DE443291C - Elektromagnetisches Relais - Google Patents
Elektromagnetisches RelaisInfo
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- DE443291C DE443291C DESCH72196D DESC072196D DE443291C DE 443291 C DE443291 C DE 443291C DE SCH72196 D DESCH72196 D DE SCH72196D DE SC072196 D DESC072196 D DE SC072196D DE 443291 C DE443291 C DE 443291C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
- Elektromagnetisches Relais. Die Erfindung bezieht sich w auf elektromagnetische Relais für die Beleuchtungsstromkreise von Kraftfahrzeugen u. dgl. und bezweckt, einen Hilfsbeleuchtungsstromkreis selbsttätig einzuschalten, falls der Hauptbeleuchtungsstromkreis schlecht arbeitet, und gleichzeitig die ganze Anlage zu schützen.
- Entsprechend dem jeweiligen Zweck ist die elektromagnetische Vorrichtung mit zwei oder mehreren Unterbrecher bildenden. Ankern ausgerüstet, die durch ein und denselben Elektromagneten beeinfluBt werden.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt.
- a ist die Batterie des Hauptbeleuchtungsstromkreises p, a1 die Batterie des Hilfsbeleuchtungsstromkreises P1, f die Schmelzsicherung des Stromkreises zwischen den Batterien a und a1, f1. die Schmelzsicherung des Hauptbeleuchtungsstromkreises P, g der elektrische Stromerzeuger, s eine Wicklung bestimmten Widerstandes zum Laden der Batterie a, die mit dem Elektromagneten an dem mit der Batterie a1 verbundenen Ende in Verbindung steht, s1 eine Wicklung sehr geringen Widerstandes, die im umgekehrten Sinne wie die Wicklung s gewickelt ist und durch welche der Strom des Hauptbeleuchtungsstromkreisesp fließt, e das Gestell des Elektromagneten, welches den Träger für die Wicklungen s und s1 bildet. cl und c2 sind Kontakte, die Unterbrecher für den Hilfsbeleuchtungsstromkreispl bilden, während y und yl verschieden starke Federn darstellen, die der Anziehungswirkung des Elektromagneten e auf die Anker i und 2 entgegenarbeiten.
- Die Wirkungsweise des Relais ist wie folgt Durch den Stromerzeuger g werden die Batterien a und a1 in Parallelschaltung gespeist. Die Batterie a" ist durch die Spule s, also über einen gewissen Widerstand, angeschlossen.
- Für gewöhnlich fließt, wenn der Hauptbeleuchtungsstromkreis p arbeitet, ein gewisser Strom durch die Spule s1. Die Stärke dieses Stromes ist gleich der des durch die Lampe fließenden Stromes und des Beschickungsstromes der Batterie a1. Der letzterwähnte Strom fließt durch die Spule s, welche eine bedeutend größere Anzahl Windungen als die Spule sl und mithin eine größere Wirkung hat. Durch die Spule s wird der Anker 2 angezogen und mithin der Kontakt c2 geöffnet. Hierbei können verschiedene Fälle eintreten.
- i. Im Falle einer dauernden, die Lampen P zerstörenden Überspannung wächst der Strom in der Spule s wesentlich, wodurch der Anker i angezogen wird. Hierdurch wird der Kontakt cl geschlossen, und der Hilfsbeleuchtungsstromkreis P1 kommt zur Wirkung. Wenn infolge der erhöhten Stromstärke in der Spule s die Schmelzsicherung f oder f1 geschmolzen worden ist, werden die Anker i und 2 nicht länger angezogen, und der Hilfsbeleuchtungsstromkreispl wird alsdann über den nunmehr geschlossenen Kontakt c2 (Stellung der einzelnen Teile nach der Abbildung) durch die Batterie a1 gespeist.
- 2. Kurzschluß im Hauptbeleuchtungsstromkreis zwischen den Teilen f und der Masse hat zur Folge, daß nur ein schwacher Strom nach der Lampe P gelangt, die demgemäß nicht brennt. - Bis zum Schmelzen der Sicherung f1 bleibt der Anker i angezogen und der Hilfsbeleuchtungsstromkreis p1 durch den Kontakt cl geschlossen. In der Wicklung s wächst der Strom und arbeitet der Wirkung der Wicklung s,. entgegen, ohne diese jedoch auszugleichen. Die Sicherung f schmilzt ebenfalls, und der Anker 2 wird freigegeben, worauf der Hilfsbeleuchtungsstromkreis P1 über die Kontakte c2 geschlossen wird.
- 3. Schnelle Entladung der Hauptbatterie durch inneren Kurzschluß oder solchen an den Klemmen. Die Batterie a1 hat das Bestreben, die Batterie a über die Spulen s und s1 wieder zu laden. Die Spulen sind so berechnet, daß, wenn die Wirkung des Stromkreises p nicht genügt, der Wert des Stromes von der Batterie a1 nach der Batterie a genügt, den Ankert anzuziehen, den Kontakt cl zu schließen und den Hilfsbeleuchtungsstromkreis 151. einzuschalten. Die Spannung der Batterie a sinkt weiter, und die Sicherung f schmilzt, wodurch die Entladung von der Batterie a1 nach der Batterie a unterbrochen wird. In diesem Augenblick wird der Anker i freigegeben und der Kontakt cl geöffnet. Da jedoch der Strom in der Spule s,_ ebenfalls sehr gering ist, wird auch der Anker 2 freigegeben, so daß der Hilfsbeleuchtungsstromkreis P1 nunmehr über den Kontakt c2 eingeschaltet wird.
- q.. Erlöschen der Lampen durch Abnutzung, Stoß o. dgl. Sobald durch die Spule s1 nur ein geringer Strom fließt, wächst die Wirkung der Spule s, und der Anker i wird angezogen, wodurch der Hilfsstromkreis p1 über den Kontakt cl zur Wirkung kommt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetisches Relais zur selbsttätigen Einschaltung eines Stromkreises für Hilfsbeleuchtung auf Kraftfahrzeugen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Relais zwei unter Wirkung verschieden starker Federn (y1, y) stehende Anker(i und 2) aufweist und durch jeden dieser Anker ein Kontakt (cl bzw. c2) geöffnet und geschlossen werden kann, von denen jeder im Falle einer Störung des Hauptstromkreises (ap oder gp) den aus einer Hilfsbatterie (a,) gespeisten Hilfsstromkreis (p@ schließen kann.
- 2. Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais zwei ungleiche, auf einem gemeinsamen Magnetkern (e) im entgegengesetzten Sinne gewickelte, durch eine Schmelzsicherung (f) miteinander verbundene Spulen (s, s1) besitzt und die stärkere Spule (s) an ihrem nicht mit der anderen Spule (s@ verbundenen Ende mit dem Elektromagneten in. Verbindung steht und so angeordnet ist, daß für gewöhnlich ihre Wirkung ausschlaggebend ist, selbst wenn der durch sie fließende Strom schwächer als der durch die andere Spule (s1) strömende ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE443291X | 1923-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE443291C true DE443291C (de) | 1927-04-25 |
Family
ID=3869698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH72196D Expired DE443291C (de) | 1923-12-24 | 1924-11-26 | Elektromagnetisches Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE443291C (de) |
-
1924
- 1924-11-26 DE DESCH72196D patent/DE443291C/de not_active Expired
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