, die sich an kugeligen Flächen der Stifte anlegen, die Sehieber auseinander, wobei dieselben auf die   Sitzflächen   gepresst werden.

   In Fig. 2 sind die Schieber 4 und   5   derart ausgebildet, dass sie an der Innenseite Kugelflächen besitzen, wodurch dieAnbringung eingesetzter Kugeln überflüssig wird. 



   Der zur,   Entwässerung dienende Kanal J1   ist unterhalb der vom Schieber beherrschten Dampfoder   Flüssigkeitsdurchgangsoffnung   angeordnet und mündet einerseits in dem Mittelraum 12 zwischen den zwei Schieberplatten, anderseits in den auf der Austrittsseite befindlichen Anschlussstutzen 13 des   Schiebepgehäuses. Ein Ventil. M   gestattet diese Umgehungsleitung erforderlichenfalls zur Entleerung   des.     mittleren   Schieberraumes zu öffnen, um die Gefahr des Einfrierens zu beseitigen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Parallelschieber mit Anpressung der Schieberplatten an die Sitzflächen durch Spreizwirkung mit Hilfe zweier auf die Spreizmittel wirkenden Keile (Bolzen oder Kugeln, deren unterer sich mittelbar oder unmittelbar auf das Schiebergehäuse abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass als Spreizmittel zwei in der Schieberplattenmitte angeordnete Kugeln. oder. Kugelflächen vorgesehen sind, welche eine freie Einstellbarkeit der Schieberplatten bei der Spreizbewegung gestatten. EMI2.2
AT108311D 1926-03-09 1926-03-09 Parallelschieber. AT108311B (de)

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AT108311B true AT108311B (de) 1927-12-27

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157046B (de) * 1960-03-12 1963-11-07 Zimmermann & Jansen Gmbh Absperrschieber mit zwei planparallelen Platten, zwischenliegendem Druckstueck und mit ihm verbundenen Druckbolzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157046B (de) * 1960-03-12 1963-11-07 Zimmermann & Jansen Gmbh Absperrschieber mit zwei planparallelen Platten, zwischenliegendem Druckstueck und mit ihm verbundenen Druckbolzen

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