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Vorrichtung zur selbsttätigen Auswechslung des abgeschmolzenen Sicherungsorganes mit Hilfe von Elektromagneten an Kurzschlusssicherungen.
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genau in der Ebene der in dem zu sichernden Stromkreis eingeklemmten Sicherung bewegt und in Ursprungsstellung längs der Schmalfläche der ersten Sicherungslamelle eines Magazins von aneinandergeschichteten Lamellen anliegt, so dass, wenn beim Durchschmelzen der Sicherung der Magnetanker angezogen wird, mittels des Stossorgans die erste Sicherungslamelle bis in die Höhe der durchgeschmolzenen Sicherung hinausgehoben wird, wobei die letztere herausgestossen und die neue Sicherungslamelle zwischen die Klemmen eingeschoben wird.
Der Anker ist überdies mit einem Kontaktbügel versehen, der in Ursprungsstellung an zwei Kontaktstellen der gesicherten Leitung den Strom geschlossen hält, hingegen beim Anziehen des Ankers, also während der Auswechslung der durchgeschmolzenen Sicherungslamelle, den Strom unterbricht und so lange unterbrochen hält, bis die Kurzschlussursache behoben und die neue Sicherung eingeschoben ist ; dann erst fällt der Anker infolge seines Eigengewichtes in die Ursprungsstellung zurück, bringt den Kontaktbügel an die Kontakte der gesicherten Stromleitung und schaltet die neue Sicherungslamelle in den Stromkreis ein.
In den Nebenstromkreis (der Elektromagneten) ist eine Signallampe eingeschaltet, welche vom Augenblick des Durchschmelzen bis zur Behebung des Kurzschlusses leuchtet.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Gesamtanordnung der Vorrichtung mit der Schaltungseinrichtung, grösstenteils schematisch und Fig. 2 und 3 Einzelheiten in vergrössertem Massstabe.
In der Zeichnung bezeichnet 8 die zwischen den Klemmen Kl und Kll in dem Stromkreis eingeschaltete Sicherung, 81 die im Magazin untergebrachten Sieherungslamellen, die in Nuten zweier Seitenwände 0, 01 nebeneinander geschichtet und durch sich gegen den Boden P abstützenden Federn F, F1 mittels Vorschubblockes B gegen die Wand W gedrückt werden, vor welcher sie beidendes vor vertikale Nuten der Seitenführungen N, Ni treten, E das Stossorgan, das mittels Stange H an einem Steg des Ankers A des Elektromagneten M, Mi befestigt ist, Sch den ebenfalls an diesem Steg befestigten Kontaktbügel, K, K1 die in dem zu sichernden Stromkreis eingeschalteten Kontakte und L die Signallampe.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Im ungestörten Zustande der Leitung fliesst der zu sichernde Strom einerseits über die Kontaktschrauben zur Sicherung 8, von hier zum Kontakt K, ferners über den Bügelschalter Sch zu Kontakt Kl und zur Kontaktschraube 4 und anderseits von Kontaktschraube 2 direkt zu 3. In diesem Zustand kann der gesicherte Strom von den Kontaktschrauben 3 und 4 abgenommen werden.
Entsteht nun in der Leitung zwischen 3 und 4 ein Kurzschluss, so schmilzt die Sicherung 8 ab.
Der Strom fliesst jetzt von Kontaktschraube 1 über Leitung 5 durch die Magnetwicklungen M und hil, von hier über Leitung 6 zur Lampe L, weiters über Kontakt Kl zu Kontaktschraube 4 und schliesslich über die Kurzschlussstelle und zurück zur Kontaktschraube 3 und nach 2.
Hiedurch wird der Anker A gehoben, unterbricht vorerst durch den Bügelschalter Sch die Sicherungsleitung bei und und drückt durch das Stossorgan E die vorderste an der Wand W befindliche Sicherung 81 aus der Vorratskammer zwischen die Klemmen Kl, Kl, wobei die verbrauchte Sicherung von der neuen vorerst ausgestossen
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des Stossorgans E gelangt, der vorher geschilderte Auswechslungsvorgang daher wieder stattfinden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Auswechslung des abgeschmolzenen Sicherungsorganes mit Hilfe von Elektromagneten, welche zur Sicherung parallel geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Magnetanker (A) ein Stossorgan (E) verbunden ist, welches sich genau in der Ebene, der in dem zu sichernden Stromkreis eingeklemmten Sicherung (S) bewegt und in Ursprungsstellung längs der Schmalflache der ersten Sicherungslamelle eines Magazins von aneinandergeschichteten Lamellen CJ anliegt, so dass, wenn beim Durchschmelzen der Sicherung (S) der Magnetanker angezogen wird, mittels des Stossorgans (E) die erste Sicherungslamelle bis in die Höhe der durchgeschmolzenen Sicherung hinausgehoben wird, wobei die letztere herausgestossen und die neue Sieherungslamelle zwischen die
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