DE967431C - Eiserner Grubenstempel - Google Patents

Eiserner Grubenstempel

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DE967431C
DE967431C DEG14215D DEG0014215D DE967431C DE 967431 C DE967431 C DE 967431C DE G14215 D DEG14215 D DE G14215D DE G0014215 D DEG0014215 D DE G0014215D DE 967431 C DE967431 C DE 967431C
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DE
Germany
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wedges
clamping
punch
pit
wedge
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Expired
Application number
DEG14215D
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English (en)
Inventor
Georg Bachmann
Karl Gerlach
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/56Details of locks of telescopic props
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/285Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/502Prop bodies characterised by their shape, e.g. of specified cross-section

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Eiserner Grubenstempel Die Erfindung betrifft einen eisernen Grubenstempel, dessen Innenstempel durch einen oder mehrere spitzwinklig zum Stempelumfang bewegliche Klemmkeile gegen den Außenstempel festgeklemmt wird, und besteht im wesentlichen darin, daß die vorzugsweise selbsthemmend ausgebildeten, quer verschieblichen Querteile in Stempellängsrichtung gegen das Stempelschloß oder den Außenstempel abgestützt sind und unter Wirkung besonderer Spannmittel stehen. Bei einer derartigen Ausbildung eines Grubenstempels der gekennzeichneten Art wird der Vorteil erreicht, daß die Spannmittel von den Kräften, welche im Sinne einer Mitnahme der Klemmkeile durch den Innenstempel wirken, entlastet sind und lediglich die reinen Querkräfte aufzunehmen haben. Fernerhin ist es bei einem Grubenstempel nach der Erfindung möglich, die auf das Stempelschloß wirksamen Kräfte verhältnismäßig gleichmäßig zu verteilen.
  • Vorteilhaft können gemäß der Erfindung die paarweise angeordneten Klemmkeile unter Wirkung eines oder mehrerer Winkelkeile stehen, die z. B. auch in gegenläufiger Keilpaarung angeordnet sein können.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen erläutert ist. Es zeigt Abb. i einen Grubenstempel nach der Erfindung im Querschnitt, Abb. 2 einen Längsschnitt von Abb. i, Abb. 3 eine Teilansicht in Pfeilrichtung Z und die Abb. q. bis 6 drei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung im Querschnitt.
  • Es bezeichnet i den Außenstempel und 2 den keilförmigen Innenstempel. Letzterer wird durch die paarweise angeordneten Klemmkeile 3, deren Stempelreibflächen auch eben verlaufen können, durch den Anzug zweier gegenläufig zueinander angeordneter Vertikalkeile q. gegen den Außenstempel festgeklemmt. Die Vertikalkeile 4. wirken dabei in ihrem Keilanzug im wesentlichen in Richtung des Keilanzuges der Klemmkeile 3, welche sich nach unten gegen den Schloßboden 5 oder sonstige Außenstempelteile abstützen und nach oben in ähnlicher Weise gesichert sein können. Die Keilanzugsrichtung der Klemmkeile 3 ist dabei quer zur Längsachse des keilförmigen Innenstempels 2 angeordnet, und zwar vorzugsweise spitzwinklig zu dieser Längsachse. Es ergeben sich hierdurch, wie aus dem Querschnitt der Abb. i ersichtlich, zwischen Außenstempel und Innenstempel sichelförmige Räume, in denen die Klemmkeile 3 bei geringem Hub einen guten Raumausgleich für die Einsatzstellungen des keilförmigen Innenstempels 2 vollführen können. Bei vieleckigem Stempelquerschnitt ist die Wirkung nur unerheblich ungünstiger. Im gesamten hat die paarweise Anordnung der Klemmkeile 3 den Vorteil einer guten Kräfteverteilung bei geringer Schloßbeanspruchung, welcher Vorteil noch durch die spitzwinkelige Anzugsrichtung zur Längsachse gesteigert wird, so daß praktisch das gesamte Stempelschloß auf seinem Umfang gleichmäßig durch die Horizontalkräfte beansprucht wird. Die Vertikalkeile q. sind hierbei vorzugsweise selbsthemmend und die Klemmkeile 3 nicht selbsthemmend ausgebildet. Die Vertikalkeile 4. dienen dabei zum Setzen und Rauben des Stempels, und durch ihre Zweiteilung wird gleichfalls ein verhältnismäßig geringer Hub für den Raumausgleich benötigt, so daß sich eine raumsparende gedrängte Bauart ergibt. Die Keile ¢ können Köpfe 9 haben, die zum Zusammenhalten dienen. Der Innenstempel 2 besteht hierbei aus einem Rohrprofil, das im einzelnen aus zwei Rohrhälften zusammengesetzt ist, wobei die Begrenzungskanten, wie aus dem Querschnitt der Abb. i ersichtlich, gerade verlaufen. Vor dem Zusammenschweißen der beiden Rohrhälften wird die Keilform durch Bearbeitung dieser Längskanten erreicht, so daß sich im gesamten ein rohrförmiger Grubenstempel ergibt, welcher nicht konisch, sondern keilförmig ist und daher auf seine gesamte Längsausdehnung den gleichen Neigungsradius für eine gute Anlage der Klemmkeile 3 aufweist. Selbstverständlich können jedoch auch Innenstempel mit ebenen Keilflächen bei dein Grubenstempel nach der Erfindung Anwendung finden. Die Keile 3 und/oder 4. können auch unter Einwirkung nachgiebiger Einlagen stehen. Abb. 3 zeigt eine Ansicht der Keile ¢ in Pfeilrichtung Z (Abb. i). Die Keilteilungslinie 8 kann auch stufenförmig verlaufen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. q ist lediglich ein Vertikalkeil ¢ vorhanden, welcher als Wanderkeil ausgebildet ist und in Querrichtung mit nicht selbsthemmenden Keilflächen zur Erzielung einer Wanderbewegung auf das Quetschholz 6 versehen ist. In Längsrichtung ist dagegen die Keilsteigung des Teiles 4. selbsthemmend gewählt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. q. wirkt dabei der Vertikalkeil q. über Zwischenkeile 7 in gleichfalls paarweiser Anordnung auf das Paar der Klemmkeile 3.
  • Die Abb. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem zwischen Innenstempel i und Außenstempel 2 gleichfalls zwei paarweise angeordnete Klemmkeile 3 angeordnet sind, welche unter der Wirkung eines Vertikalkeiles q. stehen. Gegebenenfalls kann diesmal am Rücken des Vertikalkeiles 4. auch nach Bedarf eine starre oder nachgiebige Einlage 6 eingeschaltet sein. Das Stempelschloß io kann fernerhin mit einer Verstärkung i i versehen sein und in seinen seitlichen Begrenzungen auch nach der Linie I-I verlaufen, so daß sich eine waagerecht liegende Keiltasche ergibt, welche durch ihre Formgebung der Bewegung des Keiltriebes einen größeren Widerstand entgegensetzt. Diese Sonderform der Schloßtasche kann selbstverständlich auch bei allen übrigen Ausführungsbeispielen der Erfindung Anwendung finden.
  • Die Abb. 6 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher parallelgeschaltete Keile 12 und 13 Anwendung finden. Hierbei können die Keile 3, 3 als Anzugskeile für die parallelgeschalteten Keile 12, 13 ausgebildet sein, welche auch die Stärkedifferenzen der Innenstempelsteigung ausgleichen.
  • Die Erfindung ist jedoch mit den dargestellten Ausführungsbeispielen keineswegs erschöpft, vielmehr können die ihr zugrunde liegenden Gedanken konstruktiv noch in beliebig anderer Art und Weise verwirklicht werden. Es ist einmal bei der Erfindung möglich, auch an Stelle der Vertikalkeile, welche ebenfalls ihrerseits wieder in der Wirkung des Horizontalkeiles stehen können, beliebig andere Spannvorrichtungen, wie Exzenter, Klemmschrauben od. dgl., anzuwenden. Die einzelnen Ausführungsbeispiele der Erfindung können auch ganz oder teilweise miteinander kombiniert werden. Auch kann jeweils ein halbes Keilgetriebe Verwendung finden. In allen Fällen können die Keilgetriebe starr oder nachgiebig sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Grubenstempel, dessen Innenstempel durch einen oder mehrere spitzwinklig zum Stempelumfang bewegliche Klemmkeile gegen den Außenstempel festgeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise selbsthemmend ausgebildeten, quer verschieblichen Klemmkeile in Stempellängsrichtung gegen das Stempelschloß oder den Außenstempel abgestützt sind und unter der Wirkung besonderer Spannmittel stehen.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise angeordneten Klemmkeile unter der Wirkung eines oder mehrerer Vertikalkeile stehen.
  3. 3. Grubenstempel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Vertikalkeile in gegenläufiger Keilpaarung auf die Klemmkeile in deren Keilanzugsrichtung einwirken.
  4. 4. Grubenstempel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter die Spannmittel nachgiebige Einlagen eingeschaltet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 247 235, 602 L95 ; deutsche Patentanmeldung G 1517 1II / 47 a.
DEG14215D 1939-10-26 1939-10-26 Eiserner Grubenstempel Expired DE967431C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG14215D DE967431C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Eiserner Grubenstempel
BE439593D BE439593A (fr) 1939-10-26 1940-10-25 etançon de mine en fer
FR868634D FR868634A (fr) 1939-10-26 1940-12-30 étançon de mine en fer

Applications Claiming Priority (1)

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DEG14215D DE967431C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Eiserner Grubenstempel

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DE967431C true DE967431C (de) 1957-11-14

Family

ID=7120180

Family Applications (1)

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DEG14215D Expired DE967431C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Eiserner Grubenstempel

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BE (1) BE439593A (de)
DE (1) DE967431C (de)
FR (1) FR868634A (de)

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BE439593A (fr) 1940-11-30
FR868634A (fr) 1942-01-09

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