AT106168B - Mehrfach-Sicherungsstöpsel. - Google Patents

Mehrfach-Sicherungsstöpsel.

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AT106168B
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Boehm Hennes & Co
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Description


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  Mehrfach-Sicherungsstöpsel. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein   Mehrfach-Sicherungsstopsel   mit in Längskanälen liegenden   Schmelzdrähten und   mit einem Mittelkontaktbolzen, welcher sich von den bekannten   Patron PU   dieser Art daudruch unterscheidet, dass sämtliche Schmelzdrähte durch ein Ringkabel mit dem Mittelkontaktbolzen leitend verbunden sind. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. 



  Es zeigt : 
 EMI1.1 
 Fig. 3 den Schnitt nach   C#D   der Fig. 1, Fig. 4 eine aufsicht des Stöpsels. Fig. 5 eine   Unteransicht des Stöpsels. Fig.   6 eine Einzelheit. 



   Der Sicherungsstöpsel besteht aus einer zylindrischen Patrone 1 mit dem   Kopf. 2 und   
 EMI1.2 
 hergestellt und besitzen eine   Mittelbohrung 5 bzw. ss zur Aufnahme   eines Mittelkontaktbolzens 7, der am einen Ende mit einem   verstärkten   Kopf 8 und am andern Ende mit Gewinde 9 versehen ist. Der Kontaktbolzen 7'wird mit seinem Gewinde 9 in eine, in der Mittelbohrung 
 EMI1.3 
 Fuss 3 miteinander. 



   In der Patrone   1   befinden sich zwei axiale, konzentrisch angeordnete   Loch@ eihen 11,   12 zur Aufnahme der Sicherungs- bzw. Schmelzdrähte 13 derart. dass die in derselben Radialen liegenden Löcher der beiden Reihen von. je einem Schmelzdraht durchzogen sind. Das Über- 
 EMI1.4 
 (Fig.   : 2), welches   durch einen in der radialen Nut liegenden Fortsatz 16 mit der Mutter 10 in Verbindung steht. Dadurch ist eine leitende   Verbindung zwischen sämtlichen Sehmelz-     drähten 18   und der Mutter 10 hergestellt. 



   Die Verbindung der Schmelzdrähte 13 mit dem Kontaktgewinde 4 wird vermittelt durch 
 EMI1.5 
 gewinde 4 verbunden. In einer der Ausnehmungen 17, 18 sitzt auswechselbar eine Klemm-   hülse 20.   Die konzentrischen Lochreihen 11, 12 sind an der Unterfläche der Patrone 1 erweitert zur Aufnahme der   Klemmhülse : 20.   In diese   Erweiterungen. M   treten die   Schmelzdrähte   13 mit verstärkten Ansätzen 22 hinein. welche Klemmstifte für die Klemm-   hülse.'20   bilden. 



   Abgedeckt wird der Patronenkopf 2 durch eine Asbestscheibe 23 mit zwei konzentrischen Lochreihen, welche den konzentrischen Lochreihen 11, 12 der Palrone 1 entsprechen. Über der Asbestscheibe 23 liegt eine nicth durchlochte, jedoch durchsichtige Glimmerscheibe 24. Die beiden Scheiben 23, 24 werden gehalten durch   eine   Deckscheibe. 25 aus Metall, welche ebenfalls zwei konzentrische Lochreihen enthält, so   dass   durch diese Lorhreihen die Schmelz- 

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 EMI2.1 
 und des Patronenkopfes 2 hindurchgeführt sind. 



   Ein unberechtigtes Herausnehmen des Mittelkontaktbolzens 7 und damit ein Auseinandernehmen der Sicherung ist durch eine   Hülse. 37 vermieden, welche   auf dem   Kopf 8   des Kontaktbolzens 7 drehbar, aber unverschiebbar sitzt. Die   Unterfläche   der Hülse   27 enthält   zwei Öffnungen 28 und der   Kopf. 9   zwei entsprechende axiale Bohrungen 29 derart, dass ein
Schlüssel 30 mit zwei Zapfen 31 durch die   Öffnungen. 38 hindurch   in die Bohrungen 29   eingeführt   und damit der Kopf 8 mitsamt dem Bolzen 7 gedreht werden kann. 



   Bei der Ausführungsform der Fig. 1 sitzt die Steckerhülse 20 in der äusseren Bohrung   1'7   des   Stöpselfusses   3 und steht in leitender Verbindung mit dem in sie eingesteckten Stift 22 des zugehörigen   Schmelzdrahtes   13. Die   Stromführung   geht also vom Kontaktgewinde 4 durch die Bodenschiene   19,   die   Steckerhülse.   20, den   Steckerslift 22,   den äusseren Teil des zugehörigen Schmelzdrahtes 13 zum Ringkabel 15 und von diesem durch sein   Ansatzstück-     ? ss.   die Mutter 10 und den Mittelkontaktbolzen 7 zu dessen Kontaktfuss 8. 



   Brennt der Schmelzdraht durch infolge   Überlastung   des Stromkreises oder aus einem andern Grunde, so schraubt man den Mittelkontaktbolzen 7 mittels des Schlüssels 30 aus seiner Mutter 10 heraus und hebt den   Slöpselfuss 8   von der   Patrone 1 ab,   indem gleichzeitig die   Steckerhülse   aus dem Steckerstift herausgleitet. Darauf dreht man den Stöpselfuss 3 gegen- über der Patrone 1 um einen, dem Abstand der einzelnen Löcher der konzentrischen Loch- reihen 11, 12 entsprechenden Winkel. setzt die Steckerhülse, 20 in den Steckerstift,   22   des nächsten Schmelzdrahtes 13 ein und verbindet den Stöpselfuss 3 wieder mit der Patrone 1 durch Einschrauben des Mittelkontaktbolzens 7 in seine Mutter 10.

   Dann geht der Stromkreis denselben Weg lediglich mit dem Unterschied, dass ein anderer Schmelzdraht die Verbindung zwischen der Steckerhülse 20 und dem Ringkabel 15 vermittelt. 



   Auf diese Weise können nacheinander alle   Schmelzdrähte   13 der äusseren Lochreihe 11 ausgenutzt werden. Sind diese Schmelzdrähte durchgebrannt, so setzt man die Steckerhülse. 30 in die innere   B. ohrung t8   des   Stöpselfnsses     - 3. (Fig.   6) und nutzt sämtliche Schmelzdrähte der inneren Lochreihe 12 aus. Naturgemäss braucht man nicht von einem Schmelzdraht der äusseren Lochreihe zu dem nächsten   Schmelzdraht   der gleichen Lochreihe überzugehen, man kann auch unmittelbar von einem äusseren Schmelzdraht zu einem inneren   Schmelzdraht   übergehen. 



   Die Schmelzdrähte liegen in ihren Löchern nicht frei, sondern diese sind mit irgend- einem geeigneten Material ausgefüllt bzw. verkittet. Die Verkittung der die   Schmelzdräbte   aufnehmenden Löcher, d.   Ii.   der   Schmelzräume   ist an sich bekannt, wurde bisher   jedoch   erst dann vorgenommen, wenn der Draht durch den Schmelzraum hindurchgezogen war. Dem- gegenüber füllt   man'die Schmelzräume   der Patrone gemäss der Erfindung zuerst vom Kopfstück aus mit fein gemahlenem Glassand und mit Wasserglas und darauf zieht man erst die silbernen
Schmelzdrähte   13,   welche vorher mit den verstärkten Kupferstücken 22 verlötet sind, durch den   Kitt hindurch.

   Zweckmässigerweise macht   man die   Schmelzräume   auf ihrer ganzen Länge durchgangsgleich und drückt den Kitt an dem, dem Stöpselkopf abgekehrten Ende auf eine Länge von 4   m   zurück, so dass die erweiterte Öffnung zur Aufnahme der   verstärkten Enden. 3. 3   der
Schmelzdrähte 13 entsteht. 



   Infolge des Ausfüllens der   Schmelzräume   mit Kitt od. dgl. erfolgt das   Durchbrennen   der   Schmelzdrähte   nicht innerhalb der Schmelzränme, sondern auf dem Übergangsstück zwischen ihrem Antriebsende aus den Löchern und dem Ringkabel. Man kann also das Durchschmelzen eines   Sicherungsdrahtes   durch die Fenster der Asbestscheibe 23 und der   Deckscheibe. 3a.   sowie durch die durchsichtige Glimmerscheibe 24 beohachten und dementsprechend einen andern Schmelzdraht einstellen. 



   Nach dem Durchbrennen   sämtlicher Schmelzdrähte   ist lediglich eine neue Patrone erforderlich, während der   Stöpselfuss   mit den Kontaktstücken in der Sicherung verbleibt. Der teuerste Teil des Sicherungsstöpsels, d. h. der Stöpselfuss mit dem Kontaktgewinde und dem
Mittelkontaktstift bleibt also erhalten und braucht nur ein einziges Mal   angeschafft   zu werden. während bei allen übrigen Mehrfachsicherungen der ganze Stöpsel beim Durchbrennen aller
Sicherungsdrähte erneuert werden   muss.   



   Bei dem Sicherungsstöpsel gemäss der Erfindung lässt sich das an sich bekannte Unver-   wechselharkeitssystem leichter   und billiger durchführen als bei den bekannten Sicherungsstöpseln. 



   Das Unverwechselbarkeitssystem besteht darin. dass jede Patrone nur für eine ganz bestimmte
Stromstärke und Spannung benutzt werden kann. Bei   den   bekannten   Sicherungsstöpseln   wird das Unverweehselbarkeitssystem verwirklicht durch verschiedene Stärken und Höhen des
Stöpselfusses, also durch verschiedene Ausbildung des Isolierkörpers, während man im vorliegenden
Fall lediglich den Mittelkontaktbolzen verschieden auszubilden braucht. 

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   Der Kopf 8 des Mittelkontaktbolzens 7 wird entsprechend den verschiedenen Stromstärken und   Stromspannungen stärker bzw. kürzer gehalten. Damit die verschiedenen   Mittelkontaktbolzen nur in die zugehörige Patrone eingeschraubt werden können, sind die Mittelkontaktbolzen verschieden lang und verschieden stark ausgebildet und dementsprechend ist auch ihre Mutter verschieden stark und sitzt an verschiedenen Stellen der Patrone. 



   PATENT-ANS PRÜCHE : 
1. Mehrfach-Sicherungspatrone mit in Längskanälen liegenden   Schmelzdrähten und mit   einem Mittelkontaktbolzen dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche   Schmelzdnihte (7.') durch   ein Ringkabel (15) mit dem   Mittelkontaktholzen   leitend verbunden sind. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. gebracht ist.
    3. Mehrfach-Sicherungsstöpsel nach anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei oder mein'konzen- trische Lochreihen (11, 1. : 2) der Patrone zur Aufnahme der Schmelzdrähte (lav) derart dass durch die in derselben Radialen liegenden Löcher der Lochreihen Schmelzdrähle gezogen sind, und dass das Übergangsstück (13a) dieser Schmelzdrähle (13) zwischen den Löchern in einer radialen Nut (14) unterhalb des Ringkabels (15) liegt.
    4. Mehrfach-Sicherungsstöpsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Schmelzdrähte (13) mit stärkeren Kontaktstücken (22) versehen sind. welche in Erweiterungen (21) der Löcher (11, 12) am unteren Ende der Patrone hineinragen.
    5. Mehrfach-Sicherungsstöpsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher EMI3.2 Länge durchgangsgleich und mit Kitt ausgefüllt sind, derart, dass man an den dem Stöpsel- kopf abgekehrten Ende weichen Kitt auf einer Länge von etwa 4 mm einführt und den Kitt EMI3.3 Enden (22) der Schmelzdrähte (13).
    6. Mehrfach-Sicherungsstöpsel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei radial nebeneinander liegende und durch eine metallische Bodenschiene (19) mit dem Kontaktgewinde verbundene Löcher (17) zur auswechselbaren Aufnahme von Kontakthülsen (20) für die Kontaktstücke (22) der Schmelzdrähte (13).
    7. Mehrfach-Sicherungsstöpsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (2) der Patrone (1) durch eine mit fensterartigen Löchern versehene Asbestscheibe f.'. eine durchsichtige Glimmerscheibe (24) und eine ebenfalls mit Fenstern versehene Metallscheihe (. abgedeckt ist, welch letztere durch Nieten (,' ! 6) od. dgl. mit dem Patronenkopf (2) ver- bunden ist.
    8. Mehrfach-Sicherungsstöpsel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Verschluss des Mittelkontaktbolzens (7) derart, dass dieser nur mittels eines Schlüssels aus seiner Mutter (10) herausgeschraubt und in diese eingeschraubt werden kann.
    9. Mehrfach-Sicherungsstöpsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem mit zwei axialen Bohrungen (29) verschenen Kopf (8) des Kontaktbolzens (7) frei drehbar, EMI3.4 werden kann.
    10. Mehrfach-Sicherungspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassentsprechend den verschiedenen Stromstärken und Stromspannungen der Mittelkontaktbolzen (7) verschieden lang ausgebildet, sowie mit verschiedenen Endgewinden (9) in eine entsprechende, in verschiedener Höhenlage der Patrone (1) festsitzende Gewindemutter (10) einschraubbar ist.
AT106168D 1926-01-13 1926-01-13 Mehrfach-Sicherungsstöpsel. AT106168B (de)

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