AT106246B - Registrier- und Anzeigevorrichtung für Spiele. - Google Patents

Registrier- und Anzeigevorrichtung für Spiele.

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AT106246B
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Franz Baumann
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Franz Baumann
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  Registrier-undAnzeigevorrichtungfürSpiele. 



   Registrier- und Anzeigevorrichtungen für Spiele, die ein   System von   in Reihen neben und übereinander angeordneten, den Stand des   Spieles anzeigenden Signalen, beispielsweise     Wertziffern   aufweisen, von denen einzelne zum   Erkennen des jeweiligen Standes des   Spieles besonders sichtbar gemacht werden, sind bekannt. Gegenstand der Erfindung ist eine der- 
 EMI1.1 
 derart bewirkt wird, dass fortschreitend in der Richtung der Reihengruppe je ein Signal jeder Reihe sichtbar gemacht wird. Dadurch, dass die einmal   betätigten Signale auch weiterhin   
 EMI1.2 
 elektrischen Einrichtungen der Registrier- und Anzeigevorrichtung. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen ein Detail der   Registrier-und Anzeigevorrichtung in zwei charakteristischen   Stellungen. 



   1, 2 sind zwei aus Profileisen hergestellte Rahmen. die parallel zueinander verlaufen und an ihrer vorderen Seite einen Rahmen   3 tragen.   In dem   Rahmen. 9 ist   ein System in Reihen übereinander und in Reihen nebeneinander liegender Siguale x angeordnet. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel hesitzt die Anzeige- und Registriervorrichtung drei vertikale 
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 Die Nabe 8 der Klappe weist eine   Fläclie. 9   auf, die mit einer Sperrplatte 10 zusammenwirkt. Die Sperrplatte 10 ist auf einer Blattfeder 11 befestigt. Die   Flachen N   und die federnden Sperrplatten   10   bilden Gesperre, die die Klappen normal in   der die Signalfläehen a ab-   deckenden Stellung halten.

   Die   Signalflächen     5   der Reihen A, B, C sind zweckmässig in 
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 schriften versehen sein. 



   In dem Rahmen 1 sitzt parallel zu den Reihen A, B, C verschiebhar eine Auslösevorrichtung y, die durch eine   Fernsteuerung z   in   später   beschriebener Weise fortschreitend in der Richtung der Reihen A, B, C so   betätigbar   ist, dass in jeder Reihe a, b, c usw. ein Signal ausgelöst werden kann. Die Auslesevorrichtung besteht aus einem in den Ralmen 1, 2 verschiebbar geführten Schlitten 20, auf dem Auslösemittel 21, 22, 23 angeordnet sind. Die Auslösemittel wirken auslösend auf die Klappensperren 9, 10 ein. Die Ausbildung der Auslösemittel kann eine verschiedene sein und   richtet sich unter ändern auch nach der   Art der Fernsteuerung. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel erfolgt die Fernsteuerung der Auslösemittel auf elektrischem Wege.

   Zu diesem Zwecke bestehen die   Auslösemittel 21. 22, 23   aus Elektromagneten, die in geeigneter Weise auf dem Schlitten 20 befestigt sind. Die Kerne der Auslösemagnete   21,-22, 23 wirken   mit den zu Ankern ausgebildeten Sperrplatte 70 
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 platten 10 der Reihe A, der Auslösemagnet 22 nur auf   Aukerplalten 10   der Reihe B und der   Auslösemagnet   23 nur auf Ankerplatten 10 der Reihe C wirken kann. Die Ankerplatten 10 
 EMI2.1 
 werk besteht aus zwei   Klinken 25,   die mittels Lagern 26 am   Schlitten. 80 angelenkt sind.   Die Klinken, 25 sind zweiarmig ausgebildet. Der eine Arm 27 der Klinken 25 ist mit einem   Sperrzahn. 38 ausgestattet.   Der zweite Arm   89 besitzt   eine Rastfläche 30.

   Die Klinken 25 
 EMI2.2 
 hebel 39 zusammenwirkt. Die Ankerhebel 39 sind mit   den Schaltklinken. 85 auf Drehung   verkuppelt. Auf die Ankerhebel 39 bzw. auf die Schaltklinken 25 wirken kraftauslösende Mittel, bei vorliegendem Ausführungsbeispiel Gewichte 42 ein, die beim Stromloswerden des   Schaitmagnetes   37   die Klinke !), 85 in die Ruhestellung   (Fig. 1) selbsttätig   zurückbewegen.   
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 magnete 21, 22, 23 gemeinsame Rückleitung 65 führt über den Schaltmaguet 37 und ist mittels der Leitung   66   an die zweite Klemme der Hauptleitung 56'angeschlossen. 



   Aus dem vorstehend beschriehenen Schaltungsschema ist ersichtlich, dass beim Kurzschliessen eines der Schalter 51, bzw. 52, bzw. 53 der zugehörige Auslösemagnet 21, bzw. 22, 
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 sind abisoliert auf dem Schlitten 20 gelagert und dienen einerseits dazu, den Schlitten zu führen und anderseits dazu die Elektromagnete 21, 22, 23, 37 stromleitend mit den Leitungen   61, 62, 63   und 66 zu verbinden. Zu diesem Zwecke ist das Rollenpaar 61" mit dem Auslösemagnet 21, das Rollenpaar   62"mit   dem Auslösemagnet 22, das Rollenpaar 63" mit dem Auslösemagnet   28   und das Rollenpaar 66" mit dem Schaltmagnet 37 durch in der Zeichnung nicht näher dargestellte Hilfsleitungen stromleitend verbunden. 



   Angenommen der   Schlitten, 80   nimmt die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein. In dieser Stellung befinden sich die Auslösemagnete 21, 22, 23 im Bereiche der Signale. z der Reihe c. 



  Weiters sei angenommen, dass die Reihe A die eine Partei des Spieles und die Reihe C die Gegenpartei betrifft, während die Reihe B bestimmte Faktoren beider Parteien zur Anzeige bringen soll. Das bisherige Spielergebnis bei dem angenommenen Beispiel (Fig. 1) ist ein   Punkt c'5   für die Partei der Reihe C und nachträglich ein Punkt (5Ab) für die Partei der Reihe A. Soll nun für die Partei A ein neuer Punkt registriert werden, so ist es nur erforderlich, den Schalter   51 zu   betätigen. Der Auslösemagnet 21 wird hiedurch unter Strom gesetzt und zieht die Kernplatte 10 des   Signales xi   an. Die Klappe dieses Signales wird hiedurch ausgelöst und klappt in eine die Signalfläche   5 sichtbarmachende   Stellung.

   Der gleichzeitig mit dem Auslösemagnet 21 eingeschaltete Schaltmagnet 37 bewirkt ein Anziehen der Ankerhebeln 39, wodurch letztere. und mit diesen die   Klinken. 35   entgegen der Gewichte 42 bewegt werden. Der Klinkenzahn 28 klinkt aus der Zahnstange aus, während die   Rastfläche   30 in die Zahnstange unter geringem Senken des Schlittens 20 einklinkt. Wird der Schalter 51 ausgelassen, so werden die Magnete 21 und 37 stromlos. Die Gewichte 42 bewirken eine Rückschaltung der Klinken   25,   wobei der Schlitten 20 sich soweit senkt, dass die   Auslöse-   magnete   21, 22, 23   auf die Reihe   d   eingestellt sind. 

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   Bei der vorstehend beschriebenen Registrier- und Anzeigevorrichtung sind die die Signal-   flächen   sichtbar machenden Klappen vor den Signalflächen angeordnet. Selbstredend können die Signalflächen auch dem Beschauer zugekehrt und die die   Signalflächen   sichtbar machenden Einrichtungen, z. B. Klappen, Schieber od. dgl. hinter den   Signalflächen   vorgesehen sein. Die iu diesem Falle zweckmässig aus in Schlitten eingesetzten farbigen Gläsern bestehenden Signale werden durch die Klappen so freigelegt, dass sie als leuchtende   Farbflächen   erscheinen. 



  Zur   Erhöhung des Leuchteuektes   können auch Beleuchtungseinrichtungen verwendet werden. 



   Die vorliegende Registrier- und Anzeigevorrichtung ist für Spiele aller Art geeignet. 



  Ihre Ausgestaltung, insbesondere auch die Anordnung und Zahl der Signalreihen kann je nach   der Spielgattung und der zu registrierenden bzw.   zur Anzeige zu   bringenden   Spielfaktoren eine beliebige sein. Auch die Ausgestaltung und Anordnung der Bauteile der vorliegenden Registrier- und Anzeigevorrichtung kann im Rahmen der dargelegten Erfinduug geändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrier- und Anzeigevorrichtung für Spiele. die ein System von in Reihen iibereinander und in Reihen nebeneinander angeordneten Signalen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung für die Signale durch eine Fernsteuerung derart betätigbar ist, dass fortschreitend in der Richtung der Reihengruppen (A, B, C), je ein Signal jeder Reihe (   ,   r) sichtbar gemacht werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Registrier- und Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung : (1) aus einem in der Richtung der einen Reihengruppe (A, B, C) EMI3.1 dass die Signale (x) aus optisch wirkenden Signaliflächen (z. B. färhigen Flächen 5, Aufschriften u. dgl.) und aus die Signalflächen abdeckenden Blendkörpern (6) bestehen, welche letzlere durch Sperren (9, 10) in der Abdeckstellung gehalten und durch Auslösung der Sperre EMI3.2 Verbindungstehen.
    7. Registrier- und Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, EMI3.3 sind. der gleichzeitig die Signaliflächen (5), die Abblendkörper (6) und Teile des Sperrwerkes (z. B. Zahnstangen 35) trägt. EMI3.4
AT106246D 1924-04-19 1924-04-19 Registrier- und Anzeigevorrichtung für Spiele. AT106246B (de)

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