AT105892B - Verfahren zur Herstellung von Wunderkerzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wunderkerzen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Wunderkerzen. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Wunderkerzen. Solche Wunderkerzen bestehen aus einem Draht, der in eine flüssige Masse aus Eisen, Aluminiumbaryt usw. eingetaucht ist, worauf diese Masse auf dem Draht getrocknet wurde. 



  Beim Anzünden der Kerze verbrennt sie dann unter lebhaftem Funkensprühen. 



   Die bisherige Herstellung der Kerzen geschah in der Weise, dass, wie bereits   ausgeführt,   der Draht, den man in Kästen zu grösseren Mengen zusammensteckte, in die flüssige Brennmasse getaucht wurde. Die Kerzen mussten darauf zunächst vorgetrocknet werden, d. h. sie werden zunächst ganz schwach getaucht und dann'getrocknet, um diesen Prozess zum zweiten Male durchzumachen. Eine nochmalige Tauchung würde zwar bei entsprender Konsistenz genügend Masse an dem Draht haften lassen, jedoch würde dann eine Trocknung des Materials sehr lange Zeit erfordert haben, wenn nicht ganz unmöglich sein, da bei scharfer Trocknung sich die Brennmasse wieder zersetzt oder zu   dünnflüssig wird   und abläuft.

   Man kann daher aus diesem Grunde nur eine ganz allmähliche Trocknung anwenden und das erfordert grosse   Trockenräume und   sehr viel Zeit, ganz abgesehen von den bedeutenden   Arbeitslöhnen,   die das Stapeln der Kerzen in den Trockenräumen und das Herausnehmen der fertigen Kerzen usw. verursachen. 



   Nach dem vorliegenden neuen Verfahren werden alle diese Übelstände beseitigt und eine fast automatische Fabrikation erzielt. 



   Dies wird dadurch erreicht, dass man die Drähte nicht mehr in eine flüssige Masse taucht, sondern eine trockene Masse verwendet und diese um die Drähte vermittels Komprimiermaschinen   herumpresst.   Nun ist es allerdings bekannt, Feuerwerkskörper in der Weise herzustellen, dass der Feuerwerkssatz um eine Drahteinlage od. dgl. herumgepresst wird ; hiebei ist aber immer eine etwas feuchte Masse verwendet, welche nach dem Pressen nachgetrocknet werden musste. Gemäss der Erfindung soll nun eine völlig trockene Masse verwendet werden, welcher ein geeignetes Bindemittel, wie   Stärkemehl,   Dextrin od. dgl. oder auch tierischer Leim in Pulverform zugesetzt ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Kerzen nach dem Verlassen der Presse sofort vollkommen fertig sind und einer Nachtrocknung nicht mehr bedürfen.

   Ein'Beispiel einer solchen Masse ist folgendes : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Aluminium, <SEP> fein <SEP> pulverisiert <SEP> 6 <SEP> Teile
<tb> Bariumnitrat <SEP> 50 <SEP> "
<tb> Gusseisenfeilspäne..................... <SEP> 30-35 <SEP> 
<tb> Dextrin. <SEP> 12 <SEP> "
<tb> 
 
Durch Zusatz von   etwas. b'ormaldehyd   zur Masse in ganz geringer Menge kann man die Abbindung wesentlich beschleunigen. 



   Durch dieses Verfahren wird eine ausserordentliche Verbilligung in der Herstellung der Wunderkerzen erzielt, dabei sowohl an Material, wie an Arbeitslöhnen gespart und ein   Gähren   oder zersetzen der Brennmasse unmöglich gemacht. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Wunderkerzen, bei welchem die Masse um den Draht herumgepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass zum Pressen eine Masse dient, die nach erfolgter Pressung keiner weiteren Trocknung bedarf. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT105892D 1923-05-16 1923-05-16 Verfahren zur Herstellung von Wunderkerzen. AT105892B (de)

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