AT239897B - Überstrom-Schutzeinrichtung mit einem Schmelzleiter für Spannungswandler oder Transformatoren - Google Patents
Überstrom-Schutzeinrichtung mit einem Schmelzleiter für Spannungswandler oder TransformatorenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Überstrom-Schutzeinrichtung mit einem Schmelzleiter für Spannungswandler oder Transformatoren Die Erfindung bezieht sich auf eine Überstrom-Schutzeinrichtung mit einem Schmelzleiter für Spannungswandler oder Transformatoren. Schmelzsicherungen, welche, wie die üblichen Sicherungspatronen, Anschlusskontakte aufweisen und einen verhältnismässig langen Schmelzleiter haben, sind hiezu im allgemeinen nicht anwendbar, weil das Spannungsgefälle in ihnen bereits messtechnisch unzulässig gross ist und weil die Übergangswiderstände in ihren Kontakten, insbesondere in Freiluftanlagen, Unsicherheiten mit sich bringen, die erfahrungsgemäss immer wieder dazu führen, dass beispielsweise Spannungswandler, insbesondere bei der Inbetriebnahme der Anlage, völlig zerstört werden. Es sind auch sogenannte Scheiben- oder Plattensicherungselemente bekannt, bei welchen ein kurzer Schmelzleiter zwischen zwei metallisierten Seiten einer Isolierstoffplatte bzw. zwischen Metallplatten, die durch Isolierplatten elektrisch getrennt sind, angeordnet ist. Diese Elemente sind in Stöpseln oder Patronen eingebaut. Solche Sicherungen bieten den Sicherungspatronen mit langem Schmelzleiter gegen- über wegen der notwendigen Armatur keinen wesentlichen Vorteil. Erfindungsgemäss lassen sich diese Nachteile dadurch vermeiden, dass direkt zwischen Zuleitung und Anschlussbolzen z. B. eines Spannungswandlers im Stromweg ein scheibenförmiges Sicherungselement angeordnet ist, das wie bei Scheiben- oder Plattensicherungen eine den Stromweg unterbrechende Isolierschicht aufweist und die beiderseits Metallschichten aufweist, die an einer von aussen leicht sichtbaren Stelle von einem kurzen, an seinen beiden Fusspunkten durch Löten befestigten Schmelzleiter überbrückt ist. Durch eine solche Ausbildung einer Schutzeinrichtung wird erreicht, dass kein merklicher Spannungsabfall aufzutreten braucht und keine Kontaktunsicherheiten vorhanden sind. Bei Anwendung an einem Spannungswandler wird dessen Übersetzungsverhältnis nicht beeinträchtigt. Der bauliche Aufwand für die Schutzeinrichtung und insbesondere deren Raumbedarf sind äusserst gering, obwohl die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit des Schmelzleiters von aussen gewahrt ist. Eine besonders vorteilhafte Ausführung einer derartigen Schutzeinrichtung, die auswechselbar ist, so dass sie sich gegebenenfalls auch nachträglich ohne weiteres an den Anschlussklemmen anbringen lässt, und die gewünschtenfalls auch eine Erneuerung nach dem Ansprechen auf einfache Weise gestattet, ist erfindungsgemäss als eine dreischichtige Ringscheibe ausgebildet, deren mittlere Schicht aus Isolierstoff und deren beide äussere Schichten aus Metall bestehen und in der Nähe ihres Aussenumfanges durch einen beiderseits angelöteten Schmelzleiterdraht verbunden sind. Eine bevorzugte Anordnung einer solchen Schutzeinrichtung ist gekennzeichnet durch zwei auf den Bolzen oder die Schraube einer Schraubklemme unter Einfügung einer Isolierstoffhülse aufsteckbare dreischichtige Unterlegscheiben, zwischen denen der Anschlussleiter anzuklemmen ist, wobei die mittleren Schichten beider Unterlegscheiben aus Isolierstoff bestehen und bei einer dieser Scheiben die beiden äusseren, aus Metall bestehenden Schichten durch einen beiderseits angelöteten Schmelzleiter verbunden sind. Im folgenden sind die Erfindung und ihre Vorteile mit weiteren Einzelheiten an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 teilweise im Schnitt eine Anschlussklemme mit einer ÜberStromschutzeinrichtung gemäss der Erfindung. Fig. 2 und 3 zeigen zwei Ausführungsmöglichkeiten für die <Desc/Clms Page number 2> obere dreischichtige mit dem beiderseits angelöteten Schmelzleiter versehene Sicherungsscheibe. 1 ist in Fig. 1 der Anschlussleiter, der in einer Anschlussschraubklemme mit dem Sockelteil 2, dem Schraubbolzen 3, der Mutter 4 und einer gewöhnlichen Unterlegscheibe 5 befestigt ist. Zwischen den Leiter 1 und die Unterlegscheibe 5 ist eine besondere dreischichtige Scheibe 6,7, 8 mit dem Schmelzleiter 12 gelegt. Die Schichten 6 und 8 bestehen aus Metall, die Schicht 7 aus Isolierstoff. Alle drei Schichten sind zweckmässig durch Klebung verbunden. Der Schmelzleiter 12, der eine Öffnung oder einen Ausschnitt in allen drei Schichten durchsetzt und darin in Isolierstoff eingebettet sein kann, ist mit seinen Enden auf der Oberseite der Metallschicht 6 und der Unterseite der Metallschicht 8 durch Löten befestigt. Zwischen dem Anschlussleiter 1 und dem Klemmensockel 2 befindet sich eine ähnlich aufgebaute dreischichtige Scheibe 9, 10, 11. Diese kann, braucht aber keinen Schmelzleiter aufzuweisen. Auf den Bolzen 3. ist ausserdem eine Isolierstoffhülse 13 aufgeschoben. Dadurch wird ein über den Schmelzleiter führender Stromverlauf erzwungen. In Fig. 2 ist eine für 50 A bemessene und entsprechend bezeichnete Sicherungsscheibe, von oben gesehen, dargestellt. Der eine Fusspunkt des bchmelzleiters 12 mn der auf der Rückseite der Sicherungsscheibe befindlichen Lötstelle ist unterhalb der Öffnung angedeutet, durch die der Schmelzleiter 12 hindurchgeführt ist. Der andere Fusspunkt mit der zweiten Lötstelle befindet sich auf der Oberseite und in der Zeichnung oberhalb der Durchführungsöffnung. Auf der Oberseite der Scheibe ist der Schmelzleiter über die dort befindliche in der Zeichnung geschwärzt angegebene Lötstelle hinaus verlängert, so dass er nach seinem Ansprechen zwecks Erneuerung der Sicherung einfach nachgeschoben und neu angelötet werden kann. Ausserdem ist auf beiden Seiten der Scheibe über der freiliegenden Lötstelle und den Schmelzleiter eine Korrosionsschutzschicht 14, beispielsweise aus Silikon, angebracht. Es kann von Vorteil sein, die Korrosionsschutzschicht aus einem sich beim Abschmelzvorgang verfärbenden Material herzustellen, um ein erfolgte Ansprechen der Sicherung von aussen noch leichter erkennbar zu machen. In Fig. 3 ist eine für 10 A bemessene und entsprechend bezeichnete Sicherungsscheibe dargestellt. Hier besitzen eine oder beide Metallschichten der den Schmelzleiter aufweisenden Scheibe einen längeren Ausschnitt, durch den der Schmelzleiter, in Isoliermaterial eingebettet, hindurchgeführt ist. Durch eine solche Ausbildung statt der vorher beschriebenen lassen sich kleine Abschmelzströme erreichen. Eine Überstrom-Schutzeinrichtung gemäss der Erfindung eignet sich zur Anwendung sowohl an den sekundärseitigen als auch an den primärseitigen Anschlüssen von Spannungswandlern oder Transformatoren. PATENTANSPRÜCHE : 1. Überstrom-Schutzeinrichtung mit einem Schmelzleiter für Spannungswandler oder Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, dass direkt zwischen Zuleitung und Anschlussbolzen im Stromweg ein schei- EMI2.1 ten befestigten Schmelzleiter überbrückt ist.
Claims (1)
- 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das scheibenförmige Sicherungselement als Ringscheiben ausgebildet ist, dessen Isolierschichte in der Nähe ihres Aussenumfanges durch einen beiderseits an den Metallschichten angelöteten Schmelzleiterdraht überbrückt ist.3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei auf den Bolzen oder die Schraube einer Schraubklemme unter Einfügung einer Isolierstoffhülse aufsteckbare dreischichtige Unterlegscheiben, zwischen denen der Anschlussleiter anzuklemmen ist, wobei die mittleren Schichten beider Unterlegscheiben aus Isolierstoff bestehen und bei einer dieser Scheiben die beiden äusseren, aus Metall bestehenden Schichten durch einen beiderseits angelöteten Schmelzleiter verbunden sind.4. Schutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schmelzleiter auf der freiliegenden Oberfläche der einen Metallschicht über die Lötstelle hinaus erstreckt, so dass er nach seinem Ansprechen zwecks Erneuerung der Sicherung nachgeschoben und neu angelötet werden kann.5. Schutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über der freiliegenden Lötstelle und dem Schmelzleiter eine Korrosionsschutzschicht, beispielsweise aus Silikon, angebracht ist.6. Schutzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrosionsschutzschicht aus einem sich beim Abschmelzvorgang verfärbenden Material besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT274763A AT239897B (de) | 1963-04-05 | 1963-04-05 | Überstrom-Schutzeinrichtung mit einem Schmelzleiter für Spannungswandler oder Transformatoren |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT239897B true AT239897B (de) | 1965-04-26 |
Family
ID=3539653
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT239897B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19741829A1 (de) * | 1997-09-23 | 1999-03-25 | Pudenz Wilhelm Gmbh | Sicherungsanordnung zum Absichern von elektrischen Stromkreisen, insbesondere in Fahrzeugen |
-
1963
- 1963-04-05 AT AT274763A patent/AT239897B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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