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in eine Durchbohrung eines Butzens einer Seitenplatte nach Fig. 22 eingreift. Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht eines teilweise segmentförmigen Zylinders mit zwei ebenen Flächen, die Berührungsstellen mit einer Mittelplatte nach Fig. 6 herstellen. Fig. 11 ist ein Querschnitt nach der Linie I-J der Fig. 10 durch den teilweise segmentförmigen Teil des Zylinderendes. Fig. 12 ist eine Stirnansicht einer aus zwei mit Flanschen oder Butzen versehenen daher zusammenschraubbaren Teilen hergestellten Seitenplatte.
Fig. 13 ist ein Querschnitt einer Lenkerplatte, bei der ebene schräg zueinander stehende Flächen die abgerundeten Lagerenden oder Hohlzylinder berühren, wobei die gegenseitige Neigung der ebenen Flächen der Mittelplatte zueinander gleich ist. Fig. 14 ist ein Querschnitt einer Lenkerplatte, bei der ein hohler oder voller Zylinder in Druckberührung mit den Mittelplatten steht. Fig. 15 zeigt als abgeänderte Ausführungsform von Fig. 14 eine aus zwei Stücken hergestellte Mittelplatte, die mit einem Block versehen ist und Mittel zum Verschrauben dieser Teile. Fig. 16 ist eine perspektivische Ansicht eines teilweise fertigbearbeiteten Werkstückes, das gebohrt wurde, um einen teilweise bearbeiteten Zustand einer Mittelplatte nach Fig. 17 und 18 zu zeigen.
Fig. 17 zeigt eine fertiggestellte Mittelplatte, die aus einem Stück nach Fig. 16 hergestellt wurde, nachdem dieses so bearbeitet wurde, dass Augen oder Vorsprünge übriggelassen wurden. Fig. 18 zeigt eine fertiggestellte und zusammengebaute Lenkerplatte mit zwei Zylindern als abgerundete Lagerenden, Fig. 19 eine fertiggestellte Mittelplatte ähnlich der nach Fig. 17, aber mit Ausnehmungen, die den Gebrauch von Lagerdeckel zulassen. Diese Figur zeigt eine Mittelplatte, die geteilt ist, so dass eine Einstellung sowohl in der Richtung als auch der Entfernung zwischen den Lagerenden möglich ist, nachdem die Teile zusammengebaut und leicht miteinander verschraubt sind. Fig. 20 zeigt eine Ausführung nach Fig. 19, nachdem die Lagerenden oder Zylinder in dieselbe eingebaut wurden.
Fig. 21 zeigt eine Lenkerplatte, deren durchbohrte Butzen geteilt und mit Bolzen versehen sind, so dass sie gegen die abgerundeten Lagerenden geklemmt werden können. Fig. 22 ist die Vorderansicht eines Teiles einer Lenkerplatte, bei der Zylindersegmente mit abgesetzten Endteilen verwendet werden, die in die Bohrungen der Butzen einer Seitenplatte eingreifen. Fig. 23 ist eine Stirnansieht und zeigt ein Verfahren zur Befestigung der Seitenplatten mit durchbohrten Butzen an der Mittelplatte nach Fig. 22, Fig. 24 ist ein Querschnitt nach der Linie K-L der Fig. 22.
Die Lenkerplatte nach der Erfindung hat in ihrer einfachen Form eine Mindestzahl von Hauptteilen ; die einheitliche oder geteilte Mittelplatte und ihre beiden abgerundeten Enden. Jedes dieser
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werden (Fig. 1 und 2), worauf jeder Endteil al über seine ganze Länge mit einer ebenen Fläche a2 versehen wird, die parallel zur Achse des Zylinders verläuft ; dieser wird hiedurch in einen Segmentzylinder al verwandelt, dessen ebene Fläche a2 mit der ebenen Fläche bl an der Mittelplatte b in Berührung steht ; diese Fläche a2 des Segmentzylinders al wird durch Entfernung eines Teiles des Zylinders erhalten oder wahlweise :
ein Zylinder wird so geschliffen, dass er an einer oder mehreren Stellen die Form eines Zylindersegmentes al annimmt und dies bewirkt eine oder mehrere ebenen Flächen a2 (Fig. 4,6 und 10). Alle Flächen a2 werden so hergestellt, dass sie zur Achse des Zylinders parallel sind, und sind so geformt, dass sie in einer und derselben zu dieser Achse parallelen Ebene liegen.
Wo ein Zylinder an einer oder an mehreren Stellen in die Form eines Zylindersegmentes al gebracht wird, behalten die anderen Stellen genau zylindrische Form und diese Teile dienen nach Belieben als Lager oder als Zapfen bzw. zur Befestigung von Lenkerseitenplatten c, die zum Halten der Enden al an einer beliebigen Form der Mittelplatte b dienen, die bei den Lenkerplatten nach Fig. 4 und 6 verwendet werden.
Die Lenkerplatte b wird mit ebenen Flächen bl oder mit anders geformten b2 oder b3 versehen, die sich an die Flächen a2 oder a5 legen, die an den Enden al oder a3 oder einen Teil der Zylinderoberfläche vorgesehen sind.
Werden Seitenplatten cerwendet, so gehen durch deren Butzen cl oder teilweise durch dieselben zylindrische Teile der abgerundeten Enden a, al oder a3 hindurch und diese Seitenplatten werden vorzugsweise an der Mittelplatte b mittels Vorsprünge b6 und Schrauben ; Bolzen, Zapfen od. dgl. befestigt. Ausserdem werden zur sicheren Befestigung der Enden a, al oder a3 an der Mittelplatte b diese gegebenenfalls mit den notwendigen, mit Gewinde versehenen oder glatten Löchern versehen, um Schrauben, Bolzen od. dgl. anzubringen, die durch dieselben hindurchgeführt werden und in mit Gewinde versehene oder glatte Löcher der Enden a, al oder a3 eingreifen.
Bei einigen Ausführungsformen wird das Ende al (Fig. 9 und 22) oder der Zylinder a mit verjüngten Teilen a4 versehen, die als Zapfen oder als Lager dienen oder in Ausnehmungen oder Löcher der durchbohrten Butzen c eingesetzt werden, die an den Seitenplatten c vorgesehen sind, so dass die durchbohrten Butzen el als Lager oder als Zapfen verwendet werden können.
Die Seitenplatten c halten nicht nur die Enden al in der richtigen Lage an der Mittelplatte b, sondern widerstehen auch jeder Kraft, welche trachtet, die beiden Butzen c voneinander zu entfemen : Sie werden entweder aus einem Stück (Fig. 4,6, 7 und 22) oder vorzugsweise aus zwei Stücken hergestellt und sind dann mit Bolzen od. dgl. zum Verbinden der beiden Teile versehen (Fig. 12), so dass sie dazu dienen, jedes der Enden a, al oder a3 an Anschlagflächen bl, b2 oder b3 der Mittelplatte b zu klemmen.
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grosse Starrheit wesentlich ist und das Losewerden von Bolzen, geschraubten Gliedern, Seitenplatten oder Lenkern vermieden werden muss, sind nur drei getrennte Hauptteile :
zwei hohle oder volle Zylinder a
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geformten Durchbohrungen versehen ist, welche durch und durch gehen und parallel zueinander sind (Fig. 16). Ausserdem sind diese Durchbohrungen auch so angeordnet, dass sie genau die Grösse haben, dass die Zylinder a mit Presssitz hineingetrieben und gegebenenfalls durch einen Bolzen od. dgl. in jeder Durchbohrung gesichert werden können.
Dies geschieht jedoch erst, nachdem der Block b''maschinell so bearbeitet wurde bzw. das Material von einem Teil seiner durchbohrten Enden derart entfernt wurde (Fig. 17), dass in jenem Teil des teilweise maschinell bearbeiteten Blockes b7, von dem das Material ent- fernt wurde, halbkreisförmig gekrümmte Flächen b2 gelassen werden, deren ganze Oberfläche ein Widerlager für einen Teil des Zylinders a bildet (Fig. 18 und 20). Bei der Herstellung einer Lenkerplatte nach Fig. 18 dient die Mittelplatte b, die Ansätze b4 besitzt, einem doppelten Zweck, da keine besonderen Seitenplatten e oder Bolzen, Schrauben od. dgl. Mittel zum Halten der zwei Zylinder a an der Mittelplatte b notwendig sind.
Die Fig. 19 und 20 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform der dreiteiligen Lenkerplatte nach
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den Zeichnungen dargestellt, oder vorzugsweise mittels hindurchreichender Klemmbolzen e, deren einer in gestrichelten Linien in Fig. 19 dargestellt ist. Die Mittelplatte b ist bei dieser Ausführungsform so geteilt, dass sie gestattet, ein DistanzstÜck d von beliebiger Dicke einzusetzen und hiedurch die abgerundeten Lagerenden a in jede gewünschte Entfernung voneinander zu bringen. Diese Ausführungsform gestattet die Anwendung von normalisierten Lagerenden für die Lenkerplatten, wobei durch Verwendung ver- schiedener Dicken von Distanzstücken jede Distanz zwischen den Lagerflächen der Lenkerplatten hergestellt werden kann.
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Die abgerundeten Enden a, al oder a3 werden in einer Stufe ihrer Fertigstellung auf einer Maschine als Zylinder hergestellt, so dass die erforderliche Genauigkeit dieser Teile gewährleistet wird. Jeder Anwendung eines so hergestellten abgerundeten Teiles bei Lenkerplatten wird als in den Rahmen der Erfindung fallend betrachtet.
Jedes Ende a, al oder a3 kann gehärtet und geschliffen werden.
Die gegliederten Seitenplatten c werden gegebenenfalls an der Mittelplatte b mittels Bolzen, Schrauben od. dgl. befestigt ; die Butzen cl derselben können gespalten und ebenfalls mit Bolzen od. dgl. versehen sein, die durch dieselben (Fig. 21) geführt sind, so dass sie an die Enden a, al oder a3 angeklemmt werden können.
PATENT-ANSPRUCHE : 1. Lenkerplatte für Pressen, z. B. nach dem Patente Nr. 104548 od. dgl. Maschinen, gekennzeichnet
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