DE423440C - Verfahren zur Herstellung von Isolierkoerpern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von IsolierkoerpernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von beliebigen Isolierkörpern
für elektrotechnische Zwecke, welches den großen A^orteil bietet, daß die nach ihm hergestellten
Isolierkörper gegenüber den bekannten aus Porzellan o. dgl. bestehenden Körpern eine wesentlich größere Widerstandsfähigkeit
gegen Wärme bieten und ein sehr geringes Gewicht haben. Ferner sind
ίο die Körper fast unzerbrechlich, ihre Herstellungskosten
sehr gering, und etwaige Metallteile, Klemmen, Schrauben usw. können gleichzeitig mit den jeweiligen Körpern innig
verbunden werden, so daß diese einen guten und sicheren Halt bieten, außerdem können
die neuen Körper leicht bearbeitet, d. h. gebohrt, abgeschnitten o. dgl. werden.
Insbesondere eignet sich das Verfahren zur Herstellung von röhrenförmigen Isolier-
ao körpern für Heizzwecke, elektrische Widerstände o. dgl., welch letztere in beliebiger
Länge und Stärke und wesentlich dünner wie die bisher bekannten Körper hergestellt werden
können, ohne ein Durchbrennen oder Zerbrechen befürchten zu müssen.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele von nach dem vorliegenden
Verfahren hergestellten Isolierkörpern veranschaulicht, und zwar stellen die Abb. 1 bis 4
zwei kleine Preßkörper ■ mit eingepreßten Metallteilen, je in Ansicht und im Querschnitt
nach der Linie A-B (Abb. 2 und 4) dar, während die Abb. 5 bis 9 verschiedene
rohrförmige Körper, teils in Ansicht und teils im Längs- und Querschnitt veranschauliehen.
Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß zunächst eine beliebige Menge
von Porzellanabfall (Scherben) und von Glimmer zusammen zerkleinert, d. h. zu
Claims (3)
- einem feinen Pulver gemahlen wird; hierauf wird das Pulver mit Natronwasserglas zu einer breiigen dickflüssigen Masse verrührt, welche dann zwecks Herstellung von beliebigen Formkörpern in entsprechende Formen gegeben und gepreßt wird, wobei etwaige Metallteile b, c (Abb. ι bis 4) gleich mit in den Körper α eingebaut werden. Hierauf werden die fertigen Körper zunächst an der Luft getrocknet und dann in einem Brennofen etwa eine Stunde lang bei einer Temperatur von 3000 C gebrannt. Zwecks Herstellung von rohrförmigen Isolier- oder Heizkörpern o. dgl. wird die breiige Masse zunächst in einer bestimmten Stärke auf einer Tischplatte o. dgl. ausgebreitet und wie Kuchenteig gerollt; hierauf wird eine dünne Papp- oder Blechhülse 0, welche von außen mit Papier ρ (Abb. 5 und 6) lose umgeben ao ist, welch letzteres, damit es klebt, von außen mit Natronwasserglas bestrichen ist, über die Masse hin und her gerollt. Hierdurch wird die an die Papierhülse^ festhaftende Masse α in einer bestimmten Stärke zu einem rohrförmigen Körper aufgerollt; will man diesen Körper oder seine Wandung noch verstärken, hat man nur nötig, seine Außenseite mit Natronwasserglas oder einem sonstigen geeigneten Klebstoff zu bestreichen und ihn dann wieder über die Masse zu rollen. Jetzt wird der rohrförmige Körper in vorbeschriebener Weise getrocknet und gebrannt; das Trocknen an der Luft kann jedoch auch unterbleiben, es ist dann nur eine längere Brenndauer erforderlich. Sollen die röhrenförmigen Körper als elektrische Widerstände o. dgl. verwendet und zu diesem Zweck mit dünnem Draht umwickelt werden, wird ihre Außenseite zweckmäßig mit mehr oder weniger tiefen Rillen r oder mit einem Schraubengewinde versehen (vgl. Abb. 5 bis 7). Zu diesem Zweck wird der aufgerollte Körper α mit seinen beiden zapfenförmigen Enden oder der aus ihm herausragenden Blech- oder Papphülse 0 in ein halbrundes Lager gelegt, so daß er sich lose drehen kann; hierauf wird eine in einer schwingbaren Gabel drehbar gelagerte Metallwalze, deren Außenseite mit schraubenförmigen Rillen oder mit einem scharfen Gewinde versehen ist, gegen den noch weichen Körper α gedrückt und hierbei von links nach rechts oder umgekehrt hin und her gedreht, bis die auf den Körper α eingedrückten RiI-len r die gewünschte Tiefe haben.Zwecks Herstellung eines rohrförmigen Heizkörpers (Abb. 8 und 9) wird der Draht d entweder unmittelbar um die Papierhülse p oder um die erstmals aufgerollte Masse α gewickelt, so daß er beim nochmaligen Umrollen in die Masse α eingebettet ist (Abb. 9).Nach Fertigstellung der oben genannten Röhren werden dieselben im Brennofen bei einer Temperatur von 300 ° C gebrannt, worauf bei den von innen glatten und von außen mit Rillen r versehenen Körpern der Draht d von außen um dieselben gewickelt wird (Abb. 7). Sollen die rohrförmigen Körper für bestimmte Zwecke besonders gegen äußere feuchte Einflüsse o. dgl. geschützt werden, so wird beim Verrühren des Pulvers anstatt Natronwasserglas irgendein klebriger Lack, Schellack o. dgl. verwendet; auch können die Rohre mit solchem Lack von außen überzogen werden, wodurch sie sehr widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse werden.In allen Fällen wird die um die Papp- oder Blechhülse 0 gewickelte Papierhülse p während des Brennprozesses zerstört bzw. verbrennen, so daß die Blechhülse 0 von selbst aus den fertiggebrannten Rohrkörpern herausfällt.P ATEN τ- An Sprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Isolierkörpern aller Art für elektrotechnische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß Porzellanabfall (Scherben) mit Glimmer zusammen zu einem feinen Pulver gemahlen wird, welches dann mit einem Bindemittel, z. B. Natronwasserglas oder einem klebenden Lack zu einer dickflüssigen breiigen Masse verrührt, in beliebige Formen gepreßt oder zu rohrförmigen Körpern aufgerollt, getrocknet und gebrannt wird.
- 2. Verfahren zur Herstellung von rohrförmigen Körpern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die breiige Masse auf einer Tischplatte o. dgl. flach ausgerollt und hierüber eine von einer Papierhülse lose umgebene Papp- oder Blechhülse hin und her gerollt wird, wobei die Außenseite der Papierhülse mit Natronwasserglas bestrichen ist.
- 3. Verfahren zur Herstellung von rohrförmigen Körpern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Brennen derselben zwecks Herstellung eines äußeren Gewindes oder schraubenförmiger Rillen eine mit Gewinde versehene Metallwalze gegen die Außenseite gedrückt und beliebig hin und her gedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH72228D DE423440C (de) | 1924-11-26 | 1924-11-26 | Verfahren zur Herstellung von Isolierkoerpern |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE423440C true DE423440C (de) | 1926-01-04 |
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ID=7440405
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH72228D Expired DE423440C (de) | 1924-11-26 | 1924-11-26 | Verfahren zur Herstellung von Isolierkoerpern |
Country Status (1)
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|---|---|
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1924
- 1924-11-26 DE DESCH72228D patent/DE423440C/de not_active Expired
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