AT10735B - Vorrichtung zum Einfassen von Stoffkanten mittelst Überwendlichnaht. - Google Patents

Vorrichtung zum Einfassen von Stoffkanten mittelst Überwendlichnaht.

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AT10735B
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Edward White Randle
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Edward White Randle
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Österreichische   PATENTSCHRIFT N   1 0735.   



   EDWARD WHITE   RANKLE,   IN LONDON. 



  Vorrichtung zum Einfassen von Stoffkanten mittelst Überwendlichnaht. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Nähmaschinen, mit Hilfe deren Stoffkanten durch   überwendliche   Nähte eingefasst werden können. Das Wesen derselben besteht einerseits in der besonderen Ausbildung eines von dem Nadelschieber betätigten Gliedes, welches innerhalb gewisser Grenzen eingestellt werden kann und zum Antrieb des Mechanismus dient, welcher den Stoff enhebt und   zurüoalappt   bezw. umlegt, so dass er aus dem   Boreich   der Nadel kommt, wenn ein über den Rand hinweglaufender Stich erzeugt werden soll, andererseits in der Anbringung einer beweglichen Platte, welche in Verbindung mit dem Stoffpresser steht und nahe an der Bahn der Nadel angeordnet ist,   tun   leichte Stoffe niederzuhalten.

   Diese Platte ist so eingerichtet, dass sie sich aus der Bahn der Nadel entfernen kann, wenn dicke Stoffe genäht worden, so dass auch diese aus dem Wege der Nadel entfernt werden können, während sie solchen Stoffen in ihre Anfangsstellung, in welcher sie in der Bahn der Nadel liegen,   zurückzukehren   hilft, nachdem ein über den Rand hinweglaufender Stich gebildet worden ist. 



   Auf der beiliegenden   Zeichnung   ist die neue Vorrichtung in einer Ausführungsform dargestellt und zeigen die
Fig.   l,   2, 3 eine Vorder- bezw. Seiten- und Unteransicht derselben, während
Fig. 4 den dazu gehörigen Grundriss darstellt. 



   Fig.   ;-.   zeigt die Anbringung der beweglichen Platte an dem Stoffpresser. an einem vertikalen Ansatz der Grundplatte 23 ist der in bekannter Weise zur   betätigung des   den Stoff aus der Bahn der Nadel bringenden Schiebers 27 dienende Winkelhebel 1 angelenkt, gegen dessen wagrechten Arm 4 die Schraube 2 des Nadelschiebers 3 stösst, welche beide mit punktierten Linien gezeichnet sind. An dem Arm 4 ist ein besonderer Stab 5   angebracht, welcher eine Verlängerung   dieses Armes bildet und an demselben verstellt werden kann. Zu diesem Zweck ist der Arm 4 mit einem Schlitz   C   
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 zwischen den beiden Backen 7,    < ' ? mittelst eines Stiftes   oder einer Stellschraube 9 eingeklemmt werden kann.

   Die Stellschraube geht dabei durch einen Schlitz 10 des Stabes 5   hindurch.   Das innere Ende des Stabes 5 ist mit einem offenen Schlitz 11 ausgestattet, welcher den durch die beiden Backen des Armes 4 hindurchgehenden Stift 12 umfasst. 



  Die Stellschraube 9, welche durch den geschlossenen Schlitz 10 des   Stabes. ?   hindurch-   geht, ist. gegenüber   dem wagrechten Arm 4 verstellbar. Die Backen 7 und 8 desselben sind zu diesem Zwecke mit Schlitzen 13 versehen, welche im rechten Winkel zu der   Längsrichtung   des Armes stehen und in welchen die Stellschraube verschoben werden kann. Diese greift in einen Block 14, welcher durch einen an seiner inneren Seite beendlichen, in dem   Schlitz j ! 5 verschiebbaren Vorsprung am Drehen gehindert   ist, wenn die Schraube. 9 angezogen wird. 



   Um den Stab 5 in der erforderlichen Stellung an dem wagrechten Arm des Winkelhebels festzustellen, wird die Stellschraube 9 angezogen und klemmt so den Stab 5 fest 
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 Verstellung der Stellschraube 9 in den Schlitzen 13 solange geändert, bis die Schraube 3 des Nadelschiebers die Vorrichtung in der erforderlichen Weise betätigt. 

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   An,    der UnterfUihe deg "Stoffpressers 17   ist in einer Nut 16 eine verschiebbare Platte 15 angebracht, welche in unmittelbarer Nähe der Arbeitslinie der Nadel steht,'um leichte Stoffe zuverlässig niederzuhalten, Auf der Zeichnung ist die Platte 15 in Verbindung mit einer Feder 20 dargestellt, welche am Stoffpresser befestigt ist und mit einem Stift 21 an der Oberfläche der Platte 15 in Eingriff steht. Das vordere Ende des Stoffpressers ist mit einem Ausschnitt 18 versehen, so dass der Stoff in der erforderlichen Weise angehoben und umgelegt werden kann. Die Platte   15 besitzt.   einen ähnlichen, jedoch kleineren Ausschnitt und ragt daher für gewöhnlich in den Ausschnitt 18 hinein. 



   Um schwere Stoffe gut nähen zu können, muss der Ausschnitt 18 grösser sein als für leichtere Stoffe. Der Einschnitt in der Platte 15 ist für leichte Stoffe bemessen. Wenn der Schieber 27 einen schweren Stoff anzuheben und zurückzuschlagen hat, wird also die Platte 15   zurückgedrängt,   so dass ein Festklemmen oder Eindrängen, welches sonst eintreten würde, nicht stattfinden kann. Bei der Rückkehr des Schiebers hilft die Platte 15 dem Stoff, in seine ursprüngliche Stellung   zurückzukommen,   in welcher er in der Bahn der Nadel liegt. Hat dagegen der Schieber einen leichten Stoff anzuheben oder zurückzuschlagen, so soll das   Gleitstück     15   überhaupt nicht zurückbewegt werden oder nur wenig.

   Das   Gleitstück   15 dient also dazu, leichtere Stoffe in dem grösseren Ausschnitt 18 niederzuhalten, welcher, wie oben ausgeführt, für das Nähen von schweren Stoffen vorhanden sein muss. Zweckmässig wird das Gleitstück mit Furchen versehen, so dass es die Stoffe fester   hält.   Diese Furchen liegen schräg zu der Vorderkante des Mechanismus, so dass sie die Weiterbewegung des Stoffes unterstützen. 



   Die Gleitplatte 15 bildet in Verbindung mit dem Stoffpresser eine Vorrichtung, welche selbsttätig die Grösse des Ausschnittes einstellt, welcher gegenüber dem Schieber zwischen diesem und dem Stoffpresser liegen muss. Indessen kann die Platte   15   auch so eingerichtet werden, dass sie von Hand aus entsprechend der Dicke des zu nähenden Stoffes einzustellen ist. Nach der Einstellung müsste sie dann, so lange Stoffe dieser Dicke verarbeitet werden, festgestellt bleiben. 



   Damit der von dem Schieber herrührende Gegendruck auf die Grundplatte 23 nicht ein Lockerworden der durch den Schlitz 22 der Grundplatte hindurchtretenden Befestigungsschraube herbeiführen kann, ist eine an dem Stoffpresser einstellbare Öse 24 vorgesehen, in deren Schlitz 25 ein Stift 26 der Grundplatte 23 eingreift. Die Öse 24 ist deshalb verstellbar angeordnet, damit der Stoffpresser die übrigen   Mechanismen   in ihrer richtigen Lage halten kann, auch wenn es sich um Maschinen von verschiedener Grösse oder von verschiedenen Systemen handelt. Zum Zweck der Einstellung wird die   Öse 34 zweckmässig   als ein besonderes Stück ausgeführt, welches in den Stoffpresser eingeschraubt werden kann.

   Der Abstand des Schlitzes 25 in der Öse von dem Stoffpresser kann dann geändert werden, indem man die Öse in den Stoffpresser hinein oder aus ihm   herausschraubt,   während der Schlitz der   Öse   eine Einstellung in paralleler Richtung zu der Vorderkante der Grundplatte gestattet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Einfassen von Stoffkanten mittelst   Überwendlichnaht,   dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Arm   (4)   des den Schieber   (27)   betätigenden Winkelhebels   (1)   einen einstellbaren Stab (5) zum Eingriff mit dem Nadelschieber    enthält,   um die Vorrichtung für Maschinen verschiedener Grösse und verschiedenen Systems verwenden zu können. 



   2. Bei der in 1 gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung, dass der am Stoffpresser (17) vorgesehene Ausschnitt   (18)   einstellbar ist, um denselben Stoffpresser für dicken und dünnen Stoff benützen zu können. 

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Claims (1)

  1. 3. Eine Ausführungsform der in l und 2 gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher am Stoffpresser (17) eine unter Federwirkung stehende Gleitplatte (15) vorgesehen ist, welche den Ausschnitt (18) des Stoffpressers der Stärke des Stoffes entsprechend selbsttätig verändert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT10735D 1901-08-22 1901-08-22 Vorrichtung zum Einfassen von Stoffkanten mittelst Überwendlichnaht. AT10735B (de)

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