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Registrier-undAnzeigevorrichtungfürSpiele.
Registrier- und Anzeigevorrichtungen für Spiele, die ein System von in Reihen neben und übereinander angeordneten, den Stand des Spieles anzeigenden Signalen, beispielsweise Wertziffern aufweisen, von denen einzelne zum Erkennen des jeweiligen Standes des Spieles besonders sichtbar gemacht werden, sind bekannt. Gegenstand der Erfindung ist eine der-
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derart bewirkt wird, dass fortschreitend in der Richtung der Reihengruppe je ein Signal jeder Reihe sichtbar gemacht wird. Dadurch, dass die einmal betätigten Signale auch weiterhin
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elektrischen Einrichtungen der Registrier- und Anzeigevorrichtung. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen ein Detail der Registrier-und Anzeigevorrichtung in zwei charakteristischen Stellungen.
1, 2 sind zwei aus Profileisen hergestellte Rahmen. die parallel zueinander verlaufen und an ihrer vorderen Seite einen Rahmen 3 tragen. In dem Rahmen. 9 ist ein System in Reihen übereinander und in Reihen nebeneinander liegender Siguale x angeordnet. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel hesitzt die Anzeige- und Registriervorrichtung drei vertikale
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Die Nabe 8 der Klappe weist eine Fläclie. 9 auf, die mit einer Sperrplatte 10 zusammenwirkt. Die Sperrplatte 10 ist auf einer Blattfeder 11 befestigt. Die Flachen N und die federnden Sperrplatten 10 bilden Gesperre, die die Klappen normal in der die Signalfläehen a ab- deckenden Stellung halten.
Die Signalflächen 5 der Reihen A, B, C sind zweckmässig in
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schriften versehen sein.
In dem Rahmen 1 sitzt parallel zu den Reihen A, B, C verschiebhar eine Auslösevorrichtung y, die durch eine Fernsteuerung z in später beschriebener Weise fortschreitend in der Richtung der Reihen A, B, C so betätigbar ist, dass in jeder Reihe a, b, c usw. ein Signal ausgelöst werden kann. Die Auslesevorrichtung besteht aus einem in den Ralmen 1, 2 verschiebbar geführten Schlitten 20, auf dem Auslösemittel 21, 22, 23 angeordnet sind. Die Auslösemittel wirken auslösend auf die Klappensperren 9, 10 ein. Die Ausbildung der Auslösemittel kann eine verschiedene sein und richtet sich unter ändern auch nach der Art der Fernsteuerung. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel erfolgt die Fernsteuerung der Auslösemittel auf elektrischem Wege.
Zu diesem Zwecke bestehen die Auslösemittel 21. 22, 23 aus Elektromagneten, die in geeigneter Weise auf dem Schlitten 20 befestigt sind. Die Kerne der Auslösemagnete 21,-22, 23 wirken mit den zu Ankern ausgebildeten Sperrplatte 70
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platten 10 der Reihe A, der Auslösemagnet 22 nur auf Aukerplalten 10 der Reihe B und der Auslösemagnet 23 nur auf Ankerplatten 10 der Reihe C wirken kann. Die Ankerplatten 10
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werk besteht aus zwei Klinken 25, die mittels Lagern 26 am Schlitten. 80 angelenkt sind. Die Klinken, 25 sind zweiarmig ausgebildet. Der eine Arm 27 der Klinken 25 ist mit einem Sperrzahn. 38 ausgestattet. Der zweite Arm 89 besitzt eine Rastfläche 30.
Die Klinken 25
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hebel 39 zusammenwirkt. Die Ankerhebel 39 sind mit den Schaltklinken. 85 auf Drehung verkuppelt. Auf die Ankerhebel 39 bzw. auf die Schaltklinken 25 wirken kraftauslösende Mittel, bei vorliegendem Ausführungsbeispiel Gewichte 42 ein, die beim Stromloswerden des Schaitmagnetes 37 die Klinke !), 85 in die Ruhestellung (Fig. 1) selbsttätig zurückbewegen.
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magnete 21, 22, 23 gemeinsame Rückleitung 65 führt über den Schaltmaguet 37 und ist mittels der Leitung 66 an die zweite Klemme der Hauptleitung 56'angeschlossen.
Aus dem vorstehend beschriehenen Schaltungsschema ist ersichtlich, dass beim Kurzschliessen eines der Schalter 51, bzw. 52, bzw. 53 der zugehörige Auslösemagnet 21, bzw. 22,
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sind abisoliert auf dem Schlitten 20 gelagert und dienen einerseits dazu, den Schlitten zu führen und anderseits dazu die Elektromagnete 21, 22, 23, 37 stromleitend mit den Leitungen 61, 62, 63 und 66 zu verbinden. Zu diesem Zwecke ist das Rollenpaar 61" mit dem Auslösemagnet 21, das Rollenpaar 62"mit dem Auslösemagnet 22, das Rollenpaar 63" mit dem Auslösemagnet 28 und das Rollenpaar 66" mit dem Schaltmagnet 37 durch in der Zeichnung nicht näher dargestellte Hilfsleitungen stromleitend verbunden.
Angenommen der Schlitten, 80 nimmt die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein. In dieser Stellung befinden sich die Auslösemagnete 21, 22, 23 im Bereiche der Signale. z der Reihe c.
Weiters sei angenommen, dass die Reihe A die eine Partei des Spieles und die Reihe C die Gegenpartei betrifft, während die Reihe B bestimmte Faktoren beider Parteien zur Anzeige bringen soll. Das bisherige Spielergebnis bei dem angenommenen Beispiel (Fig. 1) ist ein Punkt c'5 für die Partei der Reihe C und nachträglich ein Punkt (5Ab) für die Partei der Reihe A. Soll nun für die Partei A ein neuer Punkt registriert werden, so ist es nur erforderlich, den Schalter 51 zu betätigen. Der Auslösemagnet 21 wird hiedurch unter Strom gesetzt und zieht die Kernplatte 10 des Signales xi an. Die Klappe dieses Signales wird hiedurch ausgelöst und klappt in eine die Signalfläche 5 sichtbarmachende Stellung.
Der gleichzeitig mit dem Auslösemagnet 21 eingeschaltete Schaltmagnet 37 bewirkt ein Anziehen der Ankerhebeln 39, wodurch letztere. und mit diesen die Klinken. 35 entgegen der Gewichte 42 bewegt werden. Der Klinkenzahn 28 klinkt aus der Zahnstange aus, während die Rastfläche 30 in die Zahnstange unter geringem Senken des Schlittens 20 einklinkt. Wird der Schalter 51 ausgelassen, so werden die Magnete 21 und 37 stromlos. Die Gewichte 42 bewirken eine Rückschaltung der Klinken 25, wobei der Schlitten 20 sich soweit senkt, dass die Auslöse- magnete 21, 22, 23 auf die Reihe d eingestellt sind.
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Bei der vorstehend beschriebenen Registrier- und Anzeigevorrichtung sind die die Signal- flächen sichtbar machenden Klappen vor den Signalflächen angeordnet. Selbstredend können die Signalflächen auch dem Beschauer zugekehrt und die die Signalflächen sichtbar machenden Einrichtungen, z. B. Klappen, Schieber od. dgl. hinter den Signalflächen vorgesehen sein. Die iu diesem Falle zweckmässig aus in Schlitten eingesetzten farbigen Gläsern bestehenden Signale werden durch die Klappen so freigelegt, dass sie als leuchtende Farbflächen erscheinen.
Zur Erhöhung des Leuchteuektes können auch Beleuchtungseinrichtungen verwendet werden.
Die vorliegende Registrier- und Anzeigevorrichtung ist für Spiele aller Art geeignet.
Ihre Ausgestaltung, insbesondere auch die Anordnung und Zahl der Signalreihen kann je nach der Spielgattung und der zu registrierenden bzw. zur Anzeige zu bringenden Spielfaktoren eine beliebige sein. Auch die Ausgestaltung und Anordnung der Bauteile der vorliegenden Registrier- und Anzeigevorrichtung kann im Rahmen der dargelegten Erfinduug geändert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrier- und Anzeigevorrichtung für Spiele. die ein System von in Reihen iibereinander und in Reihen nebeneinander angeordneten Signalen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung für die Signale durch eine Fernsteuerung derart betätigbar ist, dass fortschreitend in der Richtung der Reihengruppen (A, B, C), je ein Signal jeder Reihe ( , r) sichtbar gemacht werden kann.